BMW Alpina D4 Facelift 2017: Neuer Look für den Power-Diesel

BMW 4er | 21.03.2017 von 14

Praktisch zeitgleich mit dem überarbeiteten BMW 4er 2017 geht auch das Alpina D4 Facelift an den Start. Die schnellen Diesel auf Basis der 4er-Reihe starten …

Praktisch zeitgleich mit dem überarbeiteten BMW 4er 2017 geht auch das Alpina D4 Facelift an den Start. Die schnellen Diesel auf Basis der 4er-Reihe starten mit einem frischen Look in die zweite Hälfte ihres Lebenszyklus und greifen genau wie der Alpina B4 S auf die neuen Scheinwerfer und Rückleuchten aus München zurück. Vor allem die adaptiven LED-Scheinwerfer an der Front sorgen mit ihrem neuen Tagfahrlicht-Design mit hexagonalen Corona-Ringen für einen deutlich moderneren Auftritt und lassen den 4er noch stämmiger wirken.

Auf technischer Seite bleibt sich das BMW Alpina D4 Facelift 2017 treu, Coupé undCabrio werden auch weiterhin von einem 3,0 Liter großen Reihensechszylinder-Diesel mit Biturbo-Aufladung angetrieben. 350 PS und ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmeter machen den D4 gemeinsam mit seinem Technik-Zwilling D3 zum stärksten Mittelklasse-Diesel der Welt und beseitigen alle Zweifel an der Leistungsbereitschaft des Selbstzünders schon im Keim.

Im Vergleich zum Biturbo-Diesel aus München verfügt das BMW Alpina D4 Facelift über optimierte Ein- und Austritte für den großvolumigen Ladeluftkühler, die beiden Wasserkühler sind in den Bereich vor die Radhäuser ausgelagert. Ein neuer Abgaskrümmer sorgt dafür, dass die maximale Abgastemperatur um 50 Grad Celsius höher als bei der Serie ausfallen darf – was viel zusätzlichen Spielraum bei der Suche nach dem optimalen Motor-Setup schafft.

Das im Vergleich zum Cabriolet 230 Kilogramm leichtere BMW Alpina D4 Coupé beschleunigt in nur 4,6 Sekunden von 0 auf 100, in 17,9 Sekunden auf 200 und erreicht schließlich eine Höchstgeschwindigkeit von 278 km/h. Das Alpina D4 Cabrio ist mit 5,0 Sekunden bis 100, 18,9 Sekunden bis 200 und 275 km/h Vmax ebenfalls alles andere als langsam unterwegs. Und mit einem EU-Verbrauch von 5,3 und 5,9 Liter auf 100 Kilometer ist außerdem klar, dass die beiden überarbeiteten D4 trotz imposanter Fahrleistungen keine ungezügelten Trinksitten an den Tag legen.

Die Preise für das D4 Facelift beginnen in Deutschland bei 61.200 Euro für das Coupé, das Cabriolet kostet mindestens 69.500 Euro. Im Grundpreis enthalten sind unter anderem die Alpina-typische Switch-tronic mit acht Gängen, 19 Zoll große Leichtmetallräder, Sportsitze und Klimaautomatik.

BMW Alpina D4 Facelift 2017:

BMW Alpina B4 S 2017:

14 responses to “BMW Alpina D4 Facelift 2017: Neuer Look für den Power-Diesel”

  1. M3-Dreamer says:

    Ein “kleiner” Benziner mit den Leistungsdaten des D4 wäre eine tolle Sache für die Alpina-Fans, die die Art wie Alpina Autos baut mögen, aber keine 440PS benötigen und keine Diesel mögen.
    Dürfte dann auch gerne ein R4 sein, was auch den preislichen Spielraum vergrößern würde.

    • M54B25 says:

      Und wo ist dann der Unterschied zu einem 340i mit BMW M Performance Power and Sound Kit und 360PS aus dem B58B30?

      Ein R4 mit 350/360PS ist eher ein hochgezüchtetet Motor mit großem Lader und untendrum fehlendem Ansprechverhalten (der AMG A45 2L R4 läßt grüßen) – der passt keinesfalls zu einem Alpina in diesem Segment.

