BMW M5 F90: M xDrive und weitere Details zur Technik

BMW M5, Videos | 17.05.2017 von 134

Schon vor einigen Monaten haben wir es angekündigt, nun hat es die M GmbH bestätigt: Der neue BMW M5 F90 mit serienmäßigem Allradantrieb wird auf …

Schon vor einigen Monaten haben wir es angekündigt, nun hat es die M GmbH bestätigt: Der neue BMW M5 F90 mit serienmäßigem Allradantrieb wird auf Knopfdruck zum Hecktriebler. Die Technik dafür nennt BMW M xDrive und sorgt damit für eine klare Abgrenzung vom gewöhnlichen xDrive der AG-Modelle. M xDrive ist ein Allradantrieb, der natürlich für zusätzliche Traktion sorgt – dessen Abstimmung aber in erster Linie mit maximaler Fahrdynamik realisiert wurde.

Im Fall des BMW M5 F90 wird der Fahrer die Wahl zwischen drei Allrad-Modi haben. Schon im Standard-Modus 4WD ist M xDrive betont hecklastig ausgelegt, verteilt die Kraft aber je nach Fahrsituation und Traktion vollvariabel zwischen Vorder- und Hinterachse. Das Aktive M Differenzial an der Hinterachse übernimmt zudem die Kraftverteilung zwischen den Hinterrädern und kann dabei mit einer Sperrwirkung zwischen 0 und 100 Prozent arbeiten. Diese Konfiguration sorgt dafür, dass die Kraft des Ende 2017 auf den Markt kommenden BMW M5 F90 beinahe verlustfrei in Vortrieb umgewandelt werden kann.

Wer sich auch in einer Power-Limousine noch mehr Agilität wünscht, kann im M Dynamic Mode (MDM) in den Modus 4WD Sport wechseln. Mit diesem Setup wird noch mehr Kraft an die Hinterräder geschickt und außerdem mehr Radschlupf zugelassen. Das Resultat ist die M-typische Agilität, allerdings gepaart mit den Traktionsvorteilen eines dynamischen Allradantriebs. Die Abstimmung ist auf den Rennstrecken-Einsatz bei Trockenheit ausgelegt und dürfte für die meisten Fahrer die optimale Einstellung für die Jagd nach Rundenzeiten darstellen.

Deaktiviert der Fahrer DSC komplett, kann er neben den beiden bereits vorgestellten Allrad-Modi auch den dritten Modus von M xDrive aktivieren: Der schlicht 2WD genannte Fahrmodus macht den BMW M5 F90 zum reinen Hecktriebler. So lässt sich die Limousine wie ihre Vorgänger problemlos für Drifts nutzen und erlaubt es dem Fahrer, den M5 ganz nach eigenem Geschmack entlang des Grenzbereichs zu balancieren.

Für standesgemäße Kraftreserven kommt wie angekündigt eine in vielen Details weiterentwickelte Variante des bekannten V8-Biturbo mit 4,4 Liter Hubraum zum Einsatz. Der doppelt aufgeladene Achtzylinder bietet mehr Leistung und Drehmoment als bisher, auf genaue Zahlen will sich die M GmbH derzeit aber noch nicht festlegen. Mit höherem Einspritzdruck, neuen Turboladern, leistungsfähigeren Schmier- und Kühlsystemen sowie einer nochmals optimierten Abgasanlage dürften aber alle Zutaten an Bord sein, um schon mit dem Einstiegsmodell des BMW M5 F90 mindestens 600 PS anbieten zu können.

Die Schaltarbeit übernimmt ein 8-Gang M Steptronic Getriebe, das mit extrem kurzen Reaktionszeiten und rasanten Gangwechseln begeistern soll. Im Vergleich zum bisher eingesetzten 7-Gang-DKG bietet das neue 8-Gang-Wandlergetriebe nicht nur einen zusätzlichen Gang und eine entsprechend breitere Spreizung, es soll außerdem auch mit mehr Komfort beim Anfahren, Parken und Rangieren überzeugen. Schnelle Mehrfach-Rückschaltungen für spontane Beschleunigungswünsche sind ebenso möglich wie manuelle Gangwechsel über die Schaltwippen am Lenkrad.

Bevor der BMW M5 F90 gegen Ende des Jahres in voller Pracht und ungetarnt vorgestellt wird, hat die M GmbH noch einige weitere Details zur Technik verraten: Trotz des Wechsels auf Allradantrieb und des noch potenteren Antriebs wird die neue Generation leichter als der Vorgänger mit Hinterradantrieb. Der F90 profitiert dabei vom Leichtbau-Konzept des 5er G30, der je nach Motorisierung rund 100 Kilogramm leichter als bisher geworden ist. M5-spezifische Anzeigen in Instrumenten-Display und HUD sowie zwei frei konfigurierbare M-Tasten am Lenkrad verstehen sich praktisch von selbst.

Frank van Meel (Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW M GmbH): “Der integrale Bestandteil von M xDrive ist eine zentrale Intelligenz mit M spezifischer Software für die integrierte Regelung von Längs- und Querdynamik. Damit feiert im neuen BMW M5 eine Antriebstechnologie Premiere, die Agilität und Präzision des Standardantriebs mit der Souveränität und Traktion des Allradantriebs kombiniert. Damit lässt sich der neue BMW M5 sowohl auf der Rennstrecke wie auf der Straße auch bei besonderen Witterungsbedingungen gewohnt sportlich und zielgenau dirigieren.”

Timo Glock: “Ich bin ein großer M5 Fan. Ich fahre oft lange Strecken, brauche Platz für meine Familie, möchte aber gleichzeitig nicht auf die Möglichkeit verzichten, mein Auto sportlich zu bewegen. Mit M xDrive lässt sich der neue BMW M5 nicht nur wie gewohnt präzise und agil steuern, sondern bietet mir als Wahlschweizer auch bei besonderen Umweltbedingungen wie Nässe und Schnee ein spürbares Plus an Traktion und Beherrschbarkeit – in Alltagssituationen, aber auch im fahrdynamischen Grenzbereich.”

134 responses to “BMW M5 F90: M xDrive und weitere Details zur Technik”

  1. Dailybimmer says:

    Nichts anderes als die schnellste Limo der Welt erwartet man von Bmw M heute wie damals Mitte der Achtziger. Bmw M5/M8 an die Macht.

    • M54B25 says:

      Ein M8 wäre aber ein Coupe und das es vom E31 nur einen Prototypen gab, weisst Du ja sicherlich…

      Und ansonsten definiere mal bitte “schnell” – Längs- oder querdynamisch – welche Diziplin, welche Strecke – schnell ist alleinstehend nämlich nur relativ!

      • Dailybimmer says:

        “Ein M8 wäre aber ein Coupe und das es vom E31 nur einen Prototypen gab, weisst Du ja sicherlich…”

        Klar, aber das der nächste 8er GC angekündigt ist, von dem es höchst wahrscheinlich eine M Variante geben wird, weisst du sicherlich auch…
        .

        • M54B25 says:

          Nein das weiss ich noch nicht, derzeit fahren auch nur die Prototypen des Coupes und Cabrios rum. Ein GC Ableger war noch nicht dabei. Würde mich acuh wundern, wo der den platziert werden soll – über dem 7er als 4-Türer wäre seltsam?

          Hast Du da weitere Infos?

        • Mini-Fan says:

          was Krüger schon vor einem halben Jahr definitiv angekündigt hat:
          Es wird einen BMW 9er geben. Nach BMW-Nomenklatur also ein 4-Türer.

          Vielleicht eine Art GranLusso mit 4 Türen?
          Dann braucht es nicht noch ein 8er GranCoupé.

          • Dailybimmer says:

            Mit Elektroantrieb oder Hybrid?

            • Mini-Fan says:

              Ach, vergiss’ doch den Reiz eines Elektromotors. Der hat keinen.

              Ich denke, V8 und V12.
              Oder R6, V8 und V12, alle als Mildhybrid.

              • Dailybimmer says:

                Was für einen Sinn ergibt ein 9er Limo mit V8 und V12 Motor wenn es den 7er schon mit V8 und V12 gibt?

                • Mini-Fan says:

                  “Sinn eines 9er’s?”

