CES 2017: BMW i Inside Future zeigt Infotainment-Zukunft

Concept Cars | 4.01.2017 von 15

Auf der CES 2017 zeigt die Skulptur BMW i Inside Future, wie man sich in München zukünftiges Interieur-Design und eine nahtlose Infotainment-Integration vorstellt.

BMW i Inside Future heißt das Highlight von BMW zur CES 2017 in Las Vegas. Die Münchner konzentrieren sich dabei ganz auf die Vorstellung eines Bedien- und Infotainment-Konzepts, auf ein umgebendes Concept Car wird dabei konsequent verzichtet. Im Zentrum des Interesses steht das BMW HoloActive Touch genannte Bedienkonzept, das die Funktionsweise von Head-Up-Display und Gestiksteuerung miteinander verknüpft und so eine völlig neue Möglichkeit der Interaktion zwischen Mensch und Maschine eröffnet.

Obwohl das Bedienlement des BMW i Inside Future “nur” in den Raum projiziert wird, erhält der Fahrer bei der “Berührung” von Schaltflächen eine haptische Rückmeldung. Dieser auf den ersten Blick ziemlich widersprüchliche Effekt gelingt BMW i mit Hilfe einer Ultraschallquelle, die ein wahrnehmbares Feedback an den Finger des Fahrers aussenden und so die Illusion einer tatsächlichen Berührung schaffen kann.

BMW i Inside Future: Infotainment-Zukunft zur CES 2017

Mit ihrem Hightech-Paket bietet die Skulptur BMW i Inside Future einen Ausblick auf die Infotainment-Technik der Zukunft, auf einen konkreten zeitlichen Rahmen will sich BMW dabei aber noch nicht festlegen. Sehr konkret und sicher ist hingegen schon jetzt, dass die Vernetzung mit dem Internet in der Zukunft eine noch größere Rolle als heute spielen wird. Um die Bedürfnisse der Insassen optimal erkennen und entsprechend auf sie reagieren zu können, ist eine umfangreiche Vernetzung mit anderen Geräten der Nutzer besonders hilfreich.

Genau wie im Fall des nur bei Bedarf eingeblendeten HoloActive Touch-Displays profitieren die Fahrer auch bei der besseren Vernetzung von einer großen Anpassungsfähigkeit des Fahrzeugs an die aktuelle Situation der Insassen. Wenn die Technik wie geplant funktioniert, erhalten Fahrer und Passagiere immer genau die Informationsangebote, die sie im jeweiligen Moment benötigen.

Wenn beispielsweise das Assistenzsystem-Paket BMW Personal CoPilot die Steuerung übernommen hat, sind viele Fahrzeug-Infos für den Fahrer gerade weniger relevant, stattdessen rücken andere Interessen in den Vordergrund. Ein Großteil der Technologie des Autos versteckt sich folglich die meiste Zeit im Hintergrund, genau wie das HoloActive Touch-Display werden auch andere Funktionen nur bei entsprechendem Bedarf überhaupt angeboten.

Dem umfangreichen Technik-Paket zum Trotz präsentiert sich das Innenraum-Design der Skulptur BMW i Inside Future sehr aufgeräumt und klar strukturiert. Das Dashboard-Display erstreckt sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts und tritt nur dann in Erscheinung, wenn seine Inhalte gefragt sind. Gleiches gilt für die virtuell ins Cockpit projizierten Anzeigen des BMW HoloActive Touch-Displays, das dank des unauffällig integrierten Ultraschall-Sender auch haptisches Feedback liefern kann. Das gesamte Infotainment-System hält sich somit die meiste Zeit im Hintergrund, ist aber dennoch jederzeit verfügbar und bereit, den Fahrer und andere Insassen optimal zu unterstützen.

Innovativ ist auch der BMW Sound Curtain, der Fahrer und Beifahrer ein völlig verschiedenes Hörerlebnis liefern kann. Die Ausgabe von Audiosignalen erfolgt im Fall des BMW Sound Curtain im Bereich der Kopfstützen und ist nur für den jeweiligen Insassen hörbar. So kann beispielsweise unterschiedliche Musik gehört werden, aber auch andere Anwendungen sind denkbar: Auf Wunsch ist es mit dieser Technik kein Problem, Navigationsansagen auf den Fahrer zu beschränken und den Musikgenuss der übrigen Insassen dabei nicht unnötig zu stören.