      • M3-Dreamer says:

        “Und wo ist dann der Unterschied zu einem 340i mit BMW M Performance Power and Sound Kit und 360PS aus dem B58B30?”
        Schlicht das es dann kein Alpina ist … beim Cabrio gefällt mit die spezielle Art wie Alpina Autos definiert halt sehr.
        Und einen R4 mit ~350+PS wird kurzfristig auch BMW auf den Markt bringen, da wird es sicher eine gute Lösung für das Ansprechverhalten geben. Und wenn man an einen Alpina B4 mit 350PS als Alternative zum D4 denkt, wird man um einen R4 nicht herumkommen.
        Mit einem R4 im Motorenportfolio könnte auch die 1er Limousine einen passablen Einstiegs-Alpina abgebeb.

        • manuelf says:

          Ich verstehe Deine Fixierung Richtung R4 nicht ganz. Es geht Dir nur um den Preis? Ich meine, wir sind uns alle einig hier, dass 350PS aus nem 3L 6 Zylinder IMMER besser sind als aus nem 2.xL Vierzylinder? Gerade die aktuelle sport auto (eine der wenigen Zeitschriften hier mir Restniveau ;)) hatte wieder Vergleiche M240i vs TTS und Cayman 718 (und S3 vs M140i xDrive)… jeweils GLASKLARES Statement: Der B58 ist um Welten besser! Auch als ein 2.5L Boxer im neuen 718!
          Warum wollte jmd. paar Euros für ein emotionelles Fahrzeug sparen, wenn er dafür einen wesentlich schlechteren Motor bekommt? Viele Euros kann er eh nicht sparen, da das dann notwendigerweise aufwendigere Aufladesystem im downgesize’ten 4 Zyl auch was kostet…
          Dieses 4Zyl Geraffel ist doch nur eine Normzyklusbefriedigungs-Verarsche!

          • M3-Dreamer says:

            Kann Dich ja verstehen, aber letztlich wird es halt daraus hinauf laufen, dass der Benziner-Bereich bis irgendwo <= 400PS auch bei BMW von 2.0ltr.R4 Turbos abgedeckt werden wird. Mit dem G20 wird es keinen Benzin R6 mehr in AG-3ern geben, wer mehr als 4-Zylinder in einem 3er Benziner haben will, muss dann zum M Performance Automobile M340i(x) greifen- wer das nicht glauben will,muss sich nur mal die BMW Strategie bezüglich G20 und V8 anschauen, da ist es doch schon sichtbar. Und von unten werden beim G20 R4 mit über 300PS nachrücken, deren Entwicklung für BMW schlicht ein MUSS ist, um die stärkeren M Performance Varianten von UKL 1er, 2er und X1 zu bestücken.

            UND letztlich wäre es dann dieser Hochleistungs-R4 der seinen Weg kostengünstig in einen Alpina B3/4 2.0 BiTurbo finden könnte als neues Einstiegsmodell. und als zukünftig wichtige Alternative zum D3/4 … der B48 ist zumindest ein wirklich gelungener R4, der auch noch nicht mal schlecht klingt. Letztlich könnte damit auch eine B1 xDrive Limousine / ein B2 xDrive GC ein durchaus würdiger und für Alpina markttechnisch (China u.a.) interessanter Alpina werden

            Wenn wirklich auch die komplette 2er Reihe auf die UKL wechseln sollte … beim geplanten 2er CG scheint es wohl beschlossene Sache zu sein, dann würde es im M2 auch wieder einen "S"-labeled R4 geben. Sicher nicht ohne Grund hat BMW den Anspruch den fahraktivsten und sportlichsten Frontantrieb (Haldex-Allrad) des Konkurrenzumfeldes auf die Beine zu stellen (AMS 7/2017)

            • manuelf says:

              Vieles was Du hier schreibst (Entwicklungsrichtung bei BMW) ist ja richtig. Doch mir will nicht in den Kopf, warum Du ALPINA ein schlechteres Motorenkonzept “schmackhaft” machen willst?
              Solange Alpina so aufgestellt bleibt, wie aktuell:
              – niedrige Stückzahlen
              – gehobenes Preisniveau
              gibt es in meinen Augen KEINEN Grund für Alpina jemals auf einen R4 zu wechseln, solange BMW überhaupt noch 6 Zylinder anbietet!
              Damit Alpina ÜBERHAUPT einen Absatzzuwachs durch einen 4Zylinder Einstiegs-Alpina bekommt, müsste der schon deutlich billiger sein! Dagegen spricht aber zweierlei:
              1. Alpina sollte tunlichst vermeiden ihren Status mit Billig-Einstiegsmodellen zu verwässern! Das zahlt sich für den Anbieter “Exclusiver Automobile” auf KEINEN Fall aus!
              2. wie oben von mir gesagt: Soviel billiger ist unter dem Strich für Alpina ein B48 im Vergleich zum B58 NICHT. Dafür gibt es doch keinen wirklichen Markt!
              Alpina hat einfach kein CO2-Thema als Kleinstserienhersteller … deswegen sind im Regelfall Downsizing Konzepte für Alpina nicht spannend!
              Randbemerkung: 2er Coupe (laut bimmerpost) bleibt auf G-Kürzel und damit CLAR/Heckantriebsarchitektur.
              Nachfolger vom 1er (F4x) bekommt F-Kürzel und damit Frontarchitektur … lies den aktuellen Test M140i vs S3 in der sportauto… keiner versteht diese Entscheidung! Der aktuelle M140i ist einfach ein Unikat! Kaufen bevor BMW diesen Konkurrenzvorteil eines so genialen Antriebskonzeptes in der Kompaktklasse kampflos aufgibt!

              • M3-Dreamer says:

                Es geht mir um einen Benziner Alpine mit ~350PS, da ich diese Leistung für ein Cabrio für ausreichend halte und die Wahrscheinlichkeit eines “kleinen” R6 von Alpina erachte ich als noch geringer als einen Alpina R4.
                Über 400PS würde ich immer zum M3/4 greifen, aber niemals als Cabrio, der D4 ist leistungs-und preismäßig ziemlich perfekt, aber ich mag nun mal keine Diesel mehr.
                Ich schätze die besondere Exklusivität eines Alpina und erwarte deshalb auch keinen Billig-Alpina, sondern hoffe nur auf einen B4 unter 400PS. Zumindest der neue Marktauftritt in China macht diesbezüglich ein wenig Hoffnung, da ein 350PS B3/B4 dort gut ins Programm passen würde und Diesel dort nicht gefragt sind.

                • manuelf says:

                  Hm gut. Da kann ich Dir halt nicht ganz folgen… Dass man bei einem 4er Cabrio eher auf einen gediegeneren Alpina geht als auf einen krawalligeren M4 kann ich gut nachvollziehen. Das deutliche Mehrgewicht zum F82 macht den F83 nunmal nicht wirklich sportlich … da ist die Krawalligkeit etwas deplaziert…
                  Ich würde aber eben immer nen Alpina 4er Cab mit 6 Zylinder nehmen! Was heisst 350PS reichen Dir? Gut, aber 400 tun Dir nicht weh und wie gesagt: Woher die Meinung kommt, dass Alpina einen 350PS Biturbo 4 Zyl. deutlich billiger anbieten kann als einen 410PS 6-Ender erschließt sich mir nicht … und wer will schon – gerade beim Offenfahren in einem 1700kg+ Cabrio nen 4 Zylinder hören???
                  Zum 2er: Als Übergangslösung werden sie in der nächsten Generation das 2er Coupe/Cabrio nochmal auf CLAR-Architektur anbieten, um den Cut nicht zu brutal zu machen … hätte die ///M nochmal eine Generation Zeit einen echten M2 mit Standardantrieb anzubieten bevor sie dann auch zur Einheitssuppe “Front-Quer-Motor-Mit-Hang-On-Allrad” wechseln müssen….
                  Danach wird es so kommen, wie Du sagst: Alles unter Dreier Front/Querbaukasten….

