BMW 1er 2018: F20-Nachfolger nun doch mit Heckantrieb?

BMW 1er | 20.06.2015 von 55

Offiziell hat sich BMW nie zur Technik des F20-Nachfolgers geäußert, aber für viele Beobachter war dennoch klar: Der BMW 1er 2018 nutzt genau wie die …

Offiziell hat sich BMW nie zur Technik des F20-Nachfolgers geäußert, aber für viele Beobachter war dennoch klar: Der BMW 1er 2018 nutzt genau wie die jüngsten MINI-Modelle, die viertürigen Varianten der 2er-Reihe und der BMW X1 F48 die BMW UKL-Architektur und wird folglich auf Frontantrieb umgestellt.

Nun gibt es neuen Grund zur Hoffnung für alle Anhänger des Heckantriebs, denn in einem Interview mit MotorTrend äußerte sich BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich überraschend klar zum Antriebskonzept kommender Baureihen. Frontantrieb sei demnach das richtige Konzept für Fahrzeuge “von MINI bis zum X1”, aber der BMW-typische Hinterradantrieb gehöre zu allen Modellen von der 7er- bis zur 1er-Reihe.

BMW-1er-2018-F20-Nachfolger-RWD-vs-FWD

Wörtlich sagte Fröhlich: “The front-wheel drive one is from the X1 down to the Mini. Those cars need different axle positions, bulkhead heights, hip points. Then we have the RWD cluster from the 7 Series down to the 1 Series.

Als definitive Aussage zum Antriebskonzept des BMW 1er 2018 sind die Worte dennoch nicht gemeint, denn auf Nachfrage spricht Fröhlich die mit den jeweiligen Konzepten verbundenen Vor- und Nachteile an: Sollte man beim Heckantrieb bleiben, könnte man im Vergleich zu allen Wettbewerbern weniger Platz im Innenraum anbieten. Er fügt jedoch hinzu, dass Kunden auf der Suche nach viel Platz auch zu den Tourer-Modellen der 2er-Reihe greifen können.

Die finale Entscheidung soll Ende des Jahres fallen – und der BMW 1er soll eine Eroberungsmaschine bleiben, die neue Kunden für die Freude am Fahren begeistert: “If rear drive, we would lose advantages of luggage space. But if one sort of customer wants space, he can get the 2 Series Active Tourer. The 1 Series is about conquest sales, so it has to be a true BMW. We don’t have to decide until the end of this year.

Unterm Strich sind die Aussagen von Klaus Fröhlich in jedem Fall geeignet, um die Flamme der Hoffnung auf eine heckgetriebene dritte 1er-Generation am Leben zu erhalten. Welche Entscheidung letztlich in München getroffen wird, dürfte aber nicht zuletzt von den Kosten abhängen – und hier wären größere Stückzahlen für die Komponenten der UKL-Architektur sicherlich kein Nachteil. Wenn der BMW 1er aber “ein echter BMW” bleiben soll, führt unabhängig von den Kosten kein Weg am klassischen BMW-Konzept vorbei.

55 responses to “BMW 1er 2018: F20-Nachfolger nun doch mit Heckantrieb?”

  1. Robert says:

    Das wäre wirklich fantastisch, und würde bei mir den Glauben (wieder) erwecken, dass bei BMW nicht nur Erbsenzähler herrschen, sondern auch Leute, die Ahnung davon haben was diese Marke ausmacht(e).

    • a8_FWD says:

      Natürlich behält der 1er heckantrieb, egal was audibild, ams oder der oberste depp ‘m-fetischist’ alias ‘rs-fetischist’ für einen bullshit hinrotzen.

      • Dem Lennard seine Mutter says:

        Alter, lies doch mal den Artikel. Herr Fröhlich sagt doch ganz ausdrücklich, dass die Entscheidung, auf welcher Plattform die nächste Generation 1er gebaut wird, noch nicht getroffen wurde. Der größte Depp hier bist außerdem immer noch du quickjohn und wie du dich sonst noch nennst.

        • flo says:

          ach Gottchen, unser Spacko “m-fetischist” heißt Lennard, lebt bei seiner Mutti und kommt mit Genitiv und Dativ nicht klar… na ja, das passt schon…

  2. ///Martin says:

    Bzgl. dem geringeren Platzangebot bei Heckantrieb: Wie oft stehe ich an großen Kreuzungen und sehe mal mehr als eine Person im Auto? Und: Wer kauft sich einen Kompakten, wenn er regelmäßig mit 3+ Personen unterwegs ist?

    • Alme says:

      Grund ist alleine die Autopresse.

