Paul Rosche: BMW Motorenbau-Legende mit 82 verstorben

News | 16.11.2016 von 42

1. April 1934 – 15. November 2016: Paul Rosche ist gestern im Alter von 82 Jahren verstorben. Der legendäre BMW-Motorenbauer bleibt unvergessen.

Paul Rosche, der mit Abstand bekannteste Motorenbauer in der 100-jährigen Geschichte von BMW, ist am 15. November 2016 im Alter von 82 Jahren gestorben. Eine entsprechende Meldung wurde uns heute auf Nachfrage von BMW bestätigt. Paul Rosche wurde am 1. April 1934 in München geboren, begeisterte sich schon in jungen Jahren für Technik und fing direkt nach Abschluss seines Studiums 1957 als Konstrukteur in der Motorenentwicklung bei BMW an.

Er blieb dem Unternehmen bis zum Ende seines Berufslebens treu und hatte sich schon nach wenigen Jahren den Spitznamen “Nocken-Paule” einen legendären Ruf erarbeitet. Seine Ideen und Entwicklungen waren für zahlreiche Erfolge von BMW Motorsport ebenso verantwortlich wie für einige der sportlichsten BMW-Serienmotoren aller Zeiten.

Paul-Rosche-BMW-Motorenbauer-01

Unter der Leitung von Paul Rosche entstand unter anderem der Turbo-Vierzylinder, mit dem Nelson Piquet 1983 die bis heute einzige Formel 1-Weltmeisterschaft für BMW holen konnte. Auch der 2,0-Liter-Saugmotor des BMW M3 DTM E30, des bis heute erfolgreichsten Tourenwagens aller Zeiten, wurde von Paul Rosche konzipiert und entwickelt. Zum Abschluss seines Arbeitslebens durfte Rosche auch noch den Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans 1999 feiern, denn auch im BMW V12 LMR schlug ein von ihm konstruiertes Herz.

Auch wenn das Herz von Paul Rosche nun nicht mehr schlägt, wird er für viele Anhänger von BMW und BMW Motorsport, aber auch von Motoren und dem Streben nach technischer Perfektion über die Grenzen von BMW hinaus, unvergessen bleiben. Auch BimmerToday wünscht seinen Angehörigen in dieser schweren Zeit das, was die Motoren von Paul Rosche stets ausgezeichnet hat: viel Kraft.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): “Diese Nachricht stimmt uns alle sehr traurig. Paul Rosche hat das Unternehmen und die Marke BMW mit seiner Leidenschaft, seinem Weitblick und seiner enormen technischen Expertise über Jahrzehnte hinweg nicht nur bei den Einsätzen auf der Rennstrecke repräsentiert und geprägt. Die Ergebnisse seiner Arbeit – ganz gleich, bei welchem Fahrzeug oder in welcher Serie – sind vielfach Meilensteine der Ingenieurskunst. In Paul Rosche verlieren BMW Motorsport und BMW M eine herausragende Persönlichkeit. Er hat die Grenzen des technisch Machbaren immer wieder neu definiert. Diesen Geist werden wir bei BMW Motorsport bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und den Angehörigen und Freunden.”

42 responses to “Paul Rosche: BMW Motorenbau-Legende mit 82 verstorben”

  1. Dailybimmer says:

    RIP Rosche. Du warst der Motorenentwickler schlechthin. 1400 F1 PS. 700 PS im 6 Liter V12 im X5 Le Mans anfang 2000. Leider blieb dieses Aggregat nur ein Einzelstück und ging nie in Serie. Verbaut diesen V12 Monster in in den kommenden M8.

    • M54B25 says:

      Der Motor stammt direkt vom V12 des McLaren F1 ab. Dieser brachte es in diesem Fahrzeug bis auf 680PS. Nur der X5 LeMan war ein Einzelstück, der Motor wurde schon ein wenig öfter gebaut.

      • Dailybimmer says:

        Der ja unter seiner Federführung bekanntlich entstanden ist. Die damaligen Bmw Manager und Bosse trauten sich damals nicht zu, enen M8 in Serie zubringen. Er war ja eine Ableitung vom Standard V12 des damaligen 750i. Im Bmw Nazca war ebensfalls mit einem V12 verbaut. Es gab von diesen Motor mehreren Versionen mit unterschiedlichen Leistungsstufungen. Man bedenke, das Bmw der erste deutsche Herstellers war, der den ersten deutschen Nachkriegs V12 rausbrachte, während Mercedes S Klasse sich mit einem V8 begnügte.

