Quartalsbericht Q3 2017: BMW meldet etwas weniger Gewinn

News | 8.11.2017 von 62

Heute hat BMW seinen Quartalsbericht Q3 2017 präsentiert. Auch wenn man im dritten Quartal weniger Gewinn vermelden kann, so steuert der Konzern dennoch weiter auf …

Heute hat BMW seinen Quartalsbericht Q3 2017 präsentiert. Auch wenn man im dritten Quartal weniger Gewinn vermelden kann, so steuert der Konzern dennoch weiter auf ein erfolgreiches Jahresergebnis zu. Rund 40 neue und überarbeitete Modelle der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce sollen von 2017 bis Ende 2018 auf den Markt kommen, weshalb man in der Münchener Konzernzentrale für die Zukunft weiterhin optimistisch ist, die hohen Ausgaben für neue Technologien und Fahrzeugentwicklungen durch die große Modelloffensive wieder einfahren zu können.

Bei BMW wird derzeit richtig viel Geld in die Hand genommen und kräftig in die Entwicklung der Elektromobilität, des autonomen Fahrens und in zahlreiche neue Modelle investiert. Trotz hoher Investitionen bleibt man in der Chefetage optimistisch und erwartet ein erfolgreiches Jahresergebnis mit einer EBIT Marge im Zielkorridor zwischen 8 und 10 Prozent.

Beim Konzernergebnis vor Steuern (EBT) vermeldet BMW einen Rückgang auf 2,422 Milliarden Euro, was einem Minus von 5,9 Prozent entspricht. Dadurch gab es im dritten Quartal 2017 leichte Einbußen beim Gewinn, der um 1,8 Prozent auf 1,789 Milliarden Euro sank.

Dennoch bleibt man trotz der teilweise schwierigen Marktbedingungen weiter auf Wachstumskurs. Im dritten Drei-Monats-Zeitraum 2017 konnten weltweit 590.415 Autos der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ausgeliefert werden, was einem Plus im Vergleich zum dritten Quartal 2016 von 1,2 Prozent entspricht. Auch über das bisherige Jahr (1. Januar bis 30. September 2017) erzielte BMW mit 1.811.234 ausgelieferten Fahrzeugen ein Plus von 3,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielen.

Das Zugpferd im BMW-Stall bleibt natürlich auch weiterhin die Sparte BMW Automobile. Große Zuwächse gab es beim BMW 1er (+10,8 %), beim BMW 7er (+14,7 %) sowie beim BMW X1 (+38,7 %). Das Kompakt-SUV verkaufte sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres insgesamt 207.663 Mal. Von der großen Oberklasse-Limousine, dem 7er, wurden von Januar bis Ende September 2017 weltweit 47.880 Exemplare verkauft und das Kompakt-Modell 1er rollte 143.018 Mal zum Kunden.

Betrachtet man die Absatzzahlen nach Regionen getrennt, so ist in Europa und Amerika ein leichtes Minus zu verzeichnen. Auf dem europäischen Kontinent gingen die Verkäufe mit -1,2 Prozent leicht zurück und auch in Amerika gab es erneut ein Absatz-Minus (-5,1 %). Weiterhin stark entwickeln sich die Absätze an Fahrzeugen auf dem asiatischen Markt. Dort konnte man im dritten Quartal 2017 um 9,5 % zulegen. Und auch auf dem Kernmarkt China gab es ein Plus von 9,0 Prozent.

So richtig nach vorne ging es in Sachen Elektromobilität und bei der Motorrad-Sparte. Die Absätze bei den Elektroautos konnten in den ersten neun Monaten des Jahres um satte 64,2 Prozent auf insgesamt 68.687 E-Autos gesteigert werden. Richtig gut haben sich auch die Produkte von BMW Motorrad in den vergangenen drei Monaten verkauft. Weltweit konnten 39.429 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert werden (+ 11,7 %). Im gesamten Jahr 2017 waren es bislang 127.818 Einheiten, was einem Plus von 10,1 % entspricht.

Trotz leichter Gewinneinbußen bleibt man bei BMW optimistisch. So sollen auch die im Herbst eingeführten Modelle wie der neue BMW 6er Gran Turismo und der neue X3 zur positiven Entwicklung beitragen.

Bilder: © BMW Group

62 responses to “Quartalsbericht Q3 2017: BMW meldet etwas weniger Gewinn”

  1. Daniela Wolf says:

    interessant, dass die Margenproblematik komplett ausgeklammert wurde.

    • Moo says:

      Die nicht existierende? BMW hat sich das Ziel gesetzt im Korridor zwischen 8-10% zu liefern -witziger Weise hört man exakt diesen Korridor in jüngster Zeit auch aus Ingolstadt- und bewegt sich in diesem nun konstant -ohne Ausnahme- seit über 7 Jahren. Eine Zeitspanne und eine Konstanz von der man in Stuttgart und Ingolstadt nur träumen kann.

      • Daniela Wolf says:

        Ingolstadt hat in exakt eingehalten und Stuttgart übertroffen gg.

        • Moo says:

          Über welchen Zeitraum? Historie der letzten 80 Monate (!) würde mich brennend interessieren 🙂 für BMW gelten die 8-10%, für Audi auch? 😉

          • Daniela Wolf says:

            ja alle Premiumhersteller verschreiben sich diesem Korridor, doch MB erreicht den höchsten Wert gefolgt von Audi.

            • Moo says:

              Im letzten Quartal ja 🙂 jetzt bitte noch die Quartalszahlen der letzten 28 Quartale nachliefern! Danke 🙂

              • Daniela Wolf says:

                nochmals: wurde bereits in fast jedem Threat debattiert.

                • Moo says:

                  Dann sollte es ja kein Problem für dich sein, die Zahlen hier zu liefern 🙂 also wenn die Zahlen so leicht zugänglich sind, dann teile sie uns doch bitte mit für Audi im Zeitraum 2010-2017 🙂 also mal Butter bei den Fischen! Zahlen, Daten, Fakten!

                  • Daniela Wolf says:

                    Zahlen Daten Fakten erwarte ich von dir! Beweise mir, dass ich falsch liege.

                  • Moo says:

                    Oh man, da hast du ein schönes Eigentor geschossen, ne? Aber vielleicht lernst du ja was daraus… Glaube ich zwar nicht, aber zumindest hier im Forum hat nun auch der letzte gesehen, dass es dir rein um dummdreiste Provokation geht 🙂
                    P.s. wenn man sich 8-10% zum Ziel setzt und das über 7 Jahre ohne Unterbrechung erreicht, hat man kein Problem. Wenn man in einem Quartal mal an der oberen Grenze ist, aber zuvor des öfteren unterhalb dieser Grenzen war, dann hat man ein Problem 🙂

                  • Daniela Wolf says:

                    der einzige, der hier ein Eigentor schießt bist du… nicht eine einzige Statistik vorgelegt.

    • Mini-Fan says:

      Verstehe zwar deinen Beitrag nicht.

      Von den Produktionszahlen her sieht der Trend für 2017 doch so aus, daß diese höher liegen werden als in 2016, denn

      Zitat:
      “über das bisherige Jahr (1. Januar bis 30. September 2017) erzielte BMW
      mit 1.811.234 ausgelieferten Fahrzeugen ein Plus von 3,7 % im Vergleich
      zum Vorjahreszeitraum”.

      Andererseits gab es bisher in 2017

      Zitat:
      “hohe Ausgaben für neue Technologien und Fahrzeugentwicklungen”

      Sollen diese – bei BMW – schon komplett im Jahr 2017 erwirtschaftet werden, oder wie?
      Dann gäbe es Tesla schon lange nicht mehr.

      Und solange die Marge im angestrebten Korridor von 8-10% liegt…

      • Daniela Wolf says:

        vollkommen korrekt – schwarz auf weiß keine Marge jenseits der 11 % wie zwei Herrschaften hier vehement behaupten.

        • Mini-Fan says:

          Mal unter uns, so ganz privat (es hört ja niemand sonst hier mit):
          Mir persönlich würde es ausreichen, wenn BMW “null’ oder minimalen Gewinn machte – denn schon DANN ist der Bestand von BMW gesichert. Und DAS und nur das interessiert mich.

          Denn auch bei einer “schwarzen Null” sind schon alle Entwicklungskosten, überhaupt alle Kosten (Löhne, Material, Investitionen, ja sogar Abschreibungen) bezahlt, also die Entwicklung und Produktion neuer Modelle gesichert.
          Ob die Aktionäre Riesen-Dividenden einfahren – interessiert mich nicht (es wird die nächsten 10 Jahre nicht nur ehemals große Automobilfirmen geben, die nicht nur keine Dividende (mehr) an ihre Aktionäre auszahlen können, sondern auch solche, wo letztere mit ihren Aktien ihr Clo tapezieren können! )

          Sicher, natürlich interessiert mich schon, daß die Susanne Klatten und Geschwister/ anderen Erben nach Herbert Quandt ihre Aktienpakete nicht an chinesische/ indische “Finanzinvestoren” verhökern.
          Feindliche Übernahmen freilich kann man nicht immer verhindern (aber nur hinsichtlich der auf dem Aktienmarkt tatsächlich gehandelten Aktien – die Klatten ist noch ein Garant dafür. Übrigens genauso wie der VW Konzern für die Audi AG.

    • Ringrichter says:

      Die Höhe der BMW Marge in dieser Hochinvestivphase zu diskutieren ist absolut gaga und zeugt vom kleinen Sachverstand vieler Journalisten. Wundere mich, dass bei dem riesigen Programm, dass BMW momentan mit Intel und Mobileye stemmt (Aufbau einer Entwicklungseinheit mit zusätzlich 5000 Ingenieuren im Unterschleißeim b. München) immer noch eine Marge um die 8 % heraus kommt. In wenigen Jahren wird BMW bei wichtigen Themen wie schon bisher Vorreiter sein und die Standards setzen.

      • DropsInc. says:

        Jupp, genau das ist auch das Problem warum Anleger immer vorsichtiger werden und der Kurs nicht aus dem Saft kommt. Aber nicht nur BMW steht im Fokus der Sensations-Journalisten sondern die Autobauer allgemein. Der eine mehr der andere weniger. Jetzt könnte man wieder von einer Verschwörung gegen die Autobauer reden, wenn man sich die Verleger anschaut und wo sie hingehören, aber das ist nen anderes Thema. Shit Happens, trotz immenser Ausgaben ein beachtliches Ergebnis. Warum wieso weshalb (natürliche Mechanismen) interessiert doch die wenigsten.

      • Quer says:

        Das kapiert doch diese Dame nicht, die ist nur auf Krawall aus.

      • B3ernd says:

        Was sind denn wichtige Themen? Gestensteuerung oder eine Holobrille von Microsoft im BMW Showroom?

        BMW ist aktuell leider in wenigen Bereichen führend. Man geilt sich am überflüssigen Laserlicht auf, baut Autos die schon beim Erscheinen Altbacken aussehen(x3) und der Absatz geht auf wichtigen Märkten zurück. Ohne die permanente Erweiterungen der Wägelchen und dem guten Absatz dieser, würde es eher sein gut aussehen. Standard 48 Volt Boardnetz oder elektrische verdichter sucht man vom Triebwerkbauer vergebens. Der neue 7er musste ordentlich Federn lassen und ist technisch bestenfalls auf S-Klasse Niveau, die schon seit vielen Jahren am Markt ist.

        Unterschleißheim ist mehr als notwendig. Es werden übrigens nicht 5000 Ingenieure eingestellt. Es sollen insgesamt 5000 Arbeitsplätze entstehen.(vom Kötter Sicherheitsdienst, bis zum GF)
        Das ist sicher etwas überspitzt, aber die Integrierung von Alexa mit dem Wagen, sehe ich nicht als Fortschritt an – auch wenn dies auf bt einen extra Artikel auflegt. Man hat sehr gute Technik im Regal. Man lässt sie leider im Ladenhüter i8 versauern, statt großflächig einzusetzen.

      • Mini-Fan says:

        und ich hatte die letzten paar Jahre die heimliche Befürchtung, dass BMW etwas “klamm” sein könnte – weil die zu wenig investiert haben (bei BMW i ging es nicht weiter: die Mitarbeiter wandern ab, der i8 Spyder kommt zu spät, der i5 gar nicht, kein 6-Zyl-Plugin-Hybrid, kein 48V-Netz und keine durchgängige Mildhybridisierung bei 7er und Rolls-Royce, angeblicher Stop des CarbonCore bei neuen i-Modellen etc.)

    • Tim says:

      naja, audi verscherbelt a6,a7,a8 mit 10.000 euro prämie an die unwillige kundschaft, da ist es besser für die mitbewerber (incl. skoda/audi/seat), die marge auszuklammern

  2. DropsInc. says:

    Habt die Ihr nüscht zu tun??? :))

    • Moo says:

      Und nu? Willst du dir wirklich die Blöße geben, dass wir alle Strafen für Audi in den letzten Jahren aufaddieren? Allein Porsche, also die eigenen Kollegen, haben Audi aufgrund ihrer kriminellen Handlungen zu mehr Schadensersatz verklagt als die Südkorea und Schweiz-Strafe zusammen! Also bitte: liefer uns die Summe aller BMW-Strafen und aller Audi-Strafen der letzten 2,3 Jahre und wir reden weiter.
      Und dann bitte auch noch harte Zahlen bzgl. Rendite für die letzten 7 Jahre! Keine Ausflüchte, keine wischi-waschi Antworten, sondern Zahlen!

      • Daniela Wolf says:

        noch mal liefere mir die Zahlen über die Schadensersatzforderungen gegenüber Audi, ansonsten machst du dich nur noch lächerlich!

    • Quer says:

      Jetzt bist du bestimmt wieder feucht im Schritt.

      • Daniela Wolf says:

        wenn ich an meinen Lover denke ja, doch dann werde ich staubtrocken, wenn ich daran denke, wie winzig dein kleiner Loser Schwanz wohl sein mag 🙂

    • Quer says:

      Das sind doch nur Peanuts, gegenüber Audi‘s Mrd Strafen wegen dem Abgasbetrug.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Find us on Facebook

Tipp senden