Deutsche Umweltprämie: BMW mit Abstand gefragteste Marke

BMW i | 4.01.2018 von 30

BMW war auch im Gesamtjahr 2017 der größte Profiteur des in Deutschland angebotenen Umweltbonus zur Förderung der Elektromobilität. Wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle …

BMW war auch im Gesamtjahr 2017 der größte Profiteur des in Deutschland angebotenen Umweltbonus zur Förderung der Elektromobilität. Wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mitteilte, hält sich das Interesse der Deutschen am Thema dennoch weiterhin in Grenzen: Lediglich 46.897 Anträge auf Förderung wurden bisher gestellt, damit wurden nur rund 10 Prozent des zur Förderung vorhandenen Budgets von 1,2 Milliarden Euro abgerufen. Wie bisher griffen die Deutschen auch im Jahr 2017 weit überwiegend zu Fahrzeugen mit rein verbrennungsmotorischem Antrieb und zeigten ein im Vergleich zu vielen anderen führenden Nationen nur schwach ausgeprägtes Interesse an Elektroautos und Plug-in-Hybriden.

Betrachtet man die Zahlen jedoch genauer, hat man in München durchaus Grund zur Freude: Mit 9.806 Anträgen ist BMW klarer Marktführer unter den förderfähigen Fahrzeugen mit elektrifiziertem Antrieb – eine Rolle, von der man im Gesamtmarkt inklusive Verbrennungsmotoren traditionell meilenweit entfernt ist. Die üblichen Konkurrenten Audi und Mercedes erreichen mit 4.762 und 1.886 Anträgen selbst gemeinsam nur zwei Drittel des BMW-Absatzes in diesem Marktausschnitt.

Besonders gefragt ist wenig überraschend der BMW i3, der bisher auf 4.475 Anträge kommt und der als reines Elektroauto mit 4.000 Euro gefördert wird. Hinzu kommen bereits 157 Einheiten des erst seit Kurzem erhältlichen BMW i3s, der mit 184 PS und einem sportlicheren Fahrwerk noch mehr Fahrspaß bietet. Bei den mit jeweils 3.000 Euro geförderten Plug-in-Hybriden aus München dominiert der BMW 225xe iPerformance, für den 4.096 Anträge gestellt wurden.

Klar im Schatten von i3 und 225xe stehen die Limousinen BMW 530e und 330e. Da der 5er mit Plug-in-Hybrid-Antrieb ebenfalls erst im Lauf des Jahres eingeführt wurde und deutlich teurer ist, stellen aber auch die hier eingereichten 566 Anträge ein positives Signal dar. Der kleinere und günstigere 330e kommt auf 512 Anträge. Für den MINI Cooper S E Countryman ALL4 gingen laut BAFA 402 Anträge ein.

Die drei weiteren Plug-in-Hybride von BMW i und iPerformance auf dem deutschen Markt – 740e / 740Le, X5 xDrive40e und i8 – übersteigen die Grenze von 60.000 Euro für den Netto-Kaufpreis und zählen daher nicht zu den förderfähigen Modellen.

30 responses to “Deutsche Umweltprämie: BMW mit Abstand gefragteste Marke”

  1. Sniickers says:

    Die schlechten Zahlen von Audi und Mercedes liegen schlichtweg daran, dass sie so gut wie kein E-Modell haben das sich fördern ließe.

  2. Daniela Wolf says:

    Wer lesen kann, erkennt, das BMW Platz 2 einnimmt.

    • Gregorij Jerkov says:

      Weil Audi ist nur ein pimp my VW? OK hast Recht.

    • DropsInc. says:

      Ich male mir die Welt, wie sie mit gefällt…

    • Quer says:

      Somit ist wieder mal beweisen das du nach der 3 Klasse die Hilfsschule verlassen hast.
      Ach ja 6.962 von VW sind ja mehr als die 9.806 von BMW

      • DropsInc. says:

        Er oder Sie zieht ja Audi und VW zusammen, ERGO BMW auf 2. Es ist doch durchaus ein netter Versuch hier nen haufen abzuladen.

        • Mini-Fan says:

          Falls du wissen möchtest, wie der “Haufen” aussieht:
          Dann schau’ dir das Profilbild von @V6 TDI an!

          • Dailybimmer says:

            Themawechsel. Mercedes AMG hat letztes Jahr 130.000 Einheiten verkauft. Habe ich gerade von unserem Freund A.H. (Aloisius) erfahren.

            • Mini-Fan says:

              Ja, zusammen mit den 43er-Modellen von C- und E-Klasse, mit 401 PS.

