BMW M4 CS trifft BMW M4 GTS: Exklusives F82-Duo im Vergleich

BMW M4, Videos | 19.12.2016 von 29

Der BMW M4 CS gehört zu den exklusivsten Varianten, einen aktuellen M4 zu fahren – und steht dennoch im Schatten des BMW M4 GTS, der …

Der BMW M4 CS gehört zu den exklusivsten Varianten, einen aktuellen M4 zu fahren – und steht dennoch im Schatten des BMW M4 GTS, der als bisher schnellster BMW aller Zeiten über allen anderen Modellen thront und nicht nur auf dem Nürburgring ordentlich Eindruck hinterlassen hat. Im Gegensatz zum BMW M4 CS hat es der GTS auch weltweit zu großer Bekanntheit geschafft, aber die Ursache dafür liegt auf der Hand: Das Sondermodell M4 CS wurde exklusiv für den spanischen Markt entwickelt und wird auch nur in Spanien angeboten. Die dortigen Auto-Experten von motor.es haben sich das schnelle Duo aus Garching nun zur Brust genommen.

Die Beschränkung auf Spanien trägt dazu, dass der BMW M4 CS sogar noch exklusiver als der GTS ist: Nur 60 Exemplare des Sondermodells sollen gebaut und verkauft werden. Verglichen mit den weltweit kommunizierten 700 GTS ist diese Zahl winzig, auf der iberischen Halbinsel allein dürfte der GTS dennoch erheblich seltener anzutreffen sein als der CS. Und aus technischer Sicht fängt der GTS ohnehin erst dort an, wo der CS aufhört.

BMW-M4-GTS-F82-M4-CS-Spanien-motor-es-11

Denn nüchtern betrachtet handelt es sich beim BMW M4 CS um ein Fahrzeug, das sich trotz einiger Modifikationen nicht wesentlich von einem M4 mit Competition Paket und einigen Tuning-Teilen aus dem Programm von BMW M Performance unterscheidet. Zum Serienumfang gehört außerdem die Carbon-Keramik-Bremsanlage, die den 450 PS starken Mittelklasse-Sportler auch auf der Rennstrecke stets sicher einbremsen soll.

Im direkten Vergleich ist der BMW M4 GTS dennoch erheblich konsequenter auf den Rennstrecken-Einsatz optimiert. Nicht nur die wirksamere Aerodynamik mit ausziehbarem Frontsplitter und vielfach einstellbarem Heckflügel, auch das nochmals grundlegend veränderte Fahrwerk und natürlich der dank Wassereinspritzung auf 500 PS erstarkte Motor heben den GTS in eine andere Performance-Liga. Das Fazit der spanischen Tester von motor.es fällt dann auch relativ eindeutig aus:

Wie man lesen kann, habe ich mich in den BMW M4 GTS verliebt. Er ist eines jeder Autos, dass einen nicht mehr loslässt und ständig verfolgt. Allerdings muss ich sagen, dass die oben gestellte Frage nach dem Preis ein wenig dumm ist. Jemand, der sich einen GTS kaufen kann, wird nicht darüber nachdenken, ob er den Aufpreis Wert ist. Wenn er Lust darauf hat, wird er ihn kaufen. Außerdem ist der GTS ein Sammlerstück und wird in vielen Fällen als Spekulationsobjekt genutzt. Ja, leider werden wir deshalb in ein paar Jahren kaum noch gebrauchte Exemplare bekommen, höchstens zu einem exorbitanten Preis. Aber das ist eine andere Diskussion.

Die Frage ist also eigentlich: Ist der GTS wirklich 75.000 Euro mehr Wert als der CS? Ja, mit Nachdruck ja! Nicht wegen seiner Exklusivität, sondern wegen der verbauten Technologie. Es ist ein Auto der Empfindungen. Es ist so beeindruckend zu fahren wie anzusehen. BMW hat die Vergebung aller Kritiker verdient, denn dank der SUVs, Minivans und Dreizylinder haben die Deutschen die Fähigkeit, Autos wie den GTS auf die Straße zu bringen.

(Fotos, Infos und Video: motor.es)

29 responses to “BMW M4 CS trifft BMW M4 GTS: Exklusives F82-Duo im Vergleich”

  1. Dailybimmer says:

    Vom M4 GTS wurden letztendlich 803 Einheiten produziert.

    • Quer says:

      Ich habe gerade unsere Aloys gefragt das er mir seine Adresse mitteilt, das wir Du, Mini-Fan und ich mal auf ein Weißbier vorbei kommen können um seine Frau und seine drei Mercedes, denn Käfer die in der Garage stehen zu begutachten.

  2. DoNuT says:

    Man könnte auch polemisch sagen, dass der CS ein – lustigerweise noch strenger limitiertes – Optikpaket mit dem Look des GTS ist.

    • M54B25 says:

      Wo siehst Du den “Look des GTS ist.” – Motorhaube, Front mit Splitter, Diffusor, Farben?

