BMW i: Ab 2020 Elektroautos mit 500 Kilometer Reichweite

BMW i | 8.05.2017 von 39

Mit Nickel-Mangan-Kobalt-Akkus und hochflexibler Architektur will BMW i ab 2020 preislich attraktive Elektroautos mit bis zu 500 Kilometer Reichweite anbieten.

Auf dem Wiener Motorensymposium 2017 hat sich BMW zur Zukunft des Elektroautos geäußert. Die Grundlege sollen ab 2020 Nickel-Mangan-Kobalt-Akkus legen, die die heute üblichen Lithium-Ionen-Akkus ersetzen werden. Die NMC-Akkus können genau wie aktuelle Li-Ion-Akkus als Flachspeicher im Unterboden der Fahrzeuge verbaut werden, sind aber deutlich günstiger und ermöglichen zudem größere Reichweiten als mit der aktuellen Batterietechnik.

In ihrem Vortrag auf dem Wiener Motorensymposium kündigten die BMW-Entwickler Stefan Juraschek, Christian Billig, Andreas Buchner, Thomas Prosser und Andreas Wilde an, dass Elektroautos ab 2020 zu einem vergleichbaren Preis wie Benziner des gleichen Segments angeboten werden können. Eine zentrale Rolle dafür spielen modulare Fahrzeugarchitekturen mit vielfach skalierbaren und extrem flexiblen Komponentenbaukästen, die eine exakte Anpassung an die Wünsche der Kunden erlauben. Bei gleichem Preis sollen die Elektroautos des nächsten Jahrzehnts ektrische Reichweiten von bis zu 500 Kilometern bieten.

Um mit künftigen Elektroautos nicht im Nebel zu stochern, sammelt die BMW Group bereits seit Einführung der MINI E-Testflotte im Jahr 2009 intensiv Daten. Egal ob reines Elektroauto oder Plug-in-Hybrid, viele zentrale Informationen wie die Batterieentladung pro Fahrt, die Dauer der Ladevorgänge oder die rein elektrisch zurückgelegten Strecken werden gesammelt und ausgewertet. So kann nicht nur das tatsächliche Alter des Akkus anhand seiner bisherigen Nutzung bestimmt und seine in den nächsten Jahren noch verbleibende Leistungsfähigkeit vorherberechnet werden, sondern auch nach im Alltag wirksamen Optimierungen gesucht werden. Simulationsmodelle zur Batteriealterung können auf Basis nicht personenspezifischer Daten weiter verbessert und Prognosen zur Praxis-Haltbarkeit präziser gemacht werden.

Eine wichtige Rolle für die Kosteneffizienz bei BMW i spielt auch die Inhouse-Strategie bei den drei wesentlichen Komponenten E-Motor, Antriebsmanagement und Leistungselektronik sowie Hochvolt-Batterie. Die Inhouse-Strategie dieser drei bei Elektroautos charakterbildenden Elemente liefert den Entwicklern von BMW i ein exaktes Verständnis der Technologie und macht somit auch die Kostenstrukturen der Zulieferer transparent und nachvollziehbar. Das zweite Ergebnis der Inhouse-Strategie ist ein modularer Baukasten, dessen Komponenten sich schnell, mit geringem Entwicklungsaufwand und daher kostengünstig auf andere Modelle übertragen lassen.

Ab 2020 soll die intern 5. Generation des Elektro-Baukastens für Autos mit einem hochattraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis sorgen. Der hierfür angestrebte Baukasten ist modular aufgebaut, umfasst möglichst wenige verschiedene Komponenten für eine relativ große Anzahl verschiedener Fahrzeuge und soll eine Leistungsspanne von 90 bis über 250 kW (122 bis über 340 PS) abdecken. Mit der skalierbaren Architektur soll auch bei Elektroautos das gewohnte Leistungsspektrum innerhalb einer Baureihe, beispielsweise von 525i bis 550i, abgedeckt werden.

Dabei war auf dem Winer Motorensymposium von drei Leistungsklassen die Rede, die sich viele Komponenten teilen und daher kosteneffizient parallel angeboten werden können. Neben der Motorleistung wird dabei natürlich auch die Reichweite eine Rolle spielen, denn nicht jeder Kunde braucht über 340 PS oder bis zu 500 Kilometer Reichweite – aber wenn er es braucht, soll er es bei BMW i auch bekommen.

39 responses to “BMW i: Ab 2020 Elektroautos mit 500 Kilometer Reichweite”

  1. Fagballs says:

    Dafür, dass sie mit i3 und i8 so vorgeprescht sind, wirkt die Schlagzahl jetzt doch verhalten. Wobei neue Batterietechnologie zwar schön zu lesen ist, aber die Baustelle Reichweite zu schließen nur die nächste Baustelle aufmacht, nämlich die Ladezeit. Der Drops Brennstoffzelle ist gelutscht, oder?

    • Polaron says:

      Realistisch betrachtet macht ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle für die meisten Fahrprofile wohl ohnehin keinen Sinn. Und je besser die Akkutechnik (schnellere Aufladung, höhere Reichweite) wird, desto weniger Daseinsberechtigung hat die Brennstoffzelle.

