Flotten-Emissionen 2016: BMW reduziert CO2-Ausstoß in Europa

Sonstiges | 20.02.2017 von 37

BMW nähert sich dem Ziel von 100 Gramm CO2 Flotten-Emissionen mit kleinen Schritten an. Ob die EU-Vorgabe bis 2021 erreichbar ist, bleibt dennoch unklar.

Vor ein paar Jahren waren PS und Fahrleistungen die wichtigsten Währungen der Autobauer, inzwischen gehört aber längst auch der CO2-Ausstoß zu den relevanten Faktoren bei der Beurteilung von Erfolg oder Misserfolg. Die von der EU geforderten Ziele für die Flotten-Emissionen sind für alle Hersteller anspruchsvoll, die drohenden Strafen machen jedes eingesparte Gramm CO2 pro Kilometer auch für Aktionäre und Image interessant.

BMW und Mercedes arbeiten dabei auf das gleiche Ziel hin, denn beide sollen die CO2-Emissionen ihrer Flotte bis 2021 auf durchschnittlich 100 Gramm pro Kilometer drücken. Entscheidend ist dabei nicht nur die Effizienz der Autos, sondern auch der tatsächlich verkaufte Produktmix – es bringt also vergleichsweise wenig, ein Elektroauto wie den BMW i3 anzubieten, wenn man deutlich mehr Luxus-Fahrzeuge mit relativ hohem CO2-Ausstoß verkauft. Die logische Konsequenz: Die Autobauer müssen ihre sparsamen Autos noch attraktiver und ihre leistungsstarken Modelle noch sparsamer machen, nur mit diesem doppelten Ansatz scheint das Ziel erreichbar.

Denn aus heutiger Sicht sind die 100 Gramm kaum erreichbar: Im Jahr 2016, also nur fünf Jahre vor Ende der Frist, lag der CO2-Ausstoß der neu zugelassenen BMW-Flotte in Europa bei 124 Gramm pro Kilometer. Das teilten die Münchner der dpa auf Anfrage mit. Damit konnte BMW die CO2-Emissionen zwar um zwei Gramm senken und näher an Mercedes heranrücken, die Stuttgarter liegen mit 123 Gramm aber weiterhin knapp vor den Münchnern. In den letzten Jahren konnten die erfolgreichen Kompaktklasse-Varianten der Schwaben entscheidend dazu beitragen, die Flotten-Emissionen zu reduzieren.

Neben einer weiteren Effizienz-Steigerung bei den zahlenmäßig nach wie vor deutlich gefragteren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sollen auch BMW i und BMW iPerformance in den nächsten Jahren mit zusätzlichen und immer besseren Elektroautos und Plug-in-Hybriden entscheidend zur Reduzierung der Flotten-Emissionen beitragen. Schon in diesem Jahr wollen die Münchner weltweit über 100.000 Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antriebsstrang verkaufen, außerdem werden rein elektrische Varianten von BMW X3 und MINI noch in diesem Jahrzehnt an den Start gehen.

Ob die bereits beschlossenen Maßnahmen ausreichen, um das anspruchsvolle Ziel von 100 Gramm pro Kilometer zu erreichen, bleibt dennoch abzuwarten. Gerade die großen Limousinen und Kombis sowie der stetig wachsende SUV-Anteil machen es Premium-Herstellern nicht leicht, die Vorgaben der EU zu erfüllen. Die für Hersteller großer Autos geltende “Ermäßigung” von 5 Gramm scheint dabei im Vergleich zum 95-Gramm-Ziel für auf Kleinwagen fokussierte Hersteller sehr knapp bemessen.

37 responses to “Flotten-Emissionen 2016: BMW reduziert CO2-Ausstoß in Europa”

  1. Olüm Digga says:

    einfach die lkw-sparte bei BMW (also x modelle usw) dicht machen, dann sind auch die 95 gramm machbar.

    • Sniickers says:

      Dann kann aber auch BMW dicht machen 😉

      • Dailybimmer says:

        Dem seine Dönerbude wird vorher geschlossen werden, weil Sucuk nicht mehr aus Rindfleisch hergestellt werden darf, weil Rinder bzw Kälber zuviel CO2 ausstoßen, müssen diese nun auf Schweinefleisch und Putenfleisch bzw Hühnerfleisch umschwenken.

