VDL NedCar: BMW X1 F48 wird bald auch in Born gebaut

BMW X1 | 25.01.2017 von 20

Die Produktion des BMW X1 F48 wird wegen großer Nachfrage künftig an zwei Standorten stattfinden: Das SUV wird bald auch bei VDL NedCar in Born gebaut.

Der BMW X1 F48 hat sich in den vergangenen Monaten zu einem weltweiten Erfolgsmodell entwickelt, das künftig nicht nur im bayerischen Regensburg, sondern auch im niederländischen Born vom Band rollt. Die zweite Generation des Kompakt-SUV fährt von Erfolg zu Erfolg und hat nicht nur in zahlreichen Vergleichstests mit den wichtigsten Konkurrenten überzeugt, sondern übertrifft auch die internen Absatz-Erwartungen und -Planungen der BMW Group deutlich.

Die große Nachfrage stellt die Planer in München nun vor ein Problem der angenehmeren Sorte, denn eigentlich sollte der Offroader zeitlebens nur im BMW Werk Regensburg gebaut werden – doch die dortigen Kapazitäten reichen einfach nicht aus, um die vielen Bestellungen der Kunden aus aller Welt in einem angemessenen zeitlichen Rahmen abarbeiten zu können. Die Lösung wird das BMW Werk Born von VDL NedCar sein, denn in den Niederlanden gibt es offenbar noch schnell verfügbaren Raum für weitere Produktionsanlagen.

Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet wird die Mehrheit aller BMW X1 F48 wie geplant aus dem Werk Regensburg kommen, auch für Born sind aber große Stückzahlen geplant. Das Werk von VDL NedCar gehört seit 2014 zum Produktionsnetzwerk der BMW Group und war bisher ausschließlich für den Bau von MINI-Modellen zuständig. Auf den auch in Oxford gebauten Dreitürer folgte wenig später die Produktion des MINI Cabrio und seit November 2016 wird auch die zweite Generation des MINI Countryman exklusiv in Born gefertigt.

Wie erfolgreich der BMW X1 schon bisher in seinem neuen, zweiten Heimatmarkt war, erklärt Peter Haug (Marketing-Direktor BMW Group Netherlands): “Auch in den Niederlanden war die Nachfrage nach den BMW X-Modellen sehr groß, vor allem nach dem X1. Allein im vergangenen Jahr wurden 1.946 Einheiten registriert, was das beste Verkaufsergebnis seit dem Start der ersten Generation im Jahr 2009 darstellt. Damit waren 2016 nicht weniger als 62,2 Prozent aller in den Niederlanden verkauften X-Modelle ein X1, womit das Kompakt-SUV für jeden sechsten hier verkauften BMW steht.”

20 responses to “VDL NedCar: BMW X1 F48 wird bald auch in Born gebaut”

  1. DropsInc. says:

    Kann man nachvollziehen. Ich als X-Freund muss wirklich sagen das Meilen zwischen dem aktuellen und dem Vorgängermodell liegen. Tolles Auto und für sein Segment echt groß und geräumig. Weiter so!

    • Quer says:

      Vor allem im Innenraum wurde der F48 hochwertiger.

      • M54B25 says:

        Dafür beim Antrieb minderwertiger – FWD statt RWD 🙁

        Aber das ist der Käuferschaft egal: Wenn nicht weiblich dann Ü60 – so jedenfalls meine Beobachtungen.

        • Pro_Four says:

          …nicht gleich den Durchschnitt nehmen^^. Der alte X1 war weder PKW noch ein SUV, und genau das hat ihn für mich interessant gemacht. Habe ja den X120d Sdrive und der macht mit dem relativ geringen Gewicht richtig Spaß. War halt damals ein Vernunftsauto.

          Trotz allem werde ich mit Diesel nicht recht warm, rein von der Charakteristik her. Mein nächster wird sicher der LCI M240i, in ca. 2 Jahren wenn mein Leasing ausläuft und die Geschäfte weiter gut laufen. Dann ist auch der 2er als LCI am Ende angekommen, ist reif und mit etwas mehr Rabatten zu haben sein.

          • M54B25 says:

            Durchschnitt??? Majorität behaupte ich mal mit dem Blickwinkel, das ich in Deutschlands größter Stadt wohnhaft und in den anderen Großstädten unterwegs bin. Ich würde mal von 80% an Fahrern (nicht Halter!) ausgehen, die meiner Beschreibung von oben entspricht.

            Ist ja auch alles gar nicht schlimm, entspricht aber nicht der BMW immer angedichteten Kundschaft von Jung (relativ), männlich (viel davon) und fahraktiv orientiert. Das sollte man immer im Hinterkopf haben.

