BMW i: Über 7.500 E-Autos und Plug-in-Hybride im November

BMW i | 15.12.2016 von 41

Die BMW Group befindet sich auf einem guten Weg, das für 2017 ausgegebene Ziel von mindestens 100.000 Elektroautos und Plug-in-Hybriden zu erreichen. Schon im November …

Die BMW Group befindet sich auf einem guten Weg, das für 2017 ausgegebene Ziel von mindestens 100.000 Elektroautos und Plug-in-Hybriden zu erreichen. Schon im November 2016 wurden weltweit mehr als 7.500 Fahrzeuge mit der Fähigkeit zum elektrischen Fahren verkauft, das entspricht einem Anteil von 3,6 Prozent aller verkauften Modelle. Innerhalb der Marke BMW stehen die 7.571 Einheiten sogar für einen Anteil von über 4,2 Prozent – und in einzelnen Märkten wie den Niederlanden ist sogar schon heute jeder dritte BMW ein Elektroauto oder Plug-in-Hybrid.

Noch größeren Erfolg hat das Elektroauto BMW i3 in Norwegen: Kein anderer BMW wurde im November häufiger verkauft als der vor wenigen Monaten mit dem 94Ah-Akku aufgewertete Kleinwagen mit Carbon-Fahrgastzelle und Elektroantrieb. Für das laufende Jahr hat die BMW Group das Ziel ausgegeben, die Marke von 60.000 Einheiten zu knacken und befindet sich mit bereits 54.857 Fahrzeugen auf einem guten Weg.

BMW-330e-Plug-in-Hybrid-3er-2016-30

Könnte die BMW Group ihren iPerformance und i-Absatz auf dem November-Level halten, würde sich bereits ein Jahresabsatz von über 90.000 Fahrzeugen ergeben. Doch in den nächsten Monaten sollen weitere Neuheiten dafür sorgen, dass noch mehr Kunden ein Modell von BMW i oder BMW iPerformance greifen: Ab März wird der BMW 530e erhältlich sein und auch der MINI Cooper S E Countryman mit Plug-in-Hybrid-Antrieb ist bereits offiziell angekündigt.

In den folgenden Jahren wird jede einzelne neue Baureihe der BMW Group so aufgestellt, dass sie auch als Plug-in-Hybrid verkauft werden kann. Auch das Angebot von rein elektrischen Varianten auf Basis von Volumenmodellen ist bereits konkret geplant: 2019 folgt die Neuauflage des MINI E, für 2020 ist ein rein elektrischer BMW X3 geplant. Dieser konsequente Ausbau des Angebots von BMW i und iPerformance dürfte dazu führen, dass der Anteil von Fahrzeugen mit elektrifiziertem Antriebsstrang in den nächsten Jahren immer weiter wächst.

Dr. Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marketing BMW): “Natürlich ist das Wachstum von elektrifizierten Fahrzeugen in denjenigen Märkten am stärksten, die Elektromobilität aktiv unterstützen. Mit den Plug-in-Hybrid Modellen des BMW 5er und des MINI Countryman in der ersten Jahreshälfte 2017 dürfte der Absatz der elektrifizierten Modelle der BMW Group signifikant steigen. Wir haben uns das ambitionierte Ziel gesetzt, nächstes Jahr 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge zu verkaufen.”

41 responses to “BMW i: Über 7.500 E-Autos und Plug-in-Hybride im November”

  1. Dailybimmer says:

    Mich würde eher die Verkaufszahlen der M Modelle interessieren? i steht bei mir an unterster Stelle bei Bmw.
    1)M
    2)AG Modelle
    3)i

    • Quer says:

      Wieso ich hatte vor ca. drei Monaten vom BMW Händler meines Vertauens einen 330e ich muss ehrlich gestehen eine geile Karre. Rein elektrisch bin ich 35 km gefahren, wird noch zum e Motor der Verbrenner dazugeschaltet geht der richt ab.

      • M. Power says:

        So ein Auto macht doch nur Sinn, wenn man viel Kurzstrecke fährt. Auf längeren Distanzen kann man nicht elektrisch fahren, hat aber ein erhebliches Mehrgewicht was den Verbrauch erhöht. Ist wieder so ein Quatsch um den CO2-Flottendurchschnitt zu senken.

        Kommt noch hinzu das die Produktion/Entsorgung der Batterien in die Gesamtbilanz einrechnen muss.

        • M54B25 says:

          Ich wollte Dir erst vehemmt widersprechen, weil ich den Unterschied des kleinen Akkus und des integrierten E-Motors nicht so hoch eingeschätzt hätte. Aber ein Blick auf die BMW Seite hat Deine Aussage unterstützt: http://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/3er/limousine/2015/technische-daten.html

          Jeweils als Limousine sind die EU-Leergewichte wie folgt:

          320i – R4 2.0L 184PS = 1525kg (mit Steptronic)
          330e – R4 2.0L 184PS + E-Gedöns = 1735Kg (und 10km/h weniger Spitze 225 zu 235 beim 320i)
          330i – R4 2.0L 252PS = 1570kg (mit Steptronic und 250km/h Spitze 🙂

          Also 165kg zum Leistungsmäßig gleichen 330i dann jedoch mit satten 25km/h weniger Topspeed 🙁 und 210kg zum Modell mit gleichem Basis-Verbrenner – das ist schon heftig viel und bietet auf jeden Fall Spielraum für Optimierungen.

          Zum Thema Flottenverbrauch ist der 330e natürlich supi (sic) denn bei milchmädchenhaften 49g/km erfüllt er sogar noch nicht mal geltende Normen…

          • M. Power says:

            Danke für die Fakten, ja es ist ein erhebliches Zusatzgewicht was sich auf die Fahrleistung und Verbrauch auswirkt.

