August 2018: BMW, Mercedes und Audi im Absatz-Vergleich

News | 14.09.2018 von 35

Der August 2018 hat das Absatz-Duell zwischen BMW Group auf der einen und Mercedes-Benz Cars auf der anderen Seite noch dramatischer gemacht. Wie schon im …

Der August 2018 hat das Absatz-Duell zwischen BMW Group auf der einen und Mercedes-Benz Cars auf der anderen Seite noch dramatischer gemacht. Wie schon im Juli konnte die BMW Group ihren Rückstand auf Mercedes-Benz erneut verkürzen und liegt nun praktisch exakt auf Augenhöhe: Nach dem August 2018 kommen beide Autobauer auf über 1,597 Millionen Einheiten, erst im Bereich der Hunderter ergibt sich noch ein hauchdünner Vorsprung für Mercedes-Benz Cars: 1.597.802 Mercedes und Smart wurden seit Jahresbeginn verkauft, dem stehen “nur” 1.597.021 BMW, MINI und Rolls-Royce gegenüber.

Noch wichtiger als der Vergleich der Gesamtkonzerne ist vielen Beobachtern allerdings der Blick auf die Kernmarken, wobei Mercedes-Benz weiterhin einen komfortablen Vorsprung genießt. Trotz eines Rückgangs um 8,5 Prozent bei Mercedes und einer Steigerung um 3,2 Prozent bei BMW konnten die Schwaben auch im August mehr Fahrzeuge verkaufen als die Marke BMW. Beachtet werden sollte hierbei natürlich, dass in den Mercedes-Verkaufszahlen auch Fahrzeuge wie die vom Nissan Navarra abgeleitete X-Klasse, die V-Klasse und andere eher dem Nutzfahrzeug-Segment zuzuordnende Modelle enthalten sind.

Ein Vergleich einzelner Baureihen ist wie immer schwierig, immerhin für eine Fahrzeugklasse liefern beide Hersteller die entsprechenden Zahlen: In Stuttgart meldet man einen neuen Verkaufsbestwert für die Mercedes E-Klasse, die im August 2018 weltweit 25.367 Käufer fand. Der BMW 5er erzielte zwar keinen neuen Rekord im internen Vergleich mit früheren 5er-Verkaufszahlen, kann der E-Klasse bei 27.715 Einheiten aber dennoch klar die Rückleuchten zeigen und seine Rolle als weltweit erfolgreichstes Fahrzeug des Segments unterstreichen.

Audi muss sich den Zweikampf zwischen BMW und Mercedes aus der Distanz ansehen. Im August 2018 verkauften die Ingolstädter weltweit 153.900 Fahrzeuge, wobei man bei einer Steigerung um 21,5 Prozent in Europa von einem Sondereffekt durch Eigenzulassungen kurz vor Inkrafttreten des WLTP ausgehen muss. Seit Jahresbeginn kommt Audi auf einen Absatz von 1.268.550 Fahrzeugen, in den nächsten Monaten dürfte sich der WLTP-Effekt aber negativ auf den Absatz in Europa auswirken.

Regional betrachtet zeigt sich die starke Bedeutung von China für alle drei Marken auch nach dem August 2018. In den bisherigen acht Monaten des Jahres verkaufte BMW dort 400.013 Fahrzeuge, Audi kommt auf 417.234 und Mercedes auf 446.075 Einheiten. China ist damit für alle drei deutschen Premium-Anbieter der mit Abstand größte Einzelmarkt, womit in Anbetracht der aktuellen politischen Ungewissheiten natürlich auch wachsende Risiken verbunden sind.

Pieter Nota (Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marke BMW): “Trotz Herausforderungen und äußerst wettbewerbsintensiver Bedingungen in einigen wichtigen Märkten hat die BMW Group sowohl im Berichtsmonat als auch seit Jahresbeginn ein leichtes Absatzplus erzielt. Unser Absatz von elektrifizierten Fahrzeugen verzeichnet signifikantes Wachstum mit einer Steigerung der Auslieferungen um mehr als 60% im Vergleich zum August des vergangenen Jahres.”

Britta Seeger (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb): “Ich freue mich, dass Mercedes-Benz die Marke von 1,5 Millionen ausgelieferten Pkw innerhalb eines Jahres so früh wie noch nie erreicht hat. Wir werden als starkes Team weiter daran arbeiten, die unverändert hohe Nachfrage nach unseren Fahrzeugen auch in der Auslieferung wieder entsprechend zu bedienen. Mit dem EQC haben wir in Stockholm der Weltöffentlichkeit den ersten vollelektrischen SUV unserer Produkt- und Technologiemarke Marke EQ präsentiert. Wir werden mit dem EQC zusätzliche Akzente und Impulse auf dem Markt setzen.”

