1. Halbjahr 2017: US-Absatz der BMW Group leicht rückläufig

News | 5.07.2017 von 44

Die Schere zwischen dem größten Einzelmarkt der BMW Group und den Verfolgern hat sich im ersten Halbjahr 2017 weiter geöffnet. Der Absatz in den USA …

Die Schere zwischen dem größten Einzelmarkt der BMW Group und den Verfolgern hat sich im ersten Halbjahr 2017 weiter geöffnet. Der Absatz in den USA ging nicht nur im Juni 2017 leicht zurück, auch für das erste Halbjahr 2017 ergibt sich ein Minus von 4,1 Prozent auf 171.291 Einheiten. Damit bleibt der US-Markt zwar der zweitgrößte Einzelmarkt für BMW, der Rückstand auf den längst unangefochtenen Spitzenreiter China ist aber wieder etwas größer geworden.

Die Kernmarke BMW konnte zum Abschluss des 1. Halbjahrs immerhin ein leichtes Plus von 0,4 Prozent vermelden, weil einige der SUV-Modelle deutlich zulegen konnten. Große Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr gibt es außerdem bei X1, 4er und 5er – fast alle übrigen Baureihen mussten hingegen zweistellige Rückgänge verkraften und sind weniger gefragt als vor einem Jahr.

Auch im Wettstreit um die Rolle des Premium-Marktführers hat die BMW Group derzeit keine besonders guten Karten auf der Hand. Zwar konnte Mercedes-Benz bewegte sich zwar im Juni mit 28.994. Einheiten und einem Wachstum um 1,8 Prozent auf ganz ähnlichem Niveau wie die BMW, in den übrigen Monaten des ersten Halbjahrs 2017 haben sich die Schwaben aber bereits einen respektablen Vorsprung erarbeitet: Während die Kernmarke BMW auf 149.086 verkaufte Fahrzeuge kommt, liegt Daimler bereits bei 161.960 Einheiten.

Trotz stärkerem Wachstum liegt Audi in den USA weiterhin klar auf dem dritten Rang. Die Ingolstädter steigerten sich im Juni um 5,3 Prozent auf 19.416 Einheiten, wobei vor allem der Erfolg des neuen A5 bemerkenswert ist. Der sportlicher positionierte A4-Ableger fand bedingt durch die zwischenzeitliche Einführung des viertürigen A5 Sportback im Juni über 1.500 Kunden mehr als im Vorjahr. Seit Jahresbeginn kommt Audi auf einen US-Absatz von 102.971 Fahrzeugen, das entspricht einer Steigerung um 6,2 Prozent.

44 responses to “1. Halbjahr 2017: US-Absatz der BMW Group leicht rückläufig”

  1. Mini-Fan says:

    Und selbst, wenn es im Rückblick auf das Jahr 2017 dann irgendwann heißen sollte:

    – Absatzzahlen der reinen Verbrenner: stagniert – im Vergleich zu 2016 (trotz neuem 5er und touring)

    – Absatz e-unterstütze Fahrzeuge: 100.000, in 2017

    – Gewinn der BMW Group in 2017: stagniert/ identisch mit 2016:

    Dann würde ich das dennoch positiv bewerten, da es zeigt, dass BMW bereits jetzt für die Zukunft (“i performance”) gut aufgestellt ist.
    Nicht jeden Hersteller wird es so gut treffen, die nächsten Jahre. Auch und vor allem nicht PSA…

    “Grenzen des Wachstums” – ganz aktuell.

    • Quer says:

      Wenn man bedenkt das BMW laut Presse einen e-Dreier mit einer Reichweite von 400 km vorstellt, wo ist jetzt Mercedes oder Audi ????

      • Mini-Fan says:

        Also “konkret” angekündigt für 2018 und 2019 sind lediglich der Mini und der neue X3 als reine Stromer. Der e-3er kommt ganz sicher nicht vor 2020, denke ich.

        Da beim Golf VII wohl nicht von vornherein ein reines e-Modell mit eingeplant war, wird BMW es auch hinkriegen, das Modell auf e umzustricken.
        Aber warum nicht gleich auf Basis des (chinesischen) 1er UKL-Sedan, vielleicht sogar mit längerem Radstand?

      • Moo says:

        Leider brauchen wir uns bei dem Thema nicht mehr aus dem Fenster lehnen… Wir haben mit i3 grandios (Ernst gemeint) gestartet, Elektromobilität in Deutschland ganz stark mit BMW verknüpft, aber dann leider zu zaghaft gehandelt… Ich prophezeie leider, dass wir im Jahr 2019 von den drei OEM s das geringste Angebot an BEVs haben werden

        • Mini-Fan says:

          Macht nix.
          Dafür zahlen in 2019 “die anderen” erstmal ordentlich Lehrgeld – während BMW schon etwas Geld verdient, mit “i”.

          Gut, Marktanteile (in %l wird BMW natürlich verlieren.

    • Dailybimmer says:

      Wenn die Bmw M GmbH 2017 auf einen Absatz von 100.000 Einheiten kommen sollte wäre ich ganz Happy damit.

  2. Dailybimmer says:

    Gerüchten zufolge soll der Elektro 3er des
    aktuellen Models als Studie auf der diesjährigen IAA präsentiert und 2019 auf Basis des nächsten 3er Bmw G20 Jagd auf den Tesla Model 3 machen .

    https://www.google.de/amp/s/www.golem.de/news/elektroauto-3er-bmw-soll-elektrisch-fahren-1707-128744.amp.html

    E- Mini soll noch angeblich 2019 kommen, Bmw sucht derzeit noch nach einem geeigneten Produktionsstandort. Meine Tipp wäre der Opel Standort in Eisenach der angeblich kurz vor der Werksschliessung steht aufzukaufen und den E Mini von dort aus zu produzieren.

    https://www.google.de/amp/m.bild.de/reg
    ional/leipzig/bmw/baut-bmw-den-e-mini-in-leipzig-52437704,view=amp.bildMobile.html

  3. Quer says:

    Bin auf die Halbjahr Verkäufe weltweit gespannt, Mercedes hat mehr als 1,1 Mio Autos verkauft.

  4. Dailybimmer says:

    @ M54B25

    AMS hat in der neusten Ausgabe ein Interview mit Entwicklingsvorstand Klaus Fröhlich geführt. 8er GC ist für 2020 ebenfalls bestätigt. Hier ein Ausschnitt.

    AMS: Wie sehen ihre Pläne zur Emissionsreduzierung beim Benziner aus?

    Klaus Fröhlich: Ein nächster Schritt ist die Einführung von Partikekfiktern. Speziell bei Leistungsstarken Fahrzeugen ist das aber eine Herausforderung, weil diese Filter einen enormen Gegenstück erzeugen. Beim Brennverfahren ist Wasserdirekteinspritzung interessant, da sie zweifach wirken kann: Leistungssteigerung über eine Erhöhung der Kopffestigkeit und Absenkung der Stickoxiden Rohemmissionen. Deshalb ist die Wasserdirekteinspritzung in unserem Motorenbaukasten möglich, sie wird aber nicht zeitnah in der Breite angeboten werden. Sie ist besonders effizient, wenn direkt in den Brennraum eingespritzt wird. Doch für diese System gibt es derzeit noch keinen Serienlieferanten, und zudem erfordert es einen weiteren verbauten Behälter im Auto.Es bereitet mir aber zunehmend Kopfzerbrechen, dass wir den Anforderungen nicht mehr mit innermotorischen Maßnahmen begegnen können, sondern immer mehr zusätzliche Systeme komplexitätserhöhend ins Auto integrieren müssen. Dabei spielt natürlich auch die Rekuperation über 48 V Technik eine Rolle. Allein damit lässt sich knapp zweistellige CO2 Emissiondreduzierung erteichen, ohne das der Kunde einen Nachteil hat. Sie sehen: Alle unsere Autos müssen künftig für alle Technologien vorbereitet sein.

    • Dailybimmer says:

      “Doch für diese System gibt es derzeit noch keinen Serienlieferanten, und zudem erfordert es einen weiteren verbauten Behälter im Auto”.

      Wieso???

      http://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/wasse
      r-statt-benzin-mit-dieser-innovation-spart-bosch-bis-zu-13-prozent-kraftstoff-57792.html

    • Mini-Fan says:

      “enormen Gegendruck erzeugen”

      dieses Problem hatten die Amis so ähnlich schon mal, Anfang der 70er. Als sie mangels blauem Himmel über ihren smogverhangenen Großstädten den Kat einführten.
      Da gingen die Leistungen ihrer V8 rapide in den Keller.
      Aber auch bei BMW, z.B. beim M535i (E28) nur noch 185 PS mit Kat und bleifreiem Normalbenzin – statt bisher 218 PS ohne Kat + mit verbleitem Super.

    • Mini-Fan says:

      Interessant, dieses Interview vom 18.01.17 (!):

      Vor allem diese neue Plattform “Gen 5”, die auch eine Elektrifizierung z.B. des 8er ermöglicht.

      Und Dir besonders “schmecken” dürfte, dass “wir in Richtung Power-Hybrid einen großen Schritt machen werden”.
      Und: ” E-Boost und Rekuperation passen zu M sehr gut”.

      Aber auch erwähnenswert:
      “‘Knapp’ 2-stellige CO2-Reduzierung” durch Rekuperation über 48V-Technik heißt übersetzt: (lediglich) “eine Verbrauchsreduzierung um weniger als 10%”
      Sie kostet pro Fahrzeug aber “einen 4-stelligen Euro-Betrag, den der Kunde erst einmal nicht bezahlen will” – d.h., da legt BMW irgendwas zwischen 1000 und 9999 EUR drauf, verdient also diesen Betrag pro Fahrzeug weniger – als bei einem mit herkömmlichem Antrieb.

      • Dailybimmer says:

        Ist immer noch günstiger als wenn man die CO2 Vorgaben ohne Zusatzsysteme nicht erfüllt, weil es sonst für Bmw womöglich noch teurer wird, geschweige für den Endkunden. Also ist m.M.n die 48 V Lösung die günstigere Variante siehe im neuen Audi A8 usw und zusammen mit WaterBoost wäre Bmw motorisch der Konkurrenz Meilenweit voraus und Bmw könnte langfristig einige Vierzylinder Motoren wieder durch 6 Zylinder Motoren ersetzen und wir wäre alle wieder happy.

        • Mini-Fan says:

          Sicher, “Strafzahlungen” an die EU sind “verlorene Kosten”

          Dann besser diese Beträge in die Technik des Autos stecken, also an den Kunden weitergeben – auch wenn dieser es nicht honoriert.
          Was BMW ja schon heute bei den “i performance – Modellen” vorexerziert – indem sie an diesen weniger verdienen als an “reinen” Verbrennern
          (Zitat: daran Geld zu verdienen “ist eine Herausforderung”)

          Habe übrigens vor einigen Tagen irgendwo gelesen, dass vermutlich statt heute 3-Zyl. zukünftig wieder 4-Zyl. kommen könnten, statt der 4-Zyl. wieder 6-Zyl.
          Definitiv passé seien aber die Saugmotoren, ohne turbo ginge zukünftig nichts mehr.

  5. Uwe says:

    Würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn BMW 2019 den G20 schon mit reinem E-Antrieb bringt und dann noch zu vergleichbaren Kosten wie den Tesla 3. Bei dem Opel Ampera war ja das Geschrei auch groß und nun ist das Fahrzeug quasi nicht verfügbar.

    • Dailybimmer says:

      Wenn schon dann ab 2020 und zu Preisen ab 60.000, 20.000 Mehr als Tesla 3 die m.M.n für den Bmw 3er BEV zu rechtfertigen sind.
      A) Weil ein Bmw 3er
      B) Weil er mehr Reichweite hat als Tesla 3.
      C) 60.000 Euro weil Bmw erst ab Preisen von 50.000 Euro in die Gewinnzone kommt.

      • Mini-Fan says:

        Mag ja sein, dass bei einem BMW 620d GT im Vergleich zu einem Opel Insignia 2.0 Diesel manche Weggenossen einen “Mehrpreis” von 20.000 EUR für gerechtfertigt halten.
        Aber die Hinweis, man brauche diese 20.000 EUR, um in die Gewinnzone zu kommen – das zieht beim Käufer nicht.

        Außerdem hat Tesla im Bereich der e-Mobilität bestimmt kein schlechteres Image als BMW.

        • Dailybimmer says:

          Ein 3er Bmw zeichnet sich gegenüber dem Wettbewerber in dem Fall Tesla durch Fahrfreude aus, sprich Antrieb, Getriebe, Lenkung, Design, Qualitätsanmutung, Federungskomfort, Image und Verarbeitungsqualität. Ein Tesla kann all das aber eben nicht so gut wie ein 3er Bmw und wenn der 3er BEV noch eine längere Reichweite hat warum soll er nicht 60.000 Euro kosten. Immerhin bewegen wir uns preislich in Region eines M2.

    • Mini-Fan says:

      Dem Fröhlich-Interview zufolge kommt die neue elektrische “Gen 5″-Plattform erst in 2021 – mit dem ” i next”.
      Wird also nichts mit einem Serien-e-3er in 2019/ 2020.

      Außerdem muss Tesla erstmal seine 400.000 Tesla-Model3-Kunden bedient haben (was dauern wird, nichts Neues bei Tesla – Jahre?!) – bevor sie in den Gefilden anderer Hersteller (wie zB BMW) versuchen brauchen/ können, Käufer zu generieren.
      Weil, sie könn(t)en denen ja gar nicht(s) liefern, zumindest nicht vor 2020.

      • Mini-Fan says:

        Nachtrag:

        Ich will Tesla nicht schlecht(er) reden:

        Natürlich haben die 400.000 unverbindlichen Vorverträge den Anlegern/ Tesla-Aktien-Spekulanten gezeigt, dass eine ernstgemeinte Nachfrage nach diesem Model3 besteht – und dadurch den Aktienkurs von Tesla beflügelt (guter Marketing-Schachzug, ein “Gut” “zuzuteilen” statt “zu verkaufen”.
        Von diesem “Snob-Effekt” konnte auch Mercedes in 1976/77 beim W123 profitieren:
        Die Leute warteten bis zu 2.5 Jahre auf ihren popeligen W123 mit popeligem Vierzylinder 200/ 230E mit 109 PS, zahlten sogar Aufpreise:
        Die Kaufverträge wurden gehandelt (nein, nicht im Netz, war damals noch nicht erfunden), die Fahrzeuge dadurch künstlich begehrenswert gemacht.

        Dafür gab’s beim W124 eine “Sternfahrt” tausender Taxifahrer nach ” Schduaget” – wegen der “Qualität” – in Anführungszeichen.

        Was war der 525/ 528er gegen den W123 ein grandioses Auto …

      • Dailybimmer says:

        Alle Quellen sprechen von 2020 für den 3er BEV. Der iNext ist eine andere Baustelle, der soll ja bekanntlich vollautonom und vollelektrisch fahren mit einer angeblichen Reichweite von 550 Km und gegen Aufpreis 750 Km maximal. Das ist der Stand der Dinge für 2020. Lass mich mal in die Glaskugel schauen, lass es 250 Km mehr werden in 2025. Bin der Meinung das die geplante Ladedauer von 30 Min die ein Elektro Auto benötigt oder bald benötigen wird 2025 nochmals deutlich unterboten wird. Ich rechne bald mit E-Autos mit einer Ladedauer von wenigen Minuten für eine maximale Reichweite von 750 km, gegen Aufpreis 1000 km für 2025, wenn nicht schon früher.

        • Mini-Fan says:

          Ich weiß nicht, ob der iNext SO eine ganz “andere Baustelle” ist:

          Lt. dem von Dir zitierten Interview mit Fröhlich kommt mit dem iNext eine neue e-Plattform (“Gen 5”), die es ermöglicht, bereits auf dem Markt befindliche, neuere Modelle (also wie den 8er oder den 3er G20) “nachträglich” zu 100% zu elektrifizieren.

          Aber in 5 min Strom tanken für 750 km – das sind nun wirklich Hirngespinste.
          Hast du dir mal die Stromstärke ausgerechnet?
          Und: Was “darf” denn eine solche Zapfsäule kosten? Und wieviele davon brauchen wir bundesweit?
          Kannst’ dazu ja auch mal die Glaskugel befragen …

          • Dailybimmer says:

            Ich Rede bereits von der übernächsten Akkugeneration nach 2022, ab 2025 mit einem zusätzlichen Range Extender und 250 km mehr als die 750 Km Reichweite die für den i Next geplant ist und einer nochmals schnelleren Ladezeit, hoffentlich dann mit der von mir ausgedachten Zeit von gerademal 5 Minuten. Wie gesagt alles noch Zukunftsmusik kann aber durchaus Realität werfen. Ist ja noch lange hin bis 2025. Abwarten.

          • Dailybimmer says:

            Ich rede bereits von der Übernächsten Akkugeneration Ionenbatterie nach 2022 ab 2025 mit einer deutlichen Entwicklungssprung nach vorne was Reichweite mittels Range Extender’s gegenüber den i Next 550 Km und gegen Aufschlag 750 Km schaffen soll. Wie das ganze in 5 Minuten Ladezeit zu realisieren ist, überlasse ich den Ingenieuren. Bin nur Der Ideenlieferant. Gehe davon aus das es Tesla als erster Herrsteller gelingen wird dies zu erreichen. Bmw wird im 2025 erstmal damit beschäftigt sein seine Dieselantriebe auszumustern.

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