            • Renaco says:

              Theoretisch meint man Ihr müsstet recht haben.
              Nur ist es eben in der Realität anders für den Hybriden als die Papierwerte es darstellen:
              – die 200kg Mehrgewicht wären nur negativ für den verbrauch wenn der Verbrenner ganz ohne Elektro Unterstützung unterwegs wäre, dies ist niemals der fall, denn die Batterie puffert über rekuperation, der Elektromotor greift dadurch bei jedem anfahren mit starken Drehmoment mit ein, denn der Akku ist nahezu nie “leer”, da eben ständig durch bremsen und ausrollen re-kuperiert wird.
              -bedeutet, der wagen ist selbst wenn man ihn nie ladet ein klassischer hybrid und schon damit sparsamer als ein normaler 320/330, denn der meiste verbrauch wird durchs anfahren und zwischenspurts generiert, hier puffert der Elektromotor über die Batterie mehr als dies Zusatzgewicht verursachen könnte.
              -die geringere Höchstgeschwindigkeit ist zu vernachlässigen, wäre technisch möglich auch gleichzustellen, ist aber vom Hersteller begrenzt um den Spar wert noch zu unterstützen
              Ich fahre seit Januar 2015 einen Range Rover Sport Hybrid, welcher mit einem 6 Ender Diesel kombiniert ist. Schon bei diesem einfach hybrid verbrauche ich mind. 2 liter weniger auf 100km als vorher mit dem gleichen Modell ohne hybrid und ebenfalls 180kg leichter. Dies habe ich nun “erfahren” auf 70.000 km Langstrecke ohne meinen zügigen Fahrstil zu ändern.
              Es ist demnach alleine durch die gewonnene brems/rollenergie möglich durch einen Elektromotor bei ca. 200kg Mehrgewicht trotzdem 20% sparsamer zu fahren. Somit ist der plug-in bei BMW mindestens bei 30% Ersparnis auch für den Langstreckenfahrer.
              Gerne einfach selbst erfahren… 😉

              • M54B25 says:

                Du fährst den hier “Land Rover Range Rover Sport 3.0 SDV6 HSE Dynamic Hybrid” mit 2,43Tonnen Leergewicht? Respekt aber ganz ehrlich wie sportlich ist so ein 2,4Tonnen Trump denn nun wirklich? Und was ist Dein erfahrener Durchschnittsverbrauch in real life?

                Ich habe schon bei den 1,8 bis 2 Tonnen Oberklasse-Modellen meine Probleme den Begriff Sportlichkeit zu verwenden. Vor einiger Zeit durfte mal ein A8 mit dem 4,2L V8 Diesel und 2,2Tonnen ran, den hätte ich fast in die Leitplanke gesetzt, weil mich das Gewicht bei der AB-Abfahrt mit gewohnt normaler 😉 Geschwindigkeit rausgehebelt hat.

                • Renaco says:

                  Ich hatte ja nicht von Sportlichkeit geschrieben, nur von der Hybrid Technik.
                  Haha, das nennt man mal seitenführung… 😉
                  Ich bin voll bei Dir, alles über einem 4er fährt nicht sportlich, höchstens schnell, denn darüber ist Gewicht und Balance zwar ganz gut zu kaschieren, aber für einen Puristen immer störend spürbar.
                  Für meinen Sporttrieb hatte ich jetzt 5 Jahre einen M3 E90. Ein Genuss. Vorher auch einen Alpina B3, ebenfalls toll.
                  Ein Range Rover Sport ist auch nie sportlich (nicht einmal der SVR), aber schnell lassen sich diese Fahrzeuge auch bewegen. Ich fahre den RRS als Reiseauto (statt Luxuslimousine) mit Komfort und viel passiver Sicherheit.
                  Verbrauch ist derzeit nach 70.000km 9,5 Liter, der Vorgänger war bei 11,9 mit der gleichen Motorisierung ohne den Hybrid Antriebs Strang dazu.
                  Mein Fahrprofil ist ca. 70% Autobahn (bis in den Begrenzer bei 235km/h) und 30% Stadtverkehr (eher zurückhaltend zügig).

                  • M54B25 says:

                    zur Sportlichkeit – ich weiss, ich wollte nur mal den Eindruck von jemanden der so ein Hybrid-SUV mit knap 2,5T wirklich mal fährt und nicht nur die Prospekte kennt. Die Verbrauchswerte klingen für mich vollkommen plausibel und belegen Deine Aussagen zum Hybrid-Vorteil ganz gut.

                    Wenn ich jetzt ketzerisch -und nicht nur neugierig- wäre, würde ich ja mal einen Golf VII mit 150PS TDI 4Motion anführen, der 232km/h schaft und dabei 8 Liter nimmt bei Dauervollgas – Fahrverhalten und Komfort habe ich auch auf der Langstrecke als Mietwagen als angenehm empfunden. Bei den 11,5l ist der Abstand noch recht groß bei den 9,5l dann nicht mehr – was war der Entscheidungsgrund für ein solches SUV-Hybrid “Monster” – doch nicht nur die passive Sicherheit durch 1Tonne Gewichtsvorteil im Falles eines Chrashes (jetzt war ich leider doch ketzerisch…).

                  • Renaco says:

                    So ein Ketzer bist Du aber auch… 😉
                    Der Entscheidungsgrund war: Ich finde die Karre einfach cool, die weiteren Beweggründe: Langstrecke (kein Pendler)a, sicheres Familienauto, entspanntes ankommen.
                    Jeder meiner Mitfahrer, vor allem meine Frau aber auch viele Kollegen sind überrascht wie entspannt man nach 500km am stück aus einem Auto steigen kann, der Unterschied zur tiefen Sitz Position ist auf der Langstrecke spürbar.
                    Auch liegt die Wahl an meinem Fahrprofil und Fahrstil.
                    – Fahrprofil, 40.-50.000 km im Jahr, da bin ich statistisch schon eher fällig zermalmt zu werden. In meiern bisherigen ca. 1.100.000 km habe ich sehr schwere Unfälle miterlebt, mit erheblichen Verletzungen. 2x als Ersthelfer mit der Gewissheit ein bis zwei Minuten früher losgefahren wäre ich unter dem LKW geendet, so etwas prägt nachhaltig.
                    – Fahrstil, trotzdem zügig (mit sportlichen Autos werde ich pro km immer schneller, mit den Schweren Autos reise ich “nur” zügig… 😉
                    Apropos Golf, wenn ich aus meinem “Monster” in den Golf 6 1,4 TSI meiner Frau Steige, dann fühlt er sich dafür wie ein Sportwagen an, einfach weil ich ein direktes Fahrgefühl nicht mehr gewöhnt bin. Wenn ich erst in einen Alpina B3 steigen würde, das würde sich anfühlen wie ein supersportwagen… 😉