      • Fagballs says:

        Verstehe ich auch, bin nur der Meinung, dass bestimmte Aspekte einfach nicht wegzuzaubern sind. Das ist in allererste Linie die Abnutzung. Sollte irgendwann ein Akku entwickelt werden, dessen Kapazität nicht über die Zeit nachlässt, wäre das ideal, bis dahin sind Elektroautos Wegwerfware wie Handys, nur dass sie ein bis zwei Größenordnungen mehr kosten.

        Schnellere Aufladung ist sicher auch machbar (geht auf die Lebensdauer eines Akkus?), der Benchmark heißt 5 Minuten für 800km Reichweite. Mit Wasserstoff machbar, mit fossilen Brennstoffen oder anderen Gasen auch. Bei einem Verbrauch um die 20kWh/100km müssen also 160kWh in 5 Minuten durch die Leitung. Wenn ich mich nicht verrechne, sind das ca 2000 kW, die Supercharger von Tesla leisten aber “nur” 120kW. Für 2MW braucht man schon eine ganz schön dicke Strippe, vermutlich Kühlung und auch einen sehr dicken Uplink, falls mal drei Autos gleichzeitig diesen Dienst in Anspruch nehmen wollen. Nur mal so eine Milchmädchenrechnung zum Thema schnellere Aufladung 😉

        Reichweite sehe ich gar nicht so als Problem. Wenn man 300km weit kommt und dann in 5 Minuten wieder genug Strom in den Akku kriegt, um weitere 300km zurück zu legen, könnte ich damit leben. Nach meiner Rechnung von eben und in Anbetracht von leicht höherem Verbrauch wegen Autobahnraserei, könnte 1 MW schon reichen als Ladeleistung für diesen meinen Anspruch.

        • Mini-Fan says:

          Du hast schon richtig gerechnet.
          Und selbst wenn Dir nur 750 MW Ladeleistung genügen würden (5 min für 300 km bei 20 kWh/ 100 km) – neben dieser Leitung möchte ich nicht stehen, auch nicht diese höchstpersönlich an mein Auto anklemmen. Geschweige denn, im Auto drinsitzen, wenn es induktiv über eine solche Ladeplatte unter meinem Auto geladen wird.
          Da könnte ich mir das Gel in den Haaren wohl sparen …

          Denjenigen, denen der Tankkomfort der heutigen Autos auch beim e-Auto vorschwebt, muß man mal die Zähne ziehen.
          Allerdings verstehe ich unsere Frau Merkel nicht, deren Ziel 1 Mio. e-Autos (bis wann?) es war. Sie ist doch Diplom-Physikerin und kann das genauso rechnerisch überschlagen sozusagen “wie du und ich”.

          Noch ne Zahl:
          Aktuelle Akkus (z.B. der “neue” im i3: 94 Ah = 33 kWh) speichern (wohlwollend gerechnet) 10 kWh pro 100kg “Lebendgewicht”

          Der Energiegehalt von 1 ltr Diesel beträgt rd. 10 kWh.

          Der “Gegenwert” von nur 50 ltr Diesel würde dann also 5 t wiegen (also der Akku). Wäre doch was für den neuen Tesla Model XXXL…

          Nein, ich habe mich auch nicht verrechnet!
          (also gut, ein bißchen was davon nehme ich zurück: sind brutto-Zahlen, der Dieselmotor hat ja doch einen wesentlich schlechteren Wirkunggrad als ein e-Motor)

          • Fagballs says:

            Dann müssen wir wohl doch wieder auf den Atomantrieb zurück greifen. Der Energiegehalt ist bei Spaltung von Uran 22MWh pro Gramm. Da wirft man einfach ein Gramm Uran in den Tank und kann damit 100000km fahren. Wie geil wär das denn?

            • Mini-Fan says:

              Ich hatte mal alte amerikanische Auto-Gazetten aus den 50ern in der Hand. Den Amis schwebte damals ernsthaft so was vor!
              Aber atomgetriebene U-Boote gibt es ja schon länger ….

              Davon abgesehen:
              Ausstieg aus der Atomenergie und gleichzeitges Umsteigen auf e-Mobilität ist ein Widerspruch in sich. Eigentlich dachte ich vor Jahren mal, man wollte den nachts anfallenden, überschlüssigen “kostenlosen” Atomstrom in den Hunderttausenden Akkus der e,-Autos speichern (auch: zwischenspeichern). Und deswegen forciere man den Umbau.

              Wenn Du nachts z.B. durch französische Ortschaften fährst – die sind alle hell erleuchtet, jede Kirche, jedes Bauwerk. Sieht natürlich auch toll aus. Aber in Wahrheit muss natürlich der Nacht-Atomstrom “weg”. Aus demselben Grund sind in Frankreich auch Millionen von Häusern elektrisch beheizt.
              Und die zwischengespeicherte Energie könnte sogar tagsüber (bei erhöhtem Strombedarf oder bei Flaute/ Windräder bzw. bei bedecktem Himmel/ Solardächer wieder ins Netz zurückgespeist werden. Aber Denken ist in der Politik nicht immer usus.