Bram Schot (kommissarischer Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Vertrieb und Marketing der AUDI AG): “Das erneute Plus bei den Auslieferungen unterstreicht die Attraktivität der Marke Audi. Gleichzeitig haben wir die schwierigen nächsten Monate mit der Umstellung auf WLTP und die Modelloffensive weiter im Blick. Darüber hinaus läuten wir mit unserem ersten Elektroauto, dem Audi e-tron, eine neue Ära für unser Unternehmen ein.”

35 responses to “August 2018: BMW, Mercedes und Audi im Absatz-Vergleich”

  1. quickjohn says:

    Hören Sie doch endlich mit dem wirklich – unzutreffenden – Vergleich der Gesamtabsatzzahlen von BMW und Daimler auf!

    Smart ist und wird nie Premium sein – BMW hingegen ist der absatzstärkste Premiumhersteller der Welt.

    Und das bestreitet nicht einmal Daimler. Zitat von der Daimler HP:
    “……Wir gehören zu den größten Anbietern von Premium-Pkw……”
    Genauso ist das.

    • Harald Krüügler says:

      Auch bei BMW fängt “Premium” erst beim 5er an. Und zwar jenseits der 520d.

      • Hoisei says:

        Was hat denn die Motorisierung mit Premium zu tun?

        • Harald Krüügler says:

          Bei einem Wohnwagen wenig, bei einem PKW viel.

          • Schauinsland says:

            Sehe ich im Prinzip genauso, ein 3 Zyl. Basis Motor bspw. im 3er erfüllt für mich keinerlei Premium- Anspruch, bei angemessener Wahl der Motoren- wie Ausstattungsfeatures aufsteigend zum -40i hingegen selbstredend.

            Eben sowenig vermag die magere, profan anmutende Basis Ausstattung ohne jedwede Lines zu überzeugen.
            Pure Luxury oder M-Paket (je nach persönlichem Geschmack) sind Pflicht, um in angemesser Art und Weise “Premium-Ansprüche” zu genügen.

            Beim 5er kommt der Kunde dann schon schneller in den Genuss von “Premium”, aber ohne “Geld in die Hand zu nehmen” wird es auch auch hier nicht ganz reichen.

            Wo ganz exakt die Grenze verläuft, um das Prädikat “Premium” tatsächlich zu rechtfertigen liegt sicher im Betrachtungswinkel jedes Einzelnen, aber wer beim Kauf nur auf das Firmen Logo schielt, um selbstzufrieden “Premium” zu huldigen, unterliegt den Werbekampagnen der Marketing Strategen der Hersteller – und nach diesem Maßstab fallen bei BMW, MB &Co. eine ganze Reihe von Modellen durchs Sieb !

            • Coyote says:

              Fahr einen Renault Laguna und danach einen 3er. Dann weißt du was Premium ist.

              • Schauinsland says:

                Leider von der eigentlichen Kernaussage absolut nichts begriffen – soll vorkommen, ist aber kein Freibrief für Selbstbeweihräucherung !

                Klar, man kann die Messlatte der Ansprüche auch beliebig senken, dann ist im Auge des Betrachters subjektiv alles Premium, der Michel ist trivial genug alles kritiklos abzunicken und für die Mitläufer der Szene gilt offensichtlich:
                Hauptsache das Emblem auf der Kühlerhaube passt !

                Ist fast wie im Sport: wer im viertklassigen Regionalliga Niemandsland vor sich her dümpelt, sieht den 1. FC Köln oder schlimmer noch den HSV auch als Spitzenmannschaft…..

              • Harald Krüügler says:

                OMG! Why??

                • Kommissar Freytag says:

                  Wenn hier irgendjemand den Renault Laguna als Premium bezeichnet hätte, könnte ich den Einwand von @kachike:disqus noch nachvollziehen, aber so deutet alles auf seine Leseschwäche bis latente Begriffsstutzigkeit hin.

          • Mini-Fan says:

            Du wohnst in einem Premium-Wohnwagen?

            Dann ist doch BMW genau deine Marke. Mit dem iNext Vision Car.
            Aus Freude am Fahren (lassen).

            Ach, und wie beurteilst du “Premium” beim Pkw, bei einer Motorisierung mit einem e-Motor (sowas können sogar Amis und Chinesen bauen – nachdem sie am Pkw mit Verbrennungsmotor kläglich gescheitert sind)?

            • Harald Krüügler says:

              Sie oller Ölbrenner wollen mir also von “Freude am Fahren” erzählen? Dann mal los! BTW: Es ist ein Unterschied, ob ich mich – Antrieb egal – durch den Berufsverkehr quäle, oder am WE ein schönes Stück Landstraße oder einen Rundkurs unter die Räder nehme. Beides schließt sich nicht aus. Leider.

