Genfer Autosalon 2016: Audi Q2 tritt als Countryman-Rivale an

BMW X1, News | 2.03.2016 von 20

20 Zentimeter kürzer als ein Q3 und dennoch ganz erwachsen: Der neue Audi Q2 feiert auf dem Genfer Autosalon 2016 seine Weltpremiere und wird von …

20 Zentimeter kürzer als ein Q3 und dennoch ganz erwachsen: Der neue Audi Q2 feiert auf dem Genfer Autosalon 2016 seine Weltpremiere und wird von vielen Beobachtern auch als Lebenszeichen der Ingolstädter Design-Abteilung wahrgenommen. Nachdem sich das Design bei Audi in den letzten Jahren kaum weiterentwickelt hat, zeigt der Audi Q2 einige frische Impulse und bietet aus jeder Perspektive neue Ansätze. Egal ob Singleframe-Grill, Scheinwerfer oder die nahezu quadratischen Rückleuchten: Praktisch jeder Beobachter wird auf den ersten Blick erkennen, dass hier ein ganz neuer Audi unterwegs ist.

Technische Basis für den neuen Audi Q2 ist der Modulare Querbaukasten (MQB) aus Wolfsburg, die bewährte Basis zeigt damit ein weiteres Mal ihre Vielseitigkeit. Wie kurz die Überhänge an Front und Heck ausfallen, zeigt bereits ein Blick auf die technischen Daten: Obwohl der Audi Q2 rund 20 Zentimeter kürzer als der Q3 ausfällt, haben beide Modelle einen Radstand von 2,60 Meter.

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Der Innenraum des Audi Q2 wurde betont hochwertig gestaltet und stellt nicht nur den Q3 in den Schatten. Moderne Assistenzsysteme und hochwertige Sonderausstattungen unterstreichen die Rolle des Q2 als Lifestyle-SUV für den urbanen Einsatz. Auch das aus TT & Co. bekannte Audi Virtual Cockpit darf im Q2 nicht fehlen und dürfte gemeinsam mit Hilfe einer kleinen Scheibe realisierten Head-Up-Display dazu beitragen, die junge Zielgruppe zu begeistern.

Die Motorenpalette umfasst zunächst drei Benziner und drei Diesel, nur die Topmodelle sind serienmäßig mit dem Allradantrieb quattro ausgerüstet. Für die kleineren Motoren ist Frontantrieb Standard, Allrad gibt es zum Teil gegen Aufpreis.

Mit seiner Länge von 4,19 Meter ist der Audi Q2 deutlich unterhalb des BMW X1 positioniert und tritt eher gegen die kommende zweite Generation des MINI Countryman an. Auch das SUV von MINI basiert auf einer Technik-Architektur für Fahrzeuge mit Frontantrieb und wird optional mit dem Allradantrieb ALL4 angeboten werden.

20 responses to “Genfer Autosalon 2016: Audi Q2 tritt als Countryman-Rivale an”

  1. El Barto says:

    Die frischen Impulse sind aber auch nur eine Variation dessen, was in der Audi-Designabteilung seit Jahren wiedergekäut wird. Immerhin, das Heck könnte man auch eins zu eins für einen künftigen Polo Alltrack verwenden.

  2. M54B25 says:

    “Lebenszeichen der Ingolstädter Design-Abteilung” – stimmt, der Singleframe Grill hat nun eine andere Anordnung der Ecken und die Ausführung der Lamellen ist geradezu gewagt geraten!!!

    “Lifestyle-SUV für den urbanen Einsatz” – soll heissen, wenn der Bordstein bei Penny zu hoch ist, kommt die Kiste unfallfrei darüber gefahren ?!?

    “die junge Zielgruppe zu begeistern” – ganz klare Prognose wird sich die Käuferschaft im Bereich 55+ bewegen, wegen des tolles Einstiegs, der guten Rundumsicht und weil es kein klassisches Firmenfahrzeug ist und daher eher von Privathand gekauft/finanziert wird…

    @Sebastian: Nicht böse sein, aber der Artikel ist weit von dem entfernt, was ich inhaltlich als auch vom Schreibstil auf bimmertoday.de erwartet habe. Sonst wie immer klasse Arbeit von euch bei den Messen mit den selbstgemachten Bildern aus nicht immer üblichen Perspektiven und der schnellen Wiedergabe eurer Impressionen – aber hier wurde -imho- das Ziel weit verfehlt.

    • der_ardt says:

      Sie sind endlich beim Achteck angekommen, wie bereits seit Jahren prohezeit. Mal sehen, die nächste Generation wird dann wohl wieder mehr in Richtung Diamantenform des Achtecks gehen.

      Und junge Zielgruppe wird bei so ziemlich JEDEM Auto angepriesen, damit die Frührenterfraktion sich nicht alt vorkommt, wenn sie den Wagen kauft. Das gilt zumindest bei den SUV.