          • manuelf says:

            Böser Bube! Du rechnest und ziehst daraus selber logische Schlüsse! Das ist von der linksgrünen Energiewendelobby so nicht gewollt! 😉
            Du sollst rufen: Elektro ist wichtig und gut. Benzin und Diesel sind des Teufels.

          • JuergenII says:

            Die Rechnung mit dem Energiegehalt ist rein theoretischer Natur. Denn 50 Liter Diesel hätten dann ja 500 kWh Brennwert. Mit einem 500 kWh Akku fährt der i3 bei durchschnittlich 16 kWh pro 100 km rund 3.125 km.Braucht das wirklich jemand? Selbst ein schwerer Tesla würde bei 25 kWh Verbrauch – und davon ist er lt. Spritmonitor weit entfernt (Ø 20,73) – immer noch 2.000 km schaffen.

            Um den i3 auf 1.000 km Reichweite zu bringen benötigt man 160 kWh. Ist aber immer noch viel zu viel. Nimmt man die Hälfte und reduziert die Reichweite auf 500 km ist das relativ praxisnah. 70 kWh Leistung dürfte ab Mitte des nächsten Jahrzehnts locker in den Unterboden des i3 passen. Wobei man immer noch diskutieren kann, ob ein Stadtwagen so eine Reichweite benötigt.

            Wie effizient E-Fahrzeuge sind sieht man hier: Mit 50 Liter Diesel – bei einem Verbrauch von 6 Litern – kommt ein fossiler Wagen gerade mal 833 km weit.

  2. Polaron says:

    Ein paar Infos mehr wären ganz interessant gewesen:

    1. Wer entwickelt die Akkutechnologie und wo werden die Akkus gefertigt?
    2. Beziehen sich die genannten Maximalreichweiten auf den total unrealistischen NEFZ?
    3. Werden die klassischen Baureihen Zug um Zug vollelektrifiziert und die Verbrennungsmotoren in Rente geschickt oder hält man weiterhin an der Doppelstrategie (BMW, Mini & Rolls Royce als Kernmarken und ‘i’ als Submarke) fest? Wie fügen sich das Mini- und der X3-BEV in das Modellangebot ein? Wie lange plant man mit reinen Verbrennern und Hybriden?
    4. Wie werden zukünftig die Leistungsspektren von M-Modellen erreicht? Wird es hierfür noch leistunsstärkere Antriebsstränge geben?

    • M. Power says:

      Sehr gute Fragen, würde mich auch interessieren.
      Und noch die wichtigste Frage:
      Woher soll der Strom kommen wenn alle Elektroautos fahren sollen ?

      • Mini-Fan says:

        Und wo sollen die Hundertausende Städter in Deutschland des Nachts ihre Fahrzeuge aufladen?
        Gerade in der Stadt, wo e-Mobilität im Sinne der Umwelt am meisten Sinn macht, wird es massive Probleme mit der Lade-Infrastuktur und deshalb auch mit der Akzeptanz der reinen e-Fahrzeuge geben. Von den Millionenstädten in anderen Staaten wollen wir erst gar nicht reden …

        • carmatt says:

          Sehe ich anders – die Autos stehen heute und wohl auch künftig zu 90-95%. Da bietet sich langsames Laden mit einfacher Infrastruktur geradezu an (Schukosteckdose, induktive Platte am Boden), sollte bei jedem neuen Stadtstellplatz in der Stadt und bei Mitarbeiterparkplätzen in Firmen vorgeschrieben werden & fertig. Keine Subventionen & keine “Tankfahrten” mehr außer auf Fernfahrten am Schnelllader

          • Mini-Fan says:

            Natürlich, das mit den (derzeitigen) Standzeiten ist richtig, wird sich aber aufgrund des sicherlich stark zunehmenden Carsharings (welche Privatperson soll sich denn in Zukunft noch ein neues, derart hochtechnisiertes Auto leisten können?) in den Städten ändern.
            Außerdem: Langsames Laden bedeutet ein entsprechend erforderliches Mehr an Ladestationen. Das sind irrsinnige Kosten, die auf Firmeninhaber, Kommunen, Parkplatzbetreiber und Hausbesitzer zukommen – nur um eine neue, zusätzliche “Tankstellen”-Infrastruktur aufzubauen. Diese Kosten treffen natürlich letztendlich nur und immer den Endverbraucher (wen sonst?).