    • B3ernd says:

      Absolut! Smart ist kein Premium, genauso wenig wie Mini. Selbst Krüger vergleicht stets BMW vs. Mercedes ohne Anhänge. Da macht es wenig Sinn, dass du deine höchst fragwürden und weltfremden Interpretationen Woche für Woche heraus posaunst.
      Mercedes ist seit Jahren deutlich vorne und der Abstand von BMW auf Audi wird immer geringer……

      • Kommissar Freytag says:

        Mercedes liegt seit 2015 kumuliert unbestritten vorne.

        Smart, MINI wie auch der A1 von AUDI sind objektiv kein Premium, soweit Zustimmung, bis auf die notwendige(!) Ergänzung der A1 als Gegenpart zum MINI ist eben sowenig Premium, soll heißen die AUDI Werte werden hier eher nach oben gewuchtet !

        Den zweiten Teil deiner Aussage, der Abstand von BMW zu AUDI wird immer geringer, kann durch den Faktencheck umgehend widerlegt werden:

        Geschäftsjahr 2015, globale Neuzulassungen:
        AUDI = 1.803.250
        BMW (nur Kernmarke) = 1.905.234
        Vorsprung BMW + 5,7%

        Geschäftsjahr 2016
        AUDI = 1.871.350
        BMW (nur Kernmarke) = 2.003.359
        Vorsprung BMW +7,1%

        Geschäftsjahr 2017
        AUDI = 1.878.100
        BMW (nur Kernmarke) = 2.088.283
        Vorsprung BMW +11,2%

        Geschäftsjahr 2018 – kumuliert bis August 2018
        AUDI = 1.268.550
        BMW (nur Kernmarke) = 1.365.498
        Vorsprung BMW +7,6%

        Der Abstand/Vorsprung der Neuzulassungen ist im Zeitraum von 2015 bis 2018 zugunsten von BMW vs. AUDI sogar angewachsen, obgleich bei den AUDI Neuzulassungen der A1 erfasst ist, hingegen der einzige unmittelbare Wettbewerber der BMW Group, der MINI, hier ausdrücklich zu den BMW Zahlen nicht hinzugezählt wurde.

        • Mini-Fan says:

          Aha, Mini ist also kein Premium (er ist unterm Blech zumindest identisch mit dem BMW 2er AT bzw. BMW 1er/ 3er).
          Ein Smart hingegen fast 1:1 ein Renault Twingo.
          Ein Audi A1 ein VW Polo.
          Willst du etwa widersprechen?

  2. Zo77 says:

    Also wenn man die knapp 300’000 Nutzfahrzeuge von MB Namens Vito, Citan und V-Klasse berechtigterweise wegrechnet, liegt MB nach wie vor sogar hinter Audi.
    Glaub nicht, dass es ein 3 Zylinder in den neuen 3-er schafft, und wenn doch, ist auch der Premium, wer bitte schön will sich anmassen dies zu beurteilen?
    Und, Apropos 1. FC Köln und HSV, diese Vereine gelten auch unter den 1. Bundesligisten als Spitzenmannschaften, auch wenn sie immer mal wieder oder seit Jahren einen Mist zusammenspielen. Alleine die 50’000 Zuschauer die sich eine 2. Liga Partie dieser Mannschaften anschauen ist einmalig, da mag manch 1. Ligist nur von träumen… ¬

    • Kommissar Freytag says:

      Zitat:” Also wenn man die knapp 300’000 Nutzfahrzeuge von MB Namens Vito, Citan und V-Klasse berechtigterweise wegrechnet, liegt MB nach wie vor sogar hinter Audi….”
      *******************************************************************

      Dann schau doch einfach auf die verbindlichen Zahlen der jeweiligen Geschäftsberichte, online jederzeit abrufbar.

      Seite 179, Absatz Mercedes-Benz -Cars

      im Jahr 2017 = 2.238 Mio globale Neuzulassungen, die “davon-Vermerke” sind ohne Utility ausgewiesen, also ohne Vito, Citan und V-Klasse !
      Demgegenüber standen BMW 2.088 und AUDI 1.878 Mio Neuzulassungen.

      Es bleibt bei der objektiven Feststellung: Mercedes steht kumuliert seit 2015 auf Rang eins in der sogenannten Premium-Klasse, BMW übrigens 11 Jahre lang zuvor.

      • Zo77 says:

        ”Beachtet werden sollte hierbei natürlich, dass in den Mercedes-Verkaufszahlen auch Fahrzeuge wie die vom Nissan Navarra abgeleitete X-Klasse, die V-Klasse und andere eher dem Nutzfahrzeug-Segment zuzuordnende Modelle enthalten sind.”