                  • M54B25 says:

                    Danke für die Antwort – alles nachvollziehbar, gerade das Thema Langstrecke und Unfälle auf der AB. Auf der anderen Seitem wenn ich dann im Golf unterwegs wäre und so ein 2,5Tonner im Rückspiegel auftaucht, fühle ich mich automatisch unwohl – könnte dann so eine endlose Spirale werden die darin mündet, dass nur noch solche Monster unterwegs sind. Gefühlt und statistisch ist das aber gerade in Großstädten ja schon so mit fast 20 bis 25% SUV Anteil der Fall.

                    Zum Umstieg in den Golf – kann ich gut nachvollziehen. Unser Familienzuwachs 6C mit 1.2TSI bringt es auf 1140kg mit einem klasse Fahrwerk, 215er Reifen rundrum und einer nahezu perfekten Lenkung. Der Kleine ist eine richtige Offenbarung was Gewicht bzw. das Fehlen selbigens beim Fahren wirklich bedeutet… Wenn ich mich jetzt an meinen ersten Golf2 mit 820kg als GTI und 107PS erinnere – smile 🙂 Es muss nicht immer ein Supersportwagen sein, der die Freude am Fahren bringt…

          • Mini-Fan says:

            wieso erfüllt der 330e “noch nicht mal geltende Normen”? Das Gegenteil ist der Fall: er unterbietet sogar künftige Normen um fast 50%!

            Und:
            Leider (?) sollten die Hersteller darauf hinarbeiten, kommende CO2-Grenzwerte – legal – einhalten zu können – und nicht wie Audi, Porsche & Co.

            • M54B25 says:

              Der Satz zu den Normen sollte bitte so gelesen werden, das derzeit ein Ziel von 80g/km für 2021 als Flottennorm gilt und diese dann vermutlich immer weiter runtergeschraubt wird. Da hat der 330e mit 49g/km noch so viel Spielraum, das sogar erst noch wesentlich später geltende Normen (deswegen die Wortwahl “noch nicht mal”) erfüllt werden würden – also alles im Konjuktiv und Futur.

              Im Ganzen ist das aber natürlich eine Milchmädchenrechnung -wie ich es auch erwähnte- da ja die Erzeugung der elektrischen Energie die bei der NEFZ Ermittlung zu diesen Fabelwerten führt, gar nicht mit in die Berechung einfließt. Und zusammen mit den 200kg Mehrgewicht, dem zusätzlichen Aufwand für diese Theoriewerte und der in letzter Konsequenz fehlenden Nachhaltigkeit, ist ein 330e ein ökologisches Feigenblatt dass sich jedoch wunderbar in Deutschland als Leasingfahrzeug eignet – 3 Jahre schön günstig fahren, im Wohngebiet rein im E-Mode zum Angeben und sich dann in den Gebrauchtmarkt verabschieden, wo er sich erst hinsichtlich Zuverlässigkeit und Betriebskosten noch beweisen muss.

              • Renaco says:

                Ich lese gerne mit und bin meistens dankbar Deiner Meinung.
                Im Thema Plug-In und Hybrid bin ich “erfahren”.
                Im E-Modus kann man nicht angeben, da 99,9 % der Umgebung diesen nicht bemerken, da genug Umgebungsgeräusche sind.
                Ab 35 km/h bemerkt auch keiner den Emodus, da die abrollgeräusche bereits einen rollenden Benziner suggerieren.
                Auch ist die eher kleine Batterie ökologisch nicht so bedenklich wie es immer dargestellt wird.
                Das Zusatzgewicht wird durch das Drehmoment des e-Motors mehr als kompensiert, sonst wäre ja kein hybrid wirtschaftlich.
                Das Gewicht muss bitte bei hybriden und plug-in´s wirklich anders bewertet werden als bei reinen Elektro Autos und bei reinen Verbrenner Autos.

                • Mini-Fan says:

                  Auch wenn der Akku des 330e (was heißt nur ?) 40 km Laufleistung “puffern” kann – “klein” ist dieser aber nur scheinbar – was seine 7.6 kWh Kapazität anbetrifft (das entspricht dem Energiegehalt von 0,7 ltr Diesel (1 ltr = 9,86 kWh)), nicht aber was seine Masse von schätzungsweise 100 kg anbetrifft.
                  Und ob diese Batterie ökologisch unbedenklich ist, zeigt sich vielleicht erst bei einem notwendigwerdenden Ersatz – kostenintensiv wird dieser auf jeden Fall sein, schätzungsweise 2000 EUR (vgl. i3: 33 kWh = 94 Ah kosten 7000 EUR).

                  Du schreibst, “das Zusatzgewicht wird durch das Drehmoment des e-Motors mehr als kompensiert” – das ist richtig, aber nur was die Beschleunigungsfähigkeit des Hybrids anbetrifft (und auch nur, sofern die Batterie geladen ist). Deine Schlußfolgerung jedoch “..sonst wäre ja kein Hybrid wirtschaftlich” – die ist falsch.
                  Wirtschaftlich wird der Hybrid dadurch, daß er Rollphasen (“Gaswegnehmen”) so nutzt, als wenn Du bei einem Schaltgetriebe auskuppeln + den Motor abstellen würdest. Und er beim Bremsen die kinetische Energie (anderes Wort: Bewegungsenergie) möglichst nicht in Wärme (an den Bremsscheiben) verwandelt, sondern via Generator (Wirkungsgrad?!) in elekrischen Strom. Und er im Stand natürlich kein Leerlaufsprit verbraucht wird. DAS ist alles! DESWEGEN ist ein Hybrid (vielleicht) wirtschaftlich.