            Schukosteckdose ist natürlich die günstigste (weil vorhandene) Infrastruktur – nur: in der Stadt geht das nun mal nicht (bei Eigenheim-/ Carport-Besitzern im Umland schon). Ausserdem : wie lange muss denn dann z.B. dieser vielgelobte Ampera-e an seiner “Tankstelle” parken – um am übernächsten Tag 300 oder 400 km zurücklegen zu können? Da braucht man 2 e-Autos – eines für die geraden, eines für die ungeraden Tage …
            SO kann man die Wirtschaft natürlich auch ankurbeln: entsprechende Standplätze und e-Autos vorschreiben. Der “grüne” Bürger wird auch die exorbitant steigen werdenden kWh und Parkplatzgebühren gerne bezahlen …

            • carmatt says:

              Ich bin immer etwas vorsichtig mit Superlativen wie z.B. “derart hochtechnisiertes Auto” – ein Elektroauto ist vom Aufbau her simpler als ein moderner Verbrenner (kein 8-Gang-Hydraulikwandler-Getriebe, keine quad-turbo-Verbrennungs-Maschine, keine Chemiefabrik im Abgasstrang, keine Hybridkomponenten).

              Auch “exorbitant steigende” Parkplatzgebühren sehe ich nicht:

              nochmal, man muss das langsame Laden (Zuhause, Carport, künftig notwendigerweise auch am Straßenrand) vom Schnellladen auf Langstrecken unterscheiden.

              Letztere Infrastruktur ist wirklich teuer (derzeit knapp sechsstellig pro Schnellladesäule), aber ein 16A-Kabel an jeden Parkplatz zu legen und eine induktive Ladeplatte oder eine Wassergeschützte Steckdose zu verbauen wird bei Großserienfertigung nicht teurer als vielleicht 500€ sein.

              Auch die Ladestation einer elektischen Zahnbürste ist ja nicht unendlich teuer.

              Da kostet die Errichtung eines Parkplatzes mit Asphaltieren, Bordstein, Gulli sicherlich weit mehr.

              Auch Car-Sharing Fahrzeuge stehen noch 70-80% der Zeit herum und fahren pro Fahrt selten hunderte Kilometer, d.h. das Problem ist eigentlich nur wann fängt man an, öffentlichen Parkplätze “unter Strom” zu setzen.

              Da würde es sich meiner Meinung nach anbieten bei den neu zu errichtenden Parkplätzen anzufangen – da wird eh schon gegraben und das Kabel kann fast kostenlos mitverlegt werden…

              • Mini-Fan says:

                Das ” hochtechnisiert” bezieht sich natürlich nicht speziell auf ein Elektroauto (das an sich derart primitiv aufgebaut ist, dass es für Chinesen & Co. die einzige Chance ist, zur Autonation Nr. 1 aufzusteigen – siehe Landwind …) !
                Gemeint waren Autos wie z.B. der neue BMW 5er: Früher, in den 80ern, ein Auto, deren Anschaffung und Unterhalt sich nicht nur “Besserverdienende” leisten konnten.

                Und zu den 16A-Kabeln (oder von mir aus auch (Haushalts-) Starkstrom):
                Würde ich für mich persönlich auch als ausreichend empfinden. Aber nicht im öffentlichen Raum!
                Du siehst heute in der Stadt keine Hauswand, keine Parkuhr, keinen Mülleimer, kein Verteilerkasten der Telekom, der nicht nachträglich “künstlerisch” ge- (bzw. verun-) staltet worden ist, oder (sach-) beschädigt oder vermüllt ist. Was meinst Du, wieviel Tausende zerstörte/ gestohlene Ladekabel bzw. Ladestationen es geben wird?

      • Dailybimmer says:

        Und wer soll den teueren Strom in Zukunft bezahlen,wenn eines Tages die Mineraölsteuer wegfällt? Der “kleine Mann”?

        • Mini-Fan says:

          “teueren Strom in Zukunft”

          Ja, was hast denn Du gedacht?

          Die Werbung von BMW vor Jahren, als der i3 auf den Markt kam, “Nie mehr Tanken!” wirkte zwar auf mich damals in der Tat “elektrisierend” – bei den damaligen Spritpreisen von 1.60 EUR/ ltr.

          Aber letzlich ist er “wurscht”, ob Du 100 EUR für einen Tank voller Sprit, ausreichend für 1000 km, ausgibst. Oder dasselbe berappen mußt für die dafür erforderliche Menge an kWh.
          Nur wird – in der Höhe, wie Mineralöl- und Kfz.-Steuern dem Staat durch die e-Mobilität zukünftig entgehen werden – der Staat “leider” die Stromsteuer sehr stark erhöhen müssen. Irgendwie muß er ja seinen “Verlust” an Steuereinnahmen ausgleichen.

          Bei 30 cts./kWh wird also noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein – zumal “kostenloser” und “CO2-freier” Atomstrom dank Energiewende zukünftig ja entfallen wird (ja, auch in Frankreich, mit seinen noch mehr als 60 aktiven Atommeilern!), und die vielen tollen Windräder (warum stehen die meisten immer nur?) und die Solarzellen auf dem nach Norden weisenden Dach Deines Nachbarn wollen ja auch subventioniert sein…

          Zu Deiner Beruhigung aber:

          Nicht nur “der kleine Mann”, sondern “jeder-mann” wird zahlen.
          Auch die Tesla S-, Porsche e-mission und BMW e-M – Piloten. Oder wie die dann heißen mögen.
          Nur macht es denen weniger aus als Dir …

          Nachtrag:
          Die Stromsteuer beträgt derzeit 2.05 cts/ kWh.
          Die Mineralölsteuer auf Benzin 65,26 cts/ ltr.

