Die Preise: BMW 125i F20 und BMW 125d F20 kosten ab 31.000 Euro

BMW 1er | 13.01.2012 von 44

Die Entscheidung zwischen BMW 125i F20 und BMW 125d F20 fällt schwer, weil beide Modelle im März 2012 mit 218 PS starken Vierzylindern und sehr …

Die Entscheidung zwischen BMW 125i F20 und BMW 125d F20 fällt schwer, weil beide Modelle im März 2012 mit 218 PS starken Vierzylindern und sehr ähnlichen Fahrleistungen kommen? Für den 125i dürfte der bessere Sound sprechen, im Gegenzug bietet der 125d den niedrigeren Verbrauch – und auch die Preisliste dürfte bei der Entscheidungsfindung kaum förderlich sein.

Mit Grundpreisen von 31.000 Euro für den BMW 125i und 33.500 Euro für den BMW 125d F20 bewegen sich beide Modelle auf dem zu erwartenden hohen Niveau, wobei der Diesel wie üblich etwas teurer als der vergleichbar motorisierte Benziner ausfällt. Für die Achtgang-Automatik verlangt BMW jeweils einen Aufpreis von 2.150 Euro, die ebenfalls erhältliche Sportautomatik mit Schaltwippen am Lenkrad kostet weitere 170 Euro mehr.

Beide Topmodelle kommen ab Werk mit 17 Zoll-Leichtmetallrädern Y-Speiche 380, auch bei der Wahl von Urban Line oder Sport Line wird für die größeren Felgen daher kein weiterer Aufpreis fällig. Ebenfalls zur Serienausstattung gehören Nebelscheinwerfer, Sport-Lederlenkrad und innenbelüftete Bremsscheiben an Vorder- und Hinterachse.

Günstiger fällt auch das M Sportpaket aus, das für 125i und 125d nur 2.400 Euro kostet und damit immerhin 1.300 Euro günstiger ist als im Fall von 116i, 118i, 116d und 118d. Zum Preis von 699 Euro findet sich außerdem ein Schalldämpfersystem mit verbesserter Abgasführung im Zubehör-Teil der Preisliste, das nur für den BMW 125i F20 angeboten wird.

Im Rahmen des M Sportpakets wird ab März 2012 auch die Option M Sportbremse für 600 Euro angeboten. Es handelt sich offenbar um eine leistungsfähigere Bremsanlage, die sich mit blau lackierten Bremssätteln und M Emblem von der Serie abhebt. Für die Modelle BMW 125i und 125d ist die M Sportbremse auch ohne M Sportpaket bestellbar, bei allen anderen Motorisierungen steht die Option nur in Kombination mit dem M Paket zur Verfügung.

Die aktuelle Preisliste zum BMW 1er F20 Stand März 2012 verrät uns außerdem, dass die neuen Topmodelle 125i und 125d jeweils über zwei verchromte Endrohre auf der linken Seite verfügen werden, die auf Spyshots bereits gesichtete Konfiguration im Stil des 335i bleibt also wie erwartet dem noch stärkeren BMW 135i F20 mit Reihensechszylinder vorbehalten.

Wie das Heck der beiden Modelle in der Praxis aussehen wird, zeigen die schon etwas älteren Spyshots von unserem Leser Jerry, den wir seinerzeit für einen BMW 128i F20 mit 245 PS gehalten haben:

  • Mitsu

    Man weiß ja, dass BMW selten (je nach Modell deutlich unter 20%) private Neuwagenkäufer anspricht. Der erste 1er hatte eine Quote von etwa 84% Firmen- bzw. Flottenzulassungen. Von daher ist der Grundpreis eh nicht entscheidend. Und für die Mehrheit (hier) gilt, dass etwa 31.000€ auch kein Pappenstil ist. Dafür gibt es schon einen sehr, sehr ordentlichen 7er (meinen z. B. bei Interesse 😉 )

  • Mitsu

    Übrigens: Wenn man sich das Interieur und die Computergrafiken des kommenden Audi A3 so anschaut, dann muss man sich keine Sorge um BMW machen. Der 1er bleibt besonders und (Gott sei Dank) ungewöhnlich, der A3 ist banal und langweilig. Das Interieur sogar billig. Sieht aus wie so ein billiges Tuningteil vom Schneller, Tiefer, Breiter – Treffen in Landshut.

    • EmmaR

      Vermutlich wird der A3 immer noch gefälliger im Vergleich zum F20 der von vorne schaut wie Kermit der Frosch höchstpersönlich. Und wie bitte wirst du beurteilen ob das Interieur des neuen A3 billig ist? Ich glaube kaum das du schon drin gesessen bist, sondern es auch nur von den Bildern aus dem Netz kennst. Der Innenraum im F20 mit seinen gefühlten 1000 Ecken und Kanten gefällt mir persönlich auch nicht, deshalb ist er aber nicht billig.

