Weltweiter Absatz 2018: BMW Group stellt neue Rekorde auf

News | 11.01.2019 von 10

Den schwierigen Rahmenbedingungen zum Trotz konnte die BMW Group 2018 ihren höchsten Absatz aller Zeiten erzielen. Weltweit wurden 2.490.664 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, MINI …

Den schwierigen Rahmenbedingungen zum Trotz konnte die BMW Group 2018 ihren höchsten Absatz aller Zeiten erzielen. Weltweit wurden 2.490.664 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce verkauft, das entspricht einer Steigerung um 1,1 Prozent. Die BMW Group ist damit zum 15. Mal in Folge der weltweit erfolgreichste Anbieter von Premium-Automobilen.

Der größte Teil des Absatzes entfällt wie üblich auf die Kernmarke: 2018 wurden weltweit 2.125.026 BMW verkauft, immerhin 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der MINI-Absatz trägt mit 361.531 Einheiten (-2,8%) zum Rekordjahr der BMW Group bei. Auch Rolls-Royce kann für 2018 einen neuen Bestwert vermelden und verkaufte 4.107 Limousinen, Coupés, Cabrios und SUVs an seine besonders anspruchsvollen Kunden.

Mit Blick auf zunehmende Unsicherheiten in einigen Regionen ist es besonders wichtig, dass der Erfolg der BMW Group auf einem breiten Fundament steht. Zwar sind die Verkaufszahlen wie bei jedem global agierenden Unternehmen auf einzelne Regionen stärker angewiesen als auf andere, moderates Wachstum in allen für den Absatz von Premium-Automobilen relevanten Regionen ist aber zweifellos ein Stabilitäts-Anker.

An der Spitze der Regionen steht wie üblich Europa, hier wurden im Jahr 2018 insgesamt 1.097.654 Fahrzeuge der BMW Group verkauft. Auf den weiteren Rängen folgen Amerika (456.325 / +1,4%) und Asien (874.828 / +3,2%). Beim Blick auf die Einzelmärkte liegt eindeutig China (639.953 / +7,7%) an der Spitze, dahinter folgen die USA (354.698 / +0,5%) und Deutschland (319.134 / +2,5%).

Bei Betrachtung der Baureihen ist zunächst einmal zu erwähnen, dass der Absatz-Rekord 2018 mit Blick auf den Modellwechsel beim 3er alles andere als selbstverständlich war. Die wichtigste Baureihe der Marke kommt im März 2019 in ihrer neuen Generation in den Handel und war 2018 nicht mehr in Topform – ein Umstand, der sich durch die starke Performance anderer Baureihen offenbar kompensieren ließ. Auch der für den US-Markt wichtige BMW X5 kam erst im November 2018 in seiner neuen Generation auf den Markt. Die größten Zuwächse erzielten 2018 der BMW 5er (328.997 / +12,7%) und die um den X2 ergänzte Familie der BMW X-Modelle (792.590 / +12,1%).

Eine immer wichtigere Rolle für den weltweiten Absatz spielen auch die BMW i- und iPerformance-Modelle mit elektrifiziertem Antrieb. Von den Elektroautos und Plug-in-Hybriden konnte die BMW Group 2018 weltweit 142.617 Fahrzeuge verkaufen und den Rekord aus dem Vorjahr damit um überdeutliche 38,4 Prozent steigern. Starke Zuwächse meldet aber auch die M GmbH, die ihren Absatz 2018 um beachtliche 27,2 Prozent auf 102.780 Einheiten steigern konnte.

Pieter Nota (Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marke BMW): “Wir wollen trotz der herausfordernden Marktbedingungen unseren Erfolgskurs fortsetzen und profitabel wachsen. Rückenwind bekommen wir durch neue Modelle wie den brandneuen BMW X7 und die siebte Generation der BMW 3er Reihe. Die BMW Group strebt 2019 ein leichtes Absatzplus an.
Es ist uns gelungen, unseren Absatz 2018 trotz einer Reihe wichtiger Modellwechsel und einer hohen Volatilität in den Märkten auf einen neuen Höchstwert zu steigern. Im vergangenen Jahr haben wir mehrere brandneue Modelle eingeführt, darunter den BMW X2, den BMW 8er, die neue Generation des BMW X4 und des BMW X5. Darüber hinaus haben wir die Markteinführung des BMW Z4 für März 2019 angekündigt. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Dynamik dieser neuen Modelle in diesem Jahr fortsetzen wird.
Wir freuen uns sehr, dass wir 2018 unser selbst gestecktes Ziel von 140.000 elektrifizierten Fahrzeugen übertroffen haben. Wir gehen davon aus, dass bis Ende 2019 über eine halbe Million elektrifizierter BMW Group Fahrzeuge auf den Straßen fahren werden. Bis 2025 verfügen wir über mindestens 25 elektrifizierte Fahrzeuge in unserer Modellpalette, davon werden 12 vollelektrisch sein.
Wir hatten im vergangenen Jahr in vielen wichtigen Märkten mit erheblichen politischen oder wirtschaftlichen Herausforderungen zu kämpfen. Wir achten bei der BMW Group weiterhin auf profitables Wachstum und streben weltweit einen ausbalancierten Absatz an”