          Jetzt kannst Du Dir ausmalen, was auf uns zukommen wird, wenn die Mineralölsteuer irgendwann -mangels Verbrenner- irgendwann entfallen sein wird.
          Sofern Du nicht schon vorher graue Haare hast – spätestens dann bekommst Du welche, garantiert!

          • Dailybimmer says:

            Keine Sorgen die Elektromobilitätssteuer wird in etwa 100 Jahren kommen sagt mein Bauchgefühl. Mir ergrauen jetzt schon die Haare wenn ich immer höre, das die Verbrennungsmotoren bald abgeschafft werden sollen und wir alle bald Elektro fahren müssen, weil die Bürokraten in Brüssel das so entschieden haben unteranderem weil Brüssel und die ganze Welt Deutschland für seine Automobilindustrie (Verbrennungsmotoren) beneidet.

            • Mini-Fan says:

              Tja, im Wörtchen “beneiden” steckt nun mal “Neid” drin.
              Aber unsere Gegner bzw. die Mörder unserer Automobilindustrie werden die Chinesen sein, nicht die EU.

              Sich erst das nötige Know-how via Zwangs- Joint Ventures aneignen (siehe BMW in China) und uns dann unserer Firmen via feindliche Übernahme enteignen. Das ist das mögliche Schicksal einer jeden AG.
              Die wahren Kapitalisten waren immer schon die Kommunisten.

  3. quickjohn says:

    Viele Fragen und Statements, die man hier immer wieder zu aktuellen oder künftigen Elektrofahrzeugen lesen kann, klammern die strategische Betrachtungs- und die daraus notwendig abzuleitende Vorgehensweise etablierter Automobilhersteller weitgehend aus.

    Der überlebensrelevante Spagat den ein etablierter Automobilhersteller – also z.B. niemand aus der Sportwagen-Nische oder ein Elektroauto startup – zu leisten hat bedingt eine Vorgehensweise in der sich old und new economy, unter der Maßgabe eines definierten bwl. ‘Erfolges’ (u.a. der Verantwortung über die Arbeitsplätze), nebeneinander ‘erfolgreich’ entwickeln können.

    Das Tempo dieser Entwicklung hat der etablierte Automobilhersteller aber dabei zum größten Teil nicht in der Hand – er ist vielmehr im Wesentlichen von der Entwicklung seiner ‘umweltbedingen Einflüsse’ abhängig. Ein Alptraumszenario für jeden Unternehmenslenker – insbesondere wenn man bedenkt daß zum technologischen Paradigmenwechsel auch ein völlig neues Geschäftsmodell Einzug halten wird.

    Vor dem Hintergrund dieser Aufgabenstellung sind z.B. Detail-Fragestellungen nach der künftigen Modellpolitik der Sport-Division – auch wenn diese einen kleinen Teil der aktuellen Kundschaft brennend interessiert – nicht nur irrelevant sondern sogar zielvernebelnd.

    • carmatt says:

      Stimme ich grundsätzlich zu. Aber in der Zeit schnellen technischen Fortschritts im EV Bereich, acht Jahre zwischen erstem (2013 i3) und zweitem reinem und spezifisch dafür gebautem E-Auto (2021 iNext) vergehen zu lassen ist kein glücklicher Übergang. Eine gewisse Breite des Angebots wäre schon gut auch um denjenigen Kunden/Märkten, die relativ bald auf Elektro umsteigen wollen, zu zeigen, dass man mehr Bedürfnisse befriedigen kann als nur das Stadtauto i3. By the way: dessen Nachfolger wäre bei 6-7 Jahren Lebenszyklus ja auch 2019/2020 zu erwarten gewesen…

      • Mini-Fan says:

        Ja, denke ich auch, ein i5 (und wenn es nur ein “aufgeblasener” oder gestreckter i3/ i8 mit etwas größerem Akku und etwas mehr Leistung gewesen wäre) wäre schon 2016 fällig gewesen, nach demselben Baumuster mit CarbonCore und noch ohne autonomes Fahren. Alleine schon, um den anderen Ankündigungsweltmeistern Audi, VW und Mercedes zu zeigen: “Das, was ihr wollt, das haben wir schon!”

        • Tobias says:

          ich fürchte, ein drittes i-Modell zum jetzigen Zeitpunkt wäre nicht finanzierbar gewesen. im Gegensatz zum gehypten tesla muss bmw seriös wirtschaften. tesla häufte zwischen 2012 und 2014 fast 1 milliarde us-dollar Schulden an, und hat sich auf diese subventionierte Weise einen Vorsprung erschlichen. bmw wird aber mit i-next beweisen, dass andere Hersteller deutlich zurückliegen.