      • 3er

        Audi macht auch seit Jahren kaum was neues im Design, es wird nur etwas aufgefrischt, was soll man da schon falsch machen können?
        Der F20 ist sicher kein großer Wurf beim Design, aber sieht nicht einfach wie ein kleiner 3er oder 5er aus …

        • Polaron

          Zieh mal
          nicht gleich den 3er und 5er in den Dreck. Der F30 und der F10/11 sind in optischer Hinsicht eine ganz anderes Kaliber. Die hässliche Tochter F20 kann sich damit ja wohl gar nicht messen. 

          Dafür, dass der F20 so ein Scheusal geworden ist, ist alleine die Designabteilung und der Konzernvorstand verantwortlich.

          Zugegeben: Der neue A3 ist  – wie es scheint und zu erwarten war – auch kein großer Wurf, aber immer noch viel gefälliger als der verunglückte F20 – egal wie oft mancher Prediger hier auch das Gegenteil behaupten mag.

          Interessant, dass sich der doppelt aufgeladene und nun 14 PS stärkere N47 jetzt “25d” anstatt “23d” nennen darf. 😉

          • Anonymous

            …zwischen F20 und dem F10 trennen sich Welten, oder auch die Spreu vom Weizen..

            …hätte BMW den F20 etwas näher an den F10 gerückt, auch etwas mehr Ähnlichkeit, so wären hier sicher noch mehr drin gewesen, naja, ist eh alles nur spekulativ wie der am Markt angenommen wird. Abwarten. 

    • EmmaR

      Vermutlich wird der A3 immer noch gefälliger im Vergleich zum F20 der von vorne schaut wie Kermit der Frosch höchstpersönlich. Und wie bitte wirst du beurteilen ob das Interieur des neuen A3 billig ist? Ich glaube kaum das du schon drin gesessen bist, sondern es auch nur von den Bildern aus dem Netz kennst. Der Innenraum im F20 mit seinen gefühlten 1000 Ecken und Kanten gefällt mir persönlich auch nicht, deshalb ist er aber nicht billig.

    • Dominik W.

      Du findest das Design vom A3 banal und langweilig? Hmm…ich finde das wird vermutlich der erste richtig schöne A3 seit dem 8L. Endlich wieder son knackiges Heck. Die Seitenlinie jedenfalls gefällt mir sehr gut. Aber genau deshalb sind Geschmäcker ja verschieden. Mit dem F20 kann ich gar nichts anfangen, der is hässlich wie die Nacht finster – in meinen Augen! Wenn er anderen gefällt dann spricht ja nichts dagegen 🙂

      http://www.audi4ever.com/v2/images/blog/80714/images/A3%202012/Audi_A3_NEU.jpg

      • Anonymous

        Na bis jetzt gibts nur die Bilder vom MMI Display von der CES Messe oder?

        Also ist ein abschließendes Urteil nicht wirklich möglich.

        • Dominik W.

          das stimmt schon, aber die Bilder vom MMI sind immer recht Detailgetreu. Von daher kann man quasi “hoffen”.

          • Anonymous

            Ich sag ja nicht das ich skeptisch bin. Mag nur die ersten Pressebilder abwarten, die ja dann sicher auch in absehbarer Zeit kommen werden. =)

          • Anonymous

            Ich sag ja nicht das ich skeptisch bin. Mag nur die ersten Pressebilder abwarten, die ja dann sicher auch in absehbarer Zeit kommen werden. =)

          • Anonymous

            ..bei Audi ganz nach dem Motto, ein Faclift macht es eh…gähhn.

            Die ersten Bilder der neuen A-Klasse machen schon Lust auf mehr, auf die REVOLUTION bin ich schon gespannt.

            Ihr wisst gar nicht, wie gespannt auch die Niederlassungen sind, hinsichtlich der alten A-Klasse vom alten Publikum her, zur neuen A-Klasse evt. etwas jüngeren…

            Schon die B-Klasse begeistert, innen eine WUCHT, die Luftdüsen wie beim SL. Was der SL Fahrer davon hält, sei dahin gestellt, der B-Klasse Fahrer wird es genießen…  hehe

            • Anonymous

              Ich find den neuen SL sooo gruselig.

              • Anonymous

                http://www.porsche.com/germany/models/boxster/boxster-s/ – der sieht geil aus. Porsche macht imho alles richtig… mein neuer Traum, seit BMW xD für ein M macht 😛

                • Anonymous

                  Ja schon gesehen. =) Wusste erst nicht, was ich vom “Spoiler in den Heckleuchten” halten soll aber mittlerweile find ich ihn auch top.

                  Aber wenn “Babyporsche”, dann Cayman. Wann da wohl der neue kommt?