            Den alten X1 hatte ich mal als 118d SDrive für 2 Wochen als Mietwagen und bin über 2000km damit gefahren. Fahrtechnisch sehr gut (basiert ja auf der E91 Basis), Interieur halt altbackend, Navi widerum top modern, aber beim Triebwerk und dem Verbrauch habe ich die Kastraktion der Leistung und das hohe Gewicht gespürt. Meine bessere Hälfte war ob der Sitzposition und des Raumangebotes sehr angetan, aber beim Cockpit dann auch enttäuscht in Relation des Preises. Der neue X1 hat das ja nun alles besser gemacht, das würde meine bessere Hälfte dann auch noch mehr ansprechen…

            Wenn Du vom X1 auf einem M240i umsteigst, scheint sich aber auch Dein Anforderungskatalog enorm geändert zu haben – keine Kinder mehr? keine Langstrecke mehr?

        • DropsInc. says:

          Die Frage müsste lauten, braucht jeder BMW RWD ohne seinen Charakter zu verlieren? Von meiner Seite aus NEIN. Optional müsste es doch auch dafür ein Sdrive geben? Und ein SUV mit 4 angetrieben Rädern sollte keine Schande für ein X sein (sagt der Name ja schon) sdrive Option wer darauf verzichten kann. Und wer nen klassischen RWD sucht wird sich evtl. auch nicht für nen SUV entscheiden.

          • M54B25 says:

            Mmmh sehr gute Frage was den Charakter ***eines*** BMW ausmacht. Persönlich sehe ich seit dem Aufkommen der X-Modelle die Notwendigkeit einer klaren Trennung nach Fahrzeugkonzepten, um einen BMW zu charakterisieren:

            1) klassische BMW als fahraktivste Fahrzeuge ihrer jeweiligen Größenklasse (Mittel, Ober, Luxusklasse) -> RWD absolute Pflicht genau wie R6 bzw. drüber, AWD nur wie im Falle des F90 als “Option”

            2) SUV, SAV und alles was als Muttipanzer (respektive Tussipanzer) heutzutage benötigt wird -> AWD auf jeden Fall, sonst kommt frau ja die Bordsteine nicht hoch und im Winter mit den 20Zoll Sommerreifen nicht aus der Garage

            3) Volumen und Hausfrauenmodelle (man beachte die bewusste Differenzierung zwischen Mutti/Tussi und Hausfrauen!) zum Überleben als Marke über die verkaufte Fahrzeuganzahl -> egal hauptsache billig und damit halt FWD

            Und mit dieser Einteilung lautet die Antwort – Nein, nicht jeder BMW braucht RWD, aber somit ist es auch kein richtiger BMW – siehe Klasseneinteilung Nummer 1) und das ist die Erkenntnis der aktuellen Zeit um als Automarke zu überleben: Man kann sich keinen Charakter bewahren ohne dafür die Rechnung zu zahlen…

            • DropsInc. says:

              zum punkt hausfrauen oder tussimodell, ich kann da nur für mich sprechen, ich fahre den aktuellen x5, hier in leipzig habe ich noch keine frau in diesem fahrzeug gesehen, das sind die üblichen vorurteile ala aloys haydn^^ die 20 zöller dürfen natürlich nicht beschädigt werden, macht im großstadtjungle keinen guten eindruck. jedoch fährt meine frau gerne mal damit zum einkaufen, prompt könnt man ihr these untermauern^^ egal, habe auch schon frauen im aktuellen 7er gesehen….denke die frau von heute darf fahren was gefällt, gibt auch vermehrt frauen die ich eher in einem porsche sehe. das thema suv und frau ist schon ne weile überholt…bei den midsize suv kann ich mir das evtl. gut vorstellen, welches der papa organisiert hat. ob nun ein FWD billiger ist, mag ich bezweifeln, der sdrive ist immer die günstigere option^^ aber ich denke, wir kommen da in der tat auf einen nenner^^ nicht jeder bmw braucht es, ist auch seitens bmw nicht zu sehen^^

              • M54B25 says:

                Ich möchte jetzt bitte nicht falsch verstanden werden und eine Vorurteilsdiskussion auslösen aber dann ist Leipzig nicht unbedingt repräsentativ für das Thema Frauen und SUV. Aus höchst eigener Erfahrung ist die Frauen-in-SUV Dichte in Berlin und in Hamburg z.B. vor Schulen morgens und mittags überproportional hoch. D.h. dass in Bezug auf die Fahrzeugkategorie (Keinwagen, Golf-Klasse, Mittel-Klasse und dann noch mal unterteilt in Limousine, Kombi, Van oder eben SUV) der Anteil an Frauen in SUVs pro Klasse am höchsten ist.

