Bild-Vergleich: BMW 7er 2015 vs. Mercedes S-Klasse & Audi A8

BMW 7er | 15.06.2015 von 36

BMW 7er 2015 im Bild-Vergleich: Die neue Luxuslimousine aus München tritt gegen Mercedes S-Klasse und Audi A8 an. Wir betrachten Design und Technik

Mit dem BMW 7er 2015 werden die Karten in der Luxusklasse neu gemischt: Die Luxuslimousine aus München hat das erklärte Ziel, sowohl der Mercedes S-Klasse als auch dem Audi A8 den Schneid abzukaufen. Die Grundlage dafür hört auf den Namen Carbon Core und ist ein umfangreiches Leichtbau-Konzept, das den 7er bis zu 130 Kilogramm leichter als bisher und somit zur mit Abstand leichtesten Luxuslimousine aus Deutschland macht.

Mit ihrem geringen Gewicht will die neue BMW 7er-Generation G11 / G12 den Grundstein für agileres Handling und niedrigeren Verbrauch legen, außerdem kommt modernste Infotainment-Technik bis hin zur Gestiksteuerung zum Einsatz. Auch Assistenzsysteme und elektronische Helfer wie der BMW Display-Key mit Remote Control Parking unterstreichen den Führungsanspruch der neuen BMW 7er-Reihe.

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Vergleicht man die EU-Leergewicht der drei deutschen Luxuslimousinen, macht sich die BMW Carbon Core-Technik mit ihrer Kombination von Carbon, Aluminium und Stahl direkt bemerkbar: Während der BMW 730d auf ein EU-Gewicht von 1.830 Kilogramm inklusive 75 kg für Fahrer und Gepäck kommt, liegen sowohl Audi A8 3.0 TDI quattro ultra als auch Mercedes S 350d bei 1.955 Kilogramm.

Auch bei den über 400 PS starken V8-Benzinern mit Allradantrieb genießt der BMW 7er 2015 einen Gewichtsvorteil: 1.945 Kilogramm stehen im Datenblatt des BMW 750i xDrive, der Audi A8 4.0 TFSI quattro bringt 50 Kilogramm mehr auf die Waage. Für den Mercedes S 500 4Matic geben die Schwaben ein EU-Leergewicht von 2.050 Kilogramm an.

Dank neuer oder überarbeiteter Motoren kann sich auch der Verbrauch des BMW 7er G11 mehr als sehen lassen: Mit einem EU-Verbrauch von 4,5 bis 4,9 Liter unterbietet der neue BMW 730d seine Konkurrenten deutlich. Der vergleichbare Mercedes S 350 d konsumiert unter identischen Bedingungen 5,5 bis 6,1 Liter, der Audi A8 3.0 TDI ultra quattro benötigt 5,7 Liter.

Wie es um das Design der drei Luxuslimousinen bestellt ist, klärt unser Bild-Vergleich aus mehreren Perspektiven:

(Fotos: BMW / Audi / Mercedes)

36 responses to “Bild-Vergleich: BMW 7er 2015 vs. Mercedes S-Klasse & Audi A8”

  1. Chris35i says:

    Die S-Klasse sieht schon sehr geil aus, das muss man ihr lassen. Der 7er rangiert da eher leicht dahinter, danach kommt mit etwas Abstand der A8.

    • ///Martin says:

      S-Klasse? Das ist doch ein Bild der C-Klasse… oder.. ääh.. Moment. Jedenfalls sieht die X-Klasse genau so langweilig aus; was genau findest du daran “geil”? 😛

  2. 123 says:

    Wenns um das Design geht
    1. S-Klasse
    2. 7er
    Meine persönliche Meinung

  3. B3ernd says:

    Der Gewichtsvorteil relativiert sich. Mit 1830kg ist der R6 DIesel wirklich leicht geworden. Der 750xi ist mit gerade mal 50kg Vorsprung zum A8 4.0 jetzt kein Quantensprung geworden – das verbuche ich eher als “normalen” Vorsprung einer neuen Generation.

    Der 740i müsste eigentlich leichter sein, als der 730d?!

    • Pro_Four says:

      ” Der 750xi ist mit gerade mal 50kg Vorsprung zum A8 4.0 jetzt kein Quantensprung geworden”

      Zieht man dort aber noch die reichhaltigen Innovationen und die gestiegene Grundausstattung ab, wird dies erst deutlich sichtbar/er.

      • B3ernd says:

        “Zieht man dort aber noch die reichhaltigen Innovationen und die
        gestiegene Grundausstattung ab, wird dies erst deutlich sichtbar.”

        Ist das nicht ein Umstand der auf alle gleichermaßen zu trifft? Der Grundausstattung steigt bei jeder Generation und auch neue Extras erwartet man eigentlich, oder?

        • Pro_Four says:

          …eben, richtig, das wird sich beim neuen A8 aber noch zeigen, welche Innovationen er mit sich bringt, inkl. der gestiegenen GA. Dieses gleichermaßen anzubieten, um das Gewicht zu sparen, ohne andere Werkstoffe zu nutzen oder einzusetzen, wird schwer.