        • M54B25 says:

          Man bedenke weiterhin, dass “Das Beste oder Nichts” Fahrzeug heute noch mit 3 Ventilen pro Zylinder rumläuft, während das S70 Triebwerk in den 90ern mit 4-Ventiltechnik und Vanos unterwegs war.

          Ja der Paul war seiner Zeit oftmals weit voraus und der BMW Vorstand schon immer ängstlich bzw. Renditegetrieben-Konservativ. Sieht man ja auch daran, dass es den E31 damals nicht offiziell als Cabrio gab. Einfach mal suchen, dann sieht man einige entsprechende Umbauten. Man(n) hat sich oftmals nicht getraut eine Stärken zu nutzen – ein M8 wäre so ein Fahrzeug geworden und hätte den Technologieanspruch des E31 auch noch Triebwerksseitig unterstrichen.

          • Dailybimmer says:

            So ein Ding hätte in einem reinem Bmw Renner die gesamte Sport Elite a la Ferrari und Lamborghinis und wie sie alle heißen an die Wand gefahren. Bmw braucht so ein Ding.

            • der_ardt says:

              ja sicher, mit knapp unter 2 t Gewicht nach DIN hätte der mit dem Motorsport V12 längsdynamisch eines in Grund und Boden fahren können, bei der ersten Kurve spätestens hätte man jedoch mit dem Gewicht gegen Porsche/Ferrari/etc (der Sport Elite eben) keine Sonne.

          • Dailybimmer says:

            Und er hatten keinen Turbo wohlgemerkt und auch keine Wasserdirekteinspritzung wie im M4 GTS sondern war mit reinster Motorsporttechnik gespickt gewesen und war dennoch für damalige Verhältnisse und war Benchmark beim Verbrauch.Obwohl wesentlichere Fortschritte auf diesem Gebiet in den letuten 15 Jahren erzielt wurde mittels Bi oder Quadratmotor Turbomotor Technik und zeigt uns wad alles technisch machbar wäre. Der nächste V12 muss alle diese Komponente enthalten, sollte BMW weiterhin daran interessiert sein die Krönung des V12 nicht an DB zu verlieren.

            • M54B25 says:

              Hast du denn etwas mitbekommen, das DB einen neuen V12 bauen will? Ich hatte mal vor einigen Jahren gelesen, dass sie den angesprochenen 3 Ventiler V12 nur Euro-6 fähig gemacht haben (aufwendigere Abgasnachbehandlung) aber sich eine Neuentwicklung nicht lohnt, weil wohl zu wenig Fahrzeuge weltweit damit abgesetzt werden.

              Zum BMW V12 – und Fahrbarkeit der Maschine sind auch nicht zu unterschätzen, als der McLaren F1 GTR in LeMan gewonnen hat, hat es 20h geregnet, da muss der Motor gut dosierbar sein. Allerdings hatte der auch so viel Drehmoment, das bei trockenen Bedingungen die Antriebswellen nicht lange gehalten haben…

          • der_ardt says:

            Der M8 wäre ein Flop geworden. Bei aller Nostalgie und schönen Optik war das ganze Fahrzeug sportlich positioniert, aber nicht sportlich. Deswegen konnte es sich auch nicht durchsetzen.

            • M54B25 says:

              Ich hatte da eher einen Porsche 959 als Vergleich im Hinterkopf: Nimm das Beste was verfügbar ist, platziere es in eine schöne Hülle, sieh zu das es geradeaus schnell wird, baue wenige Exemplare und ein Mythos wird Dir gewiss sein.

              Ein M8 wäre in diese Richtung gegangen, mit dem V12 4-Ventiler auf alle Fälle, die Karosse des E31 an sich ist ja schon ein absoluter Hingucker&Klassiker und der Rest der Technik war auch schon nicht ohne. Wenn dann noch ein von mir gesehener Preis von 1 Mio DM dazukäme, wären damals vielleicht schon außergewöhnliche Details, wie z.B. ein Carbon/GFK Dach, rausgekommen. Und bei der Standard-Leistung von 380PS wäre ein M8 V12 mit 550PS (wie im M8 Prototypen angegeben) schon eine mächtige Ansage gewesen, dazu noch als Sauger – für mich hatte der M8 zweifelsfrei alle Zutaten eines Supersportwagens.

