BMW M8 GTE absolviert erste Testfahrten auf dem Lausitzring

BMW M8, Motorsport | 20.07.2017 von 31

Der neue BMW M8 GTE hat seine ersten Testfahrten auf dem Lausitzring absolviert. Wir erhalten so die ersten Fotos vom neuen Rennwagen, der bereits Anfang …

Der neue BMW M8 GTE hat seine ersten Testfahrten auf dem Lausitzring absolviert. Wir erhalten so die ersten Fotos vom neuen Rennwagen, der bereits Anfang 2018 sein Renndebüt geben wird. Der Prototyp auf Basis des Ende nächsten Jahres startenden BMW 8er Coupé wurde bisher hinter verschlossenen Türen entwickelt und scheute jeden Kontakt mit der Öffentlichkeit, nun zeigen drei Fotos die brachiale Aerodynamik des BMW M8 GTE. Unübersehbar sind die riesigen Lufteinlässe an der Front, die großen Öffnungen in der Motorhaube zur Durchströmung von Kühlkörpern im Motorraum und der imposante Heckflügel. Extrem breit ausgestellte Radhäuser erlauben eine erheblich breitere Spur und eine im Vergleich zur Serie grundlegend überarbeitete Fahrwerkstechnik für den Motorsport-Einsatz.

Bei den ersten drei Testtagen saß mit Martin Tomczyk ein extrem erfahrener BMW Motorsport-Pilot am Steuer des BMW M8 GTE, der im Januar 2018 bei den 24 Stunden von Daytona erstmals an den Start gehen wird. Noch wichtiger ist aber die Rückkehr nach Le Mans, denn mit dem M8 wird BMW endlich als Werksteam an die Sarthe zurückkehren.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): “Den BMW M8 GTE auf der Rennstrecke zu sehen, macht mich sehr stolz. Alle Beteiligten haben in den vergangenen Monaten großartige Arbeit geleistet, so dass wir mit unserem neuen Flaggschiff im GT-Sport nun an diesem Meilenstein in der Entwicklung angekommen sind. Natürlich dient solch ein erster Test zunächst einmal dazu, das Fahrzeug kennenzulernen. Dabei steht der Sicherheitsaspekt deutlich mehr im Vordergrund als die Performance. Aber der erste Eindruck, den der BMW M8 GTE auf der Strecke macht, ist sehr positiv.”

Martin Tomczyk: “Ich fühle mich zunächst einmal sehr geehrt, dass ich den ersten echten Test des BMW M8 GTE auf der Rennstrecke fahren durfte. Ich hatte mit dem Fahrzeug großen Spaß. Der BMW M8 GTE ist aus dem Stand heraus gut zu fahren und für uns Piloten in seinem Fahrverhalten leicht berechenbar, was wichtig ist. Wir konnten viele Kilometer abspulen und Daten sammeln. Sogar in Richtung Performance haben wir schon die ersten Schritte gemacht, was für eine Test-Premiere alles andere als selbstverständlich ist. Das werden wir bei den weiteren Tests natürlich deutlich intensivieren und auf der starken Basis, die wir hier am Lausitzring vorgearbeitet haben, aufbauen.”

31 responses to “BMW M8 GTE absolviert erste Testfahrten auf dem Lausitzring”

  1. DropsInc. says:

    Schon jetzt ne brutale Optik, wenn er so fährt wie er aussieht, thumbs up thumps up!!!

  2. Meo says:

    Die Nierenform sieht wahnsinnig gelungen aus! Schade, dass keine Rückansicht dabei ist.

    • Thomas_01 says:

      Ich finde die Niere abslout unharmonisch und befremdlich.

      • DropsInc. says:

        Ihr abslout sieht auch etwas unharmonisch aus

        • Dailybimmer says:

          Diese Niere ist mir seit Jahren aus diversen AB Renderinge bekannt und so was von verkehrt und obsolet, das glaubst du gar nicht.