                  Was gegen einen Hybriden spricht: Beim Beschleunigung muß die ganze zusätzliche Masse des Hybridantriebs – also z.B. die von Dir genannten 200 kg – beschleunigt werden. Das “kostet” – je nach Leergewicht des Fahrzeugs – erst mal einen Mehrverbrauch von 10-20% – die beim Bremsen (“Rekuperieren”) aber bei weitem nicht vollständig genutzt werden können. Erstens aus Gründen des Wirkungsgrades des Generators, zweitens, da beim etwas stärkeren Bremsen die “normalen” Bremsen aktiviert werden, das heißt Vernichtung der Bewegungsenergie durch Umwandlung in unnütze Wärme, drittens, wenn die Batterie voll ist, z.B. bei Paßabfahrten, dann kann nichts mehr gespeichert werden – und ist verloren.

                  Was ich in Deinem Beitrag nicht verstehe:
                  Was meinst Du mit der “Bewertung des Gewichts” bei Hybriden und Elektrofahrzeugen, wo wird das bewertet, und warum soll es irgendwo “unterschiedlich” bewertet werden?

                  • Renaco says:

                    Ich hatte deine nette Erklärung schon in meinem post etwas vorher angebracht allerdings mit anderem Fazit für den Hybrid und dies belegbar da wir 2 besitzen.

                  • Mini-Fan says:

                    Das hört sich aber leicht pikiert an 🙁

                    Nur um es hier klar zu sagen, es ist auch meine Meinung:
                    Hybrid ist für absehbare Zeit die Zukunft. Auch und gerade bei BMW “M”!

                    Zumal in den Fällen, die ich beispielhaft beschrieb, kein Sprit vergeudet wird, durch Rekuperation Strom erzeugt wird und darüber hinaus noch die Bremsen geschont werde.
                    Aber bitte nicht mit einem Mehrgewicht von 200 kg +

                    Findest Du es nicht auch widersinnig, wenn BMW z.B. beim neuen 5er zugunsten der Fahrdynamik 100 kg einspart – um dann bei einem 530e per Plug-in-Hybrid vielleicht 300kg draufzusatteln – im Vergleich zu einem 520i?

                    Und: deswegen ist auch Tesla NICHT die Zukunft – nicht bei einem Leergewicht von 2.5 t.
                    Tesla macht eines richtig: Sie bieten Leistung (im Sinne von PS oder kW) an – weshalb auch die hohen Preise durchsetzbar sind. Und sie sind sehr ansehnlich. Was man von einem Prius nicht gerade sagen kann.

                • M54B25 says:

                  Danke für Deine Hinweise, jedoch sehe ich zwei Punkte dennoch anders, weshalb ich den Beitrag ja auch so schrieb:
                  * E-Modus Geräusch: In ruhigen Wohngegenden, also die klassische Vorstadt-Reihenhaussiedlung mit Spielstraßen (7 bis 10km/h) oder 30er Zonen sind Abends und am Wochenende sehr ruhig und mit neuen Reifen hörst Du bei diesen Geschwindigkeiten sehr wenig von Autos. Ich habe dieses Jahr neue Sommerreifen auf den E87 gebracht (GoodYear Effencieny) die sind extrem leise und erst bei 40 km/h sind Abrollgeräusche zu vernehmen, der Diesel schon beim start keine Frage. Beim aktuellen Familienzuwachs 6C 1.2TSI hörst Du den Motor kaum noch inkl. neuer Reifen ist das ganze Auto extrem leise unterwegs, da staune ich selbst immer drüber. Und wenn dann noch ein Hybrid im E-Modus bei diesem Tempo kommt, hast Du den Parkhauseffekt, dass man sich doch erschreckt, wenn plötzlich ein Wagen ranrollt. Wie gesagt man kann damit angeben, technisch sind extrem leise Geräuschemessionen m.M.n. state-of-the-art.

                  *Gewicht Hybrid: 200kg sind ein ziemliches Pfund. Beispiel auch wieder unser Familenzuwachs mit knapp 1100kg gegen den E87 mit seinen 1400kg – trotz 40% weniger Leistung beim TSI ist das kaum zu spüren da der Gewichtsvorteil das mehr als ausgleicht und in kurvigen Gebieten sowie gerade beim Anfahren sehr spürbar – sagt auch die Fahrerin selbst…. Und Verbrauchstechnisch ist dies auch relevant, da weniger Masse in Bewegung gesetzt und gehalten werden muss. Gut jetzt mag ich da selbst auch nochmal sehr sensibel sein, aber wer 200kg nicht bemerkt – gerade bei einem RWD 3er, der sollte gleich auf die 4-Ringe Fraktion mit Frontkratzer umsteigen 😉

                  Das Drehmomenthema von E-Antrieben finde ich auch spannend, da scheint ja auch die M-GmbH bei den kommenden M3/M4 etwas zu planen. Aber wie gesagt 50kg eventuell auch noch 75kg mehr wären akzeptabel, aber 200kg klingt für mich erst nach einem Anfang, der einfach noch nicht den besten Kompromiss darstellt.

              • Mini-Fan says:

                Der Gesetzgeber kann ja nicht einfach immer weiter runterschrauben ohne das technisch Machbare im Hinterkopf zu behalten (insofern macht der sog. “Lobbyismus” schon Sinn, daß jemand dem Gestzgeber auf die Finger schaut) und so quasi den Verbrenner durch die Hintertür verbieten: dann wird es nämlich irgendwann die ersten Verfassungsbeschwerden geben – weil Kohle- und sonstiger Nicht-Öko-Strom ja auch CO2-belastet ist + das bei den “externen” Emissionen der Elektro- und Hybridautos nicht negativ zu Buche schlägt – diese sind per se einfach nicht C02-frei! Es gibt in Deutschland immer noch die unternehmerische Freiheit, und die ist grundgesetzlich geschützt. Und die EU kann unsere Verfassung nicht aushebeln – das ginge nur anders herum!

