BMW 3er GT Facelift 2016: Live-Fotos zeigen 330i F34 LCI

BMW 3er GT | 22.06.2016 von 16

Im Rahmen der Tee Off Night zu den BMW International Open in Düsseldorf feierte gestern auch das BMW 3er GT Facelift 2016 (F34 LCI) seinen …

Im Rahmen der Tee Off Night zu den BMW International Open in Düsseldorf feierte gestern auch das BMW 3er GT Facelift 2016 (F34 LCI) seinen ersten Kontakt mit der Öffentlichkeit. Unsere Fotos zeigen den präsentierten BMW 330i GT mit Luxury Line und Lackierung in Arktisgrau Brillanteffekt metallic, in den Radhäusern sehen wir die 19 Zoll großen Leichtmetallräder Vielspeiche 674.

Natürlich trägt das Showcar auch die neuen LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten, schließlich haben im Bereich der Lichttechnik auch die größten Design-Änderungen stattgefunden. Das filigran gezeichnete Innenleben orientiert sich am Lichtdesign von 3er Limousine und Touring, an der Front betonen horizontale Stege die Verbindung zur Niere und damit auch die Breite des Fahrzeugs. Auch die Rückleuchten haben ein neues Innenleben für eine charakteristischere Nachtoptik erhalten. Eine leicht überarbeitete Heckschürze und größere Endrohr-Durchmesser für einige Modelle runden die sanfte Modellüberarbeitung äußerlich ab.

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BMW 3er GT Facelift 2016: Fotos zeigen Design- und iDrive

Tiefgreifender fallen die Änderungen im Innenraum aus, wobei vor allem das Infotainment-System und BMW iDrive im Fokus stehen: Mit dem Facelift erhält auch der BMW 3er GT die jüngste iDrive-Generation mit Kachel-Optik im Hauptmenü. Unsere Fotos zeigen die mit der aktuellen 7er-Reihe eingeführte Menüführung, die unterhalb des Flaggschiffs allerdings ohne Gestensteuerung und Touchscreen-Funktion auskommen muss.

Hinter dem neuen iDrive-Design steckt leistungsfähigere Hardware für eine schnellere Reaktion auf die Wünsche des Fahrers, zudem ist das freistehende Display etwas flacher geworden. Überarbeitet wurden auch einige Darstellungen in tieferen Menüebenen, vor allem die Farben der Kartendarstellung des Navigationssystems wirken sanfter. Änderungen der Zoom-Stufe werden nun auch in der (rechenintensiven) perspektivischen Darstellung schneller und fließender als bisher umgesetzt.

Völlig neu für den BMW 3er Gran Turismo ist auch der verbaute Turbo-Vierzylinder vom Typ B48. Der Baukasten-Motor sorgt im neuen BMW 330i GT mit 252 PS für Vortrieb, von 0 auf 100 km/h geht es laut Werksangabe in 6,1 Sekunden. Neue Motoren kommen auch in 320i, 340i und 325d zum Einsatz, im Vergleich zu den vorherigen Triebwerken konnte der Normverbrauch dabei um bis zu 14 Prozent reduziert werden.

Unverändert geräumig bleiben Fond und Gepäckraum, der längere Radstand macht sich hier auch weiterhin klar bemerkbar und sorgt dafür, dass der Gran Turismo auch nach dem Facelift eine interessante Alternative zum Touring bleibt. Mit einem Ladevolumen von 520 bis 1600 Liter bietet der BMW 3er GT sogar etwas mehr Stauraum als der Kombi, die große Heckklappe macht das Ein- und Ausräumen besonders einfach. Die serienmäßig dreigeteilte Rückbank lässt sich wie bisher mit einem einzigen Handgriff aus dem Kofferraum heraus umlegen.

16 responses to “BMW 3er GT Facelift 2016: Live-Fotos zeigen 330i F34 LCI”

  1. Daniel says:

    Wie ist denn die Apple Car Play Integration gelöst?
    Zeigt es da auch was im Headup Display an?

    • Quer says:

      Das glaube ich nicht weil sonst das Headup überladen wäre, so wie es jetzt ist passt es schon.

    • Sams0ng says:

      Es wird eher die Frage zu stellen sein: Kastriert die Apple Car Play integration ebenfalls das BMW System so, wie das bei Mercedes der Fall ist? Ich finde es einen Rückschritt. Software und erweiterte Integration von Apple hat in Fahrzeugen nichts verloren.