      • Olüm Digga says:

        BMW wird, wie jeder OEM, mitarbeiter entlassen müssen, wenn die elektrifizierung der antriebe vollständig abgeschlossen ist. das könnte man jetzt machen und dann würde das mit dem grünen image auch glaubhaft sein.

        • DropsInc. says:

          da werden sich deine kollegen aber freuen, nen elektrifizierender AMG? die gleich mit aus dem verkehr ziehen, AMG, M und RS sparte^^

          • Mini-Fan says:

            es wird immer einen großen Markt geben, auf der Welt, für Verbrenner.

            Oder meinst Du, die sind alle so bekloppt, wie “die Deutschen”.
            Wo diese dummen Politiker meinen, E-Mobilität sei “umweltfreundlich”. Und das sogar, wenn sie Physik studiert haben. Nicht zu glauben!

            In Indien oder im tiefen Afrika, da fahren sie dann alle mit Strom?!
            Es sei denn, sie bauen wie die Doofen reihenweise Atomkraftwerke…

            • DropsInc. says:

              Vorallem was für die Produktion eines E-Fahrzeug ausgestoßen wird. Die Atompolitik kann dann auch nochmal durchdacht werden, denn die Stromer wollen ja auch gefüttert werden. die Ziele sind extrem eng gesteckt, die Reduktion muss einhalten, das steht fest.

              • Mini-Fan says:

                Deswegen war auch die sog. “Umweltprämie” vor Jahren der größte Unfug.
                Da wurden noch gute Autos in die Schrottpresse gejagt. Deren Produktion war ja “schon gelaufen”, sie konnte also die Umwelt nicht mehr zukünftig belasten.
                Im Gegensatz des dafür als Ersatz angeschafften “Neuwagens”.
                Meist war’s dann ein Dacia. Für 7.500 EUR.

                • Kommentator says:

                  oder – eher noch – ein Fiat Panda, für nur 5.990 € – Werksaktionspreis.
                  Manchmal war es aber vielleicht auch einfach “nur” ein Skoda, als Ersatz für den Uralt-Polo, der schon 300.000 km und vielleicht 15 Jahre in der Familie “auf den Buckel” bekommen hatte – und der sowieso wech musste.
                  Bei denen war es dann der “Mitnahmeeffekt”. Aber auch das war es eine unverantwortliche Geldverschwendung – des Staates.

    • Mini-Fan says:

      Diese Fahrzeuge braucht BMW aber, um auch diejenigen Menschen bedienen zu können, die ein Kampfgewicht von 100kg+ auf die Waage bringen. Ein X6 geht nicht so schnell in die Knie …

      Alternativ könnte man diese Leute aber auch in einem Mini (ja, klar, das ist gar kein Auto!) unterbringen, und den Airbag getrost weglassen.

      Außerdem du hast doch geschrieben, kürzlich, du seist ein Verfechter der e-mobilität?

      Wie vereinbart sich das damit, daß 1 ltr Diesel den Energiegehalt von 10 kWh hat, der 500 kg schwere Akku eines Tesla mit 100 kWh-Akku also gerade mal den Energiegehalt von 10 ltr Diesel speichern kann (und diese haben gerade mal eine Masse von 8.45 kg).

      Also Tesla etc. sofort abschaffen, egal wie hoch deren Wirkungsgrad ist, im Vergleich zu einem Verbrenner!?

      • Olüm Digga says:

        BMW ist aktionärssklave, punkt 1. guck dir die well-to-wheel bilanz an, dann kannst du den tesla in die tonne treten, punkt 2. ja, der mini ist ein auto, aber nur für studentinnen (mit nebenjob im rotlicht) und für männer, die noch nicht wissen ob sie im richtigen körper geboren worden sind, letzter punkt.

        • Mini-Fan says:

          JEDES Unternehmen, das sich irgendwann in eine AG umwandelt, verkauft sich.
          An seine Anteilseigner. Und die wollen “Kohle” sehen.

          Siehst du, und deswegen kann man sich heute ganz einfach ein ganz bestimmtes Auto kaufen. Um sich dadurch einen ganz bestimmten Nimbus überstülpen zu können! (wie war das nochmal mit Pauschalurteilen??)

