BMW iNext: 50 Millionen Euro für neue Technik im Werk Landshut

BMW i, BMW iNext | 5.12.2019 von 0

Der hohe Anspruch an den BMW iNext macht viele Veränderungen notwendig. Das führt auch an den an der Produktion beteiligten Standorten zu hohen Investitionen, denn …

Der hohe Anspruch an den BMW iNext macht viele Veränderungen notwendig. Das führt auch an den an der Produktion beteiligten Standorten zu hohen Investitionen, denn mit der bisherigen Technik lässt sich das komplexe Hightech-Paket des kommenden Elektro-SUV nicht produzieren. Auf die 400-Millionen-Euro-Investition in Dingolfing folgt nun eine 50-Millionen-Euro-Investition im Werk Landshut.

Landshut ist das größte Komponentenwerk der BMW Group und außerdem Heimat des Leichtbau- und Technologiezentrums LuTZ. Da auch der BMW iNext über eine Karosserie mit viel Carbon verfügen wird, kommen hier auch neue Herausforderungen auf die Leichtbau-Entwickler zu. Neben Carbon sorgen Stahl und Aluminium für einen aus Kosten- und Stabilitätssicht idealen Materialmix. Das Elektro-SUV im Format des X5, das als iX5 oder einfach nur iX auf den Markt kommen könnte, wird ab 2021 in Dingolfing gebaut.

Oliver Zipse (Vorstandsvorsitzender der BMW AG): “”Die nachhaltige Mobilität der Zukunft wird ganz entscheidend hier geprägt: in unserem deutschen Werkeverbund und in den bayerischen Entwicklungs- und Kompetenzzentren. Die aktuelle technologische Transformation bietet für die BMW Group und jeden unserer Standorte die Chance, unsere Stärken auszuspielen und damit unseren Wettbewerbsvorteil weiter auszubauen.”

Hubert Aiwanger (Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie): “Mobilität wird auch in Zukunft der Antrieb für unsere Wirtschaft sein. Bayern muss deshalb Autoland bleiben. Der Freistaat begleitet den Transformationsprozess in unserer Schlüsselindustrie und unterstützt bei Forschung, Entwicklung und Weiterbildung sowie bei künftigen Mobilitätskonzepten. Unsere Zielsetzung ist, dass bis Ende 2020 in Bayern 7.000 öffentlich zugängliche Ladesäulen entstehen. Für die Qualifizierung der Beschäftigten stellt der Freistaat über 70 Millionen Euro bereit. Zusammen mit Partnern wie der BMW Group schaffen wir die Mobilitätswende.”

Dr. Stefan Kasperowski (Standortleiter BMW Landshut): “Als innovativer Technologie-Hub der BMW Group investieren wir gezielt in unsere Zukunft. Allein für die innovativen Umfänge, die Landshut für den Technologieträger BMW iNEXT fertigt, investieren wir rund 50 Millionen Euro in Anlagen und Struktur. Um die Transformation erfolgreich zu bewältigen, bauen wir die Kompetenzen unserer Mitarbeiter weiter aus. Unsere Wettbewerbsfähigkeit wird durch qualifizierte und veränderungsbereite Mitarbeiter gesichert.”

Willibald Löw (Betriebsratsvorsitzender): “Arbeitsplätze und -inhalte werden sich teilweise verändern. Langfristig werden manche Mitarbeiter neue Tätigkeiten ausüben und dafür neue Kompetenzen benötigen. Betriebsrat und Standortleitung arbeiten gemeinsam an der nachhaltigen Weiterentwicklung des Standorts. Mut, Pioniergeist und ein langfristiger Kompetenzumbau sind in der Vergangenheit schon Teil unseres Erfolgsgeheimnisses gewesen.”

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