                  Dass sich die Hoffnung von Krüger erfüllt, in der Preis-Liga zwischen 7er und Rolls-Royce noch vor dem Aussterben der Dinosaurier (“Verbrenner”) noch schnell viel Geld verdienen zu können – die Maybach- Versionen machen offensichtlich neidisch …
                  Von der kompletten Hybridisierung oder gar Elektrifizierung von BMW hatte Krüger damals noch keinen Ton gepfiffen (oder es selbst noch nicht gewusst, nehme ich eher an).
                  Und bei einer realen Reichweite von 750 km – da ist die BMW-eigene Dynamik aufgrund des Akkugewichts längst flöten gegangen. Also eher keinen reinen e-Motor.
                  Ich tippe auf Mildhybrid-V12.

              • Fagballs says:

                > Ach, vergiss’ doch den Reiz eines Elektromotors. Der hat keinen.

                Setz dich mal in nen Tesla Model S P100D, teste den Ludicrous Mode und sag mir dann noch mal, dass Elektromotoren keinen Reiz haben.

                • Mini-Fan says:

                  Ja, den Reiz der irren Beschleunigung – natürlich .
                  Und, ich habe es schon mal hier geschrieben, das Losfahren eines ICE im Bahnhof, das fasziniert schon, auch vom Geräusch her.
                  Aber eine alte V200 – mit riesigem V12-Diesel: auch!

                  • Fagballs says:

                    Eben, vieles hat irgendwo einen Reiz, lässt sich aber nicht überall anwenden. Ich finde das Brüllen der Triebwerke eines Flugzeugs beim Start auch mega, aber Autos mit Jet-Antrieb werde sich wohl nicht durchsetzen. Verbrennungsmotoren haben auch ihren Reiz, besonders akustisch, aber gerade weil heutzutage jeder Hersteller Sportmodelle mit Klappenauspuff in Serie hat, nutzt sich dieser Charme auch ab. Gleichzeitig finde ich das fast lautlose irrsinnige Beschleunigen mit Elektromotor auch charmant, auch weil nicht die ganze Nachbarschaft was davon hat.

                    PS: Ich kann mich nicht mehr so gut an meine letzte ICE Fahrt erinnern, aber die beschleunigen doch gar nicht so krass.

                  • Mini-Fan says:

                    Nein, beim ICE kein besonders starker, aber ununterbrochener Schub bis Tempo 250, begleitet von diesem Surren der Triebwerke.
                    Hört sich vor allem vom Bahnsteig aus “gut” an.
                    Und dann bei “Zimmerlautstärke” die 250 km/h vom Display oben am Dach ablesen.

                  • Fagballs says:

                    Da musste mal Shinkansen fahren. Hatte letztes Jahr das Vergnügen. Pünktlich, sauber, schnell, Top 4G Empfang, in jeder Hinsicht dem ICE überlegen.

        • M54B25 says:

          Nein, deswegen hatte ich ja nachgefragt. Das dem 5er GT der 6er GT folgt ist bekannt, dass es ein 8er Coupe und Cabrio geben wird auch – aber von einem 8er GC habe ich bis dato nichts gehört oder wie bei den zuvor genannten Fälle auch noch nichts Prototypenartiges gesehen.

          Gibt es da Quellen oder Bilder – irgendwas greifbares an Informationen zu?

          • Dailybimmer says:

            Vielleicht weil ein GC Modell meistens immer 2 Jahre nach dem Erscheinen von Coupe/Cabrio folgt. Der 8er Coupe wurde schliesslich auch erst vorheriges Jahr gesichtet. Abwarten und Tee trinken.☺

            • M54B25 says:

              Naja, wenn man den Inhalten aus dem Link glauben schenken möchte und Zitat daraus “the 8 Series Gran Coupe is likely to arrive in 2018-2019” dann sollten sich jetzt schon entsprechende Protoypen finden lassen. Das Chassis ist vorhanden, die Motoren auch und selbst bei einem späten 2018er Release müssten Mitte 2017 schon erste Fahrzeuge zur Erprobung unterwegs sein.

              Des Weiteren sind die Teaser-Bilder vollkommen unrealisitisch – es wird keine Klappscheinwerfer mehr geben, dazu sind die Bestimmungen zum Fußgängerschutz zu streng, als dass dort noch eine technisch machbare Lösung für möglich wäre.

              Dann wird von einem 4.0 Liter V8 Turbo geredet – klar ist dass der aktuelle 4.4er ersetzt wird, 4.0 klingt auch sinnvoll bzgl. Gleichteilestrategie – aber gerade wenn dieser Motor gleich zum Anfang mitkommen soll/muss (Top-Modell), müsste der doch langsam mal in seinem zukünftigen Greenhouse ausgeführt werden?!?

              So sehr ich mir nichts mehr wünsche als einen würdigen E31 Nachfolger – auf eine 4-türige Variante verzichte ich gerne, das kann nur ein schlechter Kompromiss werden!

      • Fagballs says:

        Ich denke mal längsdynamisch aus dem Stand wird auf absehbare Zeit keine Limousine der Welt dem Tesla Model S P100D die Stirn bieten können. (Ich finde keine belastbaren Daten, aber schon der P85D hatte fast 1000 Nm Drehmoment und der P100D ist noch ein gutes Stück schneller auf 100.) Fast alles Limousinen sind dann bei 250 oder 280 begrenzt. Der spannende Faktor bei BMW ist doch die Querdynamik, zum Teil messbar, aber auch einfach das Grinsen, wenn der Fahrer merkt, wie er das Fahrzeug mit dem rechten Fuß steuern kann. Weißte selber, war ne rhetorische Frage, oder?

        • M54B25 says:

          Ich versuche in Foren keine rhetorischen Fragen zu stellen und hatte das auch mit der Beliebigkeit des Attributes “schnell” ohne jeglichen Kontext zum Ausdruck gebracht.

          Selbst ein Tesla P100D ist nur ein paar mal schnell – bis die Akkus und die Elektronik überhitzen. Dann fährt die Kiste auch nur im Not-Modus und kommt auf 60km/h nach 10 Sekunden.

          Naja und Grinsen kannste nur wirklich sehr schlecht objektiv messen, was dann die Bescheinigung von “schnell” ebenso subjektiv macht…

        • Mini-Fan says:

          wart’s mal ab, da kommen die Chinesen und bauen um einen noch größeren Akku und einen noch stärkeren e-Motor eine Karosserie drumherum.
          Längsdynamisch …

          • Fagballs says:

            Sonderlich viel geht da tatsächlich nicht mehr. Der Tesla beschleunigt fast so schnell von 0 auf 100 wie er von 100 auf 0 verzögert. Da hilft mehr Kraft auch nicht mehr.

            • Mini-Fan says:

              ist natürlich richtig – nur wird Tesla in dieser Leistungsklasse von bis zu 500 kW (oder darüber) nicht alleine bleiben.
              Die Physik und die StVZO (Haftreibung der Reifen, keine F1-Slicks) setzen Grenzen.

            • Mini-Fan says:

              Hierzu muss ich etwas entgegnen:

              Die (max.) Bremsleistung limitiert natürlich nicht das Beschleunigungsvermögen. Wenn -angenommen- ein Tesla S in 2.8 sec von 100 km/h auf Null verzögert, dann wird er eine Bremsleistung von geschätzt 700 PS haben.

              Vor vielen/ einigen Jahren, als Bremswege von 40 m (aus 100 km/h) noch Utopie waren, konnte man tatsächlich in der sog. Auto-‘Fachpresse” lesen, dass die theoretisch maximal mögliche Bremsverzögerung bei 9.81 m/s2 liegen würde (entsprechend der Gravitationsbeschleunigung, beim freien Fall). Was natürlich Unfug ist.
              Sicher, irgendwo ist beim Bremsen wegen der Haftreibungswerte Schluss.

              Nebenbei:
              Bei einem Frontalaufprall mit 50 km/h gegen eine Betonmauer liegt je nach Länge der Knautschzone (“Bremsweg” 60 cm?) die Verzögerung bei ca. 40g, also dem 40-fachen von 9.81 m/s2

              • Fagballs says:

                Natürlich ist die maximale Verzögerung 1g Quatsch, wer auf sowas kommt, sollte Schreibverbot kriegen.

