Tuning-Power in Rot: AC Schnitzer BMW M5 Competition

BMW M5 | 26.10.2018 von 0

Gemessen an seiner Performance übt sich der 625 PS starke BMW M5 Competition F90 optisch meist in Zurückhaltung. Zwar gibt es viele Details, die das …

Gemessen an seiner Performance übt sich der 625 PS starke BMW M5 Competition F90 optisch meist in Zurückhaltung. Zwar gibt es viele Details, die das aktuelle Topmodell der M5-Familie erkennbar machen, dabei handelt es sich aber eher um versteckte Hinweise für Kenner. Die Absicht ist klar: Auch der BMW M5 Competition soll uneingeschränkt alltagstauglich sein – was für viele Kunden bedeutet, dass er nicht zu auffällig sein darf, obwohl seine Fahrleistungen durchaus den Auftritt eines Supersportlers rechtfertigen würden. Und besonders dick aufgetragen habe ein M5 schließlich nie, erklärte uns M-Chef Frank van Meel im Interview.

Dass es auch mit weniger Understatement geht und der BMW M5 Competition seine 625 PS und Rundenzeiten auf Supersportler-Niveau auch optisch zelebrieren kann, zeigt nun ein Beispiel von BMW Abu Dhabi Motors. Ergänzend zur knallroten Lackierung kommen hier noch zahlreiche Tuning-Komponenten von AC Schnitzer zum Einsatz, was die Dynamik des Fahrzeugs zusätzlich betont. Vor allem der Heckflügel dürfte auch dem letzten zufälligen Beobachter klar machen, dass hier das Gegenteil eines gewöhnlichen 5ers unterwegs ist.

Auch der auffällige Diffusor-Einsatz in Carbon, der Frontsplitter samt Carbon-Aufsätzen und natürlich die AC Schnitzer Felgen heben den gezeigten BMW M5 Competition klar von der Serie ab. Eine Sport-Abgasanlage samt Endrohren mit Carbon-Blenden und das AC Schnitzer Logo auf den Fond-Türen runden den Tuning-Look des M5 Competition ab.

Zwar wissen wir nicht, ob der von BMW Abu Dhabi Motors gezeigte F90 auch eine Leistungssteigerung aus Aachen an Bord hat, erhältlich ist sie aber auf jeden Fall. Schon für den Serien-M5 verspricht AC Schnitzer beeindruckende 700 PS und 850 Newtonmeter Drehmoment, mit dem stärkeren Basis-Triebwerk des BMW M5 Competition könnte sogar noch etwas mehr möglich sein. Dass sich mit den Tuning-Maßnahmen aus Aachen nicht nur die Längsdynamik verbessert, zeigt die von Jörg Müller gefahrene Nürburgring-Rundenzeit von 7:29.5 Minuten.

(Fotos: BMW Abu Dhabi Motors)

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