          Ich habe übrigens nie einen Hehl daraus gemacht, daß ich Tesla “primitiv” finde:

          Weshalb auch die Chinesen durch die Chance der Elektro-Mobilität jetzt einfach 100 Jahre Entwicklung “überspingen” können.
          Das CO2 ensteht in China dann nur noch in deren tausenden Kohlenkraftwerken, gut für’s Klima.

        • Markus M says:

          Bei BMW steht eine Familie dahinter und keine Scheichs oder sonstige Klaventreiber wie z.B. beim VW Konzern oder Mercedes.

          • Mini-Fan says:

            Ist die Sklaverei in den Südstaaten der USA (wo der X gebaut wird) eigentlich schon abgeschafft? 🙂
            Und wie sieht’s in Südafrika aus, bei BMW?

            • Markus M says:

              Wieso, Katar besitzt keine Aktien von BMW, aber von Mercedes und vom VW Konzern, Katar ist ein Slaventreiberstaat siehe Fußball WM so wie die mit den ausländischen Arbeiter umgehen, gehört denen die WM genommen.

  2. Polaron says:

    Mit der Modellpolitik von BMW komme ich im Ganzen nicht mehr so recht klar. Mir fehlt bei der CO2-Reduzierung und der Elektrifizierung der Modellpalette teilweise ein klares und logisches Konzept.

    Es ist für mich unverständlich, warum zuerst der X3 elektrifiziert wird. Ein elektrischer Antriebsstrang wäre doch zunächst in leichteren und aerodynamisch besser geeigneten Baureihen (bspw. 3er (GT)/4er) sinnvoller. Zudem könnte man mit dem Model 3 von Tesla in direkte Konkurrenz treten.

    Warum gibt es den X1 nicht als PlugIn-Hybriden, obwohl doch schon bereits vor Marktstart jedem Ahnungslosen klar war, dass sich dieses Modell zum absoluten Bestseller entwickeln wird? Der Antriebsstrang ist doch im 2er AT bereits vorhanden und müsste nur adaptiert werden. Bei einem Mini Countryman macht es Sinn, aber beim X1 nicht oder wie?

    Wohin geht die Reise mit der “i”-Submarke? Kommt hier noch irgendwas oder gehen die Entwicklungen in der Kernmarke auf? Wird Leichtbau vom i3/i8 teilweise beim X3 zum Einsatz kommen? Kommt noch ein i5 und wie soll ein derartiges Modell überhaupt positioniert werden? Ist damit eine (vollständige) Elektrifizierung bei der Mittelklasse/Oberklasse (3er/4er/5er) mittelfristig ausgeschlossen?

    • Mini-Fan says:

      Durch den “Druck”, den die (imaginäre) Konkurrenz (also die Summe dieser Ankündigungsweltmeisteranwärter Mercedes, VW, Audi und Porsche) ausübt, muß bei BMW halt das als nächstes zu erneuernde hochgelegte X-Modell dran glauben – auch wenn es so nicht geplant war:
      Da es im Unterboden vielleicht etwas Platz für einen unsinnigen Riesenakku à la Tesla hat (so, wie das bei der allerersten A-Klasse vor 20 Jahren mal geplant war, aber nie realisiert wurde).

      • Olüm Digga says:

        porsche wird demächst etwas elektrisches auf die beine bringen. dann werden den i-männchen in münchen die eier aus der hose springen. zu spät, man hat zwei ultrahässliche revolutionäre auf die beine gestellt und diese stehen sich die reifen platt. nachweislich.

        • Mini-Fan says:

          Porsche hat gegenüber BMW einen Riesenvorteil:
          Die müssen keine Alltagsautos bauen!

          Für die allwöchentliche Spritztour, sonntagsfrüh morgens, reicht der Akku allemal.
          Nicht für München – Hamburg nonstop. Dafür nimmt man dann den 7er oder den S.

        • Mini-Fan says:

          damit das nicht passiert:

          Reifenluftdruck auf 4.0 bar erhöhen. Mache ich auch so.