      • M54B25 says:

        Und von der Diamantform bis hin zur Rossetenform ist es nur noch ein kleiner Schritt in der Anzahl der Erhöhung der Ecken und wir hätten das Audidesign dann da wo es hingehört – am bzw. im A**ch…

  3. Sargon says:

    Die Positionierung eines Autos anhand der Fahrzeuglänge finde ich etwas antiquiert. Ein 911 wird ja selbstverständlich auch nicht anhand der Fahrzeuglänge mit einer Corvette verglichen oder ein 3er mit dem Ford Mondeo.
    Apropos Positionierung: Wo positioniere ich bei modernen Autos im Sichtbereich (!) eigentlich ein Telefon? Das wird zunehmend zum Problem. Ich möchte es nicht in der Armlehne haben, weil ich dort z.B. die Warnung vor Gefahrenstellen nicht sehe. Per Magnetbefestigung rechts neben die Lüftungsdüsen?

    • der_ardt says:

      http://www.amazon.de/Wicked-Chili-KFZ-Halterung-Smartphone-universell/dp/B004GXW50K/ref=sr_1_11?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1457196776&sr=1-11&keywords=smartphone+auto
      Das Ding dann so verdrehen, dass es vor der A-Säule keine Sicht nimmt.
      Im übrigen sehe ich es eh schon kommen, dass man das Smartphone in die Mittelkonsole legt, wo es induktiv geladen wird und per NFC Bluetooth angeschaltet und mit dem Wagen gekoppelt wird. Sämtliche Inhalte und Sprachsteuerung kann man dann vom Lenkrad oder iDrive aus bedienen.

      • Sargon says:

        Dann lieber http://www.amazon.de/Generation-Mpow-Magnetische-Universal-Halterung/dp/B015X601D6/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1457199400&sr=8-2&keywords=mpow+grip+magic
        Egal, ich finde da ist eine Verschwörung der Autohersteller im Gange. Da wird geradezu absichtlich kein Platz am Armaturenbrett freigehalten, damit ich die Aufnahme in der Mittelarmlehne und das eigentlich nutzlose Navi kaufe (damit der Bildschirm mehr kann als nur Rückfahrkamera und Radioliste anzeigen). Ich habe mich kürzlich erst über das lahme und zähe Touch-Navi/Radio in einem Golf-Mietwagen geärgert.
        Mein Smartphone-Navi kann es nämlich eigentlich besser, denn es warnt mich vor Radarfallen. Für zwei Autos und Mietwagen habe ich meine Ziele und meine Musik (über Aux anschließen) über Telefon schon immer bei mir.
        Warum erzähle ich das hier? Wegen der runden Audi-Lüftungsdüsen. Da kann ich nix befestigen und dazwischen ist auch kein Platz.

        • der_ardt says:

          Blitzer.de ist auch immer an bei mir, sogar auf dem Motorrad mit Stöpsel im Ohr 😉
          Ich muss sagen, dass die BMW-Navis eigentlich einen sehr gute und flüssigen Job abliefern. Die VW-Lösung ist tatsächlich ziemlich träge und für mich als jemanden, der das BMW-System gewohnt ist, unnötig verschachtelt.

          Über kurz oder lang muss eh eine Lösung her, die möglichst komfortabel das Smartphone eingliedert, also sich automatisch verbindet, Daten synchronisiert und das Gerät lädt. Alles Kabellos würde das in etwa so aussehen, dass man im Smartphone das Naviziel angibt und was man hören will und das ganze dann ans Auto geschickt wird sobald das Smartphone in der Mittelkonsole liegt (bzw. sich allgemein im Auto befindet).

  4. Quer says:

    Tolle Werbung für Audi, auf einer BMW Fan Plattform. Ob Audi auch BMW eine Plattform geben würde, würde ich bezweifeln.

    • El Barto says:

      Ach guck mal an, den Cross-Polo hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm. Da brauchts dann natürlich keinen Polo Alltrack mehr. Schönes Vergleichsbild übrigens 😉

      • Pro_Four says:

        …jep, sehe ich nämlich ähnlich. Der Q2 dient Audi nur zum drücken der Verbrauchsminierung innerhalb der Flotte. 1.0 Motörchchchen inkludit lässt grüßen.

        Und -wie schon oben erwähnt- dem Absatz zu Liebe.

        • quickjohn says:

          Audi braucht eine Ausweitung der Produktpalette um das ins Stocken geratene Wachstum zu beleben.

          Sicher hat man auf den Countryman gekuckt und sich 6- stellige Absätze ausgerechnet. Bei Mini macht/e der Country Sinn da er den Weg in ein größeres Modell ebnete.

          Ob Audi ein kleineres Modell braucht – es sei denn zu vordergründigem Wachstum – darf bezweifelt werden. Lt. ams bietet der Q2 weniger Platz wie ein A3 Sportback.

          Deshalb – ich meine das ist eine Mini-Kopie mit der Hoffnung den A1-Erfolg(?) zu wiederholen. Und wie dort konnte auf Polo-Wurzeln zurück gegriffen werden – was nicht zu kritisieren ist.

  5. PHoel says:

    Da wollte Audi wohl das Heck ein bisschen anders aussehen lassen, als bei den anderen Modellen, ist aber gänzlich misslungen.

  6. Thomas_01 says:

    Muss schon sagen, Audi hat’s designmäßig in letzter Zeit richtig gut drauf…. Alter Schwede…

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