                  Ich habe schon abfälliges gelesen, dass die Front an den Toyota MR2 erinnern würde. Ich sehe da eher Parallelen zum Carrera GT.

                  Einziger Kritikpunkt – müsste man aber auch live sehen – -> Die Position der Rückleuchte.

            • Brunny

              Die B-Klasse beigeistert? Mein Nachbar fährt das Teil seit 2 Wochen in Mercedes Rentnersilber und mit 15-Zoll Stahlfelgen mit Radkappen. Lieber würde ich mit dem Bus zur Arbeit fahren wie mit dieser Schüssel.
              Und das die neue A-Klasse besser auschauen wird wie die alte dürfte keine große Kunst sein, weil schlechter wie das aktuelle Modell geht ja kaum mehr.

            • Brunny

              Die B-Klasse beigeistert? Mein Nachbar fährt das Teil seit 2 Wochen in Mercedes Rentnersilber und mit 15-Zoll Stahlfelgen mit Radkappen. Lieber würde ich mit dem Bus zur Arbeit fahren wie mit dieser Schüssel.
              Und das die neue A-Klasse besser auschauen wird wie die alte dürfte keine große Kunst sein, weil schlechter wie das aktuelle Modell geht ja kaum mehr.

              • Anonymous

                Ist halt eher ein gehobener Pampersbomber. Hab ihn heute auch live gesehen. =)

              • Anonymous

                ..1. Begeistert im Sinne des Interieur
                und 2. ist deine Ansicht – was dein Nachbar für eine Ausstattung hat – sein eigener Geschmack und gewiss nicht deiner. 

                “Lieber würde ich mit dem Bus zur Arbeit fahren wie mit dieser Schüssel.” wenn du meinst! Armes Deutschland. Hab Mitleid…

                “weil schlechter wie das aktuelle Modell geht ja kaum mehr.” sicher wird sie besser, nur das neue Modell ist eine komplette anderes was die alte verkörperte. Für mich ist es Mut, denn es kann auch nach hinten los gehen.

                Soviel dazu, danke für deine Meinung. 😉

    • Guest

      Sehe ich genau so. Der neue A3, sollte er so kommen, wirkt auf den ersten Blick auch schon wieder alt – da ist ja in Sachen Design nichts passiert – Stillstand. Auch kommt mir das Interieur wie in einem Spielzeugauto vor. Die Tasten und Knöpfe wirken viel zu klein und zu fummelig. Irgendwie hätte ich mir mehr erwartet.

  • Cecotto

    naja, preise hin oder her, der “adimral ackbar (“it’s a trap!”)-gedächtnis-blick ruiniert das auto schon bevor sich die preisfrage stellt.

    im übrigen sehe ich den neuen A3 nicht wie mitsu. ein gelungenes auto, dass sich eben in die linie einfügt. am 1er hingegen erkenne ich diverses, was einfach so designtechnisch keinerlei sinn macht. das ist weniger eine frage von ungewöhnlich – ungewöhnlich mag ich ja auch – sondern von hässlich.

    da wird der 1er schwer zu kauen haben. insbesondere würde ich erste gute sales zahlen nicht überbewerten. am anfang kaufen/bestellen sich eben alle den wagen, die sowieso heiß darauf sind. die sind also ohnehin überzeugt. der erfolg des fahrzeugs über den PLC wird aber davon abhängen, die “zweifler” überzeugen zu können. da ist der preis die eine hürde, das komische design eben das andere.

    • Mitsu

      Ich wiederhole mich gern: “am anfang kaufen/bestellen sich eben alle den wagen, die sowieso heiß darauf sind.” (Ich habe die Rechtschreibung übernommen! ;-)) ist als Behauptung schlichtweg falsch! Diejenigen, die den Wagen wirklich kaufen, weil sie heiß darauf sind, kann man vernachlässigen. Die wenigen Privatkäufer, die einen BMW neu kaufen, kann man bei den Verkaufs- und Zulassungszahlen eigentlich vergessen. Auch der neue 1er wird eine Quote von vielleicht 15% privaten Zulassungen haben. Die Leidenschaftlichen, die auch hier sich größtenteils tummeln, sind typische Gebrauchtwagenkäufer. Gut, bei denen mag das Design eine Rolle spielen. Bei (fast) allen Anderen eben nicht!