              • der_ardt says:

                für 1 Mio wäre das Ding erst recht ein Flop geworden, bestenfalls ein Marketing-Gag. Der Motor ist erste Sahne und auch die Optik des 8ers ein Hingucker, nach wie vor, volle Zustimmung. Dennoch ist das ganze Fahrzeug an sich aufgrund des Gewichts auch mit aufwendigen Modifkationen nur schwer sportlich zu trimmen.

                Auch wenn man es gemacht hätte, wäre der M8 bei verantwortbarem Aufwand das geworden, was M nie sein wollte: 1000 PS statt 1000 kg oder ein sehr starkes Dickerchen.

                • M54B25 says:

                  Das war ein Gedankenspiel, wie ein M8 hätte sein müssen – Porsche hat es mit dem 959 ja auch vorgemacht und dieses Level hätte BMW doch auch locker erreichen können? Die Ansätze beim 8er waren ja da Neues zu probieren und spezielle Lösungen zu finden. Und wie so eine Produktion mit wenigen Exemplaren geht hat BMW ja beim M1 gesehen, also das was nicht gemacht werden sollte (Rahmen und Karosse in Italien und dan Motor in Deutschland, was ja dann auch floppte), da hätte eine Manufaktur-Produktion bei Baur oder gar Alpina auch funktionieren können.

                  Bei der Gewichtsfrage bin ich voll bei Dir und vermute mal, dass Du die X5M und X6M Modelle auch nicht als solche mit dem M Badget sehen möchtest… Also eigentlich wie immer, für Geld und Umsatz wirft auch BMW seine Prinzipien über Bord!

        • M54B25 says:

          Du erinnerst Dich an den Nazca – cool! Der hing bei mir als Poster an der Wand – immer in der Hoffnung, den mal in freier Wildbahn zu sehen. Das Ding hätten sie damals als Kleinserie bauen sollen. Der Nazca wäre auch für damalig extrem teure Preise von geschätzt 1 Mio DM bestimmt wegegangen wie die berühmten warmen Semmel…

          Die V12 Nachkriegsnummer hat Mercedes vollkommen überrascht und den 7er schnell auf Augenhöhe gebracht. Währen VAG mit ihrem komischen W12 beim A8 immernoch keinen Stich sieht.

          • Dailybimmer says:

            Ich sag nur need For speed. Anfang der 90 als es nur am PC gab. Man, ich dachte damals wirklich das Bmw einen Super Sportwagen im Stall hatte der es mit den Ferraris und Lamborghinis dieser Welt auf nahm. Was ich nur sagen will ist das sich Image immer lohnt in die Marke einzuzahlen. Bmw war in den 90 zigern sehr erfolgreich im Motorsport. Da hätte so ein Ding die gesamte MotorsportWelt damals auf dem Kopf gestellt. Mercedes zahlt auch eine Menge in AMG ein und das mit Erfolg. Siehe F1. Aber es stimmt so ein Dinge währe sicherlich erfolgreicher geworden als der unglückliche M1.

            • M54B25 says:

              Jetzt habe ich noch mal extra nachgeschaut, weil ich mich auch noch schwach erinnern konnte, das der Nazca enthalten war – und zwar in NfS II genauso wie der McLaren F1! Ich weiss noch da gab es diesen einen Rundkurs (Proving Grounds) wo man ja nicht lenken durfte um auch ja keinen Speed zu verlieren, da waren diese beiden Autos meine Favoriten. Diese Strecke sind wir immer abwechselnd auf Zeit gefahren…

              Zur Motorsportwelt in den 90er – da konnte ein Automobilhersteller aus meiner Sicht eigentlich nur in der F1 eine weltweite Bekanntheit erreichen. Das war BMW nicht gelungen, selbst die LeMan Siege 95 und 99 sind ja nur einigen Motorsportfans bekannt. Ein Super-Sportwagen von BMW hätte da auch nicht viel geändert, genauso wenig wie die erfolgreichen Tourenwagen. Da kommt eher die Bekanntheit durch interessierten Autofahrern her, als die Tourenwagen den Straßenmodellen noch sehr ähnlich sahen (E30 M3, E36 M3 und z.T. der E46 in der GTR Version). Alles danach ist doch nur Marketing Blabla – so ein netter F45 216d hat doch nun gar nichts mehr BMW Motorsport-mäßiges an sich – trotz des fetten M-Paketes und möglicher 18Zoll 235er Schlappen 🙁

          • Dailybimmer says:

            Dann erinnerst du dich wahrscheinlich auch an den Bmw Goldfisch. So ein 16Zylinder in einem 7er mit verlängertem Radstand zu einem Stückpreis von einer Million DM, hätte sicher auch einige Käufer gehabt. Für Bmw wäre jetzt der richtige Zeitpunkt mit so einem Motor gegen die erstarkte Konkurrenz von DB zu antworten.

