Zweites Facelift: BMW M3 F80 LCI II ab Produktion März 2017

BMW M3 | 25.01.2017 von 18

Ab März 2017 geht der BMW M3 F80 LCI II an den Start. Das zweite M3-Facelift beschert der Power-Limousine die neuen Scheinwerfer des aufgefrischten M4.

Wie erwartet bekommt der BMW M3 2017 sein zweites Facelift. Der BMW M3 F80 LCI II trägt die Front des überarbeiteten M4, am Heck bleibt hingegen alles beim Alten – schließlich hatte die Power-Limousine aus Garching bereits vor einiger Zeit die Rückleuchten des 3er Facelift erhalten. Da sich der M3 sein Front-Design von Anfang an mit dem M4 geteilt hatte, kam er damals noch nicht in den Genuss eines aufgefrischten Gesichts und des aktuellen Scheinwerfer-Designs mit zusätzlichen LED-Stegen zur Betonung der direkten Verbindung von Nieren und Leuchten.

Auf den ersten Fotos sehen wir das zweite BMW M3 Facelift in der eleganten Lackierung Tansanit-Blau, die wir bereits von anderen Modellen kennen und die auch dem stärksten 3er ausgezeichnet steht. Abgesehen vom neuen Licht-Design und den dezent überarbeiteten, beleuchteten M3-Logos in den Sportsitzen von Fahrer und Beifahrer bleibt der BMW M3 F80 LCI II praktisch unverändert, genau wie beim M4 bringt die Modellpflege keine Performance-relevanten Updates mit sich.

Die sind aus Garchinger Sicht auch nicht erforderlich, schließlich gilt der BMW M3 trotz seiner vergleichweise geringen Motorleistung von 431 PS noch immer als Benchmark in Sachen Fahrdynamik. Und wer es noch dynamischer mag, kann wie bisher zum optionalen Competition Paket (zum Fahrbericht) greifen und sich damit ein deutliches Performance-Plus sichern. Die Leistungssteigerung auf 450 PS steht dabei klar im Schatten der Verbesserungen an Fahrwerk, Hinterachs-Differenzial und Lenkung, dazu kommt eine klanggewaltige Abgasanlage mit Klappensteuerung und erheblich eindrucksvollerem Sound.

Mit der Serien-Leistung von 431 PS und manuellem Getriebe beschleunigt der BMW M3 2017 weiterhin in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, das optionale 7-Gang-DKG mit Launch Control verringert die Sprintzeit um zwei Zehntelsekunden. Der 450 PS starke BMW M3 Competition ist jeweils eine Zehntel schneller, womit der Bestwert auf 4,0 Sekunden sinkt. Die Höchstgeschwindigkeit wird wie bisher künstlich auf 250 km/h beschränkt, das elektronische Limit lässt sich aber mit dem M Driver’s Package auf 280 km/h anheben.

Das zweite Facelift für den BMW M3 sorgt auch dafür, dass einige Kunden einen vergleichsweise seltenen Zwischenschritt ihr Eigen nennen dürfen: Nur rund ein Jahr lang wurde der BMW M3 F80 LCI mit Facelift-Rückleuchten, aber “alter” Frontpartie gebaut. Ab Produktion März 2017 wird die Modellpflege mit der neuen M4-Front gewissermaßen abgeschlossen.

18 responses to “Zweites Facelift: BMW M3 F80 LCI II ab Produktion März 2017”

  1. M. Power says:

    Mir gefallen die runden Leuchten besser, BMW hat traditionell immer runde Scheinwerfer/Leuchten gehabt.
    Ich finde man sollte mit dieser Tradition weiterfahren, solche Spielereien mit Leuchten können andere machen.
    Ist meine Meinung, vielleicht bin ich da etwas altmodisch.

    • flowisflo says:

      Die haben ja noch genug andere Traditionsmerkmale wie Niere, Hofmeisterknick und old-School orange als Ziffernblattfarbe. Ich bin froh, dass es mal moderner aussieht, die des vFL hat man gefühlt an jedem BMW seit Mitte 90er gesehen. Hoffentlich ist als nächstes das Orange dran. Ich finde man sollte auch mit der Zeit gehen und nur die wirklich stilprägenden Elemente nicht anfassen.

      • Olüm Digga says:

        genau, solange das BMW emblem klebt, kann sich das design auch am wunderschönen mirai oder prius orientieren. scheiss egaaal.

  2. Dailybimmer says:

    Sachenring Rundenzeiten in der aktuellen Ausgabe von Autobild Sportcar

    Bmw M3 CP 1.36:85 Min
    Bmw M4 CP 1.36.89 Min
    Mercedes AMG E63S 1.36.96 Min
    Alfa Romeo Giulia Q 1.37.37 Min
    Cadillac ATS-V 1.37.51 Min

    • M. Power says:

      Sehr erfreulich das ///M der Konkurrenz davonfahren kann, auch wenn der Abstand zum Benz knapp ist.
      Warum haben die den E63S gewählt, der ist doch in der M5 Klasse ?
      Allerdings muss ich zugeben, die Giulia gefällt mir auch sehr gut. Cool das Alfa wieder mehr auf Sport setzt.

