Genf 2017: Range Rover Velar nimmt BMW X5 & Co. ins Visier

BMW X5 | 9.03.2017 von 7

Wer über den Genfer Autosalon 2017 schlendert und den neuen Range Rover Velar erblickt, dürfte ihn zunächst für ein Concept Car halten. Das neue Luxus-SUV …

Wer über den Genfer Autosalon 2017 schlendert und den neuen Range Rover Velar erblickt, dürfte ihn zunächst für ein Concept Car halten. Das neue Luxus-SUV der britischen Offroad-Marke kommt mit einem Design, das viele andere Hersteller auf dem Weg zur Serienreife deutlich konventioneller gestaltet hätten. Die versenkten Türgriffe sind dabei nur eines von mehreren Merkmalen, die man in diesem Segment bisher nicht zu sehen bekam und die den hohen Anspruch der Engländer unterstreichen.

Als technische Basis des Range Rover Velar dient der im gleichen Haus entwickelte Jaguar F-Pace, was für Land Rover durchaus eine Revolution darstellt: Die Fähigkeiten im schweren Gelände standen nicht im Mittelpunkt der Entwicklung, stattdessen wurde mit dem Jaguar eine vergleichsweise Pkw-artige Basis gewählt. Das Resultat soll ein ungewöhnlich fahraktiver Range Rover sein, der sich auf Asphalt pudelwohl fühlt – und der dank vieler Technik-Komponenten aus dem Teileregal seiner Muttermarke dennoch in der Lage sein soll, auch Offroad zu überzeugen.

Mit einer Länge von knapp über 4,80 Meter rangiert der Range Rover Velar zwischen BMW X5 und X3. Der äußerst hochwertig gestaltete Innenraum mit zwei großen Touchscreens und natürlich auch die Preisgestaltung machen aber klar, dass der Velar eher auf den X5 als auf den X3 zielt. Die Motorenpalette umfasst zwei Vierzylinder-Diesel mit 180 und 240 PS, außerdem gibt es drei Benziner mit 250, 300 und 380 PS.

Dr. Ralf Speth (CEO Jaguar Land Rover): “Die erneute Ausdehnung unseres Modellangebots und die Tatsache, dass der neue Velar in Großbritannien entwickelt, designt und produziert wird, ist ein klares Statement für die britische Wirtschaft. Wir spielen eine wichtige Rolle im Premiumsegment des Automobilmarkts – und wir bekennen uns zu unserer Heimat. Großbritannien wird unverändert die Basis und das Zentrum unseres Geschäfts bilden.”

Gerry McGovern (Land Rover Chief Design Officer): “Mit seinem modernen Design verschafft sich der neue Velar eine herausragende Stellung in seiner Klasse. Er zeigt perfekt austarierte Proportionen, kraftvoll straffe Flächen und eine unverwechselbare Silhouette.”

7 responses to “Genf 2017: Range Rover Velar nimmt BMW X5 & Co. ins Visier”

  1. simons700 says:

    Die Inder hauen ganz schön auf den Putz!

  2. DropsInc. says:

    mit diesem fahrzeug kann man durchaus auf den putz haun, leider hebt er sich zu wenig vom RR sport und co ab. dennoch wirkt er gut.

    • DoNuT says:

      Design können sie bei Jaguar/Land Rover eindeutig, allerdings bin ich mir auch nicht sicher, inwieweit es das Modell gebraucht hat.

      Vielleicht kann man es ihnen durchgehen lassen, da sie noch kein großes, coupèartiges SUV hatten und die F-Pace-Plattform sicher deutlich besser ums Eck geht als der RR Sport. 😉

  3. Fagballs says:

    Ich fänd’s schade, wenn nun auch Land Rover in die Kategorie der Lifestyle-SUVs einsteigt. Selbst der Evoque taugt als Geländewagen. Mehr als alle GLA, X1 und Q3 zusammen. Selbst Jeep ist diesen Weg gegangen. Wir hatten’s ja die Tage erst mit dem Markenkern. So wie man bei BMW nicht mehr blind darauf vertrauen kann, dass man einen Heckantrieb bekommt, kann man sich dann auch nicht mehr bei Jeep und Range Rover darauf verlassen, dass man damit über jeden Stock und Stein kommt.

    • B3ernd says:

      “kann man sich dann auch nicht mehr bei Jeep und Range Rover darauf verlassen, dass man damit über jeden Stock und Stein kommt.”

      Die Kundschaft möchte es so. Selbst die Masse der RR Käufer legt keinen Wert auf Geländetauglichkeit. Habe als Student bei Royal Motors Köln gearbeitet – Ranges Rover waren zu 95% 2,7 t Citycruiser – wie auch Cayenne und Co. Warum also teure Geländetechnik verbauen?!

      Und BMW hat es auch gemerkt, dass FWD blendend ankommt und es der Masse egal ist. Meine Prognose: FWD wird auch bei BMW in andere Baureihen vorrücken. Der 3er wird FWD bekommen. RWD wird bald den oberen Baureihen vorbehalten sein

      • Fagballs says:

        > Ranges Rover waren zu 95% 2,7 t Citycruiser – wie auch Cayenne und Co. Warum also teure Geländetechnik verbauen?!

        Weil es geht und weil die Karren auch teuer genug sind. Nee mal im Ernst, vielleicht ist das nur meine Meinung. Aber die meisten Waffen in Privathaushalten (außer Sportwaffen) werden doch nie eingesetzt. Sie werden gekauft, um dem Besitzer Sicherheit zu vermitteln. So ist das in meinen Augen auch mit nem Range Rover. Natürlich sieht er auch cool aus. Das tun auch andere SUVs, aber bei Range Rover _weiß_ man, dass das Ding auch durch’s wilde Gelände kommt. Und dieses Wissen ist doch, was die Leute kaufen. Ich jedenfalls würde mir genau deswegen einen kaufen.
        Genauso wie jeder Porsche (also jeder richtige) Rennstrecken-tauglich ist, aber 95% maximal auf der Autobahn schnell fahren. Aber man könnte, wenn man wollte.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Find us on Facebook

Tipp senden