            • M54B25 says:

              Den Namen kannte ich nicht, musste ich erstmal Tante Google fragen, aber das Auto kenne ich aus den Heiligen Hallen von BMW.

              Ob es heutzutage noch so ein Wettrüsten gegen DB sein muss, mag ich mir gar nicht überlegen. Die potentiellen Käufer können den Wagen eh nicht ausfahren und heutzutage zählen wohl eher Gestensteuerung oder beheizbare/kühlbare Cup-Holder…

              Mit dem aufgebohrten N74B66 hat BMW aber auch so schon einen Motor, dem Mercedes nur etwas mit einer AMG Variante entgegensetzen kann. Wenn dann in der nächsten Generation noch E-Support im Getriebe dazu kommt, wird das Thema Beschleunigung bei den 2+ Tonnen Fahrzeugen nochmals entschärft – daher sehe ich nicht so richtig Bedarf nochmal 4 Pötte ranzuhängen 🙂

      • Dailybimmer says:

        Der King unter den V12’s dieser Welt.

        • M54B25 says:

          Thumps Up – Der King der Sauger-Motoren – im immer noch schnellsten durch -eben- einen Sauger angetriebenen Fahrzeug – und das schon seit 20 Jahren!

          Ein schönes Vermächtnis von Paul, das wohl auch weiterhin (ewig?!?) Bestand haben wird, nachdem der F1 “Nachfolger” auch nur mit einer schnöden gepimpten V8 Bi-Turbo-Luftpumpe antritt!

  2. Dailybimmer says:

    Solche Motorenentwickler mit Benzin im Blut wünsche ich mir für BMW wieder, damit die stärksten Motoren der Welt wieder aus dem Hause der Bayerischen Motoren Werke kommt.

    • Quer says:

      Das wird niemand mehr erleben, weil die EU mit ihren strengen Auflagen die Welt retten muss, aber Kohlekraftwerke dürfen immer noch betrieben werden. Der Flugzeugbenzin wird bis heute nicht versteuert, bei Auslandsflüge fällt nicht mal eine MwSt an. Eigentlich könnte ich da noch mehr aufzählen was die EU für Dreckschläudern subventioniert.

      • M. Power says:

        Ist leider wahr, nur was kann man dagegen tun ?

      • Dailybimmer says:

        Fuck EU.Deutsche Ingenieurskunst darf von niemandem werden. Es kämen ohnehin nur die Superreichen in den Genuss solcher Motoren. Ausserdem die Welt verlangt danach.

        • Dailybimmer says:

          Verboten werden meinte ich.

          • Dailybimmer says:

            Ich wäre ohnehin für einen Austritt aus der EU. Wir dürfen uns nicht zuviel von denen in der EU bevormunden lassen.

            • der_ardt says:

              könntest du das etwas plakativer ausdrücken?

              • Dailybimmer says:

                Also ich möchte solange wie möglich mit Verbrennungsmotor fahren und würde mich freuen wenn der V12 noch sehr lange bei BMW im Angebot bleibt auch wenn ich mir so ein Ding nie leisten werde. Es geht auch da rum das Brüssel die deutschen Autobauer mit deren Umweltauflagen dazu zwingen möchte quasi von heute auf morgen die Verbrennermotoren aufzugeben und auf Elektroautos umzusteigen. Das ist meiner Meinung nach nicht das wofür BMW steht.

                • der_ardt says:

                  Und du denkst dass das, was in Brüssel passiert nicht von gewissen Lobbyisten der Autoindustrie gefördert wird? Z.B. dieser realitätsferne Normzyklus, mit dem Hersteller beliebig Verbräuche im Labor erzielen und mit gesetzlichem Segen in die Prospekte schreiben können? Bei aller Romantik sind die großen europäischen Autobauer nunmal Aktiengesellschaften, deren Interesse die Rendite ist. Nur ein Bruchteil ist wirklich primär an guten Autos interessiert, das solltest du dir bewusst machen.

  3. M. Power says:

    Danke Paul Rosche für alle tollen Motoren und das Herzblut für BMW. Er war ein Genie.
    R.I.P.