    • Mini-Fan says:

      “Ein elektrischer Antriebsstrang wäre doch zunächst in leichteren und aerodynamisch besser geeigneten Baureihen (bspw. 3er (GT)/4er) sinnvoller”

      Warum?
      “Teure” Techniken kannst du in einem ohnehin höherpreisigen Auto eher an den Mann bringen als bei unteren Baureihen. Dort fällt der “Mehrpreis” weniger ins Gewicht (und auch dieses!)

      Oder findest du 22.500 EUR fur einen e-smart “angemessen”?

      “X1 nicht als PlugIn-Hybriden”
      – der kommt doch, mit identischer Technik des 225xe und des Mini Coutryman Plug-In-Hybrid!

      “Leichtbau vom i3/i8”
      – in Form von Carbon ist sehr teuer. Wird deswegen im 7er, auch weil der eigentlich schon eine Kleinserie ist, eingesetzt. Was der 7er Kunde, finanziell gesehen, “honorieren” muß – und kann.

      Im neuen 5er wäre das von den Stückzahlen her nicht machbar und vom Finanziellen her für die Kunden nicht tragbar gewesen.

      Wo ich Dir recht gebe, auch und gerade in kleineren Klassen – wo weniger “Platz”, also Karosserie-Überstände, für eine Knautschzone vorhanden ist:
      Warum baut man die “Fahrgastzelle” nicht aus hochfestem Carbon? Die darf ja eh’ nicht knautschen!

      Plug-in ist das Gebot der Stunde – und der nächsten 10 Jare.
      Nicht weil ich es gut finde (im Gegenteil!)

      Sondern weil es zur Einhaltung der CO2-Vorgaben notwendig ist.

      Und Voll-Elektrifizierung ist ökologisch gesehen der absolute Schwachsinn. Und Augenwischerei (“bei uns kommt der Strom aus der Steckdose”)
      E-Dinosaurier.

      • Polaron says:

        Mit einem Fahrzeug, das eine überlegene Aerodynamik bietet, ist die gleiche Akkukapazität für eine höhere Reichweite gut. Von daher ist ein vollelektrifizierter X3 anstatt bspw. einem (noch dazu leichteren) 4er GC sicherlich nicht optimal und für mich nicht nachvollziehbar.

        Abgesehen von der Ober- und Luxusklasse werden Elektro-SUVs mittelfristig wohl keine Rolle spielen – ausgerechnet der X3 ist aber für den breiten Massenmarkt gedacht und wurde bislang hauptsächlich als Selbstzünder verkauft. Mir erschließt sich die Produktstrategie deshalb nicht im Ansatz.

        Wurde der X1-Hybrid schon angekündigt?

        Die i-Baureihe scheint mir nur eine Spielwiese gewesen zu sein. Ich sehe nicht, wohin sich diese Submarke noch entwickeln soll. Der i3 ist jedenfalls bei den Käufern durchgefallen und Neues nicht in Sicht.

        Was ökologisch sinnvoll oder unsinnig ist, spielt erstmal nicht die entscheidende Rolle. Entscheidend ist vielmehr, welche Rahmenbedingungen Staaten stecken und welche Autos dann Kunden kaufen wollen oder müssen. Und wenn man dann mal einen Blick in die Smog-Städte Chinas wirft und die gesetzlichen Vorgaben der chinesischen Staatsregierung betrachtet, dann wird für reine Verbrenner mittelfristig das Licht ausgehen. Von daher sollte auch BMW schleunigst zusehen, dass es bald ein vollerwertiges E-Auto gibt, das Platz für mehr als 2 Personen und einen vernünftigen Kofferraum bietet.

        • Mini-Fan says:

          Bin nun wirklich ein BMW-Freund.
          Aber von einem vollelektrischen X3 halte ich persönlich auch nicht so viel.
          Werden sich die Marketingleute bei BMW aber sehr wohl überlegt haben.

          Also gut, als Life-Style-Fahrzeug, so wie diese Art von Fahrzeugen nun mal genutzt werden, mag eine Akku-Reichweite von z.B. 400 km auch beinahe immer ausreichend sein. Zumal deren Käufer in der Regel wohl über ein Eigenheim mit Lademöglichkeit verfügen, in Garage oder Carport.
          Und Platz für Kinder und Einkäufe ist auch genug da.