      • Cecotto

        (meines wissens nach ist meine rechtschreibung zumindest einmal grammatikalisch korrekt gewesen. die groß- und kleinschreibung vernachlässige ich hingegen bewusst)
        design ist kaufkriterium nummer 1. und nicht selten für den “tunnelblick” verantwortlich. “DEN wagen will ich haben. keinen anderen.”
        was hier die privatkäufer oder eben auch nicht-privatkäufer für eine rolle spielen, ist mir nicht klar. für 300-400€ leasingrate bei den firmenwägen, sucht sich der mitarbeiter ja dennoch eher den wagen aus, der ihm gefällt, sofern er wahlfreiheit hat. was ich an geldwertem vorteil versteuere, ist ja immer noch meine sache. und wem als firma das design ohnehin egal ist – also die grundvoraussetzung sich einen 1er anzuschaffen – der kann auch gleich bei vw (oder im vw konzern) die optische beliebigkeit günstiger haben – meist noch mit mehr nutzwert.

        in sofern kannst du mir hier erzählen, was du möchtest, über den PLZ hilft ein ansprechendes design immer (audis erfolg begründet sich doch erst durch ein vornehmlich der breiten masse gefälliges design und der aggressiven propagierung der eigenen innovationskraft). und im schnitt gefällt das 1er design eben nicht derart gut. design ist – wenn für die breite masse bestimmt – immer logisch udn reproduzierbar. und das durchschnittliche auge mag eben unkonventionelle, auf den ersten blick keinen sinn ergebende linien weniger als gefällige logische linien und flächen. deswegen baue ich ja auch kein polarisierendes auto in den volumenklassen, sondern als volumenschwachen brandshaper, der spezielle interessen befriedigen soll. am 1er sind zweifelsohne zuviele dieser “komischen” linien zu finden, die sich dann wieder – am heck – mit purer beliebigkeit paaren. auch das gesicht schaut irgendwie komisch drein (admiral ackbar blick; vgl star wars). 

        in summe ist der 1er eben kein großer wurf geworden. trotz der bisher wohl überzeugenden technischen basis. 

        • Anonymous

          Dann definiere mir doch mal “gutes Design”… soviel vorweg, mit gutem Aussehen hat das erstmal nicht viel zu tun.
           
          Ganz im Gegenteil ist es für eine gutes Design nötig tatsächlich etwas neues zu schaffen, denn die Kreativität als Teil des künstlerischen Anteils am Design, ist eben von sehr großer Bedeutung. Wenn wir uns die Audi Palette ansehen, werden wir vermutlich beide zu der Auffassung kommen, dass es mit dem Neuen dort nicht so sehr weit her ist.
           
          Aus Sicht eines Marketingexperten mag eine gefällige Form wünschenswert sein, aber wer nahelegt, dass Design dann gut ist, wenn es sich gut verkauft und daraus ableitet etwas sei gut gestaltet, der offenbart damit ziemlich deutlich, dass er die Funktion von Design und seine Bedeutung für den Absatz nicht durchdrungen hat. Völlig abwegig ist auch die Vorstellung, die Menschen würden sich Dinge kaufen, die “schön” sind. Gehe mal durch Dein örtliches Einkaufszentrum und schaue Dir an, wie die Menschen gekleidet sind. Man sollte doch eigentlich meinen, dass Menschen (und ich spreche von der breiten Masse – dem “Mainstream”) bei so etwas offensichtlichem wie Kleidung darauf achten, dass diese ihnen steht. Da dem aber nicht so ist, spielen also andere, als ästhetische Vorlieben, eine Rolle beim Kauf eines Produktes. Ganz entscheidend dürfte neben den Kosten dabei die Frage danach sein, in wie weit das Produkt die eigene oder gewünschte Persönlichkeit widerspiegelt. Ein ästhetisch ansprechendes Produkt kann da also bei sehr vielen Menschen eher hinderlich sein.
           
          Die Behauptung der 1er sei nicht der ganz große Wurf, kann so also nicht stehen bleiben. Ich denke, dass BMW sich sehr genau überlegt hat, was die eigene Kundschaft erwartet und da spielt eine Absetzung vom automobilen Einheitsbrei (also von der breiten Masse) wohl eine gewisse Rolle. Der Vorgänger mit seinen Glupschaugen und dem durchhängenden Bauch war auch keine Schönheit und hat sich trotzdem ausgezeichnet verkauft.
           
          Die Anforderungen an gutes Design lassen sich insgesamt nur sehr bedingt mit betriebswirtschaftlichem Denken erfassen, da es sich bekanntlich um eine Kunstwissenschaft handelt und sich somit eine reine Ausrichtung auf einen Profit verbietet. Versuche gutes Design über Marktforschung herzuleiten scheitern daher fast immer, da gutes Design Wünsche weckt, denen sich der Kunde heute noch gar nicht bewusst ist. Der Kunst kommt hier die Aufgabe zu, solche Wünsche (Trends) vorherzusagen. Das ist schwierig und deshalb gibt es auch nur wenige gut gestaltete Produkte.
          Es gibt auch moralische und soziale Komponenten die berücksichtigt werden müssen. z.B. wie werden Ressourcen verwendet? Wie die Umwelt belastet? Wie wirkt ein 7er auf einen Hartz IV Empfänger? Das mag für den Verkauf keine große Rolle spielen, der gute Designer hat aber den Anspruch darüber nachzudenken und für das Unternehmen kann es sich in einem besseren Image letztendlich wieder auszahlen.
           
