Engine of the Year Awards 2017: BMW i8 erneut ausgezeichnet

BMW i8, News | 22.06.2017 von 19

Im Rahmen der Engine Expo wurden gestern in Stuttgart die International Engine of the Year Awards 2017 verliehen. Eine internationale Jury mit 58 Journalisten aus …

Im Rahmen der Engine Expo wurden gestern in Stuttgart die International Engine of the Year Awards 2017 verliehen. Eine internationale Jury mit 58 Journalisten aus 31 Ländern hat die ihrer Meinung nach besten Motoren in 13 verschiedenen Klassen gewählt und dabei auch den Antrieb des BMW i8 ausgezeichnet. Wie schon im Vorjahr gewann der Plug-in-Hybrid die Hubraum-Klasse von 1,4 bis 1,8 Liter Hubraum und auch der zweite Platz hat sich nicht verändert: Der Turbo-Dreizylinder BMW B38 mit 1,5 Liter Hubraum hat die Jury auch ohne zusätzlichen Elektromotor überzeugt.

Weniger erfreulich ist aus Münchner Sicht, dass der dritte Erfolg des BMW i8 in Folge in diesem Jahr der einzige Klassensieg bleibt. Insgesamt holten Motoren aus München 2017 einen Sieg sowie fünf zweite, zwei dritte und drei vierte Plätze. Damit zählt die BMW Group auch in diesem Jahr zu den erfolgreichsten Herstellern, obwohl es nur in einer Kategorie für den Spitzenplatz gereicht hat. Mit gleich fünf Klassensiegen darf sich Ferrari allerdings als unumstrittener Gewinner der Motoren-Awards feiern lassen.

Die zentrale Rolle für die Erfolge spielt der BMW B38-Motor, der auch im Heck des i8 für Vortrieb sorgt. Der Turbo-Dreizylinder ist an fünf der acht Podiumsplätze beteiligt, denn neben dem Doppelsieg in der Klasse von 1,4 bis 1,8 Liter Hubraum trägt der B38 auch zum zweiten Platz des i8 in der Kategorie Green Engine sowie zum dritten Platz des i8 in der Gesamtwertung International Engine of the Year 2017 bei. Außerdem holt die auf 1,2 Liter Hubraum verkleinerte B38-Variante für den MINI One in der Klasse von 1,0 bis 1,4 Liter den zweiten Platz.

Der Biturbo-Reihensechszylinder S55 aus BMW M3 und M4 erringt in der Klasse von 2,5 bis 3,0 Liter Hubraum den zweiten Platz und muss sich nur dem aufgeladenen Sechszylinder-Boxer des Porsche 911 geschlagen geben. Auf dem vierten Rang dieser Klasse landet der BMW Quadturbo-Diesel, der unter der Haube von 750d und M550d arbeitet.

Einen weiteren zweiten Platz sichert sich der elektrische Antriebsstrang des BMW i3 in der Kategorie Electric Powertrain. Der i3 wird außerdem vierter in der Klasse Best Green Car. Der kleine Range Extender, der optional für den BMW i3 erhältlich ist, holt in der Klasse unter einem Liter Hubraum den dritten Rang.

Übersicht: Die Sieger der Engine of the Year Awards 2017

International Engine of the Year 2017: Ferrari 3,9 Liter Biturbo-V8
Best New Engine 2017: Ferrari 3,9 Liter Biturbo-V8
Best Green Engine: Tesla Model S & X vollelektrischer Antrieb
Best Electric Powertrain: Tesla Model S & X vollelektrischer Antrieb
Best Performance Engine: Ferrari 3,9 Liter Biturbo-V8
< 1,0 Liter Hubraum: Ford 999 ccm Dreizylinder-Turbo
1.0 – 1.4 Liter Hubraum: PSA 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbo
1.4 – 1.8 Liter Hubraum: BMW 1,5-Liter-Dreizylinder-Hybrid (i8)
1.8 – 2.0 Liter Hubraum: Porsche 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder
2.0 – 2.5 Liter Hubraum: Audi 2,5-Liter-Turbo-Fünfzylinder
2.5 – 3.0 Liter Hubraum: Porsche 3,0-Liter-Turbo-B6
3.0 – 4.0 Liter Hubraum: Ferrari 3,9 Liter Biturbo-V8
> 4.0 Liter Hubraum:  Ferrari 6,3-Liter V12

19 responses to “Engine of the Year Awards 2017: BMW i8 erneut ausgezeichnet”

  1. Meo says:

    Da war BMW aber schon mal deutlich besser aufgestellt… In der 1,5 Liter Sparte einen Preis zu holen sollte ja wohl nicht der Anspruch eines Herstellers von “sportlichen” Automobilen sein…

    • Pro_Four says:

      …die Hersteller rück(t)en die letzten Jahre alle eng zusammen, große Sprünge macht da keiner mehr.

      • Meo says:

        Das stimmt wohl (leider). BMW hat ja hier sonst in der 3.0 Liga schon mehr als genug Preise abgesahnt.

        Bin mal gespannt wie so ein Ranking sich in ca. 20 Jahren aufgliedern wird.

        Ich glaube/befürchte ja, dass im “Elektro-/Digitalisierungs-Zeitalter” weit weniger Wert auf Motorisierung/Antrieb gelegt wird…

      • Bosphore says:

        …obwohl es in einem von mehreren Zeitschriften gesehen wie https://www.forumbmw.net/

      • M54B25 says:

        Naja da ist noch viel Luft nach oben beim Verbrenner. Auch wenn es keiner so recht glauben mag aber auch die aktuellen F1 oder WEC Antriebe sind immer noch eine Spielweise für die Hersteller, um die Serienprodukte verbessern zu können:
        – Optimierung des Verbrennungszyklus – Stichwort Vorkammerzündung bei Mercedes

        – Optimierung der Treibstoffe und der Additive
        – Energierückgewinnung, hier aus dem Abgas
        – Energiemanagement wie in der WEC: Wo wird beim Fahren am effizientestens elektrische Energie eingesetzt, wo nur Verbrenner
        – Integration von E-Antrieben direkt in den Powertrain, die M GmbH scheint das ja auch beim kommenden M3/M4 zu planen

        Erste Ansätze zeigt ja MB mit dem kommenden AMG Hypercar – da soll ja direkt der F1 V6 und die KERS-Technologien eingesetzt werden. Gut dann dauert es noch ein paar Jahre bis es in Serienmodellen zu erschwinglichen Preisen verfügbar wäre, aber Luft für Verbesserungen ist meiner Meinung nach immer noch da!

        • Dailybimmer says:

          Wasserdirekteinspritzung und 48 V Batterie vergessen?

          • M54B25 says:

            Nö – die gibt es ja schon in Serien – also nichts mehr, was im Rennsport getestet werden muss oder noch zur Serienreife zu bringen wäre 😉

            • Dailybimmer says:

              Aber nicht bei Bmw aktuell, ausser M4 GTS, der war ja limitiert und ohne 48V Batterie.

              • M54B25 says:

                Schau mal bitte hier https://www.bimmertoday.de/2015/07/02/fahrbericht-bmw-dreizylinder-mit-direkter-wassereinspritzung/ – ziemlich genau 2 Jahre her, das wird in Kürze in Serie kommen – vielleicht schon imnm i8 Facelift . Deswegen habe ich es nicht weiter aufgeführt.

                • Dailybimmer says:

                  Danke für die Info, jetzt weiss ich was du gemeint hast. Wird auch langsam Zeit das die Wasserinjektion mit der 48V Batterie zusammen in Serie kommen.

                  • M54B25 says:

                    Wasser ersetzt nicht Benzin, dafür reissen Dir die Chemiker die Ohren ab – die Physiker hingegen korrigieren, dass das eingespritzte Wasser die Temperatur im Verbrennungsraum senken und damit eine effizientere Verbrennung stattfindet 😉

                    Beim Rest hat Du Recht und Danke für die Links – lese ich mir gerne durch!

                  • Dailybimmer says:

                    Das Wasser Benzin nicht ersetzt weiss ich auch, habe nur den Tester im Video zitiert der sagte das Wasser zum Teil den Benzin ersetzt.

                  • Mini-Fan says:

                    Jetzt musste ich doch lachen.
                    Aber Du warst ja freundlich.

                    Ja, der Energiegehalt von Wasser, gemessen in kWh, ist gleich Null. Es sei denn, Du hast kochendes Wasser, dann hat’s wenigstens Wärmeenergie (die können wir im Auto aber kaum gebrauchen)

                    PS.
                    Außerdem kann man die Prozentzahlen nicht einfach zusammenzählen. Bei 101% Ersparnis würde das Auto dann Sprit herstellen …

                  • Mini-Fan says:

                    Wenn du die Bremsenergie vollständig (!) rekuperieren willst, dann brauchst du einen derart starken e-Generator, der der kW-Leistung einer herkömmlichen Bremsanlage entspricht. Schätze mal in der Gegend von 500 kW (das sind 680 PS).
                    Hast du aber zB nur 113 PS/ 83 kW (z.B. 740e oder S-Klasse-Hybrid), dann ist zB bei einer Vollbremsung 3/4 der kinetischen Energie perdu – als Wärmernergie. In die Umwelt.

                    Also liegt die Lösung in stärkeren e-Motoren (beim Hybriden). Und nicht so sehr in riesigen Batterien/ Akkus.
                    Also Mildhybrid. Aber bitte nicht mit 15 PS …

  2. Dailybimmer says:

    Gratulation an Ferrari und Porsche. Die besten V12, V8 und 3.0 l R6 Motoren kommen derzeit nicht von Bmw.

  3. Sascha says:

    Wie kann man nur den Quad Turbo auch nur irgendwo positiv erwähnen?
    Das Ding gehört so schnell wie möglich abgeschafft und durch einen 48V Elektro “Turbo” ersetzt.

    • Mini-Fan says:

      Warum?

      Abgasenergie (kinetische Energie) ist “kostenlos”.
      Strom für den e-turbo hingegen muss vorher erstmal produziert werden, im Ernstfall durch das Verbrennen von Sprit. “Kostet” also.

      Außerdem hat man beim Hybriden schon den e-Motor als Drehmomentverstärker ab Drehzahl Null. Da braucht man eigentlich keinen e-Verdichter. Es sei denn, man kann mit ihm (noch) sauberere Abgase erzielen.

      Aber natürlich ist der 48V-Generator, der auch als (geräuschloser) Anlasser fungiert, die Zukunft.

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