          • DropsInc. says:

            Seit Jahren? BMW 6er G14 (2017): Vorschau — 18.05.2016 trifft doch zu, obsolet? Wieso? Habe sie bei keinem aktuellen BMW gesehen.

            • Dailybimmer says:

              X2, Gran Coupe Studie, und diverse Bmw Photoshop Rendering in diverse Auto Magazine, meist unter der Rubrik Modellvorschau zu finden und nun wurde diese Niere im obigen Bild zum 8er Weiterentwickelt. Hatte damals diese Ausgabe gekauft, lag sogar ein Jahr noch zurück und wurde evtl.l etztes Jahr nochmals aktualisiert. Wie dem auch sei, da haben wir den Salat.

    • Fagballs says:

      Die Meinung kann ich nicht teilen, mir gefällt das nicht, das sieht so ein bisschen nach so einem sehr grumpy Gesichtsausdruck aus D: Aber unterschiedliche Geschmäcker und so 😉

  3. Fagballs says:

    Mal ne dumme Frage: Wenn ich die Haube sehe, passt da doch gar kein Motor drunter, oder? Bzw Fahrzeuge, die solche Öffnungen haben, tragen ihren Motor weiter hinten. Der 8er soll doch aber kein Mittelmotorfahrzeug werden, oder?

  4. B3ernd says:

    Man kann nur hoffen, dass der Lausitzring dem Motorsport treu bleibt und nicht verkauft wird. Sollte wirklich die DEKRA der neue Käufer werden, verliert Deutschland(sehr wahrscheinlich) eine Rennstrecke.

    • M54B25 says:

      Ist doch schon längst passiert: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/dekra-uebernimmt-lausitzring-zentrum-fuer-autonomes-fahren-geplant-3378642.html

      Aber wieso sollte dadurch die Rennstrecke wegfallen? Das wird sicherlich in einer GmbH gebündelt und dann können sich die Rennserien mit dieser über PReise und Einsätze einigen. Die DEKRA will ja sicherlich auch Geld verdienen.

      • B3ernd says:

        Nagut, “schon längst” ist zwar übertrieben, dennoch Danke für die Info. Dann hat er zum 1.Nov. einen neuen Inhaber.

        Die Pläne der DEKRA sehen anders aus und Moto GP und die DTM bringen wenig Einnahmen. Ein Bekannter arbeitet als Ingenieur bei der DEKRA. Wie im AMS Text beschrieben, soll der Ring, die Infrastruktur etc. ausgebaut werden.

        Die Investitionen, wie eine Stadt zu erbauen, um autonomes Fahren zu erproben, geschieht nicht von heute auf morgen. 2018 wird die DTM wohl noch stattfinden, dann wird’s eng auf dem Ring.

        • M54B25 says:

          Also längst bezog sich darauf, dass schon alles unterschrieben ist und keine Absichtsankündigungen, d.h. die gesamte Vorphase mit Absichtserklärung und Vertragswerk aufsetzen dürfte schon einige Monate vorher angelaufen sein.

          Zu den Zuschauerzahlen im L-Ring bei DTM, V8-Star und anderen Tourenwagen-Veranstaltungen 30.- 40.000, beim Indycar Debüt volle Hütte so an die 80.000 – ich ware jeweils selbst live dabei. Hängt also schlicht von der Rennserie ab, Berlin mit knapp 4Mio und das Umland ist nur 130km entfernt – das zieht schon gut Leute an. Vielleicht noch mit einem guten Konzert verbunden, ist das eine gute Location.

          MotoGP ist eine ganz andere Sache – unter dem folgenden Link findest Du mal die Zuschauerzahlen vom Sachsenring: https://www.motorsport-magazin.com/motogp/news-239421-zuschauerschwund-adac-haelt-sachsenring-die-stange/ und das ist shon eine richtige Ansage! Jetzt noch wieder mit einem möglichen deutschen GP-Siegfahrer dürfte das Interesse wieder steigen und bei den Zahlen lohnt sich das auch am L-Ring!