                Desweiteren die Flaniermeilen der jeweiligen Städte (in Berlin die bekannten Hotspots: Unter den Linden, Hackescher Markt, KuDamm, Potsdamer Platz, rund um den Alex) der SUV Anteil ebenfalls auffällig hoch ist. Die Zulassungszahlen bestätigen dies ebenso, bundesweit ist der SUV-Anteil bei über 20% angekommen. Klar verteilt auf den existierenden Fahrzeugbestand ist der absolute Anteil noch gering aber wie gesagt gerade in den Großstädten mit entsprechender finanzieller Situation doch augenfällig höher. Dazu bitte auch mal die Diebstahlstatistik für die Großstädte beachten, X5/X6 führen die in Berlin ganz weit an, Range Rover und Mercedes & Audi SUVs sind dicht auf (gestohlene Fahrzeuge pro 1000 Zulassungen in der Stadt), Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf sind ebenso gut dabei.

                Mit “Aloys-Vorurteilen” hat das sehr wenig zu tun, der würde ja pauschal die Aussage in den Raum stellen (zum Behaupten hat er ja nicht die Cojones), das BMW SUV’s alle nur SDrive haben, prinzipiell unfahrbar sind und die Motoren ständig explodieren…

                • DropsInc. says:

                  Das der SUV Marktanteile in großer Form besitzt hat niemand bestritten. Mich hat dieser auch überzeugt. Meine Frau fährt den auch ab und zu um einkaufen oder gar unser Kind in die Kita zu bringen. Selbst wenn der Frauenanteil hoch wäre, warum auch nicht. Das sagt doch nix über ein Auto aus. Es gibt auch soviele Frauen die andere Bauarten fahren. Aber ihre Zahlen was Frauen pro Kategorie angeht möchte ich gerne mal sehen. Denn was ich sehe sind Frauen in eher kleineren Fahrzeugen. Wie dem auch sei, was war das eigentliche Thema nochmal? :)) zur Diebstahlstatistik würde es nur einen vernünftigen Punkt geben nach Aloys Geschmack, BMW lassen sich besser und leichter knacken.:) vor kurzem wurde ein X5 eines Fußballprofis geknackt und völlig ausgeräumt, die Freundin von Ihm hat es bemerkt als sie morgens mit dem Fahrzeug zum Bäcker wollte (nur mal so) 🙂

                  • M54B25 says:

                    Zur Diebstahlstatistik ist der Grund Gott sei Dank kein Aloyser – der X5/X6 ist einfach extrem beliebt in den Baltics und östlich der Oder, da wird ganz klar auf Bestellung geklaut, kenne selber Fälle, wo die Wagen Nachts in NRW oder HH gestohlen und Morgens schon an der Oder/Neiße Friedensgrenze gestellt wurden. Was allerdings richtig ist, ist wohl, das es BMW den Dieben auch nicht all zu schwer macht, da gibt es aus Ingenieurs- und Informatikersicht wesentlich bessere Konzepte die nicht teurer sind. Hier mal eine Detailanalyse von Experten: https://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-5-Sicherheitsluecken-bei-BMWs-ConnectedDrive-2536384.html

                    Aber ein in DE gestohlenes Fahrzeug verkauft BMW dann halt zweimal – auch kein Vorurteil sondern leider bittere Realität. Wird die Freundin des Fussballers sicherlich auch bestätigen können – wie kommt die denn sonst in Zukunft Morgens zum 200m entfernten Bäcker 😉 Erlebnis aus dem Bekanntenkreis – im 5er BMW wurde 3 mal nacheinander das Navi gestohlen, jeweils 1 Woche nach Neueinbau, erst beim 3ten Mal dann hat die Versicherung das Spiel beendet (abgelehnt).

                    Zur Korrelation von Frauen und SUV’s sagte ich ja, das es ein wenig von der Wohnsituation abhängig ist. In Berlin es halt Stadtteile wie Dahlem, Mitte, Frohnau wo die ML/X5/Q7 exorbitant hoch ist. In Neukölln ist hingegen eher die E36 2cm Restfederweg-Fraktion am Start… Aber bzgl. kleiner Wagen und Frauen -hier haben Sie vollkommen Recht- wenn die Frau den Wagen selbst bestellt und bezahlen muss/darf sind es eher die Kleinwagen, die dominieren.