  4. Dailybimmer says:

    Ohne dich Paul wäre ich wahrscheinlich kein so grosser BMW geworden. Du bleibst unvergesslich wie der legendäre M1.

    • Dailybimmer says:

      Fan.

    • Quer says:

      Wie war es ist ein großer im Motorenbau von uns gegangen, wir BMW Fans danken dir.
      Wie du bereits schriebst er wird unvergesslich bleiben.

      • Dailybimmer says:

        In den neunzigern war der der Mc Laren F1 deshalb mein Lieblings Super Sportwagen, weil der BMW V12 darin verbaut wurde, wo Herr Rosche maßgeblich daran beteiligt war,also einer der Väter,und weil BMW zur damaligen Zeit bis und heute keinen Nachfolger des M1 oder andere Supersportwagen leider gebaut hat.

        • Quer says:

          Der Pischetsrieder hat doch in den 90er Jahren einen BMW McLaren F1 geschrotet.
          Wir sind damals zu dieser Zeit auf der Autobahn München Salzburg gefahren da hat uns einer übholt, das war ein Gefühl als wenn ich mit meinem BMW auf der BAB stehen würde so ist der vorbeigeschossen.
          Laut Medien sollte die M1 Procarserie als Showrennen vor den Formel1 Rennen einfließen, 2008 lief am Hockenheimring so ein Testrennen.

          • M54B25 says:

            Ron Atkinson alias Mr. Beam hat zwei geschrotten – in England. Einen hat er wieder komplett aufbauen lassen und einen verkauft, ich glaube 8 Millionen kamen dabei rum.

            Die M1 ProCars sind ’79 und ’80 vor den F1 Rennen gefahren, die jeweils 5 besten aus dem F1 Qualifying gegen die anderen Fahrer aus dem regulären M1-Cup, sienst Du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Procar-Serie

            2008 war vermutlich genau wie dieses Jahr am Salzburgring so eine histortische Wiederbelebung. Wenn ich mir das 2016er Video vom Salzburgring dazu anschaue, wie die Jungs (Danner, Lauda, Stuck und Konsorten) den M1 noch um den Kurs geprügelt haben – 35 Jahre alte Autos! Und wer hat den Motor und das Auto ebenso mit entwickelt, genau der Paul!

  5. Dailybimmer says:

    Nicht zuvergessen der ebenso legendäre Motor im McLaren F1

  6. Dailybimmer says:

    Hätte Bmw sich damals getraut, im filigran und unendlich schönen, sowie zeitlosen wirkendem 7ers, die Rede ist vom 7er E38, den V12 Motor des X5 LMV in den E38 zu verbauen. Man, das wäre der M7 für mich.

  7. M54B25 says:

    Lieber Paul, jetzt dreht sich Deine Nockenwelle nicht mehr, aber hundertausende in von Dir entwickelten Motoren werden es die nächsten Jahre und Jahrzehnte noch tun. Unvergessen bleiben Deine genialen Entwicklungen und z.T. unkonventionellen Ansätze (E30 M3 Motor!). Danke für das Schreiben eines Teils der Geschichte der besten Triebwerke und fazinierensten Fahrzeuge auf unseren Straßen und Rennstrecken! R.I.P.

  8. Thomas says:

    Nocken-Paule bekommt/hat hoffentlich einen schönen Platz im BMW Museum. Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und behaupte, dass er einen großen Anteil daran hat, wo BMW heute steht. Er gehört zu den wenigen Leuten, die man benötigt um den Spieß umzudrehen, und es ist fantastisch, dass er dies bis zu seiner Rente mit Leidenschaft bei BMW getan hat. Er ist ein Star des Motorenbaus. Zurecht!

    • M54B25 says:

      Aber nicht in der Art eines Mausoleums bzw. wie Lenin in Moskau im Schneewittchensarg, das wäre ja doch etwas zu strange.

      Ansonsten ist Paul schon im Museum sehr gut vertreten zähle mal die Autos/Motoren an denen er bekanntermaßen aktiv gearbeitet hat – alles die Fahrzeuge, von denen BMWs Ruf heue noch lebt – M1 + M5 R6, F1-Turbo R4, F1-V10 – erster F1 Motor der 20.000U/Min gedreht hat, V12 McLAren F1 + GTR + GTR LM, M3 E30, F2-R4)

  9. quickjohn says:

    Ruhe in Frieden Paul Rösche. Und vielen Dank für die tragende Mitgestaltung der bislang erfolgreichsten Motorsportjahre der Bayerischen Motorenwerke.

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