      Der CS ist ein aufgebrezeltes spanisches Sondermodell, so wie es in Japan alle drei Wochen um die Ecke bzw. auf die Innenraumplakette kommt…

      • DoNuT says:

        So genau sieht doch keiner hin – aber die Felgen (die’s meines Wissens nach ohne Akzente auch für normale Modelle gibt) und der Spoiler alleine rücken ihn schon ziemlich in die Nähe. Darüber mag ich jetzt (ausnahmsweise) nicht diskutieren, aber lass einen Laien die obigen Bilder ansehen – den größeren Powerdome beim GTS und den Splitter bemerkt kein Mensch. 😉

        Was ich von den marktspezifischen Sondernmodellen – effektiv fixe Ausstattungspakete mit Plakette und ordentlichem Preis – halte, hab ich hier in den Kommentaren ohnehin schon öfters kundgetan. 😉

        • M54B25 says:

          Bei den Sondermodellen sprichst Du die von mir liebevoll betitelte “Japanseuche” an – 520d/i oder 318d/i mit bekannten Standardfarben, größeren Felgen und noch irgendein M-Performance-Part bekommt ne nummerierte Platte mit zweistelligen Zahlen (1 of 30 oder so) und schwups hat der europäische Sammler etwas, was er in 15 Jahren schön als Unikat reimportieren kann…

          Deswegen schaue ich beim CS schon genau hin – die Dinger wird es in 5 bis 8 Jahren hier in Deutschland geben und wie beim seeligen E46 mit Clubsport-Paket wird dann wieder gestritten, ob der Heckflügel denn sein muss…

          Und ja die Felgen des GTS (666 M) gibt es ohne Farbe auch für den normalen M4 muss nur das M-Competition-Paket gewählt werden. Die Haube des GTS gibt es ja auch als Ersatzteil und auch den Frontsplitter, jeweils aus Carbon und im Preis ganz stolz hoch (Haube >4k €).

          • DoNuT says:

            Ja, an Bimmertoday.de auch schön abzulesen, wie viele es waren (oder über wie viele berichtet wurde): https://www.bimmertoday.de/search-results/?cx=013113456488087158393%3Abtpwt6a-oyy&cof=FORID%3A9&ie=UTF-8&q=japan&sa=

            Bei der Flut und dem geringen Maß an Individualisierung bzw. technischer Raffinesse (siehe GTS) wird man sehen, ob die Dinger wirklich mal der Werterhaltungskracher sein werden.

            Offensichtlich scheint der japanische Markt das als Kundenbindung nachzufragen. In Europa kann man aber je nach Gusto einfach ein wenig Geld in M-Performance oder Individual investieren.

            Ganz ehrlich: anstatt ein gewöhnliches Auto so “individuell” zu machen, würd ich mir gleich ein individuelles Fahrzeug alà Maserati, Alfa, Jaguar, Volvo oder teurer kaufen. 😉

            • manuelf says:

              Hm. Echt? 😉
              Bei Jaguar würde mir der F-Type R einfallen. Der sieht toll aus und hat mehr Dampf als der M4… ist aber auch nochmal ne ganze Schippe teurer (sogar als so ein M4 “Sondermodell”). Alfa? Nicht wirklich. Die Giulia QV mag sicher “seltener” sein als ein M4 (ob sie einen optisch umhaut, ist Geschmacksfrage)… Technik/Performance? Da ist Alfa ja mit vollmundigen Sprüchen angetreten… die Performance ist nicht schlecht, aber reicht nicht an ein M4 Competition Paket ran. (Einfach mal aktuellen Test in der Sportscars lesen)
              Bei Volvo muss ich gerade vollkommen passen… welchen M4 Killer haben die momentan im Programm??? Haben die nicht etwa selbst bei ihren Polestar Modellen nur 4Zylinder Rappelkisten im Angebot?
              Hm. Und Maserati? Schöne Autos und geiler Klang… aber welcher toppt da jetzt nen M4 und ist nicht mindestens 50-100% teurer?

              • DoNuT says:

                Ich sprach jetzt von “individuellen” Fahrzeugen und nicht speziell einem M4-Gegner. Wenn man’s schon so genau nimmt (siehe Bezug Japan-Sondermodelle, die ja auch mit irgendwelchen Motoren daherkommen), könnte man das auch rauslesen… 😉

                Ich meinte, bevor ich einen so aufgebrezelten BMW nehme, würde ich mir eher ein Fahrzeug der genannten Marken holen. Rein hypothetisch (mangels Kohle, fahre einen Kompakt-Diesel), ich mag die Marke BMW sehr und hatte auch mal einen, aber 3er/5er ohne Vollfettstufe sind schon eher nüchterne Fahrzeuge.

                Ein M4 GTS ist ein tolles Fahrzeug, aber mal ehrlich: das ist was für Sammler oder eben ein Tracktool (für Leute, die gern Geld verbrennen).

                Ohne Top-Motorisierung (beim 3er meinetwegen unterhalb des 340i) geht einem 3er allgemein irgendwie das “Haben-Wollen” ab, wenn man nicht gerade als Mittzwanziger das Geld hat, einen jungen Gebrauchten zu schießen, aber da bin ich schon durch. Aber zwischen 40-50€ Listenpreis gibt es spannendere Autos als 3er/5er (auch mit “Limited Edition”-Badge).

                Also, ein XE/XF oder eine Giulia mit Diesel find ich reizvoller als einen Allerwelts-3er/5er… das wollt ich eigentlich ausdrücken, es ging mehr um die “Sondermodelle” als den M4 CS hier im Artikel. 😉

                • manuelf says:

                  Ah ok. Das habe ich dann missverstanden … dachte, ihr habt von den ganzen M-Sondermodellen gesprochen… mir war gar nicht bewusst, dass es von den Standard-AG-Modellen auch schon Sondermodelle gab/gibt 🙂
                  Das mit dem fehlenden “Habenwollen” kann ich zwar Nachvollziehen, ist aber m.E. eine Frage dessen, was man bereits gewohnt war zu fahren? Ich denke (hoffe für BMW), dass es noch genug Leute gibt, bei denen ein 320D noch ein “Habenwill” auslöst?
                  Vielleicht sind wir auch alle zu verwöhnt? 😉
                  Meine Frau fährt aktuell den F20 120d Schalter. Ganz ehrlich: Dem kannst Du nix vorwerfen! Eigtl. sackschnell, bei niedrigem Verbrauch und der Heckantrieb in der “kompakten” Klasse ist einfach gut! Bis auf die Lenkung gar nix zu mäkeln. Aber – Hand aufs Herz – “Habenwollen”, das löst er bei mir nicht aus…. aber – wie gesagt – eher, weil ich verwöhnt bin.