      Ein 1er verliert so den Test gegen den Golf oder sogar gegen den Fabia. Dem Nachbarn die Auto-Blöd unter die Nase halten zu können, in der das eigene Auto gewonnen hat, ist des Deutschen wichtigste Referenz.

  3. tomtom_one says:

    Die Frage bleibt, ob ein evtl. kommender 1er Nachfolger mit Hinterradantrieb noch weiterhin mit einem Sechszylinder angeboten wird. Falls nicht mehr, könnte der Innenraum zu Lasten des Motorraumes ein wenig vergrößert werden ohne das Auto dafür länger machen zu müssen.

    • manuelf says:

      Exakt! Und dass im kommenden 1er/2er noch eine R6 verbaut wird, glaub ich eher nicht. Finde ich zwar Schade, aber 4 Zylinder > 300PS (B48 Derivate) werden wohl kommen und sind sicher aus Package Gesichtspunkten (Bauraum, Balance, Gewicht) ziemlich optimal …

    • simons700 says:

      So einfach ist das leider nicht!
      Das Getriebe sitzt nicht nur so weit hinten weil die R6 Motoren reinpassen müssen, sondern vor allem auch weil die Gewichtsverlagerung bei einem Hecktriebler ja mindestens 50:50 betragen muss.
      Man kann nicht einfach mit dem 4 Zylinder ganz Vorne anfangen und dann bei der Vorderachse aufhören!
      Das gleiche gilt auch für die enge Rückbank und den großen Kofferraum.
      Man kann nicht einfach die Hinterachse weiter nach hinten schieben und damit mehr Beinfreiheit für ein paar cm weniger Kofferraum eintauschen.

      • Alme says:

        Richtig. Im Längseinbau sitzt auch der 4 Zylinder sehr weit hinten im Motorraum (einfach mal mit einem A4 vergleichen) aufgrund der RWD Architektur. Schaut man sich den neuen X1 an mit 57:43 Gewichtsverteilung erahnt man, was ein 1er mit FWD zu verlieren hat. Wäre schön, wenn BMW in der im Interview genannten Logik dem 1er den RWD lässt. Und den 6 Zylinder damit logischerweise auch.

  4. Oestie says:

    Das lässt Hoffnung aufkommen.

  5. Christoph Schneider says:

    Ich kann nur dazu raten. Der 1er hat mit dem Heckantrieb ein geschätztes Alleinstellungsmerkmal. Warum so etwas aufgeben und in die Beliebigkeit abdriften?

  6. M3-Dreamer says:

    Meines Wissens hat mal jemand von BMW erklärt, dass die UKL-Plattform so flexibel wäre, dass man auf ihr auch Hecktriebler bauen könnte.
    Wenn ich mich recht entsinne, war das damals in Bezug auf den Nachfolger des 2er Coupés gemünzt!?

  7. Der_Namenlose says:

    Benny, kannst Du vielleicht etwas dazu sagen, was es denn dann mit diesem Ding, dem 1er mit 4 Türen auf UKL-Basis auf sich hat:
    https://www.bimmertoday.de/2015/03/19/bmw-1er-limousine-f52-neue-1er-variante-mit-frontantrieb/

    Der soll doch 2016 kommen und die getarnten Testfahrzeuge fahren doch auch seit einer Ewigkeit herum.
    Ist das dann doch kein echter 1er? Was macht es denn unter Kostengesichtspunkten für einen Sinn, einen 4-Tüer auf UKL-Basis zu entwickeln, wenn der aktuelle 1er und der kommende auf einer anderen Plattform basieren?

    • Benny says:

      Die BMW 1er Limousine ist nach aktuellem Stand nur für China geplant und nutzt natürlich UKL. Das muss aber nicht zwingend einen Zusammenhang mit dem F20-Nachfolger haben, wenn man sich in München anders entscheiden sollte.

      • Der_Namenlose says:

        Danke. Bis jetzt dachte ich, die 1er-Limousine wäre als Antwort auf A3-Limousine und CLA in USA geplant.
        Das was Du sagt, hört sich gut an: sie kann ruhig in China bleiben:)

        • Fagballs says:

          Meines Erachtens wird die 1er Limo auch genau das. China sowieso, in den USA gibt es soweit ich weiß gar keinen 1er Hatchback, da macht es auch nichts aus.

          AT und GT teilen sich auch den 2er Namen mit Cabrio und Coupé, da könnte ich mir vorstellen, dass beim 1er auch sowas passiert mit Limo und Hatch..

  8. 135iCoupe_N55 says:

    Die Hoffnung stirbt zuletzt^^

    …und wenn der kommende 1er mit RWD kommt… dann könnte auch der B58 seinen Weg in den kommenden 1er finden…… I Like this idea!