      • MaedMaex says:

        Ganz ehrlich: Kollege hat sich gerade erst nen 3er geholt, mit dem Premium-Super-Duper-Spitzen-Navigationssystem (will gerade nicht nachsehen was das kostet). Das Teil ist eine Unverschämtheit. Die Navigation per Spracheingabe ist unterirdisch. Und selbst die Navigation funktioniert meiner Meinung nach nicht besser als die zum Beispiel von Google.

        Und das für Unsummen!

        Klar: Wenn ich nen Firmenwagen habe und das im Grunde nicht bezahlen muss, dann ist es mir egal ob man mir Schrott verkauft. Aber privat? Ehrlich: baut mir bitte n Display rein, auf dem ich mein Android oder iOS drauf hauen kann und lasst mich mit Eurer Software in Frieden. Baut schön weiter Autos!

    • timbo76 says:

      AppleCar Play ist erst ab Ende des Jahres verfügbar. Da müssen wir uns noch ein wenig gedulden.

      • Daniel says:

        Wird das dann über ein software update nachgeliefert?

        • timbo76 says:

          Ich glaube eher nicht. Bei BMW war es zu 99% immer so, dass man es entweder schon bestellen konnte, oder aber eine Nachrüstung nicht möglich war.

  2. DasDubioseObjekt says:

    der erste BMW seit langem, bei dem mir das Facelift nicht gefällt

    • Renaco says:

      was genau sieht denn schlechter als vorher aus?
      Gefallen die leuchten nicht?
      Ich kann hier nirgendwo einen Rückschritt sehen…?

      • DasDubioseObjekt says:

        Genau, ich finde, das Heck sieht durch die Rückleuchten klobiger aus, das war vorher perfekt. Ein Glück, dass ich ihn mir eh nicht leisten kann 😉

  3. Fredericus Rex says:

    Grundsätzlich gefallen mir die Fastback Varianten (F34 und F36) der Baureihe sehr gut, der erst genannte ist zweifelsfrei deutlich praktischer, der zweite noch eleganter.

    Zwei Optionen würde ich jedoch unbedingt empfehlen:

    BMW Individual Instrumentafel (Ober-und Unterteil) Leder bezogen Walknappa, in Verbindung mit Leder ab EUR 1.250,– (#4MS), sowie das formschöne M-Lenkrad mit deutlich wertigerem Walk Nappa, als das “normale Sport-Leder-Lenkrad) (#710) i,V. mit Luxury Line für EUR 200,–.

    Ergonomie und Ablesbarkeit der der Instrumente sind sowieso BMW typisch perfekt, die Haptik ist in dieser Kombination über jeden Zweifel erhaben !

    • Sams0ng says:

      Auch wenn das eine BMW Seite ist. Aber jeden Quatsch muss man nicht akzeptieren. Beledertes Armaturenbrett in einem 3er? Um die mangelnde Oberflächenqualität der Serie nicht sichtbar zu machen? Na toll. Mal abgesehen davon, dass selbst in einem 6er das erweiterte Lederpaket recht billig wirkt ist auch das “M”-Lenkrad mittlerweile eine Farce. Es ist eben der billige Bruder vom “echten” M-Lenkrad und das merkt man vor allem an den Plastikapplikationen bzw. der nicht offenen Speiche unten. Gute Ablesbarkeit der Instrumente? Vielleicht ab dem 5er. 1er und 3er teilen sich das Problem, dass ab einer bestimmten (ergonomischen!) Sitzposition die Instrumentenkombi nicht mehr voll und in einem Stück abzulesen sind, ohne den Kopf zu senken oder zu heben. Dazu kommt, dass die Ablesbarkeit durch das sich spiegelnde Plastik erschwert wird. Insbesondere wenn noch ein Schiebedach verbaut ist und das Licht bescheiden fällt.

      Weiterer Kritikpunkt gefällig?

      Das Plastik das rund um den Wählhebel, die Türpappen und im Rest des Fahrzeugs verbaut ist, ist bei weitem kein Premiumniveau. Ich gehe so weit zu sagen, dass man hier viele Teile der Qualität von Seat zuordnen kann.

      Der 3er GT ist ein schöner BMW. Mehr aber auch nicht. Diese Lobhudeleien gehen mir mittlerweile auf die Nerven. Denn auch BMW kocht nur mit Wasser. Und leider mittlerweile mit abgestandenem. Für einen 3er GT legt man gut und gerne mehr als 50k auf den Tisch bzw. zahlt entsprechende Raten. Dafür kann man durchwegs mehr erwarten.

      Man kann Audi für seine aktuellen Designs hassen. Was sie aber können, sind Innenräume. Und da sollte BMW langsam anfangen kräftig nachzulegen.

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