Bild-Vergleich: Neuer Audi TT RS gegen BMW M2 Coupe F87

BMW M2 | 25.04.2016 von 18

Der neue Audi TT RS stürmt mit 400 PS starkem Turbo-Fünfzylinder und quattro-Antrieb in die Kompaktsportler-Elite. Hier trifft er auf das BMW M2 Coupé F87.

Der neue Audi TT RS sorgt für noch mehr Wirbel in der derzeit ohnehin unter Hochdruck stehenden Liga der Kompaktsportler. Das Sportcoupé aus Ingolstadt tritt unter anderem gegen den BMW M2 F87 an und steht dabei ähnlich klar für Ingolstädter Kerntugenden wie der M2 für die Ideale der M GmbH: Unter der kurzen Motorhaube des Audi TT RS arbeitet ein neu entwickelter Fünfzylinder-Motor, der seine Kraft mittels quattro an alle vier Räder schickt.

Der Allradantrieb sorgt gemeinsam mit dem auf 400 PS erstarkten 2.5 TFSI-Triebwerk dafür, dass der Audi TT RS äußerst beeindruckende Fahrleistungen bieten kann. Den Sprint von 0 auf 100 km/h meistert das Topmodell der dritten TT-Generation in nur 3,7 Sekunden, damit ist der MQB-basierte TT RS 0,6 Sekunden schneller als ein DKG-bestückter M2 und sogar acht Zehntelsekunden schneller als die handgeschaltete Version des Kompaktsportlers aus Garching.

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Audi TT RS 2016 und BMW M2 Coupé im Bild-Vergleich

Wie schon bei Motorleistung und Beschleunigung setzt der Audi TT RS auch bei der Höchstgeschwindigkeit noch eins drauf. Genau wie der BMW M2 ist auch der TT serienmäßig auf 250 km/h limitiert, gegen Aufpreis lässt sich die elektronische Vmax-Sperre aber auf 280 km/h verschieben. Beim BMW M2 ist auch in Kombination mit dem optionalen M Driver’s Package bereits etwas früher, nämlich bei 270 km/h Schluss.

In Garching dürfte man von den Daten des Audi TT RS aber keineswegs überrascht sein, schließlich hat sich die M GmbH ganz bewusst für einen anderen Weg entschieden. Denn was der BMW M2 F87 zu bieten hat, lässt sich nicht mit ein paar PS hier oder ein paar Zehntelsekunden da aufwiegen. Der M2 steht mit seiner ausgeglichenen Gewichtsverteilung, seinem längs montiertem Reihensechszylinder und vor allem auch mit seinem – von Fahrwerksabstimmung und Lenkung aus BMW M3 und M4 Coupé garnierten – Hinterradantrieb für Freude am Fahren in Reinkultur. Und für ein in dieser Klasse einzigartiges Fahrspaß-Konzept, denn an frontlastigen Kompaktsportlern mit Allradantrieb herrscht im Jahr 2016 wahrlich kein Mangel.

So dürften es in den meisten Fällen nicht die messbaren Fahrleistungen sein, die für Kunden den Ausschlag zwischen Audi TT RS und BMW M2 geben. Es ist vielmehr die Art und Weise, wie die völlig unterschiedlichen Kompaktsportler dabei zu Werke gehen. Welcher Weg mehr Fahrspaß bringt und das eine oder andere Kompaktklasse-Coupé damit noch begehrenswerter als das andere macht, wird dabei in erster Linie zu einer Frage des persönlichen Geschmacks.

[Fotos: BMW / Audi]

18 responses to “Bild-Vergleich: Neuer Audi TT RS gegen BMW M2 Coupe F87”

  1. Pro_Four says:

    ..also: rein optisch 2 schicke Fahrzeuge, egal ob der gereifte TT oder der M2. Obwohl natürlich der M2 schon stattlich da steht, wie ein Athlet im Startblock.

    Die Sprintwerte von Audi kennen wir ja und da brauch ich nicht näher drauf eingehen. Die Elastizitätswerte der beiden wurde mich mal interessieren.

    Emotionen wecken wird hier aber wieder der R6, ein Weltmotor der seinesgleichen sucht.

    Schade das der direkte Vergleich etwas hinkt, weil 2 verschiedene Fahrzeug Konzepte.