          Beobachtet man dort die letzten 20 Jahre ist doch jeder Fahrzeugtyp im Gewicht gestiegen. So langsam versucht man gezielt die Gewichtsspirale mit einem guten Materialmix aufzuhalten, trotz eben gestiegener Technik und mehr GA.

          • B3ernd says:

            Wird sogar sehr schwer für den A8, wenn er bei Alu bleibt, da die Karosse bereits komplett?! aus Alu besteht. Da sind Einsparungen nur minimal, repektive gar nicht möglich.

            Wollte das Gesamtpaket nicht schlecht reden. 😉

      • Der_Namenlose says:

        “Ansonsten sehe ich das ähnlich, der Audi A8 Facelift, steht, besonders mit dem Heck, Geil da. Auch der SFG bei größeren Autos passt besser als auf einem A3 oder A4, geschweige denn A1.”

        Der A8 ist der einzige Audi, der mir in Natura gut gefällt. Der SFG sieht zwar noch akzeptabel aus, aber wenn er solche Proportionen annimmt, wie bei Q7, dann ist es einfach Katastrophal bei A8: die Seitenlinie.

        Ich kann mit den aktuellen Jaguar-Modellen nichts mehr anfangen. Wir haben in der Firma noch einen Jaguar Daimler Super V8. Da kann die gesamte deutsche “Premiumliga” vom Design her einpacken. Aber die neuen haben nichts mehr, was mich reizen könnte.

    • Der_Namenlose says:

      “An das Design der aktuellen Mercedes Modelle werde ich mich wohl nie gewöhnen”.
      Vermutlich weil Du selbst gerne fährst:)
      Der MB ist, egal von welcher Perspektive angeschaut, innen wie außen, ein Chauffeur-Limousine. Nur aus dieser Perspektive betrachtet, sieht er gut aus. Für Selbstfahrer ist das Ding ein No-Go!

      Allein dieses Cockpit: das sieht wie ein Arbeitsplatz eines Dieners aus. Man soll hinten Platz einnehmen und vorne soll der Chauffeur seinen Dienst leisten, so wie der Hausdiener in der Küche das Essen zubereitet.
      Ich würde liebend gerne wissen, wie hoch der Prozent der Selbstfahrer bei der S-Klasse ist.

  4. Jan says:

    Ich habe mal geschaut, welchen ich am schönsten finde und anschließend versucht mich in die potenzielle Zielgruppe hineinzuversetzen.

    Für mich:
    1. BMW
    2. Audi
    3. Mercedes

    Dazu muss ich sagen, dass ich dieses fließende und weichgespülte Design von Mercedes überhaupt nicht zusagt.

    Zielgruppe:
    1. Mercedes
    2. BMW
    3. Audi

    Ich glaube, dass der Mercedes am präsentierten wirkt und vor allem auch innen sich noch deutlicher von anderen Klassen absetzt (Lenkrad, Infotainment Wand)

  5. Fagballs says:

    Einheitsbrei in deutschen Küchen. Endrohre ähneln einander wie ein Ei dem anderen, Kofferraum bei Audi und BMW sehen einander sehr ähnlich, wenn man es auf die einzelnen Elemente reduziert, da traut sich wenigstens die S-Klasse nicht den Breiten zu machen mit ihrem Rücklicht. Die Formensprache der Front passt mir dafür bei Mercedes gar nicht, das wirkt als würde der Kühlergrill die Leuchten nach außen drücken, das wiederum wirkt eher wie ein Flucht- denn wie ein Raubtier.

    Ich glaube am Ende des Tage läuft es für die meisten nur hinaus auf das Image der Marke und ob er als Firmenwagen bestellbar ist. Technisch sind es alle feine Auto. Hätte ich die Wahl würde ich die S Klasse Maybach Edition nehmen 😀

    • Fabi says:

      Also ich finde die drei Wagen sind schon sehr eigenständig…
      Was mir nur auffällt ist, dass die Heckleuchte vom BMW einfach nur die vom Audi “umgedreht” ist. 😀 Vielleicht siehst du darin auch die Ähnlichkeit beim Heck von BMW u. Audi. 😀

      Letztendlich kann sich jeder Kunde/Dienstwagenfahrer alle 10 Finger nach den drei Fzg. ablecken, egal welchen er fährt/bekommt.

      Und Deutschland kann stolz sein, solche begehrenswerte Produkte weltweit zu verkaufen und diese Klasse quasi zu dominieren (nimmt man mal Lexus, Jaguar, RangeRover… aus, die in manchen Regionen auch sehr stark sind).

      • flo says:

        eigenständig ist v.a. der audi, wegen des megapeinlichen, viel zu kurzen Abstandes zwischen vorderem Radkasten und Türe als Folge der verbauten FRONTANTRIEBSARCHITEKTUR: unglaublich

  6. Der_Namenlose says:

    Der Eishockeyschläger ist einfach schön! Er verleiht dem 7er ein gewisses Etwas.
    Meine Prognose: ähnliches wird sich bald an einem Modell der kommenden VW-Marken finden lassen.
    Aber: der Vorreiter für Eishockeyschläger bleibt Citroen mit DS5. Dort passt er auch sehr schön zum Gesamtwerk.