Abgerundet wird das futuristische Innenraum-Konzept, das die Grenzen zwischen Wohnzimmer und Automobil auch durch die im Fond-Fußraum platzierte Büchersammlung verwischt, durch ein großformatiges Widescreen-Display für die Insassen in der zweiten Reihe. Der Widescreen kann aus dem Dachhimmel ausgeklappt werden und eignet sich unter anderem zur Wiedergabe von Streaming-Inhalten. Bei Nichtbenutzung sorgt er als vielseitig einstellbare Ambiente-Beleuchtung für eine besonders angenehme Lichtstimmung im Fond.

15 responses to “CES 2017: BMW i Inside Future zeigt Infotainment-Zukunft”

  1. Daniel says:

    Die Bücher wirken angesichts des ganzen Hightech etwas deplatziert.

  2. Bob Morane says:

    Buahahahaha! BMW ist total behindert.

  3. Thomas says:

    So sieht das aus, wenn man den Wassereintriff im Fond nicht beseitigt 🙂

  4. Aloys Haydn says:

    ams berichtet zur Consumer Electronic Show in Las Vegas “BMW hängt in Sachen neue digitale Cockpits aktuell hinter Audi und vor allem Mercedes hinterher” “spätestens wenn der nächste i-Next kommt, also 2021 wird sich das ändern”

    • Marvin Knoll says:

      Lüge

      • Aloys Haydn says:

        Wahrheit!!! Nachzulesen in Heft 1/2017 ams S. 16

        • Marvin Knoll says:

          Du glaubst doch auch das Angela Merkel dir die Wahrheit sagt

          • Aloys Haydn says:

            Es geht hier nicht um glauben oder nicht glauben. Es geht um einen Bericht zu dieser Messe und daraus habe ich zitiert. Und wenn Sie darauf antworten “Lüge” so wenden Sie sich bitte an ams

      • Quer says:

        Naja AB und AMS sind halt für diesen Nichtsnutz und Oberlügner Fachzeitschriften.
        Ein gewisser Österreicher hätte diesen Versager schon längst mit Zyklon B vergast.

    • Mini-Fan says:

      “BMW hängt in Sachen neue digitale Cockpits aktuell hinter Audi und vor allem Mercedes hinterher”

      Das stimmt ja auch: Was die gräßliche Häßlichkeit dieser Riesen-Mattscheibe im S und im E anbetrifft.
      Zum Glück.

  5. Der_Namenlose says:

    Egal, ob man BMW-Fan ist oder nicht; jeder, der auch nur ein Minimum an Objektivität besitzt, muss anerkennen, dass BMW seit Jahren im Bereich Bedienführung führend ist und die Trends setzt.

    Was ich an diesem Konzept so genial finde, ist die haptische Rückmeldung im Raum und dass es scheinbar im vorgestellten Prototypen bereits ganz gut funktioniert, so wie scheinbar von AB bereits getestet.

    Als das erste Mal von “I inside future” berichtet und von haptischer Rückmeldung gesprochen wurde, dachte ich, das würde nur eine reine Präsentation sein. Aber der Prototyp zeigt, wie passend der Name “i inside future” gewählt wurde.

    Was irgendwleche Jubel-VW-Zeitschriften schreiben, sollte die BMW-Fans nicht interessieren. Dieselbe Zeitschrift hat vor Jahren auch den Einsatz von LTE in Audis bewusst mit echter Connectivity verwechselt und gesagt, Audi sei BMW im Bereich Vernetzung voraus, als ob es einen Unterschied gemacht hätte, ob man mit oder ohne LTE keine Connectivity-Dienste in seinem Auto hat.

    Wenn manche hier Mäusekino mit Bedienkonzepten verwechseln, so ignoriert sie doch einfach … freut Euch einfach jedesmal, wenn Ihr in Euren BMWs setzt und das beste aktuell verfügbare Infotainmentsystem verwendet…

    • Mini-Fan says:

      Das ist genau DAS, was unser lieber Aloys – und die Freunde der Riesen-Display’s von Audi, Mercedes E/S, Tesla und seit Neuestem auch Renault – nicht verstehen wollen oder können:

      Ohne die “haptische Rückmeldung” tun diese gefühlosen Display’s nur Eines: (visuell) ABLENKEN!
      Und genau solange dies so bleibt, geht nichts über die Ablesbarkeit von sog. analogen Anzeigen – egal, ob mit “echten” Zeigern oder mit digital dargestellten Zeigern.

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