  9. Tigerfox says:

    Nunja, die Erlkönige der 1er Limo, die aufgrund der Proportionen wohl eindeutig Fronantrieb hat, und der X1 waren für mich schon deutliche Zeichen, dass die Zeit des einzigen Hinterradlers in der Kompaktklasse vorbei war. Die neue Plattform heisst ja nicht aus Spaß 35up. Es gab in letzter Zeit ein paar Zitate, die Hoffnung machten, aber nichts wirklich überzeugendes.
    Andererseits sollte der 2er ja immer angeblich weiter bei Hinterradantrieb bleiben, was ich für absolut unlogisch hielt, da er dann entweder auf der teuren 35up-Plattform basiert hätte (schon jetzt glaube ich, dass die z.B. bzgl. Fahwerk flexibel sein muss, weil ein 3er nicht das teure Fahrwerk vom 5er kriegen kann) oder eine eigene, ebenfalls teure Platfform haben.
    Die Erklärung, dass die UKL-Plattform auch Hinterradantrieb kann, wäre logisch, klingt aber irgendwie nach Hexerei.
    Ich verstehe auch, warum BMW beim 1er konventionellen Frontantrieb will, da 1. 80% der Käufer (und aus eigener Erfahrung auch Händler!) sowieso schon glauben, diesen zu haben und 2. die Platzverhältnisse auf der Rückbank diese höchstens für den Notfall nutzbar machen, während man in anderen Kompakten schon längere Reisen mit 5 nicht zu großen Personen duchalten kann (z.B. meine Wenigkeit mit 1,78m mal 80Kg und zwei junge Damen mit 1,65m mal 45-50Kg im Golf 5 Variant).
    Aber es bleibt halt ein Alleinstellungsmerkmal, wenn schon der R6 möglicherweise wegfällt (wenn schon ein ähnlich starker R4-Turbo im X1 m35i debütiert).

    • Fagballs says:

      AT und GT teilen sich auch den 2er Namen mit Cabrio und Coupé, da könnte ich mir vorstellen, dass beim 1er auch sowas passiert mit Limo und Hatch.

      Ich bin auch mit dem E87 mit vier Erwachsenen durch die Republik gegondelt. Wenn das nicht alles 1,90 Männer mal 100 kg sind, geht das schon.

      Die Fahrdynamik des Heckantriebs ist das aber alles wert. Nur wie du sagst, es bleibt spannend, auf welcher Plattform dann 1er Hatch und 2er Coupé stehen werden in der nächsten Generation. 35down oder UKL Black Magic Edition 😉

    • Alme says:

      Du uns zwei schlanke Damen sind noch lange keine 5 Personen. Wer einen Kompakten fährt nutzt den nicht als Langstreckenfahrzeug. Komfort auf der Rückbank fängt – bei allen Herstellern – in der oberen Mittelklasse an.

      Kompakte mit 4 Personen sind für Mama, Papa und 2 Kinder. Das decken inzwischen die Vans oder (kleinen) SUVs ab.

      BMW tut sehr gut daran, diese eh nicht am Markenkern orientierte Käuferschicht mit 2ern (Vans, Sedans, SUVchens…) auf UKL-FWD abzusättigen (die Badge-Käufer) und mit einem “echten” 1er die künftigen 3er und 5er fahrorientierten Käufer anzulocken.

  10. Polaron says:

    Aus Zitaten würde ich erstmal noch gar nichts ableiten. Die Plattform UKL ist nun mal für Frontantrieb/Quermotoren und 35up für die Baureihen 3er aufwärts mit Hinterradantrieb und Längsmotoren ausgelegt.

    Momentan spricht alles gegen Hinteradantrieb beim F20/21-Nachfolger:
    – mehr Gewicht (u. a. durch notwendige Kardanwelle) und dadurch auch grds. schlechtere Voraussetzungen bei Verbrauchs- und Abgaswerten
    – schlechtere Platzverhältnisse (u. a. auch durch Kardanwelle)
    – höhere Kostenaufwand und dadurch weniger Profit (aus Unternehmer- und Aktionärssicht unerfreulich)
    – die Unwissenheit bzw. das Desinteresse der überwiegenden Kundschaft über das Antriebslayout (sogar hier werden ja immer noch munter die unterschiedlichen Antriebskonzepte Heckantrieb und Hinterradantrieb durcheinandergeworfen; die Angaben auf Autobild sind da leider exakter und seriöser…)
    – 2er AT und GT werden überwiegend gut aufgenommen und von der potenziellen Kundschaft stark nachgefragt (der Schrecken des Frontantriebs ist nur Thema bei einer Randgruppe)

    Aktuell kann man nur davon ausgehen, dass der kommende 1er und auch der 2er mit Frontantrieb konstruiert werden. Auch die Reihensechser-Benziner werden aus der Kompaktklasse verschwinden – als Indizien kann man sicherlich die Motorenpalette des X1 F48 heranziehen. Es macht unterm Strich als weder aus Unternehmer-/Aktionärssicht noch aus überwiegender Kundensicht Sinn am RWD festzuhalten.