                Aber davon abgesehen ist der 330e wie auch der 225xe dennoch derzeit die richtige Antwort auf die Gesetzgebung – und förderungsfähig sollen sie auch sein, deswegen Plug-in.
                Ich persönlich aber finde, daß den Weg, den Toyota mit seinen “normalen” Hybriden geht, der noch richtigere ist: ein kleiner accu (Gewicht und Kosten bei einem Ersatz!), Rekuperation nur beim Bremsen, Verzicht auf Plug-in, ein einfaches, unkaputtbares und auch günstiges (Automatik-) Getriebe, ein einfacher, günstiger 2-Ventiler.
                Warum?
                Weil dann es z.B. möglich ist, einen Toyota Yaris Hybrid mit 100 PS für 14.500 EUR anzubieten. Der ist gerade mal 300.00 EUR teurer als ein “normales” Modell mit vergleichbarer Leistung und Automatikgetriebe. Der Hybrid hat nämlich Dinge serienmäßig, die beim normalen Modell “Extras” sind.
                Ich habe dieses Auto einen ganzen Tag lang gefahren – und war absolut begeistert. Und das, wo ich doch sonst wirklich BMW gewohnt bin!

                Noch ein Wort zu One-Pedal-Feeling: wenn das Auto stark rekuperiert (vom erzielbaren Wirkungsgrad wollen wir hier erst mal gar nicht reden!), dann ist das ja kein “geschenkter” Strom (außer bei Bergabfahrt), sondern diese kinetische Energie, die man jetzt anzapft, hat man ja vorher – mittels Beschleunigung – in das System “Auto” reingesteckt (und nebenbei – diese Energie ist um so höher, als das Gewicht des Autos ist). Wenn ich also, damit das Auto nicht zu starkt rekuperiert, leicht “Gas geben” muß – dann ist das ganz irgendwie widersinnig.

                Und noch was: Diejenigen, die hier immer gegen den 3-Zylinder poltern:
                Mit Hilfe der Elektrounterstützung ist der sicher alles andere als schwachbrüstig und wird sich auch in einem schwereren 3er sehr kräftig anfühlen. Außerdem ist ein Dreizylinder-Sound “sportlicher” als der eines Vierzylinders.

                • M54B25 says:

                  In vielen Punkten stimme ich dir zu
                  – R3 Sound ist nicht schlecht, sportlich aber nur wenn man die “Ungleichmäßigkeit” der Zündung und Messerotationen mag, ich stehe klar auf R6 und wenn es denn nicht gibt auf moderne R4 (gut selbst mein erste 1.8L 90PS Golf III vor 20 Jahren war schon so ein Leisetreter und R4 Schmeichler, dass ich da einfach von dieser Anforderungen an Motoren nicht wegkomme)

                  – Stromerzeugung – ganz klar das Thema Milchmädchenrechnung, da muss die Erzeugung der E-Anteils beim NEFZ oder kommenden Normen mit rein

                  – Hybridkosten: Ich selbst fahre viel Taxi und habe in den letzten 2 Jahren fast 50% Hybrid-Toyotas gehabt und letztens mal einen E-Golf (war ein Versuchsträger, die Fahrt mit dem Test-Taxifahrer war seeeehr interessant): Die Prius-3 waren fürchterlich blechern und der gesamte Antriebsstrang für einen R6/Handschalter Gourmet eine Zumutung, die neuen Prius+ oder Auris-Modelle sind da schon besser und die Preise und Haltbarkeit überzeugen auch die Taxifahrer. Im Gegensatz zum e-Golf – der hatte 90.0000km drauf (15.000 pro Monat!) und war wie gesagt ein Testwagen – aber eben echt VW-Qualität, bis 70km/h elektrisch nur Surren der Reifen, Zu- und Abschalten des Verbrenners absolut geräusch- und ruckfrei – also wirklich höchste Klasse – aber die Kiste kostet ja fast doppelt so viel wie der Prius (Taxipreise mit jeweiliger Ausstattung) Da sind uns also die Japaner in der Gesamtbetrachtung meiner Meinung nach doch Jahre voraus.

                  Aber zur (EU-)Vorgabe-Quote – Heute sind reine E-Autos technisch machbar und damit auch nach NEFZ 0g/km möglich – jede größere Zahl ist Lobbyarbeit und als Autofahrer sind wir doch eh das Schlachtvieh der Nation – Warum kommt die neue Maut erst nach der Bundestagswahl? Und wird sie die Fahrer normaler, älterer Autos wirklich nicht zusätzlich belasten? Nein, hier werden wir mit dem Ring in der Nase rumgeführt.

                  Eine Frage hätte ich noch da ich das nicht nachvollziehen konnte, Du schreibst ” die unternehmerische Freiheit, und die ist grundgesetzlich geschützt” – wo im GG ist dazu etwas vermerkt – ich habs nicht gleich finden können!?

                  • Mini-Fan says:

                    Da muß ich, wenn ich Zeit habe, nachschauen.

                    Irgendwo steht im GG bei den Grundrechten was von Gewerbe- und/ oder Berufsfreiheit.

                    Wenn ein Grundrecht (also z.B. Berufsfreiheit) zugunsten eines anderen Grundrechts (hier also z.B. körperliche Unversehrtheit, also Leben, Gesundheit, Umwelt ..) eingeschränkt wird, dann muß das sehr gut begründet sein.

                    Es müßte also der Beweis angetreten werden, daß z.B. mit Braunkohle erzeugter Strom für’s Elektroauto “CO2-verträglicher” ist als das Betreiben z.B. eines “normalen” Hybriden à la Prius mit Sprit.

                    Und man deswegen dem Unternehmer (also der Autoindustrie) vorschreiben kann: “Du hast Mobilität = Autofahren mit reinen Elektroautos zu realisieren – und nicht etwa per Hybrid oder sonstigem Verbrenner. Die verbiete ich Dir”.

                  • M54B25 says:

                    Von @disqus_fuiKV77Mzo:disqus kam oben ein Vorschlag, den ich aber dahingehend nicht so sehen, dass er die freie wirtschaftliche Entfaltung erlaubt, Begründung siehe oben.