            • M54B25 says:

              Der “Werterhaltungskracher ” (nice wording) war auch klar sarkastisch gemeint, weil wie Du schreibst solche Modelle recht einfach über die normale Ausstattung oder mit etwas Hilfe von BMW Individual erstellt werden können. Und auch ganz klar die Japaner scheinen da ganz anders umsorgt werden zu wollen, sonst würde das ja BMW nicht so extensiv durchführen.

              Zur Individualisierung: Das sind dann aber keine deutschen Fahrzeuge mit den Vorteilen bei der Werkstattversorgung und Leasingprogrammen – da ist es doch leichter das Kreuzchen bei S-Line oder M-Paket und moonshine-silver-boring-grey-matt als Farbe zu machen und sich dadurch viiiiel individueller zu fühlen als der gemeine Alfa- oder Volvo-Fahrer der ja entweder immer liegenbleibt oder mit 2 Tonnen Schwedenstahl durch die Gegend tuckert…

              • DoNuT says:

                Die Diskussion geht ja ganz schön in die Breite (^^), aber du hast schon recht. Lieber innerhalb der engen Grenzen des eigenen Konservatismus “individuell” sein, als die Komfortzone zu verlassen. Ganz verleugnend, dass man heute um 30-40k € kein schlechtes Auto mehr kaufen kann und die anderen Marken auch nichts schlechter machen.

                Will ich BMW eigentlich nicht zum Vorwurf machen, da praktisch alle Großserienmodelle relativ nüchtern waren, der Marke aber seit den 60ern dieses Sportfahrerimage anhaftet, wenngleich heute ein XE oder eine Giulia kaum schlechter ums Eck gehen und wenigstens mal ein Farbtupfer in der Tiefgarage wären.

                Ich fahr deswegen Alfa Giulietta, weil ich den Einheitsbrei nicht mehr ertragen konnte. Hab durchaus bessere Dieselkompakte gesucht, der 1er F20 hatte zu der Zeit aber das Problem, dass ihm das Facelift noch nicht gegönnt war und A3/Golf wären auch fad gewesen. Ein V40 war doch recht teuer für einen Ford Focus und dieser hat in aktueller Generation (Vor-Facelift) auch ein Designproblem

                Fazit nach 3 Jahren, 40.000 km und keinerlei Abstrichen in Sachen Zuverlässigkeit oder Fahrgefühl – es tut nicht weh.

                Aber wie sind wir hier eigentlich hingekommen? Aja, BMW sollte endlich mal wieder mehr als ein geiles Modell pro Bauzeit liefern (geht aktuell an den M2, GTS kann man ja nur mehr stehlen). Achja, und endlich mal wieder ein paar richtige Farben in der Palette bringen – und großzügigere Räder ab Werk. Die 16-Zöller beim E90 standen aufgrund der beschissenen Einpresstiefe ca. 5 Zentimeter in den hinteren Radkästen drinnen, richtig gut sah das erst mit dem alltagsmäßig zweifelhaften Investment in Mischbereifung aus (c’mon, auf einem Vierzylinder-Diesel?).

                • M54B25 says:

                  Ach, wie kann ich jetzt Deine Ausführungen zu den BMW Sondermodellen noch weiter toppen, denn bestätigen tue ich sie sehr gerne. Na ich versuche es einfach mal mit dem frommen Wunsch in jeder Generation einen richtigen E46 M3 CSL zu bekommen, gerne auch als 1M CSL, M2 CSL und sogar einen M5 CSL kann ich mir gut vorstellen. Also einfach ein Fahrzeug, dass den Wohlstandsspeck wegwirft, konsequent auf Sportlichkeit geht und wirklich mindestens 130kg weniger wiegt. So ein M3 CRT mit gerade mal 45kg weniger bei dennoch 1580 Kg Gesamtgewicht ist vollkommen lächerlich. In einem wesentlich älteren Beitrag hatte ich das mal mit einem 130i Fahrer durchgerechnet, wir sind auf ca. 200kg möglicher Ersparniss gekommen ohne großartig Carbon einzusetzen sondern einfach nur durch Verzicht – gut die Kiste ist danach komplett leergeräumt inkl. ohne Teppiche und Dämmung – aber das wäre mein Ansatz für BMW-like Sondermodelle.

                  Zu den anderen kompakten: Alfa sehr interessante Wahl, aber in der Klasse mit dem Anspruch sollte es doch schon mindestens RWD sein – wenn nicht ganz exotisch – naja und Glubschi ala F20 VFL war schon irgendwie exotisch – wobei mir da das M-Paket besser gefällt als das FL M-Paket.