              Sozusagen einen zum AMG umgelabelten Standard-Mercedes.
              Die “Höherpositionierung” beherrscht der Zetsche ja, egal ob Renault, Nissan oder eben Mercedes.

              Traurig, daß BMW meint, bei diesem Spiel mitziehen zu müssen.

              Schon der sog. M535i auf Basis des E28 war nichts anderes als ein serienmäßiger 535i mit Spoilerlippe und etwas Kriegsbemalung.
              Also den heute als “M-Modell” zu bezeichnen zu wollen?

      • Daniela Wolf says:

        ist Statistik wirklich so schwer?

    • M54B25 says:

      Wer einen Fake E46 CSL als Avatar-Bild hat, kann nicht lesen – lese ich aus diesem Kommentar.

  3. Kommentator says:

    „der BMW i3, der bisher auf 4.475 Anträge kommt“

    „Hinzu kommen bereits 157 Einheiten des erst seit Kurzem erhältlichen BMW i3s“

    „der BMW 225xe iPerformance, für den 4.096 Anträge gestellt wurden“

    .

    WO ist eigentlich TESLA ???

    … NICHT unter den ersten 10 ??

    … an den Subventionen sollte es doch wohl nicht liegen

    … schließlich hat man – durch Downgrading der ´Serienausstattung´ – den Preis unter die 60.000er-Netto-Schwelle künstlich gedrückt

    – ODER ist die künstlich erzeugte Basisvariante in Wirklichkeit gar nicht lieferbar – und das früher serienmäßige Ausstattungspaket gar nicht ABbestellbar?

    • Daniela Wolf says:

      wurde mehr oder weniger eingestellt für Tesla – KBA stellte fest, das Tesla quasi keine u 60 000 € Autos ausliefert, jedoch die Käufer die Prämie trotzdem abgrasten.

      • Kommentator says:

        “jedoch die Käufer die Prämie trotzdem abgrasten”

        > und wenn die Prämie ´abgegrast´ WURDE – TROTZDEM unter ´ferner liefen´ ??

  4. Kommentator says:

    Ist TESLA etwa noch nicht mal eine Fußnote??

    … in Deutschland ja wohl schon!

    >> und weltweit, mit seinem neuen MASSENprodukt:

    „Im vierten Quartal lieferte Tesla eigenen Angaben nach 1.550 Fahrzeuge des Model 3 aus“

    „Bereits im dritten Quartal waren statt der angepeilten 1.500 E-Autos vom Typ Model 3 nur 260 Stück von den Bändern gerollt“

    („von den Bändern?“ … MIT Sitzen?? … oder gibt´s die erst beim Händler vor Ort, wie zu hören?)

    siehe:

    http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-01/tesla-model-3-elektroauto-produktionsziel

    Hab´s vergessen:

    – Bis zum Ende des ersten Quartals 2018 rechnet der Hersteller pro Monat mit 10.000 Fahrzeugen
    – Ende des zweiten Quartals sollen es dann 20.000 sein.

    (… und 2050, in 32 Jahren, stirbt die Menschheit aus – aufgrund der „Künstlichen Intelligenz“
    … Klimarettung durch unsere intelligenten Politiker also für die Katz!)

    Ach so.

    • Gregorij Jerkov says:

      ???
      Bist das du auf dem Avatar?

      • Kommentator says:

        „??? Bist das du auf dem Avatar?“

        Nein,

        DAS ist nur eine der ´Neuen Deutschen Ratten´, frisch mit dem Wassertaxi hergeholt: eine „Messerfachkraft“.

        … hat schon ein prall gefülltes Säckchen, gell?

        … dessen Inhalt muss halt irgendwohin, notfalls mit (Ver)Gewalt.

        • Kommentator says:

          Nachtrag:
          Messe-Fachkraft ist NICHT dasselbe wie MesseRfachkraft.

        • Gregorij Jerkov says:

          Ist das Deutsch was du schreibst? Du weist was ein Avatar ist?

          • Kommentator says:

            … ist sogar SEHR deutsch … und nicht multikotzi

            Das ist MEIN Gegenpol zu den dumpf-populistischen (!) Gutmenschen-Parolen wie ´against racism´ und ´welcome all rats of the world´- die exakt DAS schüren, was sie angeblich verhindern wollen

            – in ihrer Borniertheit, ständig andere bevormunden zu wollen und ihnen IHR neues Denken vorschreiben zu wollen – und sie umerziehen zu wollen!

            Ein Russlanddeutscher, heute oft deutscher als viele Deutsche, versteht das doch bestimmt.

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