                    Zum Thema Vorgabe reine E-Autos – Nein der Staat kann sagen 0g/km CO2 Ausstoß – WIE die Automobilhersteller das umsetzen, steht auf einem anderen Blatt…

                  • Mini-Fan says:

                    Dazu müssten sich aber erstmal genügend Abgeordnete finden, die das mittragen! Außerdem kann ein Gesetz nichts “Unmögliches” fordern. Und solange nicht SÄMTLICHER bei uns verbrauchter Strom nicht “grün” ist, kann KEIN Automobil CO2-neutral betrieben werden.

                  • Polaron says:

                    Es müsste sich dabei um Art. 12 Abs. 1 GG handeln.

                  • M54B25 says:

                    Nein das kann es beileibe nicht sein:

                    “(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.
                    (2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
                    (3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.”

                    Die Grundrechte beziehen sich auf den Rahmen der für die Unversehrheit der Menschen und der Demokratie in unserem Lande gebildet wird. Die wirtschaftliche Ausrichtung und freie Entfaltung der unternehmerischen Aktivitäten gehört nicht dazu.

                    Wie an ganz, ganz vielen Beispiel zu sehen ist, trifft eher das Gegenteil zu, dass der Staat den Rahmen für die Wirtschaft sehr genau vorgibt und dadurch Entwicklungen steuern kann. Wie auch bei den Co2 Vorgaben oder anderen ökologischen Feigenblättern (Stichwort E10!).

                  • Polaron says:

                    Ich verwies damit lediglich auf das Grundrecht der freien Berufsausübung.

                    Eine ‘Gewerbefreiheit’ – oder wie immer man das nennen mag – lässt sich evtl. aus Art. 19 Abs. 3 GG ableiten.

                  • manuelf says:

                    Was ich in eurer Diskussion interessant finde:
                    Die Grundursache der ganzen Thematik, nämlich, dass der menschen gemachte CO2 Ausstoß zu einem menschen gemachten Klimawandel führt, wird von Euch als gegeben betrachtet? Ich sehe es eher so, dass eine gewisse Meinungsführerschaft (mit großem Einfluss) das als Maxime/Wahrheit ausgegeben hat. Andere wissenschaftliche Meinungen werden nicht mehr zugelassen, d.h. bekommen kein öffentliches Forum.
                    Interessanterweise reicht es Leute, die die These vom menschen-gemachten Klimawandel durch CO2 in Frage stellen, in die Ecke der Verschwörungstheoretiker/Aluhut-Träger zu stellen, damit ist man sie los 🙂
                    Dass auf einmal die Anforderungen an wissenschaftliche Beweise für die “Klimawandel durch CO2” Fraktion quasi auf Null abgesenkt wurden ist interessant. Die haben nicht mehr als ein löchriges Computermodell, das sie sich für den Nachweis ihrer Theorie gebaut haben…. dieses Modell ist “so gut”, dass sie damit nicht einmal rückwirkend! Klimatische Änderungen kürzester Zeitspannen schlüssig erklären können…
                    Nachdem Herr Trump jetzt vor seinem Amtsantritt die Namen aller Klima-Katastrophen-Apologeten wissen wollte, die auf US-Seite im Energieministerium werkeln, geht denen auf einmal die Düse? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt….
                    Wie auch immer – das CO2-Narrativ wird man wohl nicht mehr los… für Staaten und Organisationen das perfekte Vehikel, um Geld von den Bürgern nahezu unbeschränkt zu akquirieren… aber dann bitte Energiewirtschaft doch nicht mit lächerlicher Wind und Solartechnik, wie durch unsere gescheiterte Energiewende intendiert!
                    wer lesen will, warum das zum Scheitern verurteilt ist, kann das hier lesen:
                    http://www.tichyseinblick.de/meinungen/illusion-energiewende/
                    Dass wir moderne (sichere) Kernkraft – Stichwort Thoriumreaktoren – jetzt Ländern wie China überlassen, ist für ein einstiges Hochtechnologieland schon sehr traurig…

                  • Polaron says:

                    Ach komm, du führst doch mit deinem Post selbst wunderbar vor, warum auch Leute wie du u. U. in die Ecke der Klimaskeptiker und Populisten (Märtyrertum! 😉 ) gestellt werden.

                    Du versuchst dich nicht mal in einer Beweisführung gegen den menschgemachten Klimawandel oder zitierst vernünftige Quellen. Mit populistischen und einfachen Behauptungen macht man es sich einfach und das kommt natürlich bei der breiten Masse, die wenig bis gar nicht über die Thematik ‘Klimawandel’ informiert ist, gut an. Was du den Klimaforschern vorwirfst (nämlich unzureichende und lückenlose wissenschaftliche Methodik), legst du bei dir selbst nicht als Maßstab an. Fair und glaubwürdig. 😉 Nur glauben, vermuten und unterstellen hat halt nichts mit wissenschaftlichen Grundsätzen (Falsifizierbarkeit!) zu tun. Wer beschäftigt sich denn schon gern mit dieser Problematik, wenn man selbst (gezwungenermaßen) als Autofahrer oder Konsument Teil des Problems ist? Die Wahrheit ist leider oft hart und schmerzvoll.

                    Die Kernkraft wird nach derzeitigem technischen Entwicklungsstand nie eine Dauerlösung sein. Die Kernfusion – im Idealfall zapft man den Fusionsreaktor Sonne an und betreibt Fusionsreaktoren auf der Erde – ist auf lange Sicht die weitaus vielversprechendere Technologie.

                    Eine Frage zum Schluss: Bestreitest du ernsthaft, dass bspw. CO2 und CH4 den Treibhauseffekt beschleunigen?

                  • manuelf says:

                    “Du versuchst dich nicht mal in einer Beweisführung gegen den menschgemachten Klimawandel oder zitierst vernünftige Quellen.”