          Soviel als Denkanstoß;)

        • Anonymous

          Dann definiere mir doch mal “gutes Design”… soviel vorweg, mit gutem Aussehen hat das erstmal nicht viel zu tun.
           
          Ganz im Gegenteil ist es für eine gutes Design nötig tatsächlich etwas neues zu schaffen, denn die Kreativität als Teil des künstlerischen Anteils am Design, ist eben von sehr großer Bedeutung. Wenn wir uns die Audi Palette ansehen, werden wir vermutlich beide zu der Auffassung kommen, dass es mit dem Neuen dort nicht so sehr weit her ist.
           
          Aus Sicht eines Marketingexperten mag eine gefällige Form wünschenswert sein, aber wer nahelegt, dass Design dann gut ist, wenn es sich gut verkauft und daraus ableitet etwas sei gut gestaltet, der offenbart damit ziemlich deutlich, dass er die Funktion von Design und seine Bedeutung für den Absatz nicht durchdrungen hat. Völlig abwegig ist auch die Vorstellung, die Menschen würden sich Dinge kaufen, die “schön” sind. Gehe mal durch Dein örtliches Einkaufszentrum und schaue Dir an, wie die Menschen gekleidet sind. Man sollte doch eigentlich meinen, dass Menschen (und ich spreche von der breiten Masse – dem “Mainstream”) bei so etwas offensichtlichem wie Kleidung darauf achten, dass diese ihnen steht. Da dem aber nicht so ist, spielen also andere, als ästhetische Vorlieben, eine Rolle beim Kauf eines Produktes. Ganz entscheidend dürfte neben den Kosten dabei die Frage danach sein, in wie weit das Produkt die eigene oder gewünschte Persönlichkeit widerspiegelt. Ein ästhetisch ansprechendes Produkt kann da also bei sehr vielen Menschen eher hinderlich sein.
           
          Die Behauptung der 1er sei nicht der ganz große Wurf, kann so also nicht stehen bleiben. Ich denke, dass BMW sich sehr genau überlegt hat, was die eigene Kundschaft erwartet und da spielt eine Absetzung vom automobilen Einheitsbrei (also von der breiten Masse) wohl eine gewisse Rolle. Der Vorgänger mit seinen Glupschaugen und dem durchhängenden Bauch war auch keine Schönheit und hat sich trotzdem ausgezeichnet verkauft.
           
          Die Anforderungen an gutes Design lassen sich insgesamt nur sehr bedingt mit betriebswirtschaftlichem Denken erfassen, da es sich bekanntlich um eine Kunstwissenschaft handelt und sich somit eine reine Ausrichtung auf einen Profit verbietet. Versuche gutes Design über Marktforschung herzuleiten scheitern daher fast immer, da gutes Design Wünsche weckt, denen sich der Kunde heute noch gar nicht bewusst ist. Der Kunst kommt hier die Aufgabe zu, solche Wünsche (Trends) vorherzusagen. Das ist schwierig und deshalb gibt es auch nur wenige gut gestaltete Produkte.
          Es gibt auch moralische und soziale Komponenten die berücksichtigt werden müssen. z.B. wie werden Ressourcen verwendet? Wie die Umwelt belastet? Wie wirkt ein 7er auf einen Hartz IV Empfänger? Das mag für den Verkauf keine große Rolle spielen, der gute Designer hat aber den Anspruch darüber nachzudenken und für das Unternehmen kann es sich in einem besseren Image letztendlich wieder auszahlen.
           
          Soviel als Denkanstoß;)

          • Anonymous

            “Dann definiere mir doch mal “gutes Design”… soviel vorweg, mit gutem Aussehen hat das erstmal nicht viel zu tun.”

            Gut oder schlecht sind schon subjektive Wertungen. Egal bezogen auf das Design oder auf das Aussehen. Etwas subjektives durch etwas subjektives ausschließen zu wollen, ist dünne. 

            Jeder kann nur für sich selbst “gutes Design” definieren und da ist neben der Detailverliebtheit, Funktionalität und der Aufwendigkeit eben auch das subjektive Schönheitsempfinden ( Ästhetik = Kunst meets Harmonie ) der bestimmte Faktor.