  2. TESTOSTERON ANABOL SOLDIER says:

    Würde ich beide gern mal fahren 🙂 Ein absolutes Ausschlusskriterium im Audi ist für mich, dass es keinen Bildschrim in der Mitte gibt. Der Beifahrer wird komplett aus dem Geschehen ausgeschlossen.

    • M54B25 says:

      Läßt Dich Deine Frau nicht ans Steuer und du darfst dann nicht an den Knöpfen spielen oder warum ist das soooo wichtig?
      – Navi brauchen richtige Männer nicht, früher haben wir auch so in die Höhle zurück gefunden
      – Radio stellt man(n) einmal auf seinen Lieblingssender ein und gut ist
      – DVD/USB Multimedia-Sound brauchts mit einem richtigen Triebwerk nicht, da passt der R6 Sound zur Unterhaltung
      – Fahrwerks/Fahrzeugsetup sollte der Beifahrer eh nicht rumfummeln, da gibts was auf die Griffel
      – Klimaanlage hast Du ja in den Lüftungsdüsen
      – Verbrauchswerte oder Fahrstatistiken werden eh überbewertet und brauchts auf dem Track auch nicht wirklich

      irgendwie gehen mir damit mögliche Argumente für das “Geschehen” aus?

      • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER says:

        Ich glaube du verstehst den Unterschied zwischen fremder und eigener Meinung nicht. Akzeptier es doch einfach anstatt deine Meinung auf andere zu übertragen 😀 Ich bin nicht bereit mit jemandem eine Konversation zu führen, der vor sich hin monologisiert.
        Schönen Tag dir dennoch du kleiner Provocateur 🙂

        • M54B25 says:

          Ich wollte die Frage nicht so einfach im Raum stehen lassen und somit einer sinnvollen Beantwortung einige Diskussionsgrundlagen beifügen. Und da Du die Zeilen mindestens gelesen hast, ist es ja nun kein Monolog mehr sondern schon Teil der Diskussion…

          Und das mit dem Provokateur meinst Du trotz Smilie doch nicht wirklich so wie Du es schreibst?!? Steh doch einfach mal dazu, was Du so von Dir gibst und lass nicht immer so viele Fragen offen. Es interessiert mich wirklich ehrlich welche Infos ein Beifahrer wissen muss bzw. welche Funktion Du ihm zugestehst. Ja und sorry, das mit der Frau als Herr im Wagen war vielleicht ein wenig provozierend.

          • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER says:

            “- Navi brauchen richtige Männer nicht, früher haben wir auch so in die Höhle zurück gefunden
            – Radio stellt man(n) einmal auf seinen Lieblingssender ein und gut ist
            – DVD/USB Multimedia-Sound brauchts mit einem richtigen Triebwerk nicht, da passt der R6 Sound zur Unterhaltung”

            Siehst du denn nicht wie sehr du deine Meinung auf andere überträgst? Du verallgemeinerst, während ich von mir spreche. Ist doch super wenn du kein Navi benötigst, ich hingegen möchte nicht mehr drauf verzichten, vor allem im Ausland. Und da finde ich es besser (vor allem auf längeren Reisen) wenn meine Freundin das Navi ein/umstellt oder ihr Smartphone via Bluetooth koppelt, um ihre Musik anzuschließen und durch ihre persönliche Playlist zu scrollen. Ich habe keine Lust das während der Fahrt zu machen. Sollte mein nächstes Fahrzeug Internet haben, so wird auch das eine Rolle spielen, wobei ich mir nicht sicher bin ob das während der Fahrt funktioniert. Gibt aber ne Menge andere Apps die man benutzen kann. (Ja ich weiß Apps jucken dich nicht, mich aber).

            Gibt noch ne Menge andere Argumente für MICH, aber ich bin einfach auch nicht so sehr der Romanschreiber und denke dass meine ursprüngliche Aussage “der Beifahrer wird komplett aus dem Fahrgeschehen ausgeschlossen” ausreichend und verständlich ist.