      • M54B25 says:

        Alleine von den Modellzyklen her würde ich Deiner Forderung zustimmen, dass in 2017 ein weiterer automobiler E-Meilenstein bei BMW hätte folgen müssen. Aber warum ist das wohl nicht so gekommen?

        Meine Meinung dazu:

        Die Analysen mit den E-Mini Versuchsträgern Anfang der 2000er haben gezeigt, das die Fahrzeuge ca. 60km am Tag bewegt werden. Einzelne Pendelstrecke bewegen sich statistisch in Deutschland ebenfalls bei rund 35km (ja klar nur ein Durchschnittswert mit allen bekannten Unwägbarkeiten). Zudem dürfte sich BMW sehr genau die Preisbildung und die potentielle Käuferschicht angeschaut haben.

        Und was ist derzeit auf dem Markt? Hybrid-Fahrzeuge für die Übergangszeit – ein Van, ein 3er, ein 5er, ein SUV (sic) und ein 7er mit einer E-Reichweite von theoretisch 50km praktisch eher 35 km – also ein “breites” Fahrzeugspektrum (5 Modelle in allen Längen- und Komfortklassen) sofort kaufbar mit dem Bonus auch 600km fahren zu können und in 5 Minuten wieder 600km u.s.f.

        Ich finde das die Hybridisierung BMW genau die Zeit geschenkt hat, nicht sinnlos Geld zu verpulvern (wie Tesla) sonder Fahrzeuge anzubieten, die am Markt bis 202x ein breites Spektrum an Bedürfnissen abdecken können – und erst, wenn das Thema Technologie und Infrastruktur ab 202x+1 einigermaßen soweit ist die E-Welle anrollen zu lassen. Dann hat man auch, wie den Folien zu entnehmen ist, die Klassen- und Leistungsskalierung der typischen BMW-Modelle perfekt mit der Produktion abgestimmt – wie bisher auch, siehe Motoreneinsatz R4 vom 1er bis zum 7er.

        Es ist wie im Tierreich – plötzliche Wechsel von Arten sind eher selten, meist gab es Zwischenformen die den Übergang von einer zur nächsten Stufe bildeten und genau dazwischen an die jeweiligen Nahrungs-/Klimaverhältnisse angepasst waren.

        Daher mein Fazit: BMW hat bisher alles richtig gemacht, ich hoffe nur sie überinterpretieren das Thema Autonomes Fahren in der Zukunft nicht zu sehr, bis die Art mal ans Laufen kommt, sind unsere Straßen durch Schienen ersetzt und die Steuerungs-KI von Fahrzeuge ist digital: on/off…

    • Mini-Fan says:

      Tut mir leid, aber eine Firma oder ein Automobilhersteller fühlt natürlich keine “Verantwortung” über die Arbeitsplätze (ebenso wenig, wie diese eine “Moral” haben können) – das ist eine “menschliche” Eigenschaft (von gewissen VW-/ Audi-Ingenieuren u.A. mal abgesehen).
      Wenn ein Hersteller vorgibt, so etwas zu besitzen (ja, das betrifft auch BMW als “nachhaltigster” Autoproduzent), dann verhält er sich ausschließlich deswegen so, weil er sich dadurch erhofft, die Nachfrage nach seinen Produkten – und dadurch seinen Gewinn – erhöhen, sein “Überleben” sichern zu können .

      • quickjohn says:

        Einem Großunternehmen im System der sozialen Marktwirtschaft die Gesamtverantwortung über seine Arbeitsplätze (nicht zu verwechseln mit erforderlichen arbeitspolitischen Einzelmaßnahmen wie z.B. Kapazitätsanpassung) absprechen zu wollen, ist eine Position die man ernsthaft nicht vertreten (und schon gar nicht diskutieren) kann.

        • Tobias says:

          hm… ich fürchte aber, so ist es in aller marktwirtschaftlicher Konsequenz zu Ende gedacht!

        • Mini-Fan says:

          Ich wollte damit nur sagen, daß Attribute wie “sozial”, “Verantwortung”, “Moral” allenfalls auf Menschen passen, niemals auf Unternehmungen, Sachen, ja auch nicht auf Tiere (die haben im Gegensatz zum Menschen vielleicht einen Instinkt).