            • Cecotto

              ich stimme dir komplett zu.

              sagen wir mal so, man kann mir noch soviel pseudowissenschaftiches zeug erzählen wollen über geistes- und kunstwissenschaften, es wird den fakt nicht abändern können, dass der 1er nichts halbes und nichts ganzes geworden ist: das design ist weder wirklich gefällig noch wirklich anspruchsvoll (ich wette, er wird KEINEN designpreis gewinnen, der von einer fachjury prämiert wird). da ist nichts besonderes dran. nichts. außer eben diesem uninspirierten “admiral ackbar”-blick.

              ich mag das audi design zu großen teilen nicht. auch nicht den extremen stillstand (und weitläufig wird genau dies auch so wahrgenommen: nicht audis design ist ihr problem, sondern der aktuelle, zu extreme stillstand). dennoch sind deren designs gefälliger, damit massenkompatibler, und sie gewinnen dennoch den ein oder anderen designpreis, der von fachmännern und frauen vergeben wird. sagen wir so: der pfiff italienischer sprezzatura durch de silva tat dem biedermann eben einfach gut zum damaligen zeitpunkt.

              ein 5er E60 war eine aussage. daran konnte man sich stoßen. man hasste oder liebte ihn. 

              beim neuen 1er weiß ich nicht so recht. liebt den wirklich jemand so wie er ist (im bezug auf sein design)? gleichzeitig aber erfährt das design auf jeden fall sehr, sehr viel ablehnung. denn im gegensatz zum 5er e60 (u.a. die angeschnittenen scheinwerfer alias “augenbrauen”) bringt es nichts neues. 

              übrigens, bei gebrachusgegenständen – zu denen ich ein auto zweifellos zähle – gibt es unter designern eine grundregel (mit denen ich u.a. zusammenarbeite): ein design, was sich nicht unmittelbar erschließen lässt, ist kein gutes design. es ist ja in dem sinne kein kunstwerk, das einer interpretation bedarf. 

              • Anonymous

                Ums nochmal auf den Punkt zu bringen. Die Empfindung von gut oder schlecht ist immer subjektiv und somit nicht kritikwürdig. 

                Wenn also John oder andere F20 Sympathisanten meinen sie fänden das Design “gut”, weil es aufwendig, eigenständig ( Front ), einfach etwas anderes ist und es ihnen deshalb gefällt, muss man das so akzeptieren.

                Die Gegenmeinung die sich ein sportlich fokussiertes oder eleganteres Design gewünscht hätte und das Fahrzeugdesign deshalb als subjektiv “schlecht” ansieht, ist ebenso zulässig.

                Am Ende entscheidet der Kunde, der sich für das BMW Design oder eben für ein Konkurrenzprodukt aus dem VAG-Konzern o.ä. entscheidet.

                Ich persönlich finde den F20 hässlich, weil ich nicht so unbedingt auf das schielende Glubschaugen Breitmaulfroschdesign steh. Aber das ist meine höchst persönliche Meinung, die genauso wenig maßgeblich ist, wie die der Leutchens, die bei einem BMW reflexartig Benchmark schreien.

                Einen Konsenz wird es bei dem Thema eh nicht geben und das wäre auch langweilig. So oder so bleibt der 1er im Gespräch.

                Der Fiat Multipla wurde ja auch gekauft und solang ich die Bude nicht fahren muss, ist es mir eh Rille.

                I’m out.

            • Anonymous

              Es ist eben nicht so subjektiv, wie viele es glauben. Ich hatte versucht das zu verdeutlichen, aber es ist mir offensichtlich nicht gelungen. Design hat nicht nur mit dem persönlichen Geschmack des Einzelnen zu tun. Klar kann jeder immer sagen ich finde dies schön und jenes nicht, aber das hilft mir als Produzent herzlich wenig. Nach wessen Geschmack soll ich mich denn richten? Nach dem Durchschnitt der Masse wie Cecetto nahelegt? Sicher nicht – denn dann endet man beim VW Golf oder ähnlichem und man riskiert einen Identitätsverlust.
               
              Den Hinweis darauf, dass Design sich einfach erschließen lassen muss, habe ich auch schon von Designern gehört, mit denen ich fast täglich zusammen arbeite.
              Das stimmt wohl auch meistens, aber eben auch nicht uneingeschränkt. Gerade bei einem Auto, das wir rund 7-8 Jahre im Verkauf sehen, würde ich sagen, dass der Designer den Kunden schon etwas fordern muss! Der Vergleich zur Skulptur ist gar nicht so weit hergeholt. Denn was sich sofort erschließt, wird schnell langweilig – beim Telefon egal bzw. gewünscht, beim Auto vielleicht nicht. Deshalb halte ich das Design des F10 zum Beispiel auch nicht für so gelungen wie das des E60.
               
              Der F20 geht für mich mehr in die alte Richtung, auch wenn er natürlich keine Designikone werden wird. Das habe ich aber auch nie behauptet. Mir persönlich ist der 1er übrigens auch völlig schnuppe. Es ging mir mehr um den Umgang mit Design an sich.
               
