Deutschland-Absatz 2025: BMW mit starkem Finale im Dezember

News | 6.01.2026 von 0

BMW Deutschland hat ein ohnehin starkes Jahr 2025 mit einem außergewöhnlich starken Dezember abgeschlossen. Im letzten Monat des Jahres kommen die Münchner laut Kraftfahrtbundesamt auf …

BMW Deutschland hat ein ohnehin starkes Jahr 2025 mit einem außergewöhnlich starken Dezember abgeschlossen. Im letzten Monat des Jahres kommen die Münchner laut Kraftfahrtbundesamt auf 24.176 Neuzulassungen und liegen damit nicht nur deutliche 11,9 Prozent über dem Vorjahresmonat, sondern auch unumstritten an der Spitze des Premium-Segments: Audi steigerte sich zwar sogar um 33,4 Prozent, profitierte dabei aber vom schwachen Vorjahresmonat und bleibt in absoluten Zahlen mit 21.694 Einheiten klar hinter BMW. Noch schlechter war die Dezember-Performance von Mercedes, denn hier schrumpfte der Absatz um 4,0 Prozent auf 20.265 Einheiten – ohne die leichten Nutzfahrzeuge von Citan bis Sprinter lag der Premium-Absatz der Schwaben also sogar unter 20.000 Neuzulassungen.

Auch über die Zahlen zum Gesamtjahr 2025 darf sich BMW Deutschland freuen: Während der Gesamtmarkt mit einem Plus von 1,4 Prozent kaum über Vorjahr lag, steigerte sich BMW um 8,9 Prozent auf 253.712 Einheiten. Mercedes liegt bei einer marginalen Steigerung um 1,0 Prozent auf 260.415 Neuzulassungen zwar auf den ersten Blick vor BMW, allerdings sind in den Zahlen des Kraftfahrtbundesamts auch Nutzfahrzeuge ohne jeden Premium-Anspruch enthalten. Zieht man Citan, Sprinter & Co. ab, hat BMW zweifellos deutlich mehr Premium-Pkw verkauft – genaue Zahlen wird es aber erst in ein paar Tagen geben. "

Noch klarer wird der Vorsprung der BMW Group, wenn man auch die Marken MINI und Smart betrachtet: Die britische BMW-Tochter kommt in Deutschland auf 34.647 Einheiten (+6,4%), während Smart bei einem Minus von 62,1 Prozent nur auf 4.762 Neuzulassungen kommt. Audi Deutschland konnte sich im Gesamtjahr 2025 zwar um 1,8 Prozent steigern, mit 205.862 Neuzulassungen bleiben die Ingolstädter aber ebenso weit von ihren direkten Rivalen wie von ihren eigenen Ansprüchen entfernt.

Ein noch wesentlich schwächeres Jahr erlebte Tesla: Die untrennbar mit dem streitbaren Elon Musk verbundenen Elektro-Spezialisten aus den USA kommen in Deutschland nur auf 19.390 Einheiten und liegen damit 48,4 Prozent unter Vorjahr, obwohl der bundesweite Elektroauto-Absatz um 43,2 Prozent zulegen konnte. Über alle Marken hinweg stehen Elektroautos für 19,1 Prozent der Neuzulassungen, gemeinsam mit den Plug-in-Hybriden stehen die elektrifizierten Pkw für exakt 30 Prozent des Marktes.

(Grafik & Infos: KBA)

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