                    Ja, ich zitiere gar keine Quellen bzgl. pro/contra CO2 Theorie zum menschen-gemachten Klimawandel. Das war auch nicht Sinn meiner Einlassung hier. Jeder, der wirklich Interesse hat bzgl. der Rolle von CO2 wissenschaftliche Meinungen von BEIDEN Seiten zu hören, kann das im Internet tun – google is your best friend 🙂

                    Ich werfen den Klimaforschern ja per se nichts vor. Mein Vorwurf ist eher, dass “leicht zugänglich” (d.h. z.B. in Massenmedien) quasi nur die eine Seite Darstellung findet. Nachdem aber diese eine Seite noch nichts “wissenschaftlich bewiesen” hat (deine “Falsifizierbarkeit”), finde ich diese Einseitigkeit sehr fragwürdig?

                    Weder Du noch ich sind “Klimaexperten”. Hätte ich eine Sammlung von Links an meinen Beitrag angehängt von wissenschaftlich unterlegten Argumenten gegen den menschengemachten Klimawandel durch CO2, wäre folgendes passiert:
                    1. Du hättest sie (weil Du kein Experte bist) inhaltlich nicht widerlegen können.
                    2. Du hättest mir andere Links zurückgesendet, die gegenteilige Meinung vertreten und hättest, die von mir geteilten Links als “unseriös” bezeichnet.

                    Am Ende ist (vermute ich) Deine Herangehensweise einfach: Die Mainstream-Medien (und unsere Politik) vertritt anscheinend den Standpunkt, dass es einen menschengemachten Klimawandel durch CO2 gibt, also folge ich dem Standpunkt.
                    Das heißt Du begründest es irgendwie auf einem Vertrauen, dass die sichtbare/publizierte Mehrheit schon recht haben wird….

                    “Eine Frage zum Schluss: Bestreitest du ernsthaft, dass bspw. CO2”
                    Nein, denn zum Bestreiten müsste ich den wissenschaftlich vollkommenen Durchblick haben (den keiner hat).
                    Ich sage nur: Nachdem ich mich intensiv über beide Meinungen informiert habe, kann ich daraus NICHT erkennen, dass die CO2-These mehr als nur eine These ist!

                    “Die Kernkraft wird nach derzeitigem technischen Entwicklungsstand nie eine Dauerlösung sein.”
                    Wenn Du mit “derzeitig” den Stand der Leichtwasserreaktoren nach einer Technologie aus den 50er/60er Jahren meinst, dann gebe ich dir definitiv recht.
                    Es gibt aber auch bzgl. Kern(spaltungs)reaktoren sehr zukunftsweisende/vielversprechende Lösungen, wie z.B. die Reaktoren auf Basis von Salzschmelze. Andere Länder verfolgen diese zukunftsweisende Technologie, während wir in einer Energiewende basierend auf Wind und Solarenergie festhängen.
                    Mein Link war auch nur diesbezüglich gedacht: Es beinhaltet eine einfache Aufstellung von Zahlen, was es bedeuten würde eine echte E-Mobil-Initiative anzuschieben in Verbindung mit einem “grünen” Energiemix aus Solar und Wind…. Fazit: Nicht machbar (oder eben nur unter absurden Randbedingungen).

                    PS: Ich sehe mich nicht als Märtyrer – ich opfere ja nix :). Dass Du das “Unwort”/Totschlagbegriff Populist hier rausziehst irritiert mich übrigens maßlos! Populisten sind in meinen Augen im wesentlichen ALLE unsere Politiker, die einfachste/gefärbte Phrasen auspacken, um ihr vermeintliches Wählerpotential zu beglücken 🙂
                    Wenn man als Populist gilt, wenn man herausstellt, dass die CO2-Theorie eine These/Theorie ist und es auch Wissenschaftler gibt, die dieser vehement widersprechen … dann bestätigt sich mir wiedermal, dass “Populist” momentan nichts als ein dummes Schlagwort ist, um andere Meinungen zu diskreditieren.

                  • Polaron says:

                    Welchen Sinn haben denn nun die Posts hier?

                    Auf eine Diskussion lässt du dich erst gar nicht ein, weil du den menschgemachten Klimawandel bezweifelst und damit im Umkehrschluss vom Gegenteil ausgehst, aber du hierfür weder nachvollziehbare Argumente noch Quellen bringen willst.

                    Natürlich kannst du auf die Google-Suche verweisen, aber ist das nicht ein bißchen sehr dünn und faul? Du bist doch derjenige, der eine mittlerweile in der Breite anerkannte Theorie in Zweifel zieht bzw. die vermeintlich einseitige Berichterstattung der Massenmedien beklagt. Also wie wäre es, wenn du diese Theorie auf Falsifizierbarkeit prüfst und du versuchst, die (dumme) Masse eines Besseren zu belehren?

                    Ob ich eine Klimaexperte bin oder nicht oder welchen Beruf ich ausübe, kannst du aus der Ferne im Übrigen nicht beurteilen – wir kennen uns schlicht und einfach nicht persönlich.

                    Viele Indizien sprechen für einen menschgemachten Klimawandel. Es gibt genug wissenschaftliche Arbeiten und Publikationen dazu, so dass sich jeder – wenn er den möchte – die Zeit nehmen und eine eigene Meinung dazu bilden kann.

                    Auch die Regierungen der Klimasünder USA und China bestreiten den Klimawandel mittlerweile nicht mehr – auch wenn der designierte US-Präsident Trump hierzu seine eigene Meinung hat.

                    Populisten sind meiner Auffassung nach nicht zwangsläufig nur Politiker. Es gibt genug Menschen, die nicht in der Öffentlichkeit stehen und genauso hohle Phrasen dreschen und wenig logisch und plausibel argumentieren.

                    Natürlich lasse ich dir gerne auch deine eigene Meinung, aber aufgrund des fehlenden Gehalts muss ich sie nicht überzeugend finden.
                    Diskreditieren könnte ich dich überhaupt erst gar nicht, weil das voraussetzen würde, dass man über einen gewissen Kredit verfügt. Und mit deinen praktisch gar nicht unterfütterten Aussagen ist der erst gar nicht vorhanden.

