BMW Sounddesign: Schritt für Schritt zum perfekten Klang

Sonstiges, Videos | 1.12.2015 von 11

Beim Sound eines Autos denken viele Autofahrer im ersten Moment vor allem an den Motor, dessen Klang nicht nur bei sportlichen Fahrzeugen wesentlich zum Fahrerlebnis beiträgt. Doch für …

Beim Sound eines Autos denken viele Autofahrer im ersten Moment vor allem an den Motor, dessen Klang nicht nur bei sportlichen Fahrzeugen wesentlich zum Fahrerlebnis beiträgt. Doch für das Sounddesign eines Fahrzeugs stellt das Triebwerk nur eine von vielen Herausforderungen dar, denn beim Fahren spielt eine Vielzahl von Geräuschen eine wichtige Rolle. Neben gut beeinflussbaren Geräuschen wie dem Sound von Warnmeldungen gehören dazu auch Störgeräusche, die nur unter bestimmten Bedingungen auftreten und dem Kunden einen Eindruck mangelnder Qualität vermitteln können.

Einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Fahrzeug-Entwicklung liefert ein aktueller Beitrag von BMW TV. Für die BMW Group arbeiten demnach nicht weniger als 14 Sound-Künstler im Fachbereich Akustik, die ständig auf der Suche nach einer optimalen Akustik sind und so dazu beitragen, das Gesamterlebnis an Bord eines Autos so angenehm und so passend zur Marke wie möglich zu machen.

BMW-Sounddesign-Video

Je nach Fahrzeug-Positionierung spielen dabei andere Aspekte eine Rolle, denn natürlich muss sich ein BMW i3 anders anhören als ein M4 oder ein 730d. Viele Kleinigkeiten, die vom Kunden oft nur unterbewusst wahrgenommen werden, werden dabei in stundenlanger Arbeit perfektioniert. Dass sich auch die Klangwelten der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce grundlegend voneinander unterscheiden, versteht sich von selbst.

Um ausgewählte Geräusche zu unterdrücken oder zu verstärken wird bei der BMW Group auch mit Gegenschall-Systemen aus den Lautsprechern gearbeitet. Hierbei wird nicht nur der Motorsound einiger ausgewählter Modelle optimiert und je nach Fahrmodus an die Wünsche des Fahrers angepasst, auch so manchem Störgeräusch wird mit dem aktiven Sounddesign der Schrecken genommen.

Über das serienmäßige Sounddesign hinaus geht ein neues Angebot von BMW M Performance, denn die hauseigenen Tuning-Experten der BMW Group bieten seit kurzem Active Sound-Abgasanlagen für einige Dieselmodelle an. Auch den nicht in erster Linie für sportlichen Sound bekannten Selbstzündern wird so künstlich eine besser zu den immer stärkeren Fahrleistungen passende Akustik verpasst.

(Direkt-Link zum Video für Mobile-User)

11 responses to “BMW Sounddesign: Schritt für Schritt zum perfekten Klang”

  1. Fagballs says:

    Spannendes Thema, die Tage habe ich den Wischwasser-Sprüher hinten betätigt und meine Freundin fragte, ob uns jemand angehupt hätte…

    • M54B25 says:

      Spannender Beitrag, der lädt mal zum Nachdenken ein:
      – Welchen Wagen fährst Du?
      – Müsst ein Hatchback (1er?) oder ein Kombi (3er oder 5er) sein – wegen des Heckscheiben-Sprühers/Wischers?
      — Zusatzfrage: Falls kein BMW – Warum nicht?
      – Wie klingt denn das Geräusch Deiner Meinung nach – war die Frage also passend?
      – Findest Du eine Sounderzeugung nun generell gut oder eher “egal” oder “bähhh”?
      — Falls gut – War das eine Kaufentscheidung für den aktuellen Wagen?

      • timbo76 says:

        Könnte auch ein X3, X5, 2er Active Tourer, oder 2er Gran Tourer sein wenn wir die aktuelle BMW Palette komplettieren wollen… 🙂

        • M54B25 says:

          Wir sprechen hier von richtigen Autos, alles was die 2 Tonnen Marke kratzt und irgendwie SU-und-noch-son-Quatsch-Buchstabe heisst oder nur im Rückwärtsfahren RWD hat, zählt nicht 😉

      • Fagballs says:

        Ich fahre einen 1er BMW F20 LCI

        Das Geräusch von der Pumpe für das Wischwasser ist zum einen etwas laut zum anderen klingt es eher “meh”. So ein bisschen wie ein Schaf XD
        Ich habe mich über die Assoziation mit dem Hupen erst gewundert, konnte es dann aber nachvollziehen, Tonlage und -Richtung haben ungefähr gepasst.

        Sonst bin ich mit dem Sound im BMW (dafür, dass es “der kleinste” ist*) ziemlich zufrieden: Türen, Heckklappe (gerade mit LCI), Motorhaube, Fahrgeräusche, Soundeffekte im Innenraum und Sounderzeugung, die ich vielleicht gar nicht merke (siehe Video). Das war kein Kaufgrund, das waren Technik und Leasingangebot, aber es führt mir täglich vor Augen, dass ich was feines bekommen habe und keine Gurke. Deswegen irritert mich ja jetzt auch das Geräusch von der Wischwasserpumpe.

        *der 1er ist immer noch der kleinste, aber ich finde vom Handling, Look&Feel und Co, ist er dem UKL Gelumpe voraus. Insofern fühle ich mich nicht am untersten Ende der Nahrungskette 😉

        • M54B25 says:

          Danke für das Feedback! Muss ich beim nächsten Mietwagen selber mal drauf achten, ob mir auch ein Schaf im Nacken sitzt 😉

          Zum F20 LCI – klasse Auto, beim Gewicht und den Fahreigenschaften Gott sei Dank ein richtiger BMW – alles richtig gemacht – weiterhin gute und möglichst regenfreie Fahrt!

  2. Lauerput says:

    Mein Signalverarbeitungsprofessor hatte seinerzeit sein Industriesemester bei besagter Abteilung. Er hat ein paar nette Geschichten erzählt.

  3. Erik Waloddi Euler says:

    Die Krawatte geht ja mal garnich:D

    Ab zum eigentlichen Thema, der Warnton im E36, wenn das Licht noch an ist ganz angenehm:D

  4. PHoel says:

    Die alten Autos habenauch ohne Soundtuning gut geklungen.

    • der_ardt says:

      hier geht es doch eher um Dämmung und Bordcomputersounds. Wenn jeder Abgasweg inzwischen mit einem Turbo dichtgestopft ist kann das eben nicht so gut klingen wie die Zweiventil-Sechyzylinder.

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