BMW M4 Facelift 2017: F82 und F83 LCI bleiben bei 431 & 450 PS

BMW M4 | 17.01.2017 von 19

Auf eine Leistungssteigerung verzichtet das BMW M4 Facelift 2017, es bleibt bei 431 bis 450 PS. Immerhin gibt es neue Licht- und Infotainment-Technik.

Das BMW M4 Facelift 2017 beschränkt sich auf optische Modifikationen. Auf eine Leistungssteigerung des weiterhin 431 oder 450 PS starken Biturbo-Reihensechszylinders S55 verzichtet die M GmbH ganz bewusst, schließlich gibt es hierfür aus Sicht der Garchinger schlicht und ergreifend keinen Grund. Auch hinsichtlich der Fahrwerkstechnik sieht die Mannschaft von Frank van Meel offenbar keinen Handlungsbedarf, denn spätestens seit dem Angebot des Competition Pakets besteht am Fahrdynamik-Ranking unter den Mittelklasse-Sportlern kein Zweifel mehr.

Mit der Modellpflege erhält das BMW M4 Facelift somit in erster Linie neue Lichttechnik, von der auch die braveren Varianten der 4er-Reihe profitieren. Die adaptiven Voll-LED-Scheinwerfer kommen bei den sportlichen Topmodellen serienmäßig zum Einsatz, auch am Heck sorgt LED-Technik für einen hochmodernen Auftritt und einen frischen Touch:

BMW M4 Facelift 2017: Es bleibt bei Design-Updates

Im Innenraum bringt das BMW M4 Facelift 2017 ein überarbeitetes Design der beleuchteten M4-Logos in den Rückenlehnen der Sportsitze mit sich, außerdem sorgen Details wie kleinere Galvanik-Elemente und eine doppelte Ziernaht auf dem Instrumententräger für einen noch etwas edleren Eindruck. Das Navigationspaket ConnectedDrive mit iDrive in Kachel-Optik und Features vom WLAN-Hotspot bis zum induktiven Laden von entsprechend ausgerüsteten Smartphones kommt ebenfalls serienmäßig zum Einsatz.

Auf der Suche nach maximaler Dynamik können M4-Kunden weiterhin zum Competition Paket greifen, das neben einer noch dynamischeren Abstimmung von Fahrwerk und Lenkung auch eine Leistungssteigerung von 431 auf 450 PS sowie eine Abgasanlage mit der dazu passenden Klangkulisse beinhaltet. Die nur für Modelle mit Competition Paket erhältlichen Leichtmetallräder Sternspeiche 666 M sind nun auch in Schwarz erhältlich.

Je nach Motorleistung und Karosserievariante schwanken die Fahrleistungen des BMW M4 Facelift 2017 um mehrere Zehntelsekunde. Die schnellste Variante ist das M4 Coupé mit Competition Paket und 7-Gang-DKG, das dank 450 PS in 4,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit wird wie bisher auf 250 km/h begrenzt, das künstliche Limit lässt sich aber mit Hilfe des M Driver’s Package auf 280 km/h verschieben.

19 responses to “BMW M4 Facelift 2017: F82 und F83 LCI bleiben bei 431 & 450 PS”

  1. manuelf says:

    Ok. Ziemlich unspektakulär. Alles wie erwartet …
    @Benny: Wann ist Kommunikationsstart für den M4 CS? Hatte ja gehofft, der würde mit dem LCI zusammenfallen.

  2. Olüm Digga says:

    “Auf eine Leistungssteigerung des weiterhin 431 oder 450 PS starken Biturbo-Reihensechszylinders S55 verzichtet die M GmbH ganz bewusst, schließlich gibt es hierfür aus Sicht der Garchinger schlicht und ergreifend keinen Grund.”
    Der grund ist in affalterbach zu suchen bzw. demnächst auch in neckarsulm, aber wie sollte man sonst den CS, Competition oder GTS verkaufen können.

    • El Barto says:

      In der letzten AMS (01/2017) wurden M3 Competition, Giulia QV und C 63 S verglichen. Hier einfach mal ein paar Daten dazu:

      Leistung
      M3: 450 PS
      C63: 510 PS
      QV: 510 PS

      0-100 km/h
      M3: 4,1 s
      C 63: 4,1 s
      QV: 4,2 s

      0-200 km/h
      M3: 13,5 s
      C 63: 12,9 s
      QV: 13,7 s

      0-400 m:
      M3: 12,1 s
      C 63: 12,1 s
      QV: 12,2 s

      Zwischenspurt 60-100 km/h/80-120 km/h
      M3: 1,9 s
      C 63: 1,9 s
      QV: 2,1 s

