Mai 2018: BMW Deutschland und Gesamtmarkt schrumpfen

News | 5.06.2018 von 30

Der Mai 2018 war in Deutschland von einem Rückgang der Nachfrage nach Neuwagen geprägt. Der Markt konnte das hohe Niveau des Vorjahres nicht halten und …

Der Mai 2018 war in Deutschland von einem Rückgang der Nachfrage nach Neuwagen geprägt. Der Markt konnte das hohe Niveau des Vorjahres nicht halten und schrumpfte um deutliche 5,8 Prozent auf 305.057 Einheiten. Viele Marken mussten Rückgänge im deutlich zweistelligen Bereich vermelden, darunter mit BMW, Mercedes und Opel auch große Namen der deutschen Autoindustrie. Klar ist, dass man die Ergebnisse von Einzelmonaten niemals überbewerten sollte, aber positive Nachrichten sehen zweifellos anders aus.

Keine guten Nachrichten lieferte der Mai 2018 auch für den Diesel-Motor. Im Vergleich zum bereits belasteten Vorjahres-Monat ging der Diesel-Anteil erneut deutlich zurück, 31,3 Prozent entsprechen einem klaren Minus von 27,2 Prozent. Profiteure sind der Benzin-Motor, der um 6,0 Prozent auf einen Anteil von 64 Prozent zulegen konnte, aber auch die Elektroautos und Hybride. Mit Steigerungsraten von jeweils rund 50 Prozent kommen die Elektroautos bundesweit auf 2.310 Neuzulassungen, die Hybride stehen für 10.299 Einheiten.

Im Premium-Segment war Audi die einzige Marke, die das Niveau des Vorjahres halten konnte: Die Ingolstädter melden einen Rückgang um 0,4 Prozent auf 26.971 Einheiten. Der Absatz von BMW Deutschland ging hingegen um 15,8 Prozent auf 19.027 Einheiten zurück, wenig begeistert dürfte man angesichts eines Rückgangs um 13,3 Prozent auch bei Mercedes sein. Immerhin: MINI steigerte sich um 2,5 Prozent auf 4.576 Einheiten.

Im bisherigen Jahresverlauf liegt BMW nach dem schwachen Mai bei einem Minus von 3,6 Prozent, der Audi-Absatz in Deutschland liegt sogar 4,4 Prozent unter Vorjahr. Mercedes steht nach fünf Monaten bei einem Minus von 1,2 Prozent. In absoluten Zahlen liegt Mercedes mit 134.238 Einheiten klar an der Spitze, allerdings sind in dieser Zahl auch Nutzfahrzeuge wie Citan, Vito und Sprinter enthalten. Audi folgt mit 123.578 Einheiten auf dem zweiten oder dritten Rang, denn zu den 104.807 verkauften BMW kommen je nach Zählweise noch 20.094 MINI hinzu.

(Grafik & Infos: KBA)

30 responses to “Mai 2018: BMW Deutschland und Gesamtmarkt schrumpfen”

  1. Mini-Fan says:

    @benny

    Auch wenn sehr viele meiner Kommentare in letzter Zeit “verloren gegangen” sind:

    Es ist sehr lobenswert, daß Ihr endlich mal die Zahlen des KBA schon im Beitrag selbst kommentiert – hinsichtlich MB Citan, Vito und Sprinter einerseits, und den MINI-Modellen andererseits.
    Schön wäre es allerdings, wenn das KBA diese Zahlen noch weiter aufschlüsseln würde
    Dann würde man vermutlich feststellen, daß es zwischen den 3 genannten Herstellern (BMW/ Mini – Audi incl. A1 – Mercedes ohne Nutzfahrzeuge) bei der Betrachtung der in direkter Konkurrenz stehenden Modelle fast gar keine Unterschiede gibt.

  2. DerOssi says:

    Wirklich interessant finde ich, dass im Großen und Ganzen alle teureren/Premiummarken stark abgebaut, und im Gegenzug alle “günstigeren” Marken zulegen konnten…

    Vielleicht brennt so langsam mal die meines Erachtens mittlerweile unverschämte Preispolitik mancher Hersteller zurück… man hat das Gefühl, die Hersteller sind der Meinung, sie könnten einfach jeden Preis verlangen für ihre “tollen” Produkte… mal schauen, wie es sich weiterentwickelt…

    • /// RickSupertrick says:

      Ich finde: gute Autos bauen können mittlerweile fast alle. Mir fällt ehrlich gesagt die technische Abgrenzung langsam immer schwerer und das Verständnis für die Preispolitik ebenso.