                Aber die Kontaktfläche der Reifen zur Straße ist das beschränkende Element bei fast allen Dingen. Wenn die Bremsen zuhauen, hörst du die Reifen quietschen, weil die Bremsen besser verzögern als die Reifen es auf die Straße bringen. Die Geschwindigkeit von 100 auf 0 ist also komplett den Reifen geschuldet, die Bremsen können im Normalzustand (nicht heiß gelaufen, nicht abgenutzt) immer mehr als das. Spielst du den Film rückwärts ab, hast du die Beschleunigung von 0 auf 100 in der gleichen Zeit, weil auch der Motor zu jeder Zeit mehr Leistung abgibt, als die Reifen auf die Straße bringen können.

                Und ich meine, dass jedes Auto mehr Bremsleistung als Beschleunigungsleistung hat. Im Zweifelsfalls muss die Karre doch zum Stehen kommen, selbst wenn das Gaspedal klemmt oder die Elektronik spinnt.

                • Mini-Fan says:

                  Dass “der Motor jederzeit mehr Leistung abgibt, als die Reifen auf die Straße bringen können” denke ich nicht. Das würde ja heißen, dass die ASC/ ASR immer (die Leistung runterregelnd) müsste. Sicher, es gibt auch Sportwagen, die bei manchen Geschwindigkeiten noch im dritten Gang durchdrehen wollen.

                  Und bei richtig alten Sportwagen oder Rennautos ist/ war die Bremsleistung wesentlich geringer als die Motorleistung.
                  Bei heutigen Autos natürlich nicht mehr.

                  • Fagballs says:

                    > Dass “der Motor jederzeit mehr Leistung abgibt, als die Reifen auf die Straße bringen können” denke ich nicht.

                    Remember: Wir waren beim Tesla Model S und der Beschleunigung von 0 auf 100. Bei den Tausendirgendwas Newtonmeter, die die Karre auf die Reifen bringt, würde ich tatsächlich davon ausgehen, dass in den 2,8 Sekunden mehr Leistung am Start ist, als die Reifen weg kriegen.

                    > Und bei richtig alten Sportwagen oder Rennautos ist/ war die Bremsleistung wesentlich geringer als die Motorleistung.

                    Mal davon ab, dass ich bei der Betrachtung auch im Jetzt war: Früher hatten die auch nicht so viel Leistung. Bei der Recherche für meinen Post bin ich über einen Post von 2004 gestoßen, der 400PS als Supersportwagen bezeichnet hat. Ein Ferrari F40 hatte 478 PS vor knapp 30 Jahren. Auf der Gegenseite sind zwar die Bremsanlagen mit Keramik und Carbon relative neue Entwicklungen, die aber in erster Linie der dauerhaften Haltbarkeit und damit Bremskraft dienen. Ich würde behaupten, auch eine Bremsanlage von 1990 hatte schon 400-500kW Bremsleistung oder mehr. Natürlich nicht die einer Ente, aber wir waren ja auch bei Sportwagen 😉

    • Mini-Fan says:

      schon gestern im Netz weitere Berichte: 2x unter focus.de und 1x bei ams:
      305 km/h.
      608 PS.
      Performance-Version + 30 PS

  2. Kommentator says:

    Die bereits vor 2 Tagen, also am 15.05.2017 von mir losgetretene Diskussion unter:

    https://www.bimmertoday.de/2017/05/15/bmw-m550d-2017-erste-fotos-vom-g30-mit-quadturbo-diesel/

    bmw-m550d-2017-erste-fotos-vom-g30-mit-quadturbo-diesel

    … um die Verweigerung eines BMW M550i als touring wurde im Artikel hier nur bestätigt.
    Mit nicht akzeptablen Gründen. Mit Weltmarkt-Geschwätz.

    >> einen M5-V10 mit Schaltgetriebe gab es mal exklusiv nur für den amerikanischen Markt.
    Wer bei uns einen haben wollte, musste re-importieren.
    Die Europäer konnten das nie zufriedenstellende, aber mit Gewalt in den Markt gedrückte SMG-Getriebe nicht abwählen.

    Europa ist und bleibt der emotional wichtigste + stabilste Markt für BMW auf der Welt, das sollte man nicht vergessen.
    Und seine Herkunft sollte man schon gar nicht verleugnen, auch nicht seine Freunde und Fans.

    Es wird sich rächen. Der (andere) Kombis fressende Kühlergrill von Audi wird ja auch immer größer … ebenso wie der von zahlreichen Mercedes T-Modellen …
    Da diese 3 Marken sowieso schon immer mehr austauschbar sind, wird es schwierig sein, mal entlaufene Kunden zurückzugewinnen. Mit was auch?

    Und wenn der nächste 3er NEU kommt, mit (nur) 40 kg Gewichtsersparnis, dann will man dennoch mindestens 8 % bis 10 % Kraftstoffersparnis präsentieren.
    Was mit normalen Mitteln nicht geht.

    Aber durch den TOD des Handschaltgetriebes.

    Und dann wird eben deswegen getrixt:
    >> auch dort, beim NEUEN 3er, werden die Schaltgetriebeversionen 330i / 340i wohl gestrichen, wie heute schon bei 230i und M240i, das bringt allein schon mal 5 %.
    Sogar schon der Basis-4-Zylinder-Benziner musste schon mehrfach jetzt „dran glauben“ (nämlich dass für seinen Fahrer eine Automatic das beste und einzig sinnvolle ist), siehe neuer 5er und neuerdings auch X1 …

    … um auf dem Papier – wo sonst? – „gut“ da zustehen.

    WARUM nicht ein echtes 6-Gang-Schongang-Getriebe? – DANN stimmen auch die CO2-Werte wieder, auch im Vergleich zur Automatic.
    Und alle sind wieder zufrieden.

    • Dariama says:

      Die Personen, welche sich den neuen M5 kaufen werden, sind die letzten, die es stört, dass BMW hier Allrad oder eine Automatik verbaut. Fans schön und gut, aber mit Puristen verdient man kein Geld… (;

      • Kommentator says:

        Tut mir leid:
        Ich hatte meinen Post unter den falschen Artikel platziert … sollte zum M550i … ist jetzt auch dort!

        P.S.
        ich habe nichts gegen den neuen M5 Automatic, auch nichts gegen die Automatic beim M550i.

        • Dariama says:

          Sorry war auch von meiner Seite falsch formuliert… Sollte eher allgemein sein und nicht als direkte Antwort zu Ihrem Post dienen (;

      • M. Power says:

        “mit Puristen verdient man kein Geld” kein schon sein, die Massenprodukte gehen sicherlich an 0815 Autofahrer. Das sind aber meistens keine treuen Kunden, die schauen beim Wechsel alle möglichen Produkte an und kaufen was gerade gefällt.
        Puristen bleiben der Marke meistens treu, was für BMW ja auch wichtig ist. Nur wenn es irgendwann für Puristen/Fans keine passenden Produkte hat, werden auch die einen Wechsel der Marke in Betracht ziehen.

        • Kommentator says:

          “Nur wenn es irgendwann für Puristen/Fans keine passenden Produkte hat, werden auch die einen Wechsel der Marke in Betracht ziehen.”

          … wann ist´s so weit?

          Dann werden wir halt irgendwann sehr viele Youngtimer-Halter unter den BMW-Fans finden.
          Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, eines E46-325iX touring mit 192 PS und Schaltgetriebe “unter dem Hintern” zu haben, mit erst 120.000 Original-Kilometer. Absolut fantastisch – auf extrem kurvenreicher Strecke – und viel besser, als ich für möglich gehalten habe.

          Wenn BMW-Entwickler eingestellt werden, müssten diese 2 Wochen Praktikum machen. Mit so was.
          Die würden sich dann nämlich weigern, den BWL-Lackaffen deren komische Träume zu erfüllen.

          • M. Power says:

            Mit dem habe ich bereits angefangen, habe gerade einen M3 E30 gekauft.
            Seit der dröge M4 auf dem Markt gekommen ist, habe ich keine Lust mehr auf neue M Modelle. Da behalte ich lieber meinen M3 E92, macht viel mehr Spass.
            Um auf den M5 zurückzukommnen, für mich ist der M5 E39 nach wie vor der geilste M5. Klar sind die neuen schneller und ausgereifter, aber der E39 hat noch Charakter und man spürt den V8.
            Mal schauen was der neue zu bieten hat….??