          Die sog. “soziale Marktwirtschaft” in Deutschland, von der unsere Gesetze und Rechtsprechung durchdrungen ist, verpflichtet Unternehmen allerdings dazu, “sozial” zu handeln, z.B. im Arbeitsrecht. Streikrecht, Kündigungsschutz ist auch ein Ausfluß der sozialen Marktwirtschaft. Freiwillig tun die Unternehmen das sicherlich nicht. Nur unter dem Druck (oder dem zu erwartenden Druck) von Gesetzen, Urteilen, Gewerkschaften (Streiks), der Presse, kurz: der “Gewalten” in unserem Land.
          Wenn keinerlei Sanktionen zu befürchten wären, dann wären wir ein rechtsfreier Staat. Jeder (auch Unternehmungen) könnte und tun, was er möchte. Und würde es auch. Gesetze und höchstrichterliche Urteile verkämen zu reinen “Empfehlungen” – die nicht befolgt würden, wenn z.B. höhere Kosten drohten.
          Oder glaubst du, BMW würde (weil sie BMW sind) z.B. die Abgasnormen einhalten, wenn die Nichteinhaltung nicht sanktioniert wäre? Der Grund ist wiederum im letzten Glied der Kette zu suchen: dem Menschen, dem Autokäufer: Dieser würde es nämlich nicht (!) honorieren, wenn ein BMW “freiwillig” sauberer ist als ein VW oder Audi, aber ihn dessen Abgasreinigung sagen wir mal 2000 EUR kostet: Er würde VW/ Audi kaufen.
          Ich glaube wenn man über die (fehlende) Moral der Menschen nicht großartig diskutieren kann, dann erst recht nicht über die von Unternehmungen. Da gebe ich dir Recht.

          Nachtrag:
          Glaubst Du eine Frau Kladden (so gut sie mir auch gefällt) oder ein BMW-Aktionär würde zugunsten der Arbeitnehmerschaft von BMW oder der Umwelt auf ihre Dividende/ ihren Gewinn verzichten, wenn ihnen (langfristig) durch ihren Nicht-Verzicht keinerlei monetären Nachteile drohen könnten? Vergiß’ es!
          Der Mensch ist ein Raubtier (also gut, ich nehme es zurück, drücken wir es niedlicher aus, ein Heuschreckenschwarm).

          • manuelf says:

            Hast ein like von mir… aber die Frau heißt Klatten 😉

            • Mini-Fan says:

              ja ja, “Kladde”‘ ist das, wo man in der Kneipe oder bei im Kramladen ” anschreibt”. Tut mir leid.
              Aber wie das so ist, wohl nicht nur bei mir: “Frauen und Autos – sind mein Verderben”.
              Da setzt das Gehirn schon mal sus. Aber ich bin nicht unglücklich darüber ….
              Wünsche Dir noch einen schönen Abend!

              • Dailybimmer says:

                Kladden? So hat doch unser alter bekannter A.H die gute Frau Klatten immer genannt,bis er zu frech wurde und dann anschliessend rausflog.

  4. Kommentator says:

    … für das Jahr 2020 wird also von BMW angekündigt:

    “dass Elektroautos ab 2020 zu einem vergleichbaren Preis wie Benziner des gleichen Segments angeboten werden können”

    Weshalb? – doch nur, weil dies (intern) über die (ansonsten) an die EU zu zahlenden CO2-Strafzahlungen finanziert wird.

    Dann hat es die EU (diesmal) schlauer angestellt:
    – statt jahrzehntelanger massiver Agrarsubventionen
    – statt Subventionierung des zuerst hochgelobten, dann verteufelten Bio-Kraftstoffs aus Rapsanbau
    – setzt durch „drohen“ – mit Abkassieren

    Was BMW damit sagen will:
    … bitte wartet auf den kommenden X3-e – er wird bezahlbar sein für alle!
    … und macht vorher bitte keine Experimente mit Start-ups, die noch nicht mal so lange als Firma überleben werden wie ihre Garantiezeiten …
    (der X3-e wird daher ab Winter 2017/2018 wohl schon im Prospekt stehen)

    Aber „zahlen“ wird das jeder von uns, so wie schon den sog. ÖKO-Strom aus der ach so klugen Solarzellen-Förderung von Mutti.
    Ja, wir werden auch die konzerninterne „Quer-“Subventionierung alle mitbezahlen, unter dem Deckmäntelchen Umweltschutz.

    Dennoch:
    Derzeit ist (nur – oder immerhin schon) aktuell jedes 36. in der EU neu zugelassene Fahrzeug ein Hybrid.
    Und alles andere sollte man heute nicht mehr kaufen, schon mittelfristig gesehen.
    WER (als Durchschnittsfahrer) will schon in 5 oder 10 Jahren die Technik von vorgestern (Benziner als reine Verbrenner) in der Garage stehen haben?
    … noch wohl nicht mal als Gebrauchtwagen.

    Wirtschaftlich gesehen ist heute schon – aus Kundensicht – ein BMW 530e statt eines etwa preisgleichen 530i zu empfehlen
    … vorausgesetzt, man ist bereit, den sich bietenden Nutzen eines Hybriden auch umfangreich nutzen zu wollen – und seine Fahrgewohnheiten dem auch anpassen zu wollen.
    Start-Stopp-Technik hingegen ist z.B. definitiv, auch technisch gesehen (Batterie für 300 € statt 80 €), eine Missgeburt und steht ergebnismäßig in keinem Verhältnis zum Aufwand; erst der heutige Plug-In-Hybrid vereint alle positiven Effekte in einem Paket.

    Selbst der in manchen Kreisen hochgelobte Toyota Prius (max. 1,5 km rein elektrisches Fahren möglich) war ja nur ein Zwischenschritt voller Unvollkommenheiten mit ebenfalls und erst recht keinem akzeptablen Einspar-Ergebnis im Verhältnis zum technischen Aufwand.