        • Kommissar Freytag says:

          Ist Ihnen der Unterschied zwischen einer Pressemeldung und den autorisierten, veröffentlichen Geschäftsberichten bekannt, deren Grundlage ein vom Wirtschaftsprüfer (z.B. KPMG, BDO, EY ) testierter Jahresabschluss ist ?

          Offensichtlich NICHT !

          Die Quellenangabe (online jederzeit aufrufbar) wurde genannt.
          Mein Tipp: Hirn einschalten, selbst nachlesen !

          • Mini-Fan says:

            Komisch.
            Aus welchen Loch kommen plötzlich “die alten Freunde” von @dailybimmer nur gekrochen?
            Wohl die letzten Wochen hier immer nur heimlich mitgelesen.

          • Zo77 says:

            Aha, bist ja ein ganz schlaues Kerlchen…
            Wieso sollte ich einem autorisiertem Pressebericht mehr vertrauen?
            Es gibt da so ein Sprichwort, das da heisst:’ traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast’…

            • Kommissar Freytag says:

              Normalerweise antworte ich auf Langsamdenker, drei Wochen nach “Erstausstrahlung” eigentlich nicht, zumal die Antwort postwendend direkt darunter steht !!!

              Für mein persönliches ToDo heißt das: SPAM-Ordner ist aktiviert, so dass Nachrichten über BT (nach diesem Zeitraum) jetzt postwendend gelöscht werden – so gesehen, Danke für den Tipp !

              Noch mal für gaaaaanz langsame Hirne:
              Es handelt sich NICHT um einen Pressebericht, wie dpa ect., sondern um den maßgeblichen Geschäftsbericht einer AG, der Grundlage eines vom Wirtschaftsprüfers testierten Jahresabschlusses ist.

              Das sind Basics, die jeder qualifizierte MA, ob leitend oder “nur” AL-Ebene in der Wirtschaft weiß.
              Wer nicht: ab zur Volkshochschule und Wissen “tanken”.

              Ende……., SPAM ist aktiviert !

    • Mini-Fan says:

      Also ich empfinde einen BMW 225xe (ebenso wie den kommenden BMW 325e) durchaus als Premium. Im Ernstfall leistet der 3 Zyl.-Benziner immerhin 224 PS.
      Und auch sein Klang kann überzeugen. Im Gegensatz zum B37-Diesel – auch zum B48-Benziner.
      Ist natürlich alles subjektiv.

  3. driv3r says:

    Oh man, jeden Monat der gleiche Kauderwelsch an gleichen Kommentaren und gleichen Argumenten.

    In den MB-Zahlen sind mitnichten V-Klasse oder X-Klasse enthalten. Die Zahlen für diese Fahrzeuge werden unter MB-Vans ausgewiesen. Und das ewige Trara um mit oder ohne MINI oder Smart (die beide entweder “premium” oder “nicht-premium” sind) kann auch keiner mehr lesen.

    • Harald Krüügler says:

      Es sind beide natürlich “nicht-premium”. Dennoch besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen Mini und Pimp-my-Twingo. Sowohl vom Preis als auch von der Zielgruppe.

      • Mini-Fan says:

        Also wenn @dailybimmer etwas gegen Motoren, Autos und Teststrecken und Designern aus/ in Ungarn, des ehemaligen Jugoslawien und der Tschechei schreibt – dann ist er ein Rassist. Und wird gesperrt.
        Bei Holländern verhält es sich offensichtlich anders…

        • Harald Krüügler says:

          Mimimi.
          Ironiefähigkeit ist nicht Ihre Stärke,hm?
          Weshalb DB hier gesperrt wurde, wissen Sie aber!
          Holen Sie sich doch wieder einen ollen 7er, der Mini scheint Ihrem Selbstbewusstsein zu schaden!

  4. Harald Krüügler says:

    Wo bleibt eigentlich Mr. Audi, Daniel A. Wolf?

    • testkunde says:

      Sie macht die Betten vom Stadler in der JVA Augsburg.

    • Daniela Wolf says:

      Süß.^^

    • gesellschaftlicherGroßkonflikt says:

      „Wo bleibt eigentlich Mr. Audi, Daniel A. Wolf?
      Sie macht die Betten vom Stadler in der JVA Augsburg.“

      Interessant, die neue Schreibweise, „Daniel A. Wolf“ – o.k.,die andere (mit Haaren auf den Zähnen – und in der „noch kein Mann (an der Frontseite) drin“ oderdran war) heißt ja auch „A. Nales“.

      Du verstehst doch Spaß, DanielA?!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Find us on Facebook

Tipp senden