USA: BMW startet mit leichtem Plus ins neue Jahr 2018

News | 2.02.2018 von 70

Mit einer leichten Steigerung im Januar 2018 hat BMW USA das neue Jahr begrüßt. 19.016 verkaufte Fahrzeuge entsprechen einer Steigerung um 5,0 Prozent oder rund …

Mit einer leichten Steigerung im Januar 2018 hat BMW USA das neue Jahr begrüßt. 19.016 verkaufte Fahrzeuge entsprechen einer Steigerung um 5,0 Prozent oder rund 900 Einheiten und sollen das Fundament für ein erfolgreiches Jahr legen. Bemerkenswert ist, dass die Steigerung im Januar 2018 nicht vom SUV-Segment und den X-Modellen ausgeht, sondern auf die klassischen Baureihen der Marke zurückzuführen ist: Während die volumenstarken X-Modelle X1, X3 und X5 nicht an den Vorjahresabsatz anknüpfen konnten, gelingt der 5er-Reihe ein massives Wachstum mit einer Verdreifachung der Verkaufszahlen. Absatzstärkste Baureihe war jedoch der 3er, der ebenfalls zweistellig zulegen konnte.

Ein leichtes Minus ergibt sich für MINI, 2.937 Einheiten entsprechen einem Rückgang um 5,6 Prozent. Die kurz vor dem Facelift stehenden Kernmodelle 3-Türer, 5-Türer und Cabriolet konnten im Januar 2018 nicht an das Vorjahr anknüpfen, das konnten selbst die 32,4 Prozent Wachstum des MINI Countryman nicht ausgleichen. Für die BMW Group ergibt sich somit ein Gesamt-Absatz von 21.953 Fahrzeugen, der Vorjahresmonat konnte somit um 3,5 Prozent übertroffen werden.

Einen gemischten Start ins Jahr 2018 erlebte Mercedes-Benz in den USA. Die Stuttgarter verkauften 25.307 Fahrzeuge ihrer Kernmarke und liegen damit unangefochten an der Spitze des amerikanischen Premium-Segments, im Vergleich zum Vorjahr entsprechen die Verkaufszahlen allerdings einem Rückgang um 0,9 Prozent. Die 105 verkauften Smart entsprechen ebenfalls einem Minus von 67,6 Prozent und können das Ergebnis nicht entscheidend verbessern.

Audi konnte in den USA erneut zulegen und im Januar 2018 den Verkauf von 14.511 Fahrzeugen vermelden. Das entspricht einer deutlichen Steigerung um 9,9 Prozent oder 1.300 Einheiten, womit die Ingolstädter auch ihren Rückstand auf die Premium-Spitze weiter verkleinern konnten. Mit Abstand erfolgreichstes Modell der Marke war der Q5, der im Januar 4.088 Kunden fand.

70 responses to “USA: BMW startet mit leichtem Plus ins neue Jahr 2018”

  1. Meo says:

    Wenn ich rein nur den Absatz von X3 und Q5 vergleiche… Das muss man nicht verstehen… Vor allem den geringen Zuwachs zum Vorjahr beim X3 trotz Modellwechsel…

    • Moo says:

      Die schwachen Zahlen des X3 sind kein Problem der Nachfrage sondern des Angebots (Ausbringung spartenburg)

      • quickjohn says:

        Danke dass hier doch auch Jemand die Problematik darstellt wie sie ist. Spartanburg fährt trotz Ausbau in 2015/16 auf Vollauslastung. Das wird sich auch nicht ändern bis zusätzliche X3/X4-Kapazitäten in Europa/China entstehen.

        Aktuell zeigt sich der Engpass verschärft da noch Zusatz-Kontingente für die weltweite Einführung des X3 benötigt werden.

        Und noch Eines – in USA wird bekanntlich zum überwiegenden Teil aus dem Showroom gekauft. Und wenn der im Vormonat geleert wurde steht halt im Folgemonat wenig bis nichts zur Verfügung.

    • Dailybimmer says:

      Hat natürlich auch was mit den vielen Kritiken am Design des X3 zu tun. Man braucht ja nur in US Foren nachzuschauen. Das Ergebnis ist ein Trümmerfeld.

  2. Dailybimmer says:

    “Mit Abstand erfolgreichstes Modell der Marke war der Q5, der im Januar 4.088 Kunden fand.”

    Beachtlich die Zahlen für den in Mexiko billigst hergestellten Q5, trotz 35% Einfuhrzoll, die Trump für Produkte aus Mexiko verhängen möchte.

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