      • DerOssi says:

        Sehe ich genauso… so manch (Qualitäts-)Vorurteile gegenüber auch ausländischen Herstellern gelten heute einfach nicht mehr… die Premiumpreise als bittere Wahrheit dagegen schon 🙂

        • Fagballs says:

          Manche Vorurteile haben durchaus noch Berechtigung, zumindest was Frankreich und Italien betrifft. Da sind mir einige Beispiele bekannt. Koreaner und Japaner sind dafür über alle Zweifel erhaben.

          Die Premiumpreise sind eine Sache, die Premiumaufpreise noch eine andere. Wenn man bei Kia oder Ford Navi-Pakete mit noch weiterem Kladderadatsch für 900 Euro kriegt und bei BMW das Navi Pro mit Connected Drive und so zum Teil 4000 Euro kostet. Für etwas über 2000 Euro kriegt man einen iMac mit 27″ 5k Retina Display, also erzählt mir nichts von dem großen Display beim Navi Pro :p

          Ich schau mich ja aktuell nach einem Wagen für nächstes Jahr um und wenn ich da bei nem 5er einfach mal einen 116i nur an Extras reinkonfigurieren kann, wird es absurd.

          Die Antwort ist: >80% Businesskunden, der Rest kriegt das Zeug zum Teil massiv rabattiert. Aber wenn man dort mit nem Angebot für einen vollausgestatteten Mazda 6 für 40k Euro aufkreuzt können die meisten Händler auch nur mit der Schulter zucken.

          • Mini-Fan says:

            Meine französischen Autos waren schlußendlich (incl. Werkstattkosten, Wertverlust) meine teuersten Fahrzeuge. Und bei den Japanern oder Südkoreanern wird’s dir bei manchen Ersatzteilen schlecht. Sofern du diese überhaupt bekommst.

      • Mini-Fan says:

        Ab 2019 bekommst du auch bei BMW einen fast echten Golf – im 1er-Kleid. Wenn sie den 2er-RWD im Programm lassen, werden dessen Zulassungszahlen stark ansteigen.

    • Gregorij Jerkov says:

      Dienstwagen und Leasing Privileg. Privatverkauf von Neuwagen nur noch an Zahnaerzte 70+ wo sind reich geworden vor Gesundheits Reform und Wiedervereinigung. Wuerde jetzt schreiben “^^” oder “;)” aber isso.

    • Mini-Fan says:

      Die Premiumpreise stehen doch nur noch auf dem Papier.
      Einen 7er oder 6er-Jahreswagen kriegst du zum halben Listenpreis.

      • DerOssi says:

        Für mich als Dienstwagen-Leasingnehmer stehen die Preise eben nicht nur auf dem Papier… da wird die Rate mit dem vollen (exorbitanten) Bruttolistenpreis berechnet… und da sollte man vorher seine Magentabletten schon genommen haben 😉

  3. Pro_Four says:

    ….OPF.

    • /// RickSupertrick says:

      ENDTOPF?

      • Pro_Four says:

        Ernste Frage?

        • /// RickSupertrick says:

          Musste erst googeln. Ottopartikelfilter.

          • Gregorij Jerkov says:

            Ziehe meine lzt 5 Fragen zuruck. Aber danke fur deine Ehrlichkeit, Witzbold!
            Hab gerade nen grossen Schwung Aktien gekauft, weil jetzt bin uberzeugt, dass fruhkindliche Markenbindung tut funkzioniern.

            • /// RickSupertrick says:

              Warum switchst du dann jetzt um von Russische Staatsanleihen.

              • Gregorij Jerkov says:

                ??
                Habe und bleibe mit Tankstellen, Service und Gastronomie. Werde guarantierd mehr gemolken als alles womit du denkst. Und das will was heissen! Oder?

    • Fagballs says:

      Gut möglich. Ich weiß z.B. von Kia, dass die aktuell nur verkaufen, was auf dem Hof steht, weil Umstellung WLTP (und Kia hat noch positive Zahlen). Bei BMW ist es ja so ähnlich, Porsche auch. Sollten wir mal beobachten, könnte sich evtl im Juni noch heftiger darstellen.

      • Mini-Fan says:

        Bei Porsche kann man angeblich momentan gar keine Neuwagen mehr bestellen.
        Diesel sowieso nicht mehr.
        Und Otto dank OPF – auch nicht mehr.

        • Gregorij Jerkov says:

          Sie werfen Dich und Dein Geld sofort wieder raus wenn du gehst ins PZ ;). Nein aber Liefertermin fur Neufzg wo noch nicht in Produktion ist nach Werkferien und nicht exakt auf Tag.

  4. Oliver Beyer says:

    Übrigens ist der neue X5 auf einigen Seiten ungetarnt zu sehen. Hier bald auch?

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