                  • DropsInc. says:

                    Find ich gut das sie Meinungen annehmen! Leider haben sie recht was die Beschaffungskriminalität angeht. Das ganze läuft just in Time und BMW verkauft den Wagen nochmal. Bevor ich den X5 gekauft habe, musste ich mir auch einen Stellplatz organisieren. In Leipzig wird auch sehr gern gestohlen. Was ich aber gerne mal wüsste, es gibt ja diese wunderbare App die ich auch nutze, dort kann man sein Fahrzeug verfolgen mittels GPS. Habe keine Ahnung, aber wissen die Langfinger wo der Sender sitzt? Der letzte Satz von Ihnen, da musste ich leicht schmunzeln. Trotzdem gibt es auch bei der holden Weiblichkeit gute Verdiener. Aber prozentual werden Sie recht behalten.

                  • M54B25 says:

                    Naja so ganz zum Schmunzel ist der Satz leider nicht sondern bedingt sich durch die fiskalischen Möglichkeiten. Wenn es wie hier in Berlin Angebote gibt einen Renault Twingo oder Clio für 99 oder 129€ im Jahr inkl. Werkstatt für drei Jahre oder Versicherung zu leasen dann ist dies meist in dem Rahmen, den alleinstehende Mütter zur Verfügung haben, um die Familienmobilität zu bewerkstelligen. Wenn es dazu einen Vater gibt, ist halt das Familiennetto höher und dann kann auch mal eine Wagenklasse größer gekauft werden als eigentlich notwendig für die Stadt – also so ein SUV (da schließt sich der Diskussionskreis wieder).

                    Zum GPS: Das machen die Jungs ganz clever – da werden Hochseecontainer genommen, die Autos reingefahren und der GPS-Sender gesucht und entfernt. Die Sender sind zwar theoretisch an verschiedenen Stellen eingebaut -also es gibt keine Standardstelle- aber können ja doch nicht irgendwo sein, Stromzufuhr und einigermaßen Funkverbindung muss gewährleistet sein. Die Container lassen das Signal nicht nach draußen dringen und nach Ende der Operation kann der Wagen dann wieder auf die Straßen gelassen werden.

                  • DropsInc. says:

                    Nein, das schmunzeln sollte keinesfalls negativ bewertet werden. Meine Frau fährt nen Fiat 500. alles gut

                  • M54B25 says:

                    Und meine einen Polo – und kein SUV – alles besser 😉

                    War aber auch einiges an Sachverstand und Überzeugungskunst nötig diese Entscheidung soweit fallen zu lassen, wobei der Wagen mit 7-Gang DSG und leicht röhrenden R4 Turbo-TSI schon für sich selber wirbt und damit einen wusligen und sprintstarken 118d (immerhin 300Nm) E87 beerben durfte…

                    Den 500er finde ich selbst niedlich, meine bessere Hälfte wiederum gar nicht – da soll noch einer die Frauen (und Ihre Männer) verstehen…

                    Zum lohnenden Geschäft – für die Vermittler und Hintermänner, jene welche die Papiere im neuem Einsatzland frisieren und dafür die Hand weit aufhalten – ja liegt bei gut 10.000 und drüber je nach Auto. Die eigentlichen Diebe und PKW-Überführer bekommen was dreistelliges auf die Hand. Da gab es mal eine Reportage drüber die bis in die polnischen Zulassungsstellen recheriert hatte – die Leute waren komplett spaß-befreit als Kameras sichtbar und die originalen deutschen Papiere vorgelegt wurden!

      • flowisflo says:

        Hinsichtlich der Materialgüte mögen Sie Recht haben. Da war auch dringender Nachholbedarf. Wie man dem Artikel der Autozeitung entnehmen kann, ist der Premium BMW gegen einen neuen Seat Ateca deutlich unterlegen.

    • Dailybimmer says:

      Ein Bmw made in Holland könnte ich gut damit leben.

      • Torsten Windbeutel says:

        Ich auch, aber nur wenn Susi Neumann statt Martin “Chulz” aus Würselen, in der Aachen-Holland Grenzregion Kanzler Kandidat der sozen wird !

  2. Torsten Windbeutel says:

    Hauptsache der X1 wird in Holland gebaut, denn seitdem der legendäre
    DAF als landestypischer Kleinwagen für die Tomatenrepublik und “Fussballversager” sowie ersten Automobile mit serienmäßigem Automatikgetriebe „Variomatic“ nicht mehr gebaut wird, fehlt ein adäquates Fortbewegungsmittel in der berglosen Voraplen Republik.

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