              Insgesamt ist die Frage nach dem richtigen Design wohl eh eine philosophische und wird sich nicht allgemeingütig beantworten lassen – am wenigsten aus der Sicht des Einzelnen.

            • Anonymous

              Es ist eben nicht so subjektiv, wie viele es glauben. Ich hatte versucht das zu verdeutlichen, aber es ist mir offensichtlich nicht gelungen. Design hat nicht nur mit dem persönlichen Geschmack des Einzelnen zu tun. Klar kann jeder immer sagen ich finde dies schön und jenes nicht, aber das hilft mir als Produzent herzlich wenig. Nach wessen Geschmack soll ich mich denn richten? Nach dem Durchschnitt der Masse wie Cecetto nahelegt? Sicher nicht – denn dann endet man beim VW Golf oder ähnlichem und man riskiert einen Identitätsverlust.
               
              Den Hinweis darauf, dass Design sich einfach erschließen lassen muss, habe ich auch schon von Designern gehört, mit denen ich fast täglich zusammen arbeite.
              Das stimmt wohl auch meistens, aber eben auch nicht uneingeschränkt. Gerade bei einem Auto, das wir rund 7-8 Jahre im Verkauf sehen, würde ich sagen, dass der Designer den Kunden schon etwas fordern muss! Der Vergleich zur Skulptur ist gar nicht so weit hergeholt. Denn was sich sofort erschließt, wird schnell langweilig – beim Telefon egal bzw. gewünscht, beim Auto vielleicht nicht. Deshalb halte ich das Design des F10 zum Beispiel auch nicht für so gelungen wie das des E60.
               
              Der F20 geht für mich mehr in die alte Richtung, auch wenn er natürlich keine Designikone werden wird. Das habe ich aber auch nie behauptet. Mir persönlich ist der 1er übrigens auch völlig schnuppe. Es ging mir mehr um den Umgang mit Design an sich.
               
              Insgesamt ist die Frage nach dem richtigen Design wohl eh eine philosophische und wird sich nicht allgemeingütig beantworten lassen – am wenigsten aus der Sicht des Einzelnen.

              • Anonymous

                Interessant. Wir liegen doch nicht so weit auseinander.

                “Insgesamt ist die Frage nach dem richtigen Design wohl eh eine philosophische und wird sich nicht allgemeingütig beantworten lassen – am wenigsten aus der Sicht des Einzelnen.”

                Meine Rede. =)

                “Deshalb halte ich das Design des F10 zum Beispiel auch nicht für so gelungen wie das des E60.”

                Seh ich auch so. Nicht weil ich einen E60 fahre, sondern weil der F10 eher “Everybody’s Darling” sein will und ich mich schnell an ihm satt gesehen habe. (“Gerade bei einem Auto, das wir rund 7-8 Jahre im Verkauf sehen, würde ich sagen, dass der Designer den Kunden schon etwas fordern muss!”) Ich find ihn schön, keine Frage aber er ist m.M. nach nicht so dauerhaft frisch, wie der alte.

                Das ist sicher auch das, was du Aussagen möchtest. Wenn nicht, widersprech mir gern.

                “Nach wessen Geschmack soll ich (= der Produzent) mich denn richten? Nach dem Durchschnitt der Masse wie Cecetto nahelegt?”

                Aus wirtschaftlicher Sicht m.M. nach schon. Obendrein ist mir persönlich ein eleganter aber nicht allzu aufregender “neuer” F10 lieber als der F20 der sonstwas – wertungsfrei – darstellen soll.

                Design muss sich eben doch irgendwo erschließen.

                Wenn auch auf dem zweiten Blick. Hab auch den Argumenter gelesen, in der Hoffnung BMW erklärt das Design selbst irgendwie. Inspiration, Zweck usw. . Nichts =(. Den F20 kann man vll. mit dem E65 vergleichen. Den musste BMW auch erst mit dem LCI massentauglich machen. Trotz allem war er deshalb mainstreamiger aber immernoch nicht Mainstream.

                Es gibt also meiner Meinung nach auch eine Welt zwischen Langeweile und “Expressionismus”.

                Bei einem E36 / E38 / E39 war das ja auch nicht anders. Die waren auch eher “konservativ” ( also nicht so bieder wie MB ) aber doch von sportlicher Eleganz.

                Das Problem was man als europäischer BMW Fan sehen kann, ist eher das man nun mit der Optik verschiedene Märkte und somit auch verschiedliche ich nenne es mal plump kulturell gewachsene Geschmäcker ansprechen will.

                Meines Wissens nach war der E65 auf dem amerikanischen Markt ja bspw. auch als Pre-LCI sehr beliebt.