                  • manuelf says:

                    Passt mit meinen Einschätzungen 😉
                    Glubschi mit M-Paket war eine geile Karre (hatten den mal in Mineralgrau). Da ist der “Glubsch” aufgrund der geänderten Frontschürze nicht so aufgefallen und die Rücklichter waren – jetzt im Rückblick – sogar noch “besonderer”…
                    Das Gewichtsthema ist ne never ending story. Das Problem scheint einfach doch die immer größer werdende Basis zu sein. Auch wenn bei den Basismodellen schon viel versucht wird bzgl. Gewichtseinsparung über Materialmix etc. wird das eben konterkariert durch die Zuwächse der Abmessungen …
                    Der F8x ist n gutes Beispiel! Wie ist BMW da angetreten, der wäre angeblich deutlich leichter als der E9x M3, wegen Carbon-Kardanwelle und leichterem Heckdeckel und bla blub. Real standen alle F8x DKG Testfahrzeuge mit ca. 1620 – 1630kg vollgetankt auf der Waage. Der Vorgänger so mit knapp 1640kg. Dabei muss man aber ergänzen, dass alle F8x mit Keramikbremsen beim Test waren. Das sind die 10-20kg Unterschied (für die Du dann 7000€ zahlen darfst). Fazit: Trotz vollmundiger Behauptung ist es der ///M mal gerade gelungen, mit viel Aufwand nicht schwerer zu werden.
                    Ist das nur ne Unfähigkeit von BMW? Nein. Auf den aktuellen AMG C63 braucht man gar nicht schauen, so sackschwer ist der! Die Giulia QV ist auch vollmundig angetreten, doch real in allen Tests schwerer als der F8x… von den Muscle Cars a la Camaro und GT350 nicht zu reden. Alles schwere Brocken.
                    Ob es so einfach ist, wie Du beschreibst, die Autos leicht zu kriegen? Ich bin mir da nicht mehr sicher. Selbst der M4 GTS, der ja nun wirklich keine Alltagstauglichkeit mehr bräuchte, ist ja kaum leichter geworden? Da hätten die doch echt alles rauswerfen können? Also, woran liegt es? Ist es WIRKLICH nur fehlender Wille?

                  • M54B25 says:

                    Die Gewichtsspirale – mein aktuelles Lieblingsbeispiel der M2 – gerade mal 10kg leichter als ein M4 trotz 25cm weniger Außenlänge, das das nicht alles durch das M4-Carbondach aufgewogen wird, ist klar zumal der M2 auch ganz wenig Dämmung hat – also weniger als der M4… Also muss das Problem doch woanders sitzen!

                    Zum Thema Einfachheit der Gewichtsreduktion: Wenn Du mal ein bisschen im Netz rumschaust, wirst Du gerade bei den Golf und BMW-Fahrer fündig, was mal reale Projekte zur Gewichtsreduktion angeht. Da wiegt so eine Rohkarrosse 280 bis 320kg, das dürfte beim E9x und F3x oder F80/82 vielleicht aufgrund der größeren Ausmasse und besseren Versteifung/Sicherheit 50kg mehr sein, was durch einen besseren Materialmix möglich ist und nicht doppelt so schwer. Der F9x V8 wog um die 200kg die Nebenaggregate dürften auch irgendwie nicht schwerer geworden sein, außer jetzt beim S55B30 durch das Thema Kühlung und Turbo. Da kann es doch eigentlich nur an dem ganzen Themenblock Bordelektronik/Vernetzung und Austattung-BlingBling liegen?!

                    Wir hatten jedenfalls konkret beim 130i die Seriensitze mit 2×25 bis 30kg gegen Recaros (je 6 bis 8kg) getauscht, Haube, Kofferraum und Kotflügel gegen GfK ca. 25kg weniger, Teppich und Dämmung komplett raus bringt ca. 20kg, Fensterheber, Türverkleidung, Dachhimmel, Hutablage etc. bringt auch noch mal 20kg, Felgen, Bremsen und Federung kommen auch schnell 15 bis 20kg zusammen mit Teilen die es gibt und nicht extrem teuer sind (BBS Felgen als Stichwort), AGA und ESD gehen auch noch gut 10kg weg ohne Titan zu verwenden, dann ist man schon bei locker 150kg ohne strukturell etwas groß zu ändern. Mach das mal bei einem M5 inkl. fehlender Rückbank, Massagesitze und dem Soundgetöns wo das Potential der Einsparungen noch höher ist und da wäre man beim G30 sicherlich auf einem guten Weg die 1600kg zu erreichen – halt nur konsequent genug muss es sein.
                    Und jetzt stellen wir uns so einen G30 M5 CSL mal vor mit 620PS als Performance-Version mit 650PS und irgendwas um die 800NM – dann sind wir im Bereich der Hochleistungssportler (McLaren, 488, 911 Turbo S). Jetzt noch mit 520d Schild auf dem Deckel, Farbe Artikssilber und 18 Zoll Felgen und der Bimmer im Schafspelz für 180k € wäre perfekt und ließe sich sicherlich als Kleinserie auch gut an den Mann bringen.

                    Also zur Frage zurück – fehlender Wille ja in einem größeren Maße als Können, weil das Auto halt bei den Schicki-Mickies dieser Welt nicht verstanden werden würde und in der Fachpresse sicherlich geliebt dann aber gleich als Sportwagenkonkurrenz nicht an die 100% der o.g. Fahrzeuge rankommt, sondern nur 98% und das geht ja dann gar nicht… Das will (schönes Wortspiel) der Vorstand aber ganz sicher nicht!