    Und leider ist – bei den (angekündigten) Fortschritten in der Batterietechnik – jedes Elektroauto (von heute!) in 5 Jahren weit mehr veraltet, als es jeder Verbrenner von heute je sein kann.
    Auch DAS ist die sich daraus ergebende Wahrheit.

    Und der Diesel wird es – dieses Mal – nicht mehr schaffen, aus seinem Verdammungstief herauszukommen, nach alle den vielen Anti-Diesel-Kampagnen der letzten Jahre.

    BMW hat das erkannt, will es aber noch nicht so recht wahrhaben, und setzt deshalb – notgedrungen – auf die Benziner-!-Plug-In´s.
    Mercedes und Audi gehen auch da einen Irrweg mit ihren Diesel-Hybriden, technisch gesehen sowieso, denn WO lässt sich der Stop-and-Go-Verbrauch drastischer reduzieren als bei einem Benziner? – bei einem Diesel bestimmt nicht, wenn dort schon Start-Stopp kaum Sinn macht.

    Das Beste von allem vereint der Benziner-Plug-In-Hybrid, das steht für mich fest. Und ich halte ihn auch für zukunftssicher, für 20 Jahre allemal. Bei auch da kommenden rein elektrischen Reichweiten von 80-100 km erst recht.
    Und er bietet auch Verbrennungsmotoren-Fans gelegentlich noch Spaß, ist man mal aus der Stadt draußen.
    (ABER: der Benziner MUSS leise sein – und darf nicht nerven; dann darf es auch ein 3- oder 4-Zylinder sein)

    Und, nicht zu vergessen:
    Nur der Hybrid hat seine Seele behalten dürfen, im Gegensatz zum der Stromer.
    Wer einer Waschmaschine beim Schleudern mit 1.400 Umdrehungen gerne zuhört – und damit auch beim Autofahren zufrieden ist – der soll sich halt einen reinen Elektro-Flitzer kaufen.

    Für was die Autoindustrie also vor allem zu kämpfen hat, allen voran Porsche und BMW:
    > die vorteilhafte Anrechnung der CO2-Minderung wie derzeit muss beim Plug-In-Hybriden beibehalten werden

    Nur echte und tägliche Vielfahrer werden dem Diesel vielleicht noch eine gewisse Zeit die Stange halten, da nach 3 Jahren sowieso wieder ein neuer geleast wird.
    Und wenn auch nur deswegen, weil der Diesel durch die Hintertür noch günstig verleast wird.

    Aber irgendwann muss jeder Hersteller Geld verdienen, und das ist derzeit schwierig bei Einstiegs-Dieselmodellen wie auch beim Hybrid.
    Dass bei BMW bewusst vielgleisig gefahren wird, auch bei Standard-Baureihen, das zeigt, dass keine sichere Einschätzung mehr möglich ist, was der Markt schon die nächsten 5 Jahre verlangt, und sei es nur durch staatliche Subventionierung zwangsgesteuert.
    Aber auch das – die vorgehaltene Vielfalt – kostet letzten Endes (wen schon, nämlich den Kunden) Geld.

    Dass VW den Totalangriff auf Tesla (mit seiner virtuellen Playstation-Kundschaft) plant – und das (auch!) finanziell schaffen wird – das ist für alle europäischen Hersteller gut.
    Schon deshalb, weil es aus eigener Finanzkraft versucht wird. Das Einstampfen des fertigen neuen Phaeton mit Verbrenner war der Startschuss dafür, vor 2 Jahren.

    • Mini-Fan says:

      Krüger sagte:

      “Eines der wichtigsten Ziele von BMW sei, „die Elektrifizierung voranzutreiben“, sie sei „aus unserer Sicht die Mobilität der Zukunft und der entscheidende Eckpfeiler, um die Klimaziele für 2020/21 zu erreichen, so Krüger”

      Übersetzt heißt das:

      “Ich bin zwar ein absoluter Freund von hochdrehenden, freisaugenden 6-, 8- und 12-Zylinder-Motoren. Aber leider muss auch BMW die “Klimaziele” (ehrlicherweise hätte ich sagen müssen: die “Norm-Grenzwerte für CO2, NOx, Feinstaub, Ruß- und Lärmemission”) für 2020/2021 erreichen bzw. einhalten.

      Und das geht aus unserer Sicht nur, indem wir „die Elektrifizierung voranzutreiben“, sie ist leider die Mobilität der Zukunft und daher der entscheidende Eckpfeiler und wichtigstes Ziel von BMW”, so Krüger”

  5. Martin says:

    Einfach mal das “Lithium” vor dem NMC-Akku weglassen und dann als Neuheit präsentieren … Komisch dass das Aktivmaterial bereits in der aktuellen Generation der i Modelle so zum Einsatz kommt … vielleicht ists ja dann doch nur eine andere Zellbauform … !

  6. […] Quelle: Bimmer Today – BMW i: Ab 2020 Elektroautos mit 500 Kilometer Reichweite […]

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