          Auf die TCR mit einem attraktiven Rahmenprogramm hätte ich mich sehr gefreut und wäre auch gerne hingefahren, DTM finde ich zu lahm. War lange Fan aber jetzt ist das eine Kinderserie mit Standard-Lego Fahrzeugen geworden….

          • B3ernd says:

            Das mag sein, dennoch muss das alles realisierbar sein. Einfacher lässt sich mit dem neuen Areal Geld verdienen, in dem man es an BMW und Co vermietet. Man möchte ein Hightechnologiecenter fürs autonome Fahren eröffnen. So etwas in der Größe hat kein Hersteller zur Verfügung.

            Die DEKRA hat Stand Juni 2017, zusammen mit dem DTM Vermarkter verkündet, dass diese 2018 auf dem L Ring stattfindet – 2019 ist ungewiss und die Stimmen werden immer lauter, dass der Motorsport enden wird.

            V8 Star ist Geschichte, Indicar zu 99,9 % ausgeschlossen. Somit fallen zwei Erfolgsgaranten weg.

            Für die Region (Lausitz)wünsche ich mir ein fortbestehen diverser Rennserien – Restaurants und Hotels profitieren davon.

            Leider ist die Infrastruktur in der Lausitz alles andere als stark, weshalb sich immer wieder Veranstalter gegen den L Ring entschieden haben. Was nützt ein Rennwochenende mit 80.000 Leuten, wenn 40.000 nicht wissen wo sie schlafen sollen oder das nächste freie Hotel 70 km entfernt ist. Dies ist nur ein Grund, warum der L Ring seit 17 Jahren rote Zahlen schreibt.

            • M54B25 says:

              Die L-Ring wurde ja auch mit der Begründung an genau der jetzigen Stelle gebaut, das Berlin mit 3,7Mio Einwohner und dessen Speckgürtel mit nochmal ca. 1,5 Mio potentielle Besucher wären. Und das kann ich bestätigen funktioniert soweit, dass es keine Hotels braucht. Von Berlins Süden ist es ca. 1h mit dem Auto entfernt vom Norden nochmals 1h dazugerechnet. Wir haben es beim Indycar Lauf auch so gemacht dass wir alle 3 Tage hingefahren sind – das war mit 4 Kumpels und einem Auto immernoch günstiger gewesen als in einem Hotel in der Nähe zu schlafen und dennoch mindestes 30 Minuten im Anfahrtsstau zu stehen.

              Was ich aber hinzufügen möchte zur Misere ist der derzeitige Zustand der Rennserien selbst – habe mit gestern nochmal aus Langeweile (Dauerregen) den altuellen DTM-Lauf angeschaut – boa ist das tödlich : Start mit ein bisschen Action, dann kommen 33% der Fahrezeuge in den ersten 3 Runden rein, dann bis zur Halbzeit nochmal 33% und dann kurz bei 2/3 des Rennen die restlichen 33% – bis zu diesem Zeitpunkt strategischen Fahren mit dem ganzen DRS Getöns und dann zum Schluss noch mal ein bisschen Action wenn jemand seine Reifen geschont hat. Und für so ein Rennen soll ich dann den weiten Weg und das Geld auf mich nehmen? Und das für Fahrzeuge die es so auf der Straße gar nicht gibt? Flaps überall und Flaps auf den Flaps wo das Auge hinschaut, einmal berührt fliegen die Teile und der Abtrieb geht dahin. Motoren die es als Serie nur mal beim E92 gab bei den anderen Mitbewerbern gar nicht? Wo soll ich da Begeisterung für eine Marke oder ein Fahrzeug aufbringen wo das gar nicht authentisch ist?

              Zu alten DTM oder STW Zeiten sind teilweise Fahrzeuge von Rennbesuchern an der Strecke gewesen die sahen wie die Tourenwagen selbst aus – die Motoren gab es in fast genau der Form und man konnte die auf fast DTM/STW Werte tunen – das waren Zeiten wo der Rennfan sein Fahrzeug um den Kurs hat hetzen gesehen! Das fehlt m.M.n. um wieder die Leute an nehezu egal welche Rennstrecke ranzuholen!

  5. Fourbe Rds says:

    Man könnte ihn auch als neuen m6 gt3 verkaufen….

  6. Kommentator says:

    XK Coupe? (1996 – 2005)
    Hoffentlich ! ist die Tarnung hier absolut perfekt.
    Wäre nämlich sonst eine ästhetische Katastrophe, gerade die komplette Seitenansicht. Langweiliger geht´s nimmer.
    … und der Bereich unter den Scheinwerfern an der Frontschürze, komplett glattgebügelt – ist der 8er-concept denn zu 100% vergessen worden?
    DANN wäre doch so eine extreme Tarnung nicht notwendig, wenn er sowieso so oder sehr ähnlich kommt.

    • quickjohn says:

      Das ist ein getarnter GT-Rennwagen.
      Anhand dessen Rückschlüsse auf die Serie zu ziehen und eine Wertung vorzunehmen ist einfach nur Nonsens!

      • Kommentator says:

        “Das ist ein getarnter GT-Rennwagen.
        Anhand dessen Rückschlüsse auf die Serie zu ziehen und eine Wertung vorzunehmen ist einfach nur Nonsens!”
        … ich verstehe: Kritik (wie immer hier – siehe eine Unmenge an gelöschten Kommentaren …) unerwünscht.
        Aber:
        … lässt man die atem(be)raubend gelungenen Stylingdetails des concept weg, und schleift alles rund, dann kommt so was raus.
        Auch die Front ist insgesamt gähnend langweilig – was sich noch ändern muss, will man davon was an Emotionen in die Serie “transportieren”.
        Nur “breit” machen ist noch lange nicht alles.
        Hier wie auch sonstwo.
        Nicht mehr und nicht weniger wollte ich sagen.

      • DropsInc. says:

        bleibt wie immer Geschmacksache. Dem einen gefällt er, dem anderen nicht. Ich finds klasse, ne schöne rennflunder, wie aus einem Guss. Man darf auch nicht vergessen, der 8er tritt gegen Luxusklassen an, weiß gar nicht ob da soviel Emotion verlangt wird. In der Rennserie wird das Fahrzeug eh nix mit der Serie gemein haben. Bin da deiner Meinung. Immer das vorpreschen ist nicht nach meinem Geschmack. Kritik ja, aber Besserwisserei, nein

  7. Dailybimmer says:

    Da kommt er also, der Porsche 911 Konkurrent von Bmw der ursprünglich als 6er Nachfolger geplant war und in einer dramatischen Nacht und Nebelaktion zum 8er deklariert wurde, nennt sich Höherpositionierung. Er ist dennoch kleiner und sportlicher aber breiter als der aktuelle 6er geworden. Geplant war ein adäquates Gegenstück zu S Klasse Coupe und herauskam ein ernst zunehmender Ferrari Porsche Killer. Weiter so Bmw!

  8. Mini-Fan says:

    Original-Zitat BT:
    “Der neue BMW M8 GTE .. Rennwagen, der bereits Anfang 2018 sein Renndebüt geben wird. Der Prototyp auf Basis des Ende nächsten Jahres (2018) startenden BMW 8er Coupé”

    BMW hat die Zeitmaschine erfunden:

    Das 8er Coupé “startet Ende 2018”.
    Auf dessen Basis enstand (Vergangenheitsform!) der Prototyp (den BT uns “am 20.07.17” zeigt, auf dem Lausitzring) des BMW M8 GTE, der bereits “Anfang 2018” sein Renndebüt geben wird.

    Wer war zuerst da, die Henne oder das Ei?

    Zur Ehrenrettung von BMW:
    “Der M8 kommt von der Rennstrecke auf die Straße.”

    Sagt BMW.

    Aber wenn der 8er ein Luxus-Coupé werden soll – dann hat er sowieso nichts mit einem M8 GTE gemein. Und eigentlich auch nichts mit einem M8.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Find us on Facebook

Tipp senden