                    BMW sollte einfach mal seinen Auszubildenden so einen Stock-M4, M2 oder M5 geben und als Auftrag rausgeben eine richtige “CSL” Variante zu bauen, als Ansporn über die Klassikabteilung eine Runde im E46 CSL drehen lassen, damit die Jungs&Mädels mal den Benchmark kennen und ich bin der Meinung am fehlende Willen wird der Auftrag nicht scheitern! Wurde übrigens schon beim E36 Compact gemacht, da haben die M-Jungs zwei E36 M3 Compact mit dem S52B32 gebaut, der dann 50 bis 70kg leichter als der reguläre E36 M3 war und damit auch einiges schneller. Der Vorstand hat das dann nicht gewollt, weil der Kompakte ja auch etwas weniger hätte kosten müssen (fehlendes Heck und so) aber schneller wäre… Als Ergebnis haben sich damals einige Werksmitarbeiter so ihren eigenen E36 M3 Compact gebaut und die Szene sowieso,

                  • manuelf says:

                    Ich vermute, BMW sieht keinen Business Case dahinter. Könnte man Geld damit verdienen, sie hätten es sofort gemacht 😉
                    Ich nehm mich selbst ja nicht aus: Ich will ein dual-role Auto! Die für absolute Freaks sinnvolle Lösung: 320d/330d Touring PLUS ein reines Funcar a la Lotus Exige oder leergemachten für Trackeinsatz aufgebauten M3 (Sauger!) ist in Kombination unschlagbar, setzt aber eine – selbst für Autofans wie uns – unrealistische Hingabe/Zeiteinsatz zum Thema Auto ein. Das wird dann in Summe auch teuer und die meisten müssen dafür arbeiten und dann bleibt umso weniger Zeit, mal das Spassauto rauszuholen …
                    Und für den dual-role Betrieb, will ich ja selber Headup, großes Navi, Harman-Kardon und Volleder … das einzige (mit Gewicht) auf was ich verzichten kann, sind elektrische Sitze! Die will aber der Rest, der dual-role Nutzer … somit sind diese 20-30kg Mehrgewicht auch in Stein gemeiselt 🙁

                  • M54B25 says:

                    100% Treffer – Businesscase und Aufwand dafür werden durch keinen Zahlendominierten BMW Vorstand genehmigt werden.

                    Dann müssen sie halt neben der M-GmbH noch eine Special Divison aufmachen, die halt auf solche Wünsche eingeht und auch mal selbst eigene Modelle erstellt – so nach dem Vorbild McLaren (MSO). Also M2 CSL, M4 CSL oder M5 CSL – leergeräumte und sinnvoll modifizierte Kisten mit vollem BMW-Support die aber auch als BMW Aushängeschild dienen können.

                    Zum Spassauto – auch sehr gut ausgeführt, ist nicht nur eine Geld- und Zeitfrage sondern auch die der Möglichkeiten – wo hinstellen, wo warten und basteln. Selbst mit Haus und Grundstück mit schon 2 daily-cars wird das ein Problem…

                    Beim Thema Verzicht bin ich trotz nicht mehr der vollen Jugend noch sehr leidensfähig, da ich beim Fahren ja weiss, wodurch der Spaß kommt – durch KEIN Gewicht! Für die Langstrecke oder die täglichen Besorgungen würde ich dann auch nicht auf tote Kühe unterm Hintern und StarTrek-Display in der Scheibe verzichten wollen 🙂

                  • El Barto says:

                    Geil, eure Unterhaltung hier könnte so glatt 1:1 als innerer Monolog in meinem Kopf ablaufen. Macht Spaß, das zu lesen, alle Daumen hoch 😉

                  • M54B25 says:

                    Kannst ja gerne mit machen, Monologe sind nur was für SL/Käfer-Fahrer aus DGF…

                    Wie wäre es mit einem M5 CSL – realistisch: ja/nein; verkaufbar: ja/nein; sinnvoll: ja/nein? Oder welches Modell sollte mal so richig Special-Ops mäßig aufgewertet werden, damit die Freude am Fahren pure Realität wird?

                  • El Barto says:

                    Danke für Einladung, dann klinke ich mich mal mit ein 🙂

                    Also, in einem anderen Artikel klang ja schon durch, dass wohl ein M5 CS kommen wird. Mit Blick auf den E 63 S macht eine leistungsstärkere Version auch durchaus Sinn. Die Frage ist, wie so ein CS aufgestellt sein soll. Wird er in limitierter Stückzahl kommen? Wird er neben der höheren Leistung auch Optionen (Fahrwerk, Bremse, Räder etc.) haben, die für den normalen M5 nicht oder nur teilweise erhältlich sind? Was passiert in diesem Zusammenhang mit dem bisherigen Competition Paket? Fällt es zugunsten einer CS-Option weg, weil der CS eigentlich nur ein normaler M5 mit Competition Paket sein wird oder hat er tatsächlich noch mehr auf der Pfanne?

                    Also, realistisch: Ja, verkaufbar: Vermutlich. Keine Ahnung, wie hoch der CP-Anteil beim bisherigen M5 war, aber es gibt ja immer Kunden, die mehr Leistung und mehr Individualität haben wollen, sinnvoll: Aus betriebswirtschaftlicher Sicht dann sinnvoll, wenn der Markt es möchte, aus sportlicher Sicht wird es dennoch ein zwar potenter, aber dennoch großer und relativ schwerer Brummer bleiben. Wie so oft, zahlt man hier vermutlich eher für den Prestigewinn am Stammtisch des 19. Lochs als für die bessere Performance beim Trackday.