          Und Aerodynamik. Ist immer von Vorteil. Vor allen aber auf Langstrecken. Weniger im Kurzstreckenbetrieb. Aber egal – ob Verbrenner- oder E-betrieben. Also der cW-Wert, der kann kein Argument pro-Elektro sein.

          Und In Ober- und Luxusklase, da bin ich ganz anderer Meinung als Du, da räume ich reinen E-Fahrzeugen GAR KEINE Marktchancen ein, derzeit. Oder meinst Du, ein Geschäftsmann, der es (immer) eilig hat, der stellt sich stundenlang an eine “Tankstelle” – um “aufzutanken”?

          Wer einen Tesla S für 100.000 oder 130.000 EUR kauft.
          Der hält sich den als Porsche-Ersatz. Wegen der Beschleunigung.
          Und zwar zusätzlich zum 7er oder S.
          Nicht, um täglich km zu schrubben.

          Und zum X1:
          https://www.bimmertoday.de/2016/03/31/bmw-x1-xdrive25e-plug-hybrid-2016/

          Und wieso ist der i3 bei den Käufern durchgefallen?
          In seiner Leistungsklasse gibt es mit Abstand kein häufiger verkauftes Fahrzeug. Und immer noch kein fortschrittlicheres.

          Und ob der Opel Ampera-e ÜBERHAUPT auf den deutschen Markt kommt – wir werden sehen. Ein primitives E-Auto. 300kg mehr an Gewicht. Wegen doppelter Batteriekapazität. Was wiederum den “Verbrauch” hochtreiben wird. Dafür nur 30% mehr an Reichweite. Und dann zum Ausgleich des Gewichts ein paar PS mehr. Was grundsätzlich wiederum richtig ist – um es überhaupt an den Mann zu bringen (oder meinst Du, es würde jemand z.B. für einen 100 PS- Ampera-e dann 38.000 EUR ausgeben?)

          Und ob “das Licht” in China für den Verbrenner ausgeht. Das geht es auch dann (am Himmel), wenn man diesen vor lauter Strom-produzierenden Kohlekraftwerken nicht mehr sieht.

          Das mit ihrem Smog, das hätten sie sich früher überlegen müssen, die Chinesen. Was haben die sich die letzten Jahrzehnte um ihre Böden, ihre Flüsse und ihre Luft geschert? Also um ihre Menschen. Nicht die Bohne!
          Das geht auch nicht von heute auf morgen.
          So viele E-Autos können in so kurzer Zeit gar nicht gebaut werden.
          Und die alten Verbrenner? Auf den Schrott? Gut für die Umwelt?

          Und auf den chinesischen Markt. Da würde ich mich anstelle von BMW mal gerade gar nicht verlassen. Das geht das Licht auch sofort aus, für Ausländer, wenn die – umd die eigene “Auto”-Industrie zu protektionieren – von heute auf morgen eine noch höhere Importsteuer einführen.

          Und ein “vollwertiges E-Auto …, das Platz für deutlich mehr als 2 Personen bietet und einen vernünftigen Kofferraum hat” – das kommt doch, mit dem (next’en) i5.
          Aber zu recht nicht schon heute. Weil der Markt noch nicht reif dafür ist (und weil BMW keinen 2.5-Tonner wie Tesla bauen wird und möchte!)

    • Mini-Fan says:

      Bericht v. ams v. heute 20.02.17:

      BMW hat dem Elektroauto i3 zwar 2016 schon als Option eine größere 94
      Ah-Batterie verpasst, in Sachen Reichweite fährt der Bayer den jüngsten
      Wettbewerbern aber immer noch hinterher. Da die Carbonbauweise des BMW i3 den Bauraum für die Batterie nachhaltig begrenzt, sind die Bayern
      hier auf eine Weiterentwicklung der Batterietechnik angewiesen. Die 94
      Ah-Version kommt aktuzell nach NEFZ 300 km weit, was im Alltagsbetrieb
      etwa 200 km entspricht. Für die nächste Generation sind hier wenigstens
      300 km einkalkuliert.

      BMW i3 als stärkere S-Version.