    Man muss der Tatsache wohl ins Auge sehen: Der F20/21-Nachfolger wird auf das gleiche Antriebslayout wie die Konkurrenz (MB, Audi, VW,…) setzen – alles andere wäre extrem inkonsequent für den BMW-Kurs der letzten Jahre.

    Liest man sich den letzten Satz des Zitats von Fröhlich übrigens genau durch, so stellt er in dem Satz übrigens nur fest, dass die Modellpalette von 1er bis 7er aktuell auf RWD setzt – von künftigen Neuauflagen aktueller Baureihen lese ich da gar nichts.

    • manuelf says:

      Ich verstehe das in den Vordergrund stellen der Kardanwelle nicht so ganz? Auch ein 1er wird weiterhin (egal ob FWD oder RWD) optional als XDrive kommen. Damit brauchst du also in jedem Fall einen Tunnel für die Kardanwelle… wo ist also der angebliche Bauraumgewinn? Klärt mich bitte mal auf.

      • der_ardt says:

        Kardanwelle ist nicht so sehr das Problem wie vielmehr längs eingebaute Motoren. Mit Getriebe dahinter haben die ihre Länge und die verliert bei gleichem Radstand logischerweise der Innenraum (bei Hinterradantrieb wäre es auch im Hinblick auf die Gewichtsverteilung kontraproduktiv, den Motor zu weit auf die Vorderachse zu verlagern)

        • Fagballs says:

          Ehrliche Frage: was spricht dann dagegen, den Motor quer einzubauen, eine Carbon Kardanwelle durch das Auto zu legen und den Front-Anteil des xDrives auszuschalten? Dann haben wir Gewichtsersparnis, Platzgewinn und trotzdem ist die richtige Achse angetrieben.

          • Chris35i says:

            Geringere Effizienz nehme ich mal an. Es ist sicherlich sinnvoller die Energie des quer eingebauten Motors über das darunterliegende Getriebe an die Vorderräder zu schicken, als sie über die Kardanwelle und ein ein Heckdifferential an die beiden Hinterräder zu leiten. Je mehr Teile, die sich bewegen, desto geringer wird der Wirkungsgrad einer Antriebseinheit.

            Ich sehe das mit dem Frontantrieb als Panikmache und das erkennt auch BMW. Ihr müsst einsehen, dass die Marke nicht mehr das ist, was sie vor 20 Jahren mal war und damit kann die Kernkundschaft gut leben. Fans oder kleine Randgruppen bringen nun mal keine Kohle.

            • Fagballs says:

              Deswegen frage ich: Ist der Verlust einer Kardanwelle so hoch? Jetzt rein bzgl Verlustleistung? Differential brauchste vorne genau so, besonders, wenn du über 300Nm auf die Räder bringen und nicht geradeaus in die Kurve reinschubbern willst.

              • Chris35i says:

                Das ist die Frage. Habe kurz mal gegoogelt und scheinbar ist der Wirkungsgrad bei über 95%, aber keine Ahnung ob das stimmt. Insgesamt scheint mir die Lösung aber umständlicher zu sein. Du musst das Moment extra nach Hinten schicken, obwohl es Vorne viel leichter zu haben wäre.

              • tomtom_one says:

                Bei einem quer eingebauten Motor mit Hinterradantrieb muss die Kraft gleich 2x um 90° von quer auf längs und von längs wieder auf quer umgelenkt werden, bei Frontantrieb dagegen gar nicht. Das frisst eben Leistung.

            • der_ardt says:

              zum letzten Absatz:

              Du und deine unbequemen Fakten immer. Geht weg! :'(

              • Chris35i says:

                Keine Sorge. In Zukunft wird es schon für einen 2er GT mit 1,5l 3-Zylinder Bi-Turbo und Elektromotor Hinterachse reichen. Diffsperre rein und quer geht der Kasten. 😀

      • Polaron says:

        Sorry, schlicht ein Schreibfehler. Bei “schlechtere Platzverhältnisse” sollte in Klammern egtl. Längsmotoren stehen – schreiben/lesen ist auf einem Smartphone leider doch nicht das Gleiche wie am Schreibtisch. Mit dem Kardantunnel selbst haben die beengen Platzverhