CES 2015: BMW ActiveAssist mit vollautomatisiertem Parken im i3

BMW i3 | 15.12.2014 von 15

BMW Remote Valet Parket Assistant: Auf der CES 2015 in Las Vegas präsentiert BMW ActiveAssist ein neues Assistenzsystem zum vollautomatisierten Einparken

Auf Knopfdruck kann der BMW i3 schon heute beinahe selbstständig einparken, auf der CES 2015 in Las Vegas wird die Vision des vollautomatisiert parkenden Autos aber noch ein gutes Stück realer. Um das automatisierte Einparken sicher umsetzen zu können, benötigen die BMW ActiveAssist-Assistenzsysteme einen zuverlässigen 360-Grad-Rundumblick und müssen exakt wissen, wie die Umgebung des Fahrzeugs aussieht.

Vier hochmoderne Laser-Scanner erfassen die relativ simpel strukturierte Umgebung in einem Parkhaus problemlos und ermöglichen zentimetergenaue Parkmanöver. Auch wenn der Fahrer selbst einparken will, kann ein automatischer Bremseingriff bei entsprechend ausgerüsteten Fahrzeugen künftig teure Parkschäden vermeiden – wenn der Fahrer das Assistenzsystem nicht übersteuert, was freilich jederzeit möglich ist.

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Der auf der CES 2015 in Las Vegas präsentierte BMW Remote Valet Parking Assistant muss lediglich mit einem digitalen Lageplan eines Parkhauses versorgt werden und kann diese Informationen dann mit den Live-Daten der Laserscanner kombinieren. Ist das Parkhaus bekannt, kann der Fahrer sein Auto – ganz wie bei Knight Rider – per Smartwatch-App ins Parkhaus schicken oder aus selbigem herausfahren lassen. Das System funktioniert auch im Fall von Parkhäusern mit mehreren Etagen problemlos und erkennt auch unerwartete Hindernisse wie falsch geparkte Autos dank Laserscanner zuverlässig.

Eine Herausforderung bei der Entwicklung des BMW Remote Valet Parking Assistant war es, das Fahrzeug im Parkhaus trotz ungenauem oder nicht vorhandenem GPS-Signal sicher zu steuern. Eine besondere Ausstattung des Parkhauses ist für die BMW ActiveAssist-Assistenzsysteme nicht erforderlich.

Auch wenn der vollautomatische Einpark-Assistent nun in einem BMW i3 gezeigt wird, ist das auf die urbane Umgebung spezialisierte Elektroauto nur eine von vielen Einsatzmöglichkeiten –  auch Luxusklasse-Fahrzeuge wie der BMW 7er G11 sind naturgemäß eine naheliegende Option für den Marktstart des komfortablen Features.

15 responses to “CES 2015: BMW ActiveAssist mit vollautomatisiertem Parken im i3”

  1. PHoel says:

    Beeindruckend, ich parke aber lieber selber ein, bevor ich völlig verblöde 😉

    • Fagballs says:

      Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? In nem Parkhaus nen Platz suchen ist ätzende Zeitverschwendung, auch wenn man sich dann wie ein toller Hecht fühlt, weil man die Karre in die kleinste Lück gekriegt hat. Wenn die Autos alle selber parken und vorher die Außenspiegel einklappen, könnte man enorm Platz sparen, nämlich den, wo sich normalerweise der arme Mensch durchquetschen muss beim Aussteigen.

      • PHoel says:

        Wenn man sich anstrengt, kann Mann (!) bestimmt genauso gut einparken. Außerdem sind die automatisch einklappbaren Seitenspiegel sowie die Einparkautomatik auch wieder nur Sachen, die kaputt gehen… Ich freue mich natürlich, wenn alle Autos gut geparkt sind und ich eine gute Parklücke finde 😉 Und ich denke, die Reperaturen wenn einem mal jemand reinfährt werden teurer als die, wenn man beim Parken mal wo leicht aneckt, wie es in diesem Artikel beschrieben wird. Zumindest glaube ich nicht, dass man in diesem Punkt Geld einspart. Das Geld für diese Teure sonderausstattung sollte auch nicht vergessen werden.

        • Fagballs says:

          Worauf ich hinaus wollte: Eine Automatik kann so eng einparken, dass niemand die Türen öffnen kann, weil es zum Ausparken auch niemand muss, wenn du nicht durch die Dachluke oder den Kofferraum willst. Ich kann auch so eng einparken, aber dann muss ich kläglich in meinem Auto verroten. 😉

          • PHoel says:

            Stimmt, daran hatte ich garnicht gedacht. Nur frage ich mich gerade, was passiert, wenn die SmartWatch leer geht, und man sein Auto aber braucht 😀
            Ich bin kein Fan von diesem ganzen Automatikzeugs, auch wenn es Platzsparender ist. Man muss eben auch die Kehrseite dieser Technik sehen, es gibt viele Nachteile. Da fände ich es besser, wenn ich meinen Wagen nur auf einem Roboter platzieren muss und dieser den Wagen dann in eine Lücke stellt, dieses Konzept gibt es bereits, habe ich letztens einen Artikel drüber gelesen.

      • digger says:

        welchen platz, alter? siehst du die markierungen nicht, die die einzelnen flächen voneinander trennen oder ist es eher so, dass du mit nem hummer durch die gegend fährst. diese technologie ist was für verblödete voll-hipster, also die typische BMW i klientel.

  2. quickjohn says:

    Hm – dann stehen also künftig autonom und konventionell geparkte Fahrzeuge nebeneinander im Parkhaus und Eine/r kann nicht ein- oder aussteigen.
    Irgendwie nicht die Art von Fortschritt den ich mir vorstelle.

    • moo says:

      Warum soll er/sie das nicht können!?

      • quickjohn says:

        Ich verstehe die Frage nicht – wird doch in Beiträgen diskutiert daß die Platzersparniss den Hauptnutzen darstellt.

        • moo says:

          Nein? Es wird hier in den Kommentaren diskutiert… Wenn die Parklücken gleich groß bleiben, kann man natürlich noch ganz normal ein und aussteigen… Die Fahrzeuge werden ja nicht breiter…

          theoretisch (!) wenn 100% damit ausgestattet werden, kann näher aneinander geparkt werden, das ist aber auch schon alles

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