  7. PHoel says:

    Der BMW sieht für mich mit Abstand am besten aus. Von hinten gefällt er mir aber nicht wirklich. Der Mercedes gefällt mir überhaupt nicht, der Kühler vorne ist einfach brutal hässlich und viel zu groß.

  8. quickjohn says:

    Ich tue mir bei diesen Bildervergleichen mit Beurteilungen immer extrem schwer – die Fahrzeugfarbe, die Kamera-Parameter, die Position – all das beeinflusst doch sehr; ganz zu schweigen von der persönlichen, räumlichen Wahrnehmung die ja hier wegfällt.

    Was ich meine – vergl. wir einmal die 3er Limo und das 4er GC. Auf den Bildern wirken diese – je nach Farbe/Licht ziemlich ähnlich. In der Realität ist der Unterschied riesig.

    Grundsätzlich gefällt mir am neuen 7er daß er offenbar ein großes Stück jener Fahragilität – die ihn bis einschl. E38 immer ausgezeichnet hatte – zurückgewonnen hat. Es macht (wahrscheinlich) wieder Freude ihn selbst zu fahren (nicht nur in D sondern auch auf der arab. Halbinsel und in China klemmen sich viele Eigentümer hinters Steuer) – genau so wie sich mit höchstem Komfort chauffieren zu lassen.

    Kritisch sehe ich die Flut von Assistenten und Technik-Features die angeblich das Fahren immer mehr erleichtern sollen. Ich glaube das Gegenteil wird mittelfristig der Fall sein – das Fahrkönnen des Einzelnen wird sich Degenerativ entwickeln. Hier hat mittlerweile ein Wettrüsten eingesetzt das den Bereich des Erforderlichen und Sinnvollen schon weit hinter sich gelassen hat.

    Ich traue dem G11/12 noch in einem weiteren Punkt zu an den E38 anzuknüpfen – jener E38 war nämlich der bislang einzige 7er dem es gelang, den entsprechenden S-Klasse Konkurrenten (das war der mit den Peilstäben, der E38 hatte PDC) auch im Verkauf abzuhängen.

    Und ja – ich wünsche mir einen M7!

    • Der_Namenlose says:

      “Ich traue dem G11/12 noch in einem weiteren Punkt zu an den E38 anzuknüpfen – jener E38 war nämlich der bislang einzige 7er dem es gelang, den entsprechenden S-Klasse Konkurrenten (das war der mit den Peilstäben, der E38 hatte PDC) auch im Verkauf abzuhängen.”
      F01 hatte die S-Klasse in 2012 und 2013, wenn auch knapp, weltweit abgehängt.

      Zu den Assistenzsystemen: diese Helferlein sind ja noch kein großes Übel. Freue Dich doch darüber, dass sie noch nur Helferlein sind und nicht das Kommando übernehmen und vor allem noch nicht Dein Auto komplett steuern.
      Heute wird an en Schulen die Schreibschrift abgeschafft, morgen das Rechnen und irgendwann der Führerschein, weil das Auto selbst fährt.

      • quickjohn says:

        Wehret den Anfängen – hieß es dereinst. Nur daß wir Dieselben schon längst hinter uns haben ….

    • Wooziee89 says:

      Einen M7 fände ich auch gut. Zwischen 750i und 760i fehlt eine Stufe wenn der 760i wirklich 600+ PS bekommen sollte. Der 760i mit M-Sport Paket ist einfach kein Konkurrent für einen S65 AMG.

      Oder sie positionieren den 760i in 3 Varianten ähnlich wie bei Mercedes. Purer Luxus mit Maybach-S600 oder normal mit dem S600 mit gedrosselter Leistung und der V12 vom Wraith für einen M7.

      • der_ardt says:

        V12 für einen M.. das, was Verfügbar ist, ist sehr schwer und ein V8 mit Biturbo deckt die gewünschte Leistung ebenfalls problemlos ab.

        • Wooziee89 says:

          Ja sehr schwer schon. Aber für viele zählt ja das Prestige und denn wäre es schon schön wenn ein V12 im Bug werkelt 🙂

          • der_ardt says:

            man könnte V12 ja auch sehr leicht konstruieren, aber ich denke dafür ist der Aufwand zu groß und ansonsten M eher geneigt, einen leichten V8 als einen schweren V12 einzubauen bei einem potentiellen M7. V12 wäre aber natürlich Sahne.

  9. Polaron says:

    Oberklasse-Karossen sollten zeitlos und nicht effekthascherisch sein.

    BMW und auch MB bekommen das meiner Meinung nach mit 7er und S-Klasse ganz gut hin. Der Audi A8 ist aber einfach von außen viel zu bieder und langweilig. Ein aufdringlich präsenter Kühlergrill und Frontscheinwerfer mit moderner Lichttechnik ändern an dieser Tatsache nichts.

    Audi-Limousinen mit der typischen Seitenfensterlinie haben einfach schon das grundsätzliche Problem der fehlenden Dynamik (fehlender Hofmeisterknick). MB kann das zumindest bei manchen eigenen Modellen mit dem Gesamtdesign etwas ausgleichen.

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