          • Mini-Fan says:

            Saab-Liebhaber gibt es auch sehr viele.
            Denen bleiben auch nur die Young- und Oldtimer…

        • Meo says:

          Die “Puristen”, die sich auf die Gedankengänge hin meinen einen Daimler o. Ä. kaufen zu müssen, sollen das gerne tun. Bei den meisten machen die sich damit dann nun mal einfach lächerlich…

          • M. Power says:

            Verstehe ich nicht, was soll an einem Youngtimer lächerlich sein?
            Soll doch jeder kaufen und fahren was er will, mir machen nun mal ältere Auto mehr Spass. Ich habe für den Alltag auch ein aktuelles Modell, fahre aber lieber mit meinem “Garagengold”.
            Ich finde dafür z.B. die Tesla Fahrer lächerlich, weil die meisten glauben sie seine Weltverbesserer und fahren so umweltfreundlich Auto… Was ja gar nicht stimmt…!

            • Meo says:

              Habe meinen Kommentar auf die Kunden von aktuellen Fahrzeugen bezogen, nicht auf Youngtimer-Kunden. Sorry, war vielleicht nicht optimal formuliert/platziert von mir.
              Aber deinen Ausführungen stimme ich voll zu 😉

        • Dariama says:

          Wollte eher damit ausdrücken, dass Puristen nicht die Käufer des neuen M5 sind.
          Mit Puristen meinte ich auch nicht Fans an sich, sondern die auf vergangene Technik fixierten Liebhaber (:

          • Mini-Fan says:

            richtig.
            Saugmotor, R6, RWD, Sound, Schaltgetriebe, Übersichtlichkeit.
            Allenfalls noch ein Sperrdifferential, Servo, ABS und ASC.

            Mercedes-Puristen haben natürlich andere Werte.
            Aber auch die werden aktuell nicht bedient. Weder von BMW, und schon gar nicht von Mercedes.

            Bleiben wirklich nur die Youngtimer. Sogar vom finanziellen Aspekt her. Und Umweltaspekten.
            Allenfalls der M2. Der aber wohl endgültig ein Auslaufmodell ist. Und nicht für jeden Puristen finanziell erreichbar.

      • Kommentator says:

        … es gab mal einen M5 – mit 4,94-Liter-V8 – ohne Turbo (derselbe Motor wanderte samt Getriebe dann auch in den Z8) – UND 6-Gang-Handschaltgetriebe / Automatic NICHT erhältlich.
        Zwar kein Hochdrehzahl-V8 (400 PS / bei 6.600 Umdr.), aber doch noch irgendwie M-pur & Business-Class in Einem.

        Für “Arme” war der nicht. Auch der Z8 nicht.

      • Mini-Fan says:

        mit Puristen, die Geld genug haben, schon. Und anderem Geldadel, Sammlern und Leuten, die eine Geldanlage suchen.
        Nur i.d.R. nicht mit BT-Usern.

    • M. Power says:

      Ja leider sind die Handschalter am aussterben, was ich sehr schade finde.
      Ich finde ein Sport Automat von BMW ist für den Alltagsverkehr gut, aber für den echten Fahrspass finde ich ein Schalter nach wie vor top. Klar auf der Rennstrecke ist ein DKG schneller, aber auf der Stresse spielt mir das keine Rolle.
      Hingegen finde ich ein DKG für den Altag sehr mühsam und unkomfortabel.

      • Mini-Fan says:

        BMW größte Unterschied zwischen der “normalen” ZF-8-Gang-Automatic” und der “Sport-Steptronic” ist: der Aufpreis von 150 EUR.
        Etwas geänderte Software. Das war’s.
        Wie auch zwischen 220i/ 225i/ 230i. Bei allen der gleiche Motor.

        Ich empfand es schon Ende der 90er als eine Art Vergewaltigung, sämtliche Modelle des 7er E38 mit serienmäßiger Automatik anzubieten. Ausgerechnet bei BMW!
        Mein Händler: “Sie können doch schalten: Steptronic.”

        • Kommentator says:

          “Etwas geänderte Software. Das war’s.
          Wie auch zwischen 220i/ 225i/ 230i. Bei allen der gleiche Motor”

          > nein, der 220i hat eine höhere Grund-Verdichtung und ist deswegen nicht so hoch aufladbar, ist dafür bei moderater Fahrweise in der Praxis sparsamer.

          Schalten, d.h. den Gang selbst bestimmen + festhalten, das geht erst ab M760i und jetzt beim M550i (beim M550d wohl nicht, bin nicht sicher)

    • Mini-Fan says:

      VW hatte hal in den 80er’n ein 3+E und ein 4+E Schaltgetriebe angeboten. Der letzte war ein echter Spar- und Schongang. War kein Verkaufsschlager. Denn die Herren Motorjournalisten hatten nur zu motzen: “kein Durchzug”.
      Kommt halt davon, wenn man keinerlei technisches Verständnis hat, ist doch ein Benziner bei nahezu Vollast am sparsamsten…
      Wer immer “Reserven” braucht – der soll den lieben langen Tag im III.Gang herumfahren. Oder Automatik.

  3. Dailybimmer says:

    Der doppelt aufgeladene Achtzylinder bietet mehr Leistung und Drehmoment als bisher, auf genaue Zahlen will sich die M GmbH derzeit aber noch nicht festlegen. Mit höherem Einspritzdruck, neuen Turboladern, leistungsfähigeren Schmier- und Kühlsystemen sowie einer nochmals optimierten Abgasanlage dürften aber alle Zutaten an Bord sein, um schon mit dem Einstiegsmodell des BMW M5 F90 mindestens 600 PS anbieten zu können.

    Nach Abschluss dieser Maßnahme an Packet dürften mindest 620 PS für die Basis Version zu entlocken sein. 30 PS + 50 Nm für CP, 25 PS und 35 Nm für CS.

    • simons700 says:

      Naja vll. auf die 1/4 meile aber von 0-100 wird der Tesla sicher schneller sein!

      • Meo says:

        Und das ist das Wichtigste? Bitte… Fahr mal mit dem Tesla auf einer kurvigen Landstraße, da wirst du ausgelacht wenn nur noch die Reifen quietschen vor lauter fehlender Haftung…

        • Mini-Fan says:

          wie die Ami-Schlitten der 70er und 80er. Nur geradeaus Power. Als Ersatz für’s Fahrwerk ‘ne dicke Knautschzone.

      • Mini-Fan says:

        Das zählt doch nur auf dem Ku’damm in Berlin. Und in Köln und Düsseldorf.

        Und vor allem wohl in Istanbul …
        Oder wird dort etwa auch gerade das Strafrecht verschärft?

    • Eric says:

      Also aufgelistet klingt das alles sehr gut, nur im direkten Vergleich zu dem neuen E63 S macht es mich echt traurig dass die M GmbH sich hier so lumpen lässt.
      Der E 63 ist bereits draussen und auch alle wichtigen Fakten sind bekannt, und dennoch wird hier weder mit einem komplett neu entwickelten Motor gepunktet, noch mit einer Vergleichsweise ähnlichen Newtonmeterzahl. 850 zu 750, das sind Welten, und dem Bayrischen Motorenwerk wird es einfach nicht gerecht.
      Als absoluter Bimmer sehe ich wie die Sparkurse anscheind auch die Emotion und die Liebe von Bmw zunichte machen.
      Mercedes pumpt unmenegen an Geld in den Rennsport, in die entwicklung brandneuer Motoren und in die Entwicklung eines Supersportwagens, Design sowieso.
      Was hat uns nach Jahrelangem jammern und meckern BMW geschenkt? Ein peinliches 100 Jahre Concept Car, einen i8 den keiner braucht und null die Werte von Bmw vermittelt , einen peinlichen BMW M4 Gts der nichtmal annähernd an einen Porsche heran kommt, und mehr weichere Autos mit neuen Frontantriebs Konzepten.
      Wir brauchen eine Auflage des M1, an besten in Kooperation mit McLaren solange man noch die Zeit für Verbrenner hat. Keinen Luxus Schiff ala 8er (auch wenns sich hübsch ist). Bmw soll sich seiner Wurzeln bekennen und hart gegen Sporthype gegenhalten. Das Image haben sie ja, bzw noch.