            • M54B25 says:

              Hast Du für Deine Aussage “Mit dem G20 wird es keinen Benzin R6 mehr in AG-3ern geben” irgendeinen Beleg oder einen Hinweis?

              Das würde irgendwie keinen Sinn ergeben. Der G20 3er basiert auf CLAR und ist damit R6 fähig, der M3/M4 wird einen R6 bekommen und der B58 ist in seinen besten Jahren – warum sollte BMW diesen Motor nicht in einen G20 3er einbauen? ganz im Gegenteil es wird einen 340i in der Standard-Konfiguration geben – Eierschaukel-Limo/Kombi und einen 340i M-Performance mit Diff-Sperre und anderen Sport-Zutaten und es wird einen M3/M4 im Racer-Setup geben. Einigermaßen gute Stückzahlen aber hohe Marge, den der B58 ist in der Herstellung nur unwesentlich teuerer als ein aufgepumpter B48 – der Aufpreis und damit die Marge jedoch saftig.

              • M3-Dreamer says:

                Als Anhaltspunkt … beim G30 5er ist der V8 im AG Bereich auch verschwunden, es gibt nur noch dem M550i.
                Beim G20 gibt es halt Hinweise, dass dort ähnlich verfahren wird … es gibt Leaks von der voraussichtlichen Produktionspalette des G20 und da taucht kein 340i mehr auf … nur noch ein M340i ist gelistet. Und auch in Presseveröffentlichungen zum G20 ist i.d.R. immer nur von einem M340i die Rede.
                Und letztlich hast Du schon die Marge erwähnt … der R6 Benziner ist im 3er Programm ein Nischenprodukt, wenn man da die wenigen “Freaks” zum teuren M340i zwingt, ist die Marge halt besser, wie letztlich es auch beim M550i der Fall ist.

                • manuelf says:

                  OK. Aber für mich ist der M550i einfach ein AG Produkt 🙂
                  D.h. in meinen Augen hat sich beim G30 (vom F10 kommend) nur geändert, dass der 550i in M550i umgenannt wurde…
                  Sähe ich beim F30 -> G20 genauso!
                  Oder sagst Du, dass beim G20 auch der B57 aus dem Programm verschwindet??? Das kann ich mir nun gar nicht vorstellen…

                  • M3-Dreamer says:

                    Mxxxi’s firmieren aber als M Performance Automobile und das ist offiziell eine Sparte der M-GmbH!?
                    Zudem gibt es die Mxxxi’s nur mit Sportausstattung.
                    Den B57 wirds wohl in einem 330d unterhalb des M340d weiterhin geben, da die erforderliche Leistung noch nicht aus einem Diesel-R4 zu erzielen ist.

        • M54B25 says:

          Bitte nicht falsch verstehen – ich mag Alpina als Fahrzeughersteller auch sehr – in der Summe mehr als nur Vedlung und Tuning sondern ein richtig eigenes Konzept – zumindest was Motor und Abstimmung angeht. Aber bei der Optik ist bis auf die Alpina-Lippe, die Alpina Style Felgen und die “exklusiven” Farben kaum eine größere Differenzierung sichtbar. Da ist die Aussage der Definition des Autos etwas einfach gehalten.

          Zum R4: Das Ansprechverhalten bekommst du nur mit Registeraufladung, E-Lader oder VTG Steuerung hin. Und ja BMW baut gerade so ein B48B20 Triebwerk für die 1er/2er M-Performance Serie auf, hat wohl aber Probleme mit der Haltbarkeit. Ich bin da auch sehr gespannt, welche Laderlösung zum Einsatz kommt und wie der Motor am Gas hängen wird.

          Ob allerdings Alpina in die Kompaktklasse gehen muss – ??? Sehr schwer zu beurteilen, ich persönlich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, das es mehr jüngere Leute gibt die einen 1er Alpina einem z.B. von JP-Performance getunten 1er vorziehen würden – wegen bspw. der Alpina-Lippe…. Wenn JP einen GTX42 an den B38B15 ranhängt, bekommst Du auch einen 114i auf 280+PS inkl. gratis JP-Duftbaum 😉

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