                    Da du aber von einem “CSL” sprachst, würde ich sagen, dass ein – nimmt man den M3 CSL als Referenz – M5 CSL eher unrealisitsch ist. Dabei meine ich gar nicht mal die eigentliche Bedeutung des Kürzels, denn das könnte ja dann beispielsweise auch für “Competition Sport Leistung” stehen. Aber ob eine Business Limousine die optimale Basis für ein einigermaßen kompromissloses Tracktool darstellt, ist zumindest fraglich.

                    Ansonsten denke ich, dass BMW mit dem M4 GTS und GT4 durchaus auf einem sehr exklusiven und teuren, aber durchaus richtigen Weg ist, damit das sportliche Image der Marke strahlt. Wenn das Leben aber ein Wunschkonzert wäre, würde ich mir einen wirklich rennsportorientierten M2/M4 CSL wünschen, der gerade noch so StVZO-konform wäre.

                  • M54B25 says:

                    Eine recht gute Fragestellung nach der Stellung der CS Versionen – zumindest vom 2er wurde die ja auch angekündigt und so wie die M-Performance-Modelle wird BMW sicherlich auch hier ein neues Names- und Verkaufsschema einführen.

                    – Limitierung – nein, das macht auch im Mitbewerberumfeld keiner und durch die höheren Verkaufspreise wird man sich den extra Gewinn kaum schmälern wollen, den eine Limitierung mit etwas höheren Preisen ermöglicht

                    – Andere Optionen: Zumindest Mercedes hat in seinen S Modellen andere Sperrdifferentiale drinne und meist auch noch mal andere Felgen/Reifen und Abstimmungen, da wird BMW auch nicht nachstehen können. Allerdings denke ich, dass angesichts des schon sportlichen M550iX der normale M5 wesentlich schärfer sein muss, das faktisch kaum noch Luft für weitere Fahrwerksschärfungen beim CS sein wird. Ich könnte mir wirklich nur vorstellen, dass BMW bei der Gewichtsspirale ansetzt und hier beim CS ggf. Optionen anbieten, die das Leergewicht drücken und den Preis noch mal treiben könnten – Carbonteile für Kofferdeckel, Fronthaube, Spoiler, etc. sowie Carbon-Felgen wie beim M4 GTS und andere “Spielereien”. Das würde dann auch wieder beim Thema BMW&Leichtbau Sinn ergeben.

                    – Verkaufbar – ja auf alle Fälle, die Arabischen Staaten, China und USA wollen so etwas, möglichst noch mit Individuellen Farben und mindestens 3 Kofferraumdeckel-Hinweise auf die Exklusivität. Der deutsche Firmen-Leasing M5 hat hingegen zu 98% die Option “S320A Entfall Modellschriftzug”…

                    – M5 CSL: Ja mit der Komfortzone der bisherigen M5-Driver-Generation hast Du vollkommen Recht, da wird keiner seine elektrische Sitzverstellung der Lendenwirbelgeometrie auf den Rücksitzen hergeben wollen – also übertrieben gesprochen aber da lohnt sich dann auch keine extra Entwicklung. Und wer es will, findet ja genug kompetente Tuning-Firmen, die so eine Tracktool-Reduktion ganz gut können

                    – Wunschkonzert: Sauger – ne leider, das wirds wohl nicht mehr so schnell geben, dazu ist der Leistungsbedarf schon viel zu hoch. Ein kommender M4 wird mit Sicherheit 480PS+ am Markt brauchen, da müsste dann der S65B44 in nochmals geschärfter Version her, der zwar sicherlich endgeil zum Fahren sein wird, aber bei den Tuning-Junkies die Mundwinkeln merkeln läßt, ob des zu geringen Potentials für den open street drag strip.

                    – Mein Wunschkonzert: https://www.bimmertoday.de/2016/05/23/bmw-2002-hommage-kleinserie-m2-retro/ einfach bauen, das kann eigentlich nicht schwer sein die Karosserie-Teile aus GfK herzustellen und eine Zulassung dazu zu bekommen, Rückbank und den restlichen Dämmungsschmodder weg, Ansaugung öffnen, Carbon-Recaros rein, originale E46 CSL Felgen drauf (Styling 163) und gut ist – dürfte bei knapp unter 1400kg liegen, den Motor noch mal BMW-mäßig chippen mit 400PS und selbst für 80k€ bis 90K€ würde der asap ausverkauft sein!

                    So lang hat’s gedauert, aber ich hoffe wir können den Thread Ende 2017 noch mal rausholen, wenn es den erste echte CS Modelle bzw. Infos dazu gibt…

                  • El Barto says:

                    Solche Beiträge will ich von dir lesen 😉 Alles andere ist doch Zeitverschwendung…

                    Was mir zur Gewichtsreduktion eines M5 CS noch einfiele, wäre ein reiner RWD. Beim Stammtischwert von 0-100 würde der CS dann zwar vermutlich verlieren, aber die Gewichtseinsparung (auch hinsichtlich der Verteilung) wäre sicherlich spürbar. Die bessere Fahrbarkeit des AWD bei schlechteren Reibwerten lasse ich in diesem hypothetischen Fall mal außen vor, weil ein CS mit entsprechend sportlicher Bereifung ohnehin eher was für sonnige Tage ist. Außerdem könnte man den CS auf diese Weise als Fahrmaschine für den wahren Könner vermarkten, auch wenn die Realität ja oft anders ausschaut. Als Ringtaxi könnte er darüber hinaus den Hintern bestimmt viel spektakulärer raushängen lassen und der RWD-Fraktion im M-Kundenkreis wäre Satisfaktion gewiss.