      M3: 2,3 s
      C 63: 2,3 s
      QV: 2,5 s

      Slalom 18 m (ESP aus)
      M3: 70,1 km/h
      C 63: 68,7 km/h
      QV: 69,5 km/h

      doppelter Spurwechsel (ESP aus)
      M3: 147,8 km/h
      C 63: 145,1 km/h
      QV: 148,3 km/h

      Leergewicht
      M3: 1.624 kg
      C 63: 1.766 kg
      QV: 1.672 kg

      Leistungsgewicht
      M3: 3,6 kg/PS
      C 63: 3,5 kg/PS
      QV: 3,3 kg/PS

      Ich kann keine Disziplin erkennen, bei der der M3 trotz 60 PS und bis zu 150 NM Drehmoment Differenz nicht gleichauf oder sogar überlegen wäre. Der Schlüssel ist also nicht die reine Leistung, sondern eher das Leistungsgewicht, gepaart mit der besten Fahrwerksabstimmung. Übrigens überraschend positiv beim MB: im Testverbrauch liegt er nur 0,2 Liter/100 km über dem M3, trotz V8. Und die Giulia schlägt sich mehr auch mehr als beachtlich.

      • Pro_Four says:

        …Gewicht ist eben “fast” alles. Früher war es mal der Hubraum ;P

        • El Barto says:

          Hubraum ist halt durch nix zu ersetzen, als durch… 😉
          Aber das BMW die Gewichtsspirale umgedreht hat und sich beim Leistungswettrüsten zurückhält, ist genau der richtige Weg. Ein leichteres Auto macht vom Handling einfach mehr Spaß und hat eigentlich auch sonst nur Vorteile.

          • M54B25 says:

            Naja Colin Chapman hat da einen mindestens gleichwertigen Satz geprägt: “”Ein Auto mit starkem Motor ist auf den Geraden schnell. Ein leichtes Auto ist überall schnell!”

            Und deine obige Zahlenaufstellung bestätigt dies, obwohl es mit den 48kg Vorsprung des M3 nur eine Frage der Zeit ist, bis Alfa mal eine “speciale” Version der Julia Q rausbringt – das Potential ist da und Ferrari als Konzernmitglied macht das auch sehr erfolgreich vor. Falls es dann wieder nur einen F80 M3 CRT mit 12kg Gewichtsvorteil und voller Hütte geben sollte, hat BMW sein Potential leider noch nicht ausgeschöpft.

      • Aloys Haydn says:

        Alles richtig und der M3 Comp. hat zu Recht als sportlichstes Auto gewonnen. Das war aber nicht in ams 1/2017. Es gibt gar keine ams 1/2017. Es gibt eine ams Heft 1 vom 22.12.2016. Das erste Heft in 2017 heißt Heft 2 vom 05.01.2017. Nur falls jemand sucht

      • Dailybimmer says:

        Und in der aktuellen Ausgabe von Autobild Sportcar wurden Bmw M4 CP, Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio und Cadillac ATS-V auf dem Sachenring gemessen. Hier die Daten dazu.
        0-100 0-200 Sachenring
        Bmw M4 CP : 4.0 S 13,2S 1.36,85 min
        Alfa Romeo: 3.9 S 12.5S 1.37,37 min
        Giulia Q
        MB C 63S 4,0S 12.5S 1:37,67 min
        AMG
        Cadillac ATS-V 4,3 14,7S 1:37,51 min

    • Dailybimmer says:

      Ist auch sicherlich damit zu begründen das der M550i Xdrive demnächst sein Debüt feiert, weshalb der Sechszylinder Motor im M4 PS mäßig nicht über den V8 rangieren darf. Beide M Modelle sprinten von 0-100 in glatte 4,0 Sekunden.

  3. M3-Dreamer says:

    Ist das mit dem Navipaket Connected Drive serienmäßig wirklich richtig, dann würde der M3/M4 ja gleich erheblich teurer werden.

    • El Barto says:

      Nicht zwangsläufig, es kann auch einfach eine Ausstattungsaufwertung sein, ohne dass sich (erheblich) etwas am Listenpreis ändert. Bei AB klingt es auch stark danach:

      http://www.autobild.de/artikel/bmw-m4-coupe-cabrio-f82-f83-facelift-vorstellung-10662803.html

      (Nur besser nicht den ersten Absatz lesen, da ist die Rede vom “V6″…)

      In der Regel bekommt man ja sonst auch bereits mit den Infos zum Facelift den Hinweis, dass sich der Kaufpreis leicht erhöht, dazu konnte ich aber bislang nichts finden. Der M2 hat immerhin auch schon das Navi Prof mit drin, da kann der M4 ruhig noch eine Schippe drauflegen 😉

  4. Dailybimmer says:

    Bleibt zu hoffen , daß der Bmw CS um die 477 PS bekommt und nicht 450 wie beim M4 CP

  5. PHoel says:

    Gefällt, mehr Veränderungen waren auch nicht nötig beim M4.

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