Peter Schwarzenbauer (Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad): “Trotz herausfordernder Marktbedingungen ist MINI eine Marke, die weiterhin ihre Kunden begeistert. Ich bin überzeugt, dass die Einführung des sehnlich erwarteten MINI Electric für noch mehr Begeisterung sorgen wird.
Die Kundennachfrage nach allen Modellfamilien ist mit dem Phantom als wichtigem Wachstumstreiber und dem Ghost als meistverkauftem Modell nach wie vor hoch. Wir freuen uns außerdem über die außergewöhnlich positive Resonanz auf den Geländewagen Cullinan. Von dem Automobil – für den die Auftragsbücher bis ins dritte Quartal dieses Jahres prall gefüllt sind – wurden die ersten Fahrzeuge rechtzeitig zu Weihnachten an Kunden ausgeliefert.
Für BMW Motorrad war 2018 mit dem Produktionsstart von insgesamt neun emotionalen und innovativen neuen Modellen ein wichtiges Jahr. Die Einführung so vieler neuer Modelle war eine Herausforderung. Die neue Bestmarke bei den Auslieferungen zeigt, dass wir diese gut gemeistert haben. Ich bin überzeugt, dass wir über das Jahr 2019 hinweg auf diesem Erfolg aufbauen werden.”

10 responses to “Weltweiter Absatz 2018: BMW Group stellt neue Rekorde auf”

  1. Stefan says:

    Ich würde weder Mini noch Smart noch “Tesla” als Premium bezeichnen. Wer entscheidet was Premium ist? der Hersteller?

    • quickjohn says:

      Statt – sagen wir mal vermeintlicher persönlicher Gefühle – verhelfen z.B. Definitionen, vergleichbare Eigenschaften, die Ratio u.s.w. zur richtigen Zuordnung.

      Und da ist z.b. bei Smart halt keine Spur von Premium zu entdecken.

      • Stefan says:

        Das heißt dann, dass ein vollausgestatteter Kia Stinger mit sauberer Verarbeitung, 6 Zylinder Motorisierung und gutem Design als Premium zählt?
        Mal abgesehen davon, dass heutzutage manche Asiaten besser Verarbeitet und ausgestattet sind als z.B. Jaguar oder Alfa, diese beiden Marken jedoch als Premuim zählen…

        Was macht z.B. einen Audi Q5 zum Premiumfahrzeug und einen VW Touareg nicht? Oder einen A4 schon und einen gut ausgestatteten Passat mit gleicher Technik nicht?

        • DanielS says:

          Also ich würde Alfa auch nicht ohne Vorbehalt als “Premium” bezeichnen. Den Tuareg hingegen schon.
          Der Phaeton war es übrigens auch.

        • B3ernd says:

          Jetzt überforderst du ihn!

          Quickjohn äußert gern höchst subjektive und eigenwillig kreierte Definition zu diversen Themen. Ziel: BMW in den Himmel loben und alles andere niederschreiben.

          Premium ist reines Marketing und am Ende definiert es doch irgendwie jeder selbst.

    • DanielS says:

      @Stefan

      Der Unterschied ist der, daß in den Mini Modellen ausschließlich BMW-Technik verbaut ist.
      Der Smart hingegen nichts anderes als ein Renault Twingo Klon ist.
      Und selbst der e-smart ist kein Premium – außer vom Preis her. Wie auch das “Spitzenmodell” Smart Brabus mit 109 PS. Für schlappe 25.000 EUR.
      Wenn der Schuß, zukünftig nur noch den e-Smart anzubieten, nicht mal nach hinten losgeht – und die Verkaufszahlen einbrechen.

      Und den nächsten BMW 1er möchtest du dann vermutlich auch nicht als “Premium” bezeichnet wissen?

      • Stefan says:

        Diese Logik würde aber im Umkehrschluss bedeuten Audi ist kein Premium da VW Technik bzw. auch Skoda ist Premium da VW Technik?

        Keine Frage Renault Technik ist der letzte Mist, da stimme ich zu.
        Der alte SMART war dann wiederum Premium, da noch kein Renault Technik oder wie?

        • DanielS says:

          Vom Wortsinn her ist doch etwas “Premium”, wenn es (dem Käufer) ein Aufgelt wert ist, er dieses Produkt quasi “prämiert”. Es also eine bessere Leistung darstellt als andere.
          Am Markennamen festmachen kann man es jedenfalls nicht.
          Einen (Alfa Romeo) Alfasud konnte man seinerzeit guten Gewissens als “Alfa-Schutt” bezeichnen.
          Und ein “Mercedes Citan” ist zu 99% identisch mit einem Renault Kangoo.

          Und inwiefern zukünftige Modelle mit Namen Volvo, Saab, Jaguar oder auch Borgward den Anspruch, “premium” zu sein (also besser als andere zu sein), einlösen, wird sich zeigen.
          Auch wenn die Konsumenten in Schwellenländern wie China oder Indien sehr viel auf (deutsche) sog. “Markennamen” “”geben”.

          • Stefan says:

            Aber das ist doch beim SMART der Fall. Die Käufer geben mehr aus als für einen vergleichbaren Twingo. Ob man das gut heißen soll ist die andere Frage 😀

      • B3ernd says:

        Nach deine Definition sprichst du Rolls Royce den Luxusanspruch ab und steckst ihn in das Premiumsegment zu BMW. EIn Bentley hat VW/Audi Technik und wäre dadurch auch “nur” Premium.

        Du hast es ganz gut beschrieben “Vom Wortsinn her ist doch etwas “premium”, wenn es (dem Käufer) ein Aufgeld wert ist, er dieses Produkt quasi “prämiert”. Ich denke, dass man das auf alle Produkte anwenden kann. Siehe Apple – kann nselten etwas besser, kostet aber deutlich mehr und die Leute kaufen es. SO sehe ich das auch bei BMW Audi und Co.

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