                    Dein Wunschkonzert würde ich sofort kaufen, wenn es da nicht diese zwei kleinen, fast schon vernachlässigbaren Hürden gäbe: dass das Auto wohl nie gebaut wird und dass mir dass notwendige Kleingeld dafür fehlt :-))

                  • M54B25 says:

                    Naja nicht so ganz Zeitverschwendung, habe dabei ja mitbekommen dass du einen 500E oder E500 hattest – war aber auch schön, wie Du dem Aloys erstmal den Unterschied erklären musstes (MOPF&Co) 🙂

                    – RWD statt AWD – Ja Danke ! Hab nicht dran gedacht das eine der letzten M-Bastionen jetzt auch diese AWD-Krankheit bekommt… Das sind aber nur knapp 55kg, hatte ich gerade mal mit jemanden beim Gewicht des aktuellen 7ners diskutiert – Was wiegt wie viel bei AWD und L Version, waren in Summe 100 oder 110 kg mehr und die L Version waren etwa 45 kg der Rest AWD – liess sich beim 750i(X/L) gut vergleichen. Aber klar 55/60kg sind auch wieder etwas, was dem Kurvenspeed zugute kommt.

                    – Zur Ringtaxi Satisfaction und Kurvenspeed – Such mal in YT Videos mit Frau Schmitz im M5 Ringtaxi – die onboard-Aufnahmen GÖTTLICH – gestandene Männer greifen zur Kotztüte, wenn Sabine mit 200 durch die Kurven driftet und im besten N-Burg-Dialekt Stories Ihrer bisher gefahrenen 20.000 Runden erzählt… Dabei fällt mir ein, dass dies auch mal ein schöner Anlass wäre einen M5-CSL rauszubringen die Comfort-Sabine-Limo Edition – speziell als Ringtaxi mit den vorgeschlagenen Modifikationen, gut dann noch Einzelschalensitze hinten rein (2x5kg) und Sinn + Einsatzzweck sowie Machbarkeit lägen in einem realisitischen Rahmen…

                    – Zur Machbarkeit M2 Retro Edition – wenn man sich mal anschaut was z.B. 3D-Design aus Japan alles verbricht äh in GfK oder Kohlefaser bäckt (Stichwort E36/E46 Fast&Furios Editionen) wäre doch eine solche Kleinserie für den Komplett-Außenumbau machbar. Und beim Kleingeld – hättest ja den 500E (oder E500?) an Aloys verkaufen können [und jetzt kommen gaaaanz viele davon:] 😉

                    Und ja es gibt sinnvollere Diskussionsbeiträge aber so ganz unspaßig sind solche Trolls ja nun wirklich nicht, wenn man sich nicht all zu ernst darauf einläß – so jetzt ist aber genug davon – isch schwöre bei meiner E36-Bitch Alda!

                  • El Barto says:

                    Ja, manchmal sind Trolle ganz unterhaltsam. Aber was hier in letzter Zeit an inflationären Gespamme unter den Artikeln abgeht, ist nicht mehr schön, weil themenbezogene Kommentare komplett untergehen, da war mir sogar ein “digger” weitaus lieber. Vor allem lockt sowas auch noch Trittbrettfahrer an und die Spirale an Blödsinn dreht sich immer weiter.

                    Ich fände es nachwievor cool, wenn es hier ein richtiges Forum gäbe. Auch um die Möglichkeit zu haben, in einer Rubrik eigene Themen zu erstellen. Bei Bimmerpost beispielsweise gibt es immer wieder unglaublich sehenswerte Road-Trips mit tollen Fotos von Autos und Landschaft. Und dafür muss man teilweise nicht einmal weit reisen. Die BMW-Welt-Abholer aus den USA machen ja hier gleich meist Urlaub mit ihren Autos, bevor sie verschifft werden und da sieht man bei deren Reisedokumentationen Ecken, die man auch mal unbedingt mal besuchen sollte. Persönlich finde ich, dass BT über den Status einer reinen Informationsplattform hinausgehen könnte und den Freunden der Marke hier ergänzend zum Kernthema eine schöne “Heimat” bieten könnte, z.B. auch für eigene Fahrberichte. Naja, Wunschträume…

                    Und da hätten wir auch schon die Überleitung zur M2 Retro Edition: Wenn so etwas für einen Dritten realisierbar wäre, was ich im Übrigen auch glaube, dann müsste das ja erst recht für BMW gelten. So ein Auto wäre (falls limitiert, was in diesem Fall Sinn machen würde) mit Sicherheit im Nu ausverkauft und die “Entwicklungskosten” hielten sich vermutlich in engen Grenzen. Und wenn man damit auch vielleicht nicht direkt finanziellen Gewinn machen würde, wäre der Imagegewinn sicherlich nicht zu verachten. Zumindest höher, als mit dem x-ten Aufguss einer “Sonderserie”, die hinterher eigentlich nur eine Austattungsvariante mit Plakette ist 😉

                  • M54B25 says:

                    Zur “Sonderserie” – siehe M4 CS für Spanien, das ist echt lachhaft, was da gerade schon real läuft, das ist noch nicht mal was ansatzweise besonderes bei. Und irgendwie dachte jeder das im 100jährigen von BMW mal so etwas wie der M2 Retro rauskommt 🙁

                    Da müssen wir uns über den F45/46 nicht aufregend, die Rendite steht im Pflichtenheft unangefochten ganz oben. Ich hatte irgendwie die Hoffnung, dass Herr Krüger als Ingenieur da mal einen anderen Wind mitbringt und Technik sowie Möglichkeiten in erfahrbaren BMW ermöglicht. Was gab es alles für Spekulationen, als die M-Jungs ein M3 E93 als PickUp umgebaut hatten, weil sie einfach mal ein Transportfahrzeug brauchten! Die sollten sich mal die Google Labs als Vorbild nehmen und ihre Mitarbeiter zu mehr solchen Projekten ermutigen, der E30 Touring ist ja auch auf diesem Wege entstanden und der heutige F31 hat doch zusammen mit seinen Vorgängern eine ausreichende Bestätigung erbracht, das solche Ideen funktionieren.