      • Dailybimmer says:

        Sorry, der C63 S war damit gemeint.

        • M. Power says:

          Alles klar, da muss man aber auch bedenken das Benz und Alfa 510 PS haben.

          • Dailybimmer says:

            Ist dir schon aufgefallen das die M Limosinen teilweise minimal schnellere Rundenzeiten auf Rennstrecken aufweisen als ihre Coupe Brüder und das obwohl die Limo’s um die 60 Kilo schwerer sind.

            • M. Power says:

              Nein, ist mir bis jetzt nicht aufgefallen.
              Finde ich aber interessant, liegt das möglicherweise am Radstand ? Das der M3 dadurch ruhiger liegt und besser Traktion in den Kurven hat (Ist nur eine Vermutung von mir).

              • Dailybimmer says:

                Oder liegt das vielleicht am besseren Anpressdruck an der Hinterachse oder an der optimalen Gewichtsverteilung?
                M5 CP Nordschleife Rundenzeit 7:52 Min, der M6 bei 8.07.76 Min

              • M54B25 says:

                Laut offiziellen Angaben ist die M3 Limousine lediglich 20kg schwerer als das M4 Coupe:
                – M3 1610kg http://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/m/m3-limousine/2014/technische-daten.html
                – M4 1590kg http://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/m/m4coupe/2014/technische-daten.html

                Und Radstand und Spurbreite sind absolut identisch. Da kommt höchstens der Luftwiderstand noch in Frage. In der Regel ist ein Coupe zwar optisch hübscher bietet aber meist auch etwas mehr Luftwiderstand.

                Aber wichtiger ist doch, dass die Konkurrenten hinter den M-Modellen stehen, wenn auch der C63S schon dicht dranne ist, trotz 200kg Mehrgewicht.

              • Dailybimmer says:

                Na ja 60 PS und 150 Nm Differenz zu Mercedes C63S machen sich schon bei den Sprintdaten von 0-200 bemerkbar. Hier hat der M4 CP mit 450 PS und 550Nm in 13,6 Sekunden von 0-200 gegen Mercedes AMG C63S mit 510, 700 Nm mit 12.5 Sekunden ganz eindeutig das Nachsehen. Hier hat Bmw M Handlungsbedarf.

                • manuelf says:

                  In meinen Augen gibt es keinen Nachholbedarf. Seit geraumer Zeit sind die AMGs längsdynamisch stärker als die Ms im gleichen Segment, lassen dagegen querdynamisch Federn. Das ist zum einen sicher bewusste Positionierung (was steht im Lastenheft), zum anderen gibt es Wechselwirkungen. Wenn ich mich als AMG entscheide nen 4l V8 Biturbo mit 700+ NM zu verbauen, geht das mit der gesamten Auslegung des Antriebsstranges auch ins Gewicht (im Vergleich zu einem 550nm R6). Den konzeptionellen Gewichtsnachteil kriegst Du nicht weg (nicht in dem Kostenrahmen des Segments).
                  Mir persönlich ist die M Auslegung lieber: Ein Auto, das sich im Vergleich agiler/leichtfüssiger anfühlt.
                  Und ehrlich: Wo merkst Du die Sekunde, die der C63S dem M4CP von 100-200 abnimmt? Auf der AB auf keinen Fall. Der C63S kommt da null weg, wenn du hinterherfährst. Windschatten reicht bei dem Speed ne Ecke weit… und nebeneinander auf der AB durchbeschleunigen auf freier Strecke? Wo bitte auf deutschen AB zu welcher Uhrzeit? 😉

                  • Dailybimmer says:

                    Herrschaftszeiten nochmal. Ich wünsche mir die Zeiten zurück wo ein Bmw M jedem Mercedes AMG sowohl längsdynamisch als auch querdynamisch überlegen war. Warum sollte man dem Wettbewerber überhaupt einen Feld überlassen? Die alltäglichen Wettrennen finden doch bei Ampelstarts und auf Autobahnen statt.

                  • Olüm Digga says:

                    wenn du so argumentierst, dann sind alle power cars aus dieser klasse gleich und demnächst gibts auch einen RS5, der auch wieder gleich sein wird. die ALPINA kann man da auch noch mit reinnehmen. es geht darum, dass man schon einen M4CP braucht um sich von einem alfa zu distanzieren. darüber würde ich mir in garching gedanken machen

            • manuelf says:

              Liegt voll in der stat. Streuung. Der Unterschied aufgrund unterschiedlichem Testzeitpunkt (und damit Umweltbedingungen) hat bereits einen wesentlich größeren Einfluß als Coupe oder Limo…
              Die ganzen Diskussionen, ob Coupe oder Limo schneller ist, gab es bereits beim E9x… 😉 … kein sinnvolles Ergebnis!

  3. Martin says:

    Mal eine technische Frage:

    Was können die “neuen” Adaptiven LEDs (F30LCI) besser als die “alten” Adaptiven z.B. im 4er vFL?

    Ist die schon jemand gefahren und kann vergleichen?

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