      Neben der größeren Batterie wird der i3 leichte Modifikationen an den Schürzen vorne und hinten erhalten. Die Licht- und Informationstechnik an Bord wird auf den aktuellesten Stand gebracht.

      Zudem wird über eine Leistungsstärkere S-Version spekuliert. In einem BMW i3s könnte der E-Motor auf gut 200 PS zulegen.Premiere dürfte der überarbeitete BMW i3 auf der IAA im September feiern. In den Handel kommt er dann Anfang 2018.

  3. Kommentator says:

    Ich mache mir wegen der 95-Gramm-CO2-Grenze keine ernsthaften Sorgen – höchstens, wie teuer das (für BMW) wird.
    Mit anderen Worten:
    wieviele 330e werden (dann!) – zur Zielerreichung – an den Kunden gebracht werden MÜSSEN – und daher auch – “unter Preis” angeboten werden, wie derzeit ??
    Zur Zeit geht es doch nur darum, diese Antriebstechnik lediglich bekannt zu machen, um mehr nicht.
    Da ist es doch logisch, dass ein 225(x)e und auch ein X1-2.5xe in großen Stückzahlen eher warten muss.

    Wenn – im Gegensatz zum ActiveTourer – der Altersdurchschnitt im X1 und im GranTourer 15-20 Jahre jünger ist, dann fängt man eben dort an, wo das Geld lockerer sitzt, bei den 72-75-jährigen Rentnern, die den ActiveTourer kaufen – zudem verfügen gerade diese oft über eine Eigenheimgarage und Lademöglichkeit. Und fahren tun die ja auch nicht so viel am Stück.
    Alles ist genau richtig überlegt – bei BMW.

    Soviele X1-2.5xe, wie BMW verkaufen könnte bzw. würde, soviele könnten gar nicht so schnell hergestellt werden – bei dieser extrem hohen Nachfrage nach dem X1 wie derzeit.
    UND:
    die Technik soll doch zunächst erst mal noch 2 Jahre ausreifen können – und sich weiter entwickeln können
    – die Rentner im 225xe haben tagtäglich genug Zeit, für Updates in die Werkstatt zu gehen. Die anderen nicht.

  4. Kommentator says:

    Der allererste 3-Zylinder “Engine of the year” kam – vor Jahren – …
    von FORD.
    Und der nächste wird wieder von Ford kommen – als 1,5-l !! 3-Zylinder mit 200 PS und 290 Nm …
    … also mit den Leistungsdaten eines ehem. BMW-Spitzenmodells, BMW 3.0 si

    siehe
    http://www.msn.com/de-de/auto/nachrichten/neuer-fiesta-st-kommt-mit-super-dreizylinder/ar-AAnjVLj?li=AA8sb5&ocid=spartanntp
    (neuer-fiesta-st-kommt-mit-super-Dreizylinder)

    Auszug:

    herzlich Willkommen 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo. Jawohl, ein Dreizylinder. Und was für einer: Das flammneue EcoBoost-Aggregat entwickelt 200 PS und 290 Newtonmeter. Uns fällt kein Serien-Dreizylinder ein, der jemals stärker war. Von 0-100 km/h geht es in 6,7 Sekunden, Leistung und Beschleunigung sind also identisch zu den Werten im aktuellen Fiesta ST200. Und als ob das noch nicht reichen würde, verfügt der neue Motor auch noch über eine Zylinderabschaltung. Wenn nur geringe Leistung abgerufen wird, läuft der neue Fiesta ST also auf zwei Zylindern. Das An- und Abschalten soll in 14 Millisekunden über die Bühne gehen und die Performance nicht beeinflussen. Den CO2-Ausstoß gibt Ford auch dank weitererer schlauer Spritspar-Lösungen wie Saugrohr- und Direkteinspritzung oder einer variablen Nockenwellensteuerung vorläufig mit 114 g/km an.

    Und WO bleibt – wieder einmal – BMW ??

    • Mini-Fan says:

      MIR fällt ein Serien-3-Zyl. ein!

      Mit 231 PS. Aus dem i8.

      Allerdings ohne Zylinderabschaltung. Und damit auch ohne die “Laufkultur” eines “Reihen-2-Zylinders” – wie im Fiat 500 aus den 50ern.

      Der war auch schon “engine öd the year”

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