                    Zu den Möglichkeiten von BT sehe ich ähnlich – da möchte ich nur an die tolle Serie der Roadtrips erinnern (i3 Europa, M235i in USA) – schöne Ansätze – nur auf den Abschluss des i3 Trips mit Verbrauchsangaben und ein paar statistischen Infos warte ich heute noch 😉 Aber da hast Du vollkommen Recht, das ginge nur mit einem geschlossenen Userforum mit eingespielten Admins, sonst kommen wieder die Herren Stern- und Ringefans ums Eck und mosern dran rum, dass dies ja alles gar nichts mit BMW zu tun hätte oder es mit einem alten Käfer/SL noch viiiiel mehr Spaß gemacht hätte… Andererseits geht das m.M.n. auch wieder zu sehr in Richtung Lifestyle und verwässert den wahren Kern einer Marke, dadurch würde sich die Seite mehr in Konkurrenz mit anderen Websites stellen und ggf. noch mehr BMW-unerFahrene anziehen, mit den ja aktuell erkennbaren Tendenzen…

                    Aber wenn du so eine Tour mit BMW Automobilen als Haupt-/Nebendarstellern hast und das wie in Deinen Beiträgen darstellen und schildern kannst, dürfte @Benny sicherlich nichts gegen eine Veröffentlichung haben. Meinen pagehit hättest Du!

                  • El Barto says:

                    Ja, was zum 100jährigen geboten wurde, war dann schon etwas enttäuschend. Man hat ja doch immer irgendwie gehofft, dass BMW die gut gehütete Bombe platzen lässt. Naja, vielleicht zum 125jährigen 😉

                    Fahrzeuge, wie der E30 touring sind natürlich schon etwas ganz Besonderes. Einerseits durch die Geschichte, die hinter der Entstehung steckt, andererseits natürlich durch den Erfolg, den der Wagen damit begründete und die Pionierarbeit, die damit geleistet wurde. Knallhart gesagt, hätte sonst wahrscheinlich heute kein Hahn mehr nach diesem touring gekräht. Höchstens bei BT wäre mal ein Artikel über gescheiterte Karosserievarianten gekommen. Aber zum Glück lief es ja ganz anders.

                    Ich habe tatsächlich hin und wieder mal über meine (interessanteren) Autos oder Fahrzeuge, die ich über längere Zeit gefahren bin, Erfahrungsberichte geschrieben. Aber ich bin kein guter Autor, Bandwurmsätze und viel zu langes Sinnieren über den Text sind nur zwei der Gründe. Und leider fehlt inzwischen einfach auch die Zeit 🙁

    • manuelf says:

      Polemisch müsste man sagen, dass der Spanien CS NICHTS zu bieten hat, was sich nicht jeder Kunde, der bei BMW in den Showroom läuft genau so bestellen kann:
      Sprich einen M4 mit Competition Paket und dann eben noch einen Großteil der M-PerformaceParts Aftermarket Teile montiert. Macht Dir auch jeder Händler so in D!
      Afaik hat der Spanien CS sonst NICHTS spezifisches.
      Spannender wird da schon (vom Preis-Leistungs-Verhältnis) der kommende Competition-Sport. Zumindest scheint der nach “Spyshots” das Rädersetup des GTS (vo. 19 hi. 20 Zoll), die Carbonmotorhaube des GTS, andere/spezifische Front/Heckspoiler zu erhalten und das Fahrwerk ist auch tiefer als beim Spanien CS, der nur das normale (nicht tiefergelegte) Competition-Paket Setup hat.
      D.h. also: Fahrdynamisch ist der Spanien CS Serie – der kommende Competition-Sport wird da mehr auf der Pfanne haben. Preislich wahrscheinlich ähnlich?? 90K€++??

      • DoNuT says:

        Ich denke, zumindest irgendwelche Plaketten oder Zertifikate wird’s bei den Modellen auch noch dazugeben. 😉

        Ist bei den Sondernmodellen doch Usus, dass man einfach irgendwelche Ausstattungsvarianten kombiniert, eventuell eine exklusive Ledersorte oder Kontrastnaht dazu. Man ist dann eben doch nicht Porsche, wo zumindest die meisten Sportwagenmodelle quasi nach dem Kauf im Wert steigen.

        In der jüngeren Vergangenheit vielleicht die GTS-Modelle ausgenommen (wobei hier aber viel an der Hardware gemacht wurde).

  3. Martin says:

    Hab gerade gestern hier in Spanien beim Händler eine Auslieferung des M4 CS gesehen 🙂
    Hatte das mit dem sondermodel gar nicht so mitbekommen … Hab mich nur gewundert das der die ganzen Carbon Teile schon dran hatte

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Find us on Facebook

Tipp senden