      • Meo says:

        Um mal eben auf den geringen wahrheitsgemäßen Anteil deines Kommentars hier einzugehen (bitte nicht persönlich nehmen):
        Wo lässt sich bitte die M GmbH “lumpen”? Den Unterschied zwischen 850 und 750 Nm wirst du immens spüren – ja ist klar… 😉 Wenn man einen dicken Mercedes bewegen will braucht man das als Kompensation der mangelnden Kompetenz an Leichtbau und Motorenentwicklung – um ohne langwierige Diskussionen einfach gleich mal die Antwort unterm Strich vorweg zu nehmen.
        Den i8 “brauchen” mehr Leute auf der Welt als die anderen SSW von Audi/Daimler, spätestens nächstes Jahr mit dem Roadster wirst du das auf Wunsch auch wieder schwarz auf weiß haben… (Stichsatz: Fanboys und Kartenspieler kaufen diese Autos NICHT)
        Wer den M4 GTS als peinlich bezeichnet, ist selbst peinlich, mehr sag ich dazu mal lieber nicht. Rundenzeiten allein als Vergleich sagen neben massig anderen Argumenten mehr als genug…
        Bei der Entwicklung eines SSW in Kooperation mit McLaren ginge ich mit, allerdings mindestens als Hybrid oder gleich Voll-Elektro (vgl. Neo auf der NoS)

        • Eric says:

          Danke für deine Sachliche und Fachgerechte Meinung. Ohne mich angegriffen zu sehen. Genau dafür schreibe ich Kommentare damit man sich austauschen kann und darf.
          Ich habe mit Absicht etwas härter die Negativen Punkte beleuchtet die mich zum grollen bringen, ohne dabei auf die positiven einzugehen.
          Dennoch vertrete ich die Meinung das Bmw sich hinsichtlich der Sportlichkeit etwas(!) gehen lässt.
          Und wo ist der M4 GTS nicht lächlich? Es fängt schon mit dem beschränkten Design an, und endet mit einer Methanol-Wassereinsprizung.
          Dann würden mich aber deine Punkte im Bezug auf den M4 GTS brennend interessieren, ein Auto was für die Rennstrecke konzipiert wurde jedoch auf dieser kein entscheidenen Vorteil bringt?
          Auf die Alltagsfrage will ich mit dem Überollbügel, den nur mechanisch verstellbaren Frontspoiler, Semi-Slicks und einem Clubstport Fahrwerk gar nicht erst anfangen. 50Kg Gewichtvorteil werden dem Ehrgeiz nicht gerecht.
          Und was kann der i8? Der i8 sieht scheisse aus, und die Technick ist völlig veraltet. Klar, ein Schritt in die richtige Richtung, aber gleichzeitig Nutzlos bei dem Preis.
          Ironisch ist hierbei das gewicht und aerodynamische Effizienz aufs Spiel gesetzt werden um Fahrspass bzw -Freude zu erzeugen, dann hätte sie ja direkt einen SSW bauen können.
          Spyder hin oder her, ein Sattel macht aus einem Esel kein Pferd.

          Freu mich über eine Antwort.
          Sry weg Grammatik ist schnell im Cafe entstanden.

      • Mini-Fan says:

        Denke mal 40 oder 50 Jahre zurück.
        BMW war im Vergleich ein kleiner Nischenhersteller.

        Die Daimler-Benz AG und die BMW AG verhielten sich wie Asterix und Obelix.
        Und die Stuttgarter sind auch heute viel finanzstärker.
        Also F1, SSW etc. dort alles viel leichter finanzierbar.

        Es ist doch sehr beachtlich, wie letztlich die Fam. Quandt/ Klatten BMW auf die Beine gebracht haben. Und 11 lange Jahre waren sie Weltmarktführer in ihrer Klasse – vor Daimler.

        • Tobias says:

          sehe ich genauso! und zum Thema hier: wenn die touring-variante keinen Gewinn verspricht, wird sie nicht gebaut. it´s so easy!
          1. als bmw in den 50ern vor allem prestigeträchtige Luxusmodelle anbot, wurde bmw Übernahmekanditat, benz hatte praktisch schon unterschrieben!
          2. bmw wird GOTTSEIDANK! nicht von vw gesponsert und muss aufs Geld achten, deswegen wird kein Kapital für einen sinnlosen ssw (oder m touring) verbrannt werden!
          3. bmw hat definitiv einen deutlichen Vorsprung in der e-Mobilität (abgesehen vom milliardenschwer verschuldeten tesla) und wird diesen mit der i-next-Generation eindrucksvoll demonstrieren.

          • Mini-Fan says:

            und BMW lebt auch VON Alpina!
            Man darf denen ruhig das Schmarkerl “B5 touring” hinwerfen.
            Nachdem man bei BMW “zugelassen” hat, dass Alpina mit dem B7 einen direkten (aber fahraktiveren) Konkurrenten zum M760Li xDrive creiert hat. Oder umgekehrt.

            PS.
            Ich denke, ein M5 touring würde schon Käufer finden. Aber dessen Interessenten werden nicht zu Audi oder AMG abwandern, sondern zum: Alpina B5 touring!

            PS2:
            Es würde mich dennoch nicht wundern, wenn BMW in ferner Zukunft im Toyota Konzern “untergeht” – als deren sportlicher Partner. Nicht als Übernahmekandidat.

          • Mini-Fan says:

            zu Ziff.1:
            Die Belegschaft, die BMW-Händler, der Betriebsrat und die Kleinaktionäre stemmten sich gegen eine Übernahme durch die Daimler-Benz AG.
            Sonst hätte es irgendwann wirklich einen Mercedes mit einem famosen BMW-Motor gegeben. Und natürlich heute noch mit Heckflosse. Zumindest aber mit Peilstäben ….

          • Mini-Fan says:

            Ich schließe nicht aus, dass mit einem M5 touring Geld zu verdienen wäre (sicher, alleine die Marktzulassung kostet schon Millionen – und Absatzprognosen kenne ich keine). Die Frage für BMW könnte auch einfach die sein, ob man ein “Transportfahrzeug” – was ein Kombi nunmal ist, zumal mit Luftfederung – so (sportlich) abstimmen kann, wie es sich für einen M5 geziemt. Den weniger sportlichen, also den eher genießerischen Part, übernimmt ja in dieser Sparte schon seit Jahren Alpina, da passt der touring schon eher.
            Ungeachtet dessen:
            Eine M5-Limousine würde und müsste BMW bauen und anbieten, selbst wenn sie keinen Cent Gewinn damit machten. Alleine schon, um den M5-Nimbus zu erhalten.

    • Mini-Fan says:

      Ein e-Auto noch schneller zu machen – DAS ist nur eine Kleinigkeit dagegen.
      Ein solches Wettrüsten kann ein “Verbrenner” (auf den ersten Blick) nicht gewinnen.

      • Dailybimmer says:

        Da ist mehr Geist gefragt. Wie wärst mit einem E Lader um den Turboloch zu umgehen um dadurch besser vom Fleck zu kommen? Oder man packt 100 Nm und 50 PS mehr beim CS drauf. Irgendwie muss das klappen damit der M5 nicht nur beim Beschleunigen gegen Tesla S mithalten kann, sondern auch beim Absatz. Diese verkaufen jährlich 5000-7000 Einheiten wenn ich mich nicht irre, während der F90 Vorgänger während seiner gesamten Laufzeit ungefähr 18 000 Einheiten absetzte. Beim F90 erwarte ich eine Verdoppelung beim Absatz gegenüber dem Vorgängermodell.

        • Eric says:

          Meine Rede und Kritik.
          Mich wundert das sehr dass noch gar keine Aussicht in Richtung e-Lader gegeben hat. Ich befüworte deine Aussage zum CS Modell.

          • Mini-Fan says:

            Noch billiger könnte man einen Lader antreiben, indem man Lufteinlässe in der Front extrem stark nach hinten verjüngt – und die Geschwindigkeit des Fahrtwindes nutzt…

        • Mini-Fan says:

          Ich bin mir da nicht im Klaren, welcher Weg der bessere ist.