                    Anschließen kann ich mich @m54b25:disqus dahingehend, dass das ausgestoßene C02 des Straßenverkehrs wohl nur zu einem (relativ kleinen) Bruchteil zur Klimaerwärmung beiträgt.

                  • manuelf says:

                    Ich denke, wir belassen es hiermit. Ich habe M54B25 unten nochmals geantwortet, aber ich glaube, ab hier dreht es sich nur im Kreis. Es liegt mir auch fern, jemanden zu bekehren. Schon alleine deswegen, weil es hier ja nicht um eine Religion geht und nicht an irgendetwas anderes glaube. Du schreibst es in Deinem Post ja selbst: “Es gibt Indizien für einen menschengemachten Klimawandel”. Und ich würde auch zustimmen, dass der Mensch den andauernd stattfindenden Klimawandel beeinflusst. (Schon alleine die Biomasse von 10 Mrd. Menschen ist recht beeindruckend ;))
                    Die eben wissenschaftlich noch nicht beantworteten Fragen sind:
                    – wie stark beschleunigt der Mensch den immer stattfindenden Wandel
                    – ist der Mensch als Faktor momentan der Stärkste in seiner Auswirkung
                    vermutlich werde ich die Antworten darauf in meiner restlichen Lebenszeit auch nicht mehr erhalten 😉

                    PS:
                    Dass Du KEIN Klimaforscher bist, kann ich natürlich nicht wissen, aber da war ich mir rein statistisch sicher… sorry, wenn ich falsch lag 🙂

                  • Polaron says:

                    Ok…nix für ungut. 🙂

                  • M54B25 says:

                    Autsch – das ist jetzt nicht so ganz ernstgemeint mit dem CO2 und dem vermeintlich fehlenden Zusammenhang der extremen Industrialisierung unserer Welt seit Beginn des 20ten Jahrhunderts?

                    Dazu als Begründung ein Computermodell zu nehmen, das nicht alle Szenarien berechnen kann, ist wenig hilfreich. Solche Modelle sind nur so gut, wie die Intelligenz und Daten die dort hineingesteckt werden. Wenn die schon nichts plausibel sind, passt da schon das Wetter von Morgen nicht mehr…

                    Die einzige Unterstützung geben ich Dir dahingehend, dass der Ausstoss von Fahrzeugen nicht das Maß betrifft, das uns immer gerne glauben gemacht wird und das wir als PKW-Führer/Halter nun über welche Abgaben auch immer zahlen dürfen!

                  • manuelf says:

                    Nein. Das habe ich nicht gesagt! Dass der CO2 Gehalt in der Atmosphäre durch anthropogene Vorgänge (und dabei zuvorderst durch Verbrennung von Kohlenwasserstoff) erhöht wird, bestreitet sicher niemand. Heute stehen wir bei ca. 400 Teilen CO2 pro 1 Million Teilchen “Luft” d.h. 400ppm.
                    Wir hatten in der Evolutionsgeschichte der Erde aber bereirs Werte, die mehr als 5 mal so hoch waren. Hier ein Link dazu (sogar eher von einer “politisch korrekten” Seite dazu 🙂
                    http://bildungsserver.hamburg.de/treibhausgase/2052404/kohlendioxid-konzentration-artikel/

                    Es geht also nur um die Einordnung, ob die Erhöhung von 300ppm auf 400ppm einen wesentlichen Einfluß auf Klimaveränderung hat oder nicht. Und dazu gibt es eben – wie gesagt – unterschiedliche THESEN.
                    Dass andere Emissionen, die der Mensch macht, entgegen CO2 also Schadsoffe, echte mess- und nachweisbare Schäden hervorbringt, ist davon völlig unbenommen und steht auf einem anderen Blatt!

                    Das Thema Individualverkehr-Bestrafung im betriebenen Maß ist – selbst WENN man der CO2 These anhängt, wie Du ja schreibst, unangemessen!
                    Randbemerkung: Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, dass typischerweise Leute, die von der CO2-These und dem maßgeblich menschengemachten Klimawandel (in nie dagewesener Geschwindigkeit, denn Wandel gibt es immer) überzeugt sind, absolut die Klappe halten, wenn es um die Bevölkerungsexplosion geht, die uns zigmal schneller den “gar aus” macht! Da ist es scheinbar politisch nicht korrekt, hart gegenzusteuern! Das ist so, wie mit einem offenen Bruch rumzulaufen (kommende katastrophale Auswirkungen der Überbevölkerung) und sich nicht zu kümmern, aber über ne kleine Schnittverletzung am Finger (CO2 Ausstoß) nen großen Verband zu wickeln.

                  • M54B25 says:

                    Die Informationen zu hohen CO2 Werte in grauer Vorzeit kenne ich auch und auch die dahinterstehenden Thesen. Klar ist nur, dass diese nicht durch industrielle Verbrennung entstanden sind – die gab es schlicht nicht – und sonst war ja keiner von uns der unseren direkten Vorfahren dabei…

                    Ich finde es sehr gut wie Du dich der Diskussion hier stellst und wollte Dir nur meinen Standpunkt mitgeben, dass Modelle und Thesen für mich gedankliche Spielereien sind, wenn die Grundlagen und Basisdaten nicht nachvollziehbar sind. Bis heute gibt es ja noch nicht mal eine wirklich plausible und nicht-angreifbare Theorie zum Aussterben der Saurier. Und das Thema Oil-peak ist nur ein weiteres was seit eigentlich 15 Jahren erreicht sein sollte, aber dann findet jemand noch etwas in der Barentsee oder frack halb Californien theoretisch durch…

    • M. Power says:

      Ich würde sogar sagen:
      1) ///M
      2) M Performance
      2) AG Modelle
      4) Mini
      5) BMW Motorrad
      6) i

  2. Pro_Four says:

    …wenn man schon mal dabei ist: bei mir

    1.BMW
    .
    .
    .
    .
    . Vans von WMB

    • Dailybimmer says:

      Vans von WMB? Ist das Bmw’s neuer Joint venture Partner in China die sich darauf spezialisieren für Bmw Vans zu bauen?

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