            Ich hoffe das reicht für dich an Argumenten, falls nicht musst du damit leben, dass ich keine Lust hab noch mehr zu schreiben 😀

            • M54B25 says:

              Danke Dir für Deine Darstellung, das reicht mir vollkommen aus. Was sind eigentlich Bluetooth und Apps – duck und weg 😉

              So viel übrigens zum Thema Vorurteile und Meinungsbildung – als ob Du auch nur ansatzweise einschätzen könntest, welche Rolle Informationstechnologien in meinem Leben spielen. Nur weil sich mir der Sinn eines vor einem 8 Zoll Display hyperventilierenden Beifahrers nicht erschließt, lässt das absolut keinen Rückschluss auf meine Einstellung zu Technologien und Informationsverarbeitung zu.

      • Fagballs says:

        Ein Upvote für “Navi brauchen richtige Männer nicht, früher haben wir auch so in die Höhle zurück gefunden” 😀

        • M54B25 says:

          Das klingt zwar recht lustig, basiert aber auf eindeutigen Verhaltensmustern und Lebensumständen von Männern und Frauen, die sich im Laufe der menschlichen Entwicklung herausgebildet haben. Die Multitaskingfähigkeit der Frauen basiert genau auf deren bevorzugten Sitz-/Arbeitsplatz in der Steinzeit-Höhle, um alles gleichzeitig im Blick zu haben: das Feuer, die Kinder, den Eingang und was sonst noch so um sie herum im unmittelbaren Sichtfeld passiert. (Richtige) Männer wiederum können besser Entfernungen, Geschwindigkeiten und Richtungen abschätzen, was bei Jägern für eine erfolgreiche Jagd eben so alles notwendig war

          Persönlich nutze ich das Navi nur in völlig unbekannten Städten oder im Ausland, alles andere versuche ich mir vorher mit Karte (ok Goggle-Maps) zu erarbeiten. Sonst ist mir die Abhängigkeit und mittlerweile auch die Bevormundung -wie bei nahezu allen modernen technischen Erleichterungen- zu groß.

  3. der_ardt says:

    „Und für ein in dieser Klasse einzigartiges Fahrspaß-Konzept, denn an frontlastigen Kompaktsportlern mit Allradantrieb herrscht im Jahr 2016 wahrlich kein Mangel.“
    schön formuliert!

  4. xclsv says:

    Ich finde beide Fahrzeuge machen echt was her. Was mich aber beim BMW wirklich stört, sind die Sitze, sowie die Rückleuchten. Glühbirnen als Blinker in einem Neuwagen 2016? Sorry, das geht garnicht. Genauso wie beim 4er. Die Sitze sind ebenfalls ein Witz im Vergleich zum Audi. Wenn man da mal die S Sportsitze vom A3, A5 zb sieht…Oder wie hier zu sehen. Ich finde BMW hinkt in manchen Bereichen wirklich hinterher… Und das obwohl ich eigentlich überzeugter BMW Fahrer bin…

    • Testraindrop says:

      Leider wahr, konnte schon direkt den TTS mit meinem 4er Vergleichen.
      Die paar Cent oder meinetwegen auch € die BMW an LED gespart hat lassen den 4er von hinten vergleichsweise alt aussehen. Und dabei zahlt man doch schon 4 Stellig für “Voll-LED”…

  5. Fagballs says:

    Also den 5-Zylinder würde ich schon gern mal fahren, keine Frage. Sonst ist der TT optisch einfach nicht meins, war er in der ersten Generation nicht und trotz allerlei böser Blicke und Lametta ist die Grundform doch dieselbe geblieben.
    Konzeptionell ist er halt trotz aller Schwarzmagie ein Golf im Wolfspelz.

    Den M2 würde ich gerne zum Behalten haben. Leider fehlt mir das nötige Kleingeld.

  6. Fujigay says:

    Der BMW verliert schon mal sofort in Sachen Interior , sofort, BMW M2 >> Jahr 1999 interior-Design

  7. Dariama says:

    Trotz dem ganzen Tamtam, wie den großen Lufteinlässen und dem Diffusor, bleibt der tt einfach ne knutschkugel xD

  8. Nitroboost says:

    Sollten Wir uns doch glücklich schätzen in diesen Zeiten solche Autos sehen,hören und vor allem fahren zu dürfen.Und immer dieses die Fraktion vs die Fraktion hach ich bin es LEID !!! Ich kaufe einfach beide Fahrzeuge und freue mich mit dem M2 und Heckantrieb auf den Ring und den TTRS an der Ampel mit Launch control. 🙂

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