                Also wird BMW bei seinen Expansionsplänen so oder so bei irgendwelchen Geschmäckern anstoßen müssen. Vor allem wenn der Heimatmarkt zunehmend an Bedeutung verliert. 

                Ich finds natürlich schade.

                Kommen wir zum Knackpunkt.

                “Deshalb halte ich das Design des F10 zum Beispiel auch nicht für so gelungen wie das des E60.”

                Wie verhält sich deine Einschätzung im Vergleich zum F20 und dem E87?

                Ist ja nicht so das der Hängebauch 1er optisch jedem gefallen wollte? 

                War ja auch ein echter Bangle ;).

                • Anonymous

                  Nein so weit liegen wir nicht auseinander. Wie so oft sind es die Feinheiten an denen die Diskussion entflammt.
                   
                  “Wie verhält sich deine Einschätzung im Vergleich F20 zum E87?” 
                  Wie ich kurz angedeutet hatte, würde ich sagen man hat sich beim F20 nicht so weit vom E87 entfernt. Wenn ich den F20 von der Seite und von hinten sehe, würde ich sogar behaupten der folgt mehr dem Mainstream  als der E87 und ist nach meiner Definition kein Sprung nach vorne (trotzdem nicht per se schlecht und besser als wenn es ein kleiner 3er geworden wäre). 
                  Man kann hier auch feststellen, dass BMW spätestens seit F10 (vielleicht schon seit E90) deutlich mehr auf ein massenkompatibles Design setzt und das passt ja auch zur gesamten Strategie.
                   
                  So hat der eine sein Design und der andere seine Motoren…
                   
                  Zum E36 und folgenden Modellen würde ich noch anmerken, dass diese zwar sehr schlicht und elegant sind, aber in der damaligen Zeit gerade deshalb in der Masse auffielen, was man heute gar nicht mehr glaubt. Man schaue sich mal einen 1990er E36 neben einen 1990er Golf II an, der damals das Straßenbild geprägt hat.

                  • Anonymous

                    Völlig (d)einer Meinung. 

                    Man möge auch den E39 und den W210 nebeneinander stellen. Der Benz wirkt einfach alt. Gegenüber dem FL sowieso.

                    Was ich bei BMW auch immer toll finde, ist das Nachtdesign.

                    Die “glowing bars” wirken einfach.

                    Dagegen wirkt das Heckleuchtendesign bei Benz einfach nur beliebig.

  • Anonymous

    So ein 1er F20 mit M-Paket, M-Sportbremsen und in Schwarz oder Weiß mit geilen Felgen (18, 19 Zoll) wäre ja nicht schlecht für den Alltag – mit einem schönen R6(T), wie bspw. 135i oder 130i (Sauger – wäre geil, wenn der kommen würde).

    emirbmw

  • Samy

    wenn der neue 135i als M vermartet wird drehe ich durch, somit wird er teurer bzw.
    1er 3/5Türer mit jeweils einem Endrohr auf der linken und rechten Seite als M würde garnicht passen!!!
    Wahrs. noch ein Jahr lang warten…

  • Handschalter

    Find ich viel Geld für so einen Wagen. 

  • Rene

    Ich finde das 1er-Exterieur hässlich. Die Front ist schlimm. Selbst mit Vollausstattung wird es nicht besser. An alle die mitlesen: Mit dem M-Paket wird es auch nicht viel besser. Man muss das Auto in echt sehen. Auf den Bildern hier im Web wirkt er anders.

    In München fahren mittlerweile etwas mehr 1er herum. Ich parke nie freiwillig mit meinem E90 neben so einem Auto. Vor allem die 1er mit den Halogenscheinwerfern sind eine Zumutung. Aber mit Xenon-Scheinwerfern wird es nicht wirklich besser. “Fremdschämen” – in diesen Tagen in aller Munde – ist immer mein erster Gedanke.

    Der neue 3er – ich habe ihn mir heute mal genauer angesehen – ist dagegen sehr gefällig. Ich finde da am Exterieur höchstens an den kleinen Auspuffröhrchen einen Kritikpunkt. Das ist wohl pure Absicht. Ein Auspuff mit so einem kleinen Durchmesser soll den vielen Auto-Laien wohl Sparsamkeit vorgaukeln bzw. den Abstand zu den Top-Modellen endlich wieder herstellen.

  • Samy
    • Anonymous

      Was der kommt als Hatch? “Sensationell”! Wo sie doch Zwecks Kohle den 2er sportlicher positionieren wollten.

      Sieht da noch jemand durch? Quo vadis BMW?

  • Pingback: Anonymous()

  • jo

    weiß jemand ob man bei den x25er Modellen 16 Zoll Winterräder fahren kann oder ob hier ausschließlich 17 Zöller zum einsatz kommen könnnen? und ob es dann auch 205er sein können oder nur 225er?

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