          Der effizientere dürfte der sein, den BMW geht: 3 oder 4 Abgasturbolader. Denn die (Bewegungs-) Energie der Abgase ist “kostenlos” – so sie denn anfallen.
          Und ein elektrisch angetriebener “Turbolader” “kostet” erstmal (elektrische) Energie. Die muss vorher erstmal generiert worden sein.

          Wäre es da nicht genauso gut, per zusätzlichem e-Motor (ab Drehzahl 0) den “Verbrenner” in den niedrigsten Drehzahlbereiichen zu unterstützen (kostet auch nur elektrische Energie), statt den Umweg über den turbo zu gehen? Mit anderen Worten: bei einem Hybriden, mit einem starken e-Motor, ist ein elektrischer Turbo Unfug.
          So wie das momentan Audi mit dem V8 macht. Um MB angeblich mit dem kommenden R6-Benziner beabsichtigt.

          • Dailybimmer says:

            “Wäre es da nicht genauso gut, per zusätzlichem e-Motor (ab Drehzahl 0) den “Verbrenner” gleich in den niedrigsten Drehzahlbereichen zu unterstützen (kostet auch nur elektrische Energie), statt den Umweg über den turbo zu gehen? Mit anderen Worten: bei einem Hybriden, mit einem starken e-Motor, ist ein elektrischer Turbo Unfug.”

            So an Bmw Ingenieure weitergeben☺.

        • Mini-Fan says:

          M5 vs.Tesla

          Ich glaube nicht, dass die beiden denselben Käuferkreis bedienen.
          Oder meinst Du, der typische M5-Fahrer geht dreimal kurz beschleunigen. Und dreht sich anschließend im Bett um. Und schläft weiter?

          • Dailybimmer says:

            Der typische Tesla Fahrer der etwa zur selben Preisklasse wie der M5 gehört, ist der neue stille harte Hunde der Stadt. Der Typische Tesla Fahrer gewinnt jeden Ampelstart und geht dann anschliessend abends mit einem breiten Grinsen ins Bett und kann gut einschlafen, weil er weiss das er jeden Ampelstart gewonnen hat.

            • Mini-Fan says:

              Da sich Ampeln üblicherweise in der Stadt befinden, ist meist bei 50 km/h Schluss, auf der Stadtautobahn bei 80 km/h.
              Kurzes Vergnügen des Tesla-Fahrers.
              Und allzuoft nacheinander kann der Tesla auch nicht…

        • Mini-Fan says:

          Absatz Tesla

          Mit wievielen Milliarden EUR/ USD – weltweit aufaddiert – werden denn diese paar Tesla’s indirekt subventioniert?
          Um wieviel wäre denn ansonsten der effektive Kaufpreis eines jeden Tesla (noch) höher?

          Wenn Norwegen soviele Einwohner wie die BRD hätte, wäre es schon 10x pleite.

          Frage:
          Werden neu gebaute Tankstellen und Raffinerien auch subventioniert?
          Oder etwa nur Strom-Tankstellen und die sog. Erneuerbare Energien-Erzeugung (also Ladestationen, Solaranlagen, Windräder)?

          • Dailybimmer says:

            Mit Zahlen kenne ich mich nicht aus, nur geschadet hat es denen allem Anschein nach nicht, weil Tesla eine in sich wachsende Marke ist die wirtschaftlich anders operiert. Erst Schulden machen um langfristig zu wachen scheint bei Tesla zu funktionieren.

            • Mini-Fan says:

              Schulden machen, um es in eine (aussichtsreiche) Sache zu investieren, ist ja per se nichts Verkehrtes. Funktioniert, solange du einen Kreditgeber hast, der an dich + an deinen (seinen) Erfolg glaubt. Bestes Beispiel: Herbert Quandt, der 1959 die Entwicklung der sog “Neuen Klasse” vorfinanzierte. Ergebnis: der BMW 1500 in 1963 mit dem M10-Vierzylinder. Und 1966 die o2-er Reihe mit dem BMW 2002/ti/tii. Der allerste “GTI”.

              Nur:
              Mir geht es um die irren staatlichen Subventionen -auf der ganzen Welt- der e-Mobilität. Die mitnichten e-missionslos ist.

              In Norwegen zahlst du für einen Tesla S effektiv den halben Neupreis, verglichen mit einem M5. Er gehört (!) zwar in dieselbe Preisklasse wie der M5 – er ist es (z.B. dort) aber nicht.
              Das nennt man Wettbewerbsverzerrung. Die Tesla ausnutzt.
              Clever gemacht. Da Tesla die momentane e-Hysterie selbst initiiert hat.

            • Mini-Fan says:

              Demjenigen, der die Dollarscheine milllardenweise in den Hintern geschoben bekommt, schadet das naturgemäß nicht. Es sei denn, er begeht Insolvenzverschleppung. Und ich denke, wäre Tesla eine deutsche Firma, dann wäre das erfüllt.
              Mit “wirtschaftlich anders operieren” könnten sie sich nicht herausreden. Und wenn jetzt jemand mit dem “Börsenwert von Tesla” kommt:
              Das hat mit dem Bilanzwert einer Firma gar nichts zu tun (nach deutschem Recht)! Der ist so sicher wie ein Tippschein.

              Aber ich denke, Tesla kann/ wird nicht scheitern. Nicht etwa, weil sie so gut wären. Sondern, weil zum Scheitern zu groß.
              Und auch Tesla hat sich selbst seine eigene Überlebensnische geschaffen.

            • Tobias says:

              Mit Zahlen kennst du dich nicht aus: braves Kerlchen, gut erkannt!

              • Mini-Fan says:

                es steht immer noch in den Sternen, ob Tesla “langfristig wächst oder wachsen wird.

                Und was heißt schon “eine in sich wachsende Marke”?
                Die haben nicht nur Vorschusslorbeeren bekommen. Sondern einen echten Vorschuss – von 400.000 Möchte-gern-Tesla-Model-3-Eignern à 1000 USD.
                Macht das schöne Sümmchen von 400 Mio. Dollar.

                So etwas Ähnliches gab’s schon mal in Deutschland.
                Der brave Arbeiter sparte 1000 Reichsmark auf seinem Kraft-durch-Freude-Sparbuch an.
                Statt einen “Volkswagen” zu erhalten zog der GröFaZ mit dem “Kübelwagen” in den Krieg…

                PS.
                Das soll wirklich jetzt kein VW-Bashing sein! Der Österreicher hatte da noch nicht mit gemischt, den Piëch meine ich damit natürlich. Aber der Ferdinand hat den Kugel-Porsche entwickelt. Der Herr Porsche.
                Und heute kann er weder vor einen Untersuchungsausschuss noch als Zeuge in einem Strafprozess geladen werden. Der Piëch. Weil er in Österreich sitzt. Ich meine natürlich den Diesel-Skandal.

  4. Dailybimmer says:

    Kennt ihr das Video mit Timo Glock im M5?
    https://m.youtube.com/watch?v=b1cBsKvFiIM

  5. Dailybimmer says:

    Eric schrieb;
    ” M GmbH sich hier so lumpen lässt.
    Der E 63 ist bereits draussen und auch alle wichtigen Fakten sind bekannt, und dennoch wird hier weder mit einem komplett neu entwickelten Motor gepunktet, noch mit einer Vergleichsweise ähnlichen Newtonmeterzahl. 850 zu 750, das sind Welten, und dem Bayrischen Motorenwerk wird es einfach nicht gerecht.”

    Da stimme ich dir voll zu. Es erweckt irgendwie den Anschein als ob Bmw Leistungsmässig hinterherhinkt. 850 Nm Amg S63 zu 750 Nm Bmw M5. Na hoffentlich schmeißt Bmw den CP und CS schnell nach um bei den NM endlich an AMG anzuschließen, schliesslich hat Bmw mit 0,4 Liter mehr Hubraum und damit den größeren Motor. Bmw muss da zeigen wo der Hammer hängt.

    • Mini-Fan says:

      Schon 1986 auf der IAA hatte BMW einen Motor mit Zylinderabschaltung präsentiert. Es hieß, “der kommt in Serie”.
      Auch einen “eta”-Motor hatte BMW dort für jede Modellreihe angekündigt.

      • Dailybimmer says:

        Weil Bmw sich für Valvetronic entschied?

