BMW M3 Individual in Speed Yellow: Tuning mit M Performance Parts

BMW 3er, BMW M3, News | 2.08.2017 von 2

In Abu Dhabi ist vieles ein bisschen größer und bunter als bei uns im autotechnisch doch eher konservativen Europa. Einen Eindruck von dieser verrückten Autowelt …

In Abu Dhabi ist vieles ein bisschen größer und bunter als bei uns im autotechnisch doch eher konservativen Europa. Einen Eindruck von dieser verrückten Autowelt kann man sich immer wieder auf dem Facebook-Kanal des BMW-Händlers Abu Dhabi Motors machen. Regelmäßig stellen die Verkaufsexperten dort besonders farbenfrohe oder schwer getunte Modelle vor. Konkrete Preisvorstellungen sind dabei im vermögenden Emirat weniger wichtig als der möglichst hohe Grad an Individualisierung. Neuestes Exponat im Showroom: ein BMW M3 Individual mit Competition Paket in spektakulärem Speed Yellow, verfeinert mit M Performance Parts und Bauteilen des BMW M4 GTS.

Motorhaube und Frontspoiler stammen vom der limitierten und lange ausverkauften Sonder-Edition GTS und erinnern an die enge Verwandtschaft zwischen BMW M3 Limousine und der Coupé-Version M4. Akustisch untermalt der garantiert nicht unauffällige Sportler seinen Auftritt mit dem satten Klang der BMW M Performance Abgasanlage samt Titan-Endrohren. Die Seitenschweller, der dominante Carbon-Heckspoiler und der passende Heckdiffusor stammen ebenfalls aus dem M Performance Regal.

Während der Einbau der originalen Tuning-Teile in der Regel beim Händler erfolgt, werden die bestellten Umfänge von BMW Individual vor der Auslieferung in der werkseigenen Manufaktur bei München verbaut. Besonders fällt dabei am BMW M3 von Abu Dhabi Motors natürlich die Außenfarbe Speed Yellow ins Auge, an der die nachgerüsteten Carbon-Bauteile besonders effektvoll zur Geltung kommen. Farblich angepasste Applikationen und Ziernähte im dunkel belederten Innenraum runden den spektakulären Auftritt ab.

BMW M3 Individual: Competition-Paket mit 450 PS

Unter dem Power-Dome der GTS-Motorhaube arbeitet der bekannte Sechzylinder-Biturbo im Competition-Trimm, der über das optionale Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe satte 450 PS und 550 Nm Drehmoment auf die Hinterräder im Sternspeichen-Design überträgt. Von Null auf Hundert sprintet der Speed Gelbe BMW M3 Individual in runden 4,0 Sekunden, verzögert wird mit der optionalen Keramik-Bremse. Sehr viel mehr wird der künftige Besitzer im Alltagsbetrieb auch nicht ausprobieren können: in Abu Dhabi liegt das allgemeine Tempolimit auf Autobahnen bei gar nicht so spektakulären 120 km/h.

(Fotos: BMW Abu Dhabi Motors)

2 responses to “BMW M3 Individual in Speed Yellow: Tuning mit M Performance Parts”

  1. Wombat says:

    Was mir bei diesen Fotos von Abu Dhabi Motors immer wieder auffällt und mich jedes Mal wieder zum schmunzeln bringt:

    In Sachen Autos, da lassen es die Araber ja so richtig krachen. Da ist keine Farbe zu hässlich, kein Tuning zu prollig, je mehr Kokolores im und ums Auto verbaut ist und je auffälliger es aussieht, umso besser. Geld spielt – natürlich – keine Rolle.

    Und im krassen Gegensatz dazu steht dieser “Präsentationsraum”, der ja offenbar auf allen Fotos immer derselbe ist. Dunkel, muffig, piefig, ein paar alte Kinostühle aus den 80ern reingestellt, kein Tageslicht, vielleicht noch irgendwo im Keller…

    Da hat bei uns jeder Opel-Händler ansprechendere Präsentationsräume mit viel Licht, Glas, Metall, Chrom, Ledersesseln, whatsoever. Von BMW-Welt & Co. ganz zu schweigen.

  2. Torsten Windbeutel says:

    In Abu Dhabi leben die 1970er Jahre wieder auf.
    Gelbe Autos waren auch bei uns hip: Sonniges marinogelb beim VW Passat, oder pastelliges kaschmirgelb beim Opel Kadett, sogar der erste BMW 5er (E12) in schreiendem golfgelb.

    Doch dieser Trend hatte so seine Tücken, denn alleinstehende Lehrerinnen mittleren Alters fuhren zumeist einen DAF 55 mit der selbst für dieses Zielgruppe leicht zu bedienenden Variomatic.

    Besagte gelbe DAF Automobile parkten im Hochsommer bei glühender Hitze mit leicht geöffnetem Seitenfenster (es gab zu dieser Zeit so gut wie keine Klimaanlagen im Auto) am Straßenrand, wodurch diese Vehikel sehr leicht mit einem Postkasten verwechselt werden konnten.

    Die hohe Anzahl der Nachforschungsanträge verspäteter oder gar verschwundener Briefsendungen in den Sommermonaten war Indiz für dieses häufig auftretende Malheur.
    Sicher ein Grund, warum die Autofarbe GELB für lange Zeit aus dem Straßenbild fast verschwand.

    Da heute weder DAF-Pkw mehr hergestellt werden und dazu klassisch gelbe Briefkästen im email bzw. WhatsApp Zeitalter mehr und mehr an Bedeutung verlieren, erlebt die Autofarbe GELB ein Comeback.

    [Aus gegebenen Anlass nachfolgender Warnhinweis: für einen “quer-Drops” Leser ist dieser Kommentar nicht geeignet -daher bitte NICHT lesen, es könnten bleibende mentale Schäden auftreten].

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