        • Mini-Fan says:

          Ich kriege es nicht mehr zusammen, aber ich glaube, Du hast recht. Eines stand dabei dem anderen im Wege.
          Ungefähr so, wie bei Audi mit procon-ten und Airbag.

          Gut, aber 30 Jahre später bekommen das andere Hersteller auch hin.

          PS.
          Wußtest Du, als in dem Jahr, als der 745i (der 3.2ltr x Turbofaktor 1.4) auf den Markt kam, es genau 2 Fahrzeuge auf dem deutschen Markt gab, die (ohne Kat) “bedingt schafstoffarm” waren? Das waren besagter 745i – und der Citroën 2 CV. “Fortschritt durch Technik” eben.

    • Mini-Fan says:

      M5 vs. AMG E63S
      750 Nm vs. 850 Nm

      Und wie sieht’s aus mit der Standfestigkeit?

      vgl. Bericht/ Gebraucht-Test des Audi S6 mit V10: Motorrevision in der Regel vor Erreichen der 100.000 km.
      Nein, danke!

    • Mini-Fan says:

      Die wollen uns mit ihrem “Angebot” an Verbrennern und Schaltgetrieben “entwöhnen”.
      Uns fit machen für e-Motor und 2-Gang-Getriebe.

  6. Dailybimmer says:

    Meo schrieb;
    “Wo lässt sich bitte die M GmbH “lumpen”? Den Unterschied zwischen 850 und 750 Nm wirst du immens spüren – ja ist klar… 😉 Wenn man einen dicken Mercedes bewegen will braucht man das als Kompensation der mangelnden Kompetenz an Leichtbau und Motorenentwicklung – um ohne langwierige Diskussionen einfach gleich mal die Antwort unterm Strich vorweg zu nehmen”.

    Stimmt zum Teil, aber soviel schwerer als der M5 ist der E63S eigentlich gar nicht, also zumindest nicht so gross wie beim Amg C63S im Vergleich mit dem M4. Stichwort Bmw M4 GTS, der war ja nur ein Statement, mehr auch nicht. Der Wagen bewegt sich preisslich in der Klasse von AMG GT R und Porsche GT3 und ist m.M.n viel zu überteuert. Bei der gemeinsamen Entwicklung von spritsparenden und Leistungsstarkenmotoren sowie gemeinsamer Entwicklung einer ganzen SSW Familie mit McLaren, bin ich bei dir.

    • Mini-Fan says:

      Die brauchen McLaren doch nicht!?

      Der 1983er BMW-Brabham hatte einen BMW-Motor: ein 1.5 ltr mit einem Original-Graugussblock des BMW 2002.
      Und ca. 1400 PS Leistung – soviel, dass die Motorbremsprüfstände überfordert waren. Und die Leistung nur geschätzt werden konnte (Paul Rosche).

      PS.
      Eigentlich dachte ich, dass die Motorenfamilie B37/ B47/ B57 die letzte sein wird, die BMW entwickelt haben wird. Also ein B67 (4.0 V8 Benziner) wird wohl noch folgen – aber nicht bevor er standfest ist. Ein 6.0 V12 (“B77”) denke ich, kommt nicht mehr vor der nächsten Eiszeit.
      Und verdieselt werden die beiden Letzteren (danke VW, Audi und Piëch!) wohl auch nicht mehr (“B68”, “B78”) – obwohl sie ein Traum wären.

      PS2:
      Und der M2 wird irgendwann einen 3.0 ltr auf Basis des B58 bekommen. Alles andere macht keinen Sinn.

      • Mini-Fan says:

        Habe kürzlich irgendwo gelesen, die neueste/ stärkste Ausbaustufe des B48 habe 326 PS. Leider weiß ich nicht mehr, in welcher Modellreihe und wann dieser Motor kommen soll.
        Weiß jemand mehr?

        Bislang war der stärkste B48 ja der Basismotor des 740e mit 258 PS.

    • Mini-Fan says:

      “SSW Familie?”

      Ich will kein Pessimist sein. Aber die kommende (?) SW-Familie, bestende aus Toyota Supra und Z4 ist/ wird wohl eine schon sehr schwere Geburt – obwohl unter Federführung von BMW. Die Schwangerschaft dauert gefühlt nun schon 24 Monate.
      So lange, dass das Kind Gefahr läuft, (technisch gesehen) schon als Greis auf die Welt zu kommen – Stichwort nichtexistenter BMW-R6-Mildhybrid. Man hort gar nichts mehr.
      Haben die etwa abgetrieben?

      • Dailybimmer says:

        Hab da mal was von einer angeblichen Zusammenarbeit im Motorenbeteich gehört. SSW Familie= R6 Hybrid Flunder, V8 Mittelmotor, V12 Renner evtl. mit Hybrid und 2000 PS in einer Kleinserie von ungefähr 200 zu Stückpreis von 1.5 Million Euro. Wie hoch schätzen du den Gewinn dabei? Und wie hoch die Kostensparung bei der Entwicklung gemeinsamer Motoren, Plattform usw?

        • Mini-Fan says:

          GEWINN wird es bei einem SSW nicht geben (ebenso wenig bei einem F1-Engagement). Egal, ob mit/ ohne Toyota.
          Sicher, Toyota würde daran nicht zugrunde gehen – BMW vielleicht schon.
          “Kostenersparnis” bei gemeinsamer Entwicklung mit einem Partner ist zwar gegeben, halbiert aber allenfalls den Verlust.
          SSW ist wie wenn sich ein Fußballverrückter einen Verein kauft. Kann er als Hobby tun.
          Weder Porsche 718, Bugatti Veyron und Chiron noch Mercedes GT oder gar R50 erwirtschaften Gewinn.
          Ebenso wenig wie der erste und zweite Audi V8 oder der VW Phaeton. Oder der Audi W12.

          • Dailybimmer says:

            Alles bekannte Ausreden seitens Bmw, kennen wir alle schon. Wenn sich einer den teuren Luxus leisten kann dann sicherlich Bmw, siehe RR. Mit Mini macht Bmw dagegen überhaupt kein Gewinn und trotzdem denkt Bmw nicht daran Mini zu verkaufen.

            • Mini-Fan says:

              Rolls-Royce wäre zwar für Dich und mich “Luxus”.
              Nicht für die BMW AG: die verdient damit nämlich Geld (im Gegensatz zur Daimler AG mit ihrer damaligen Marke “Maybach”).

              Und was Mini anbetrifft (mag sein, dass Mini momentan noch ein “Luxus” ist, den sich BMW gönnt):
              Der Countryman teilt sich ja schon mal die Basis mit dem BMW 2er AT/GT und dem X1. Der nächste 1er mit FWD kommt dazu. Dann wird sich auch UKL2 rentieren.

              Glaub’ mir, die machen das schon richtig, bei BMW.
              Keine Experimente mehr wie damals mit Rover. Und später beim ersten und zweiten Mini-Motor mit Chrysler bzw. PSA/ Peugeot. Alles im eigenen Hause, unter eigener Federführung. Wie auch bei Supra/ Z4.

            • Tobias says:

              Dann belege den Stuss, den du hier verzapfst, mit
              Quellenangaben

              • Dailybimmer says:

                Kannst du dich konkretisieren?

                • Tobias says:

                  1. MC LAREN gehört zu 50% DEM STAAT BAHREIN und zu 25% EINEM ARABISCHEN GROßAKTIONÄR. Schwebt dir das auch für bmw vor?
                  2. was hat der Absatz mit dem Gewinn zu tun, du Null???

                  • Dailybimmer says:

                    Und was hat der Großaktionär mit dem Absatz von McLaren zu tun, du Schlaui?

                  • Tobias says:

                    Denk drüber nach, vielleicht kommst du selber drauf. Okay, ich trau es dir nicht wirklich zu.

                  • Dailybimmer says:

                    Du redest irgendwie vom Thema ab, vielleicht solltest du weniger Scheisse rauchen.?. Was hat Bmw’s Selbstständigkeit, gehört Mehrheitlich den Quandt’s und Klatten’s damit zu tun, dass Bmw keinen SSW im Angebot hat? Die Großaktionäre haben mit dem Absatz und mit der Modellpolitik des Unternehmen nichts zu tun, aber du weisst ja alles immer besser wie andere.

          • Dailybimmer says:

            Hatte ich vor 7 Stunden Toby gepostet ^siehe oben ^, aber klein Tobylein versuchts halt mit den ganz Grossen aufzunehmen. Heute versuchst er es mit mir. Es bleibt beim Versuch.

            “Ferrari machte 2016 einen Gewinn von 74.245 Euro pro Auto, Porsche verdient mit jedem 911, Macan oder Cayenne 16.305 Euro. Volumenhersteller kommen da nicht mit, VW zum Beispiel verdient keine 500 Euro an einem Polo, Golf oder Passat”.

            https://www.google.de/amp/w

        • Mini-Fan says:

          Ich will ja nicht so sein. Und rechne mal vor:

          1.
          Mal unterstellt, die Kosten für die Entwicklung dieses SSW würde 3 Mrd. kosten (was hat die Entwicklung des i3 gekostet?). Und angenommen, BMW hätte sogar 2000 feste Kaufverträge. Dann ware der Umsatzerlös gerademal diese 3 Mrd. Selbst dann würde BMW mit jedem verkauften Auto aber Geld drauflegen. Denn: die Herstellung, Marketing und Absatz verschlingen auch noch Unsummen.

          2.
          Würden sie “nur” 1000 Stck (der angepeilten) 2000 Stück verkaufen können, und würden die reinen Herstellungskosten pro Fahrzeug 1 Mio. EUR betragen, so würde BMW einen Verlust von 2.5 Mrd.
          erwirtschaften (3 Mrd. – 0.5 Mrd. Bruttogewinn)
          Wieviele R50 gedenkt Mercedes zu verkaufen?
          Was kostet die Herstellung von 1 Stück Bugatti Chiron? 7.49 Mio. EUR!

          Jetzt kannst Du Dir noch 100 weitere Kombinationen durchechnen …

          • Dailybimmer says:

            Seit wann verdient Bmw mit dem i8 Geld?
            Bestenfalls verbessert er die CO2 Bilanz des Konzerns, aber vom “Wunderstoff” Carbon aus dem die Zukunft von Bmw mal gemacht werden sollte ist bisher ausser i3, i8 und 7er nicht viel zu sehen. Porsche und AMG leisten sich einen SSW nach dem anderen und machen fette Gewinne damit während Bmw tatenlos zuschaut und immer die selben Ausreden parat hat. Der Flottenverbrauch von Mercedes ist übrigens auch ohne die Verwendung des teueren Carbons und trotz AMG SSW Offensive immer noch niedriger als der von Bmw mit Carbon und ohne SSW, wie kommt’s?

    • Mini-Fan says:

      “M4 GTS”

      das war ja nur eine limitierte Kleinserie, die sofort ausverkauft war (hoffentlich war sie für BMW wenigstens ein -monetärer- Erfolg; oder zumindest ein “Patt”)

      Zumindest dafür gut, die Wassereinspritzung in einer Serie zu erproben.

      Natürlich, objektiv gesehen, seinen Mehrpreis nicht wert. Aber Snobismus ist ja der Gegenbeweis der normalerweise geltenden Relation Angebot – Nachfrage – Preis.

  7. Dailybimmer says:

    Ein ganzes Volk läuft heute unter dem
    Banner von Bmw M von München bis nach Zuffenhausen. Ein ganzes Volk will und möchte nur den M5 haben. Ein ganzes Volk investiert lieber in den neuen M5 F90 anstatt in eigene 4 Wände. Ein ganzes Volk sagt weg mit Tesla S, Porsche Panamera Turbo S und wie die Blechhuren alle heissen und her mit dem neuen Bmw M5 F90, dem neuen König unter den Hochleistungslimos dieser Welt.

    • Mini-Fan says:

      Ja, ich stimme Dir voll und ganz zu:

      BMW ist der weltgrößte Hersteller von M-Mobilen im Großraum München!

      • Dailybimmer says:

        Dachte eher an den neuen Volkssportler Oberhalb des 911er’s.

        • Mini-Fan says:

          Wenn man bedenkt, dass sich die Deutschen in den 50er’n einen breitgeklopften “Volkswagen” als “Sportwagen” andrehen ließen (genannt: Porsche 356).
          Dann könntest Du recht haben, mit dem M5.

          Zumal der neue Volksporsche “718 Boxter” auch nur den standesgemäßen ,,4-Zyl.-Boxer” hat, “für den kleinen Mann”.

  8. Dailybimmer says:

    @Tobias

    Das ist zwar nicht die Quelleangabe die du von mit wolltest, weil ich die Zeitschrift nicht mehr habe, kommt aber dem was ich gepostet habe sehr nahe. Die Zahlen sind keines falls von mir aus der Luft gegriffen.

    “Ferrari machte 2016 einen Gewinn von 74.245 Euro pro Auto, Porsche verdient mit jedem 911, Macan oder Cayenne 16.305 Euro. Volumenhersteller kommen da nicht mit, VW zum Beispiel verdient keine 500 Euro an einem Polo, Golf oder Passat”.

    https://www.google.de/amp/www.auto-motor-und-sport.de/news/autohersteller-gewinn-pro-auto-audi-bmw-ferrari-porsche-mercedes-seat-skoda-vw-1414060.html/amp/

    • Mini-Fan says:

      Die Zahlen sind mir in etwa auch so bekannt (50.000 EUR pro Stück Ferrari, 16-18% bei Porsche).

      BMW hat zwar ganz gewiss keinen schlechten Namen. Nur ist BMW kein reiner Sportwagenhersteller.
      Und würden daher NIEMALS auf derartige Stückzahlen wie Ferrari & Co. kommen. Auch auf solche vom 911 nicht.
      Jemand, der 150.000 EUR oder mehr für einen SSW ausgibt, dem ist das Label Ferrari oder Porsche schon lieber als das Label BMW (für den fährt das “Fußvolk” ja M140i – über den er deshalb vielleicht sogar die Nase rümpfen würde)

      In dieser Konsequenz ergibt sich, dass die Entwicklungskosten eines SSW bei BMW auf eine wesentlich geringere Anzahl von abgesetzten Autos umzulegen wären, sich also ein entsprechend geringerer Gewinn/ Stck. (weshalb es etwa schon ein E3 ungleich schwerer hatte als eine S-Klasse, Anfang der 70er) ergeben würde.
      Von daher ergibt sich nicht zwangsläufig, dass BMW mit einen SSW überhaupt Gewinn machen würde – nur weil dies bei Ferrari oder Porsche so ist.

      • Dailybimmer says:

        Die Kosten für die Entwicklung eines Bmw SSW würde ich auf etwa 1 Milliarde beziffern. Holt man sich McLaren ins Boot, würde sich dadurch Kosteneinsparungen von 50% ergeben, wovon beide Seiten profitieren würden. Bei Motoren und Antrieb könnte sich Bmw aus den eigenen Regal bedienen. McLaren bringt Erfahrung in Karbon Bauweise usw,. McLaren hatte 2016 ein Rekord Jahr mit über 3000 verkaufte SSW. Ferrari 8000. Lamborghini 5000. Ich sehe da durchaus Potential für einen Bmw Renner mit V12 Hybrid in Kleinserie mit 500 Einheiten zu
        Stückpreis von 1.5 Million Euro. Gewinnmargen dabei 500.000 Euro. V8 Mittelmotor Jahresproduktion 3000 Stück, Stückpreis 250.000 Euro. Gewinnmarge 60.000 Euro. R6 Mildhybrid Mittelmotor 5000 Stück jährlich, Stückpreis 170.000 Euro, Gewinn pro Fahrzeug 30.000 Euro. Leute so wird die Ebitmarge von Bmw gesteigert und nicht etwa in unter 50.000 Euro Kategorie.

    • Tobias says:

      Ferrari wurde zwischenzeitlich von Fiat aufgepäppelt und muss lediglich eine vorhandene ssw Architektur weiterentwickeln. Bmw hat aus der Insolvenz zahlreicher ssw- Hersteller gelernt und will weder dem Staat Bahrain gehören (McLaren), noch VW oder Chinesen oder komplett vom Markt verschwinden, damit unsere Foren – Hooligans sich über ein hübsches Ass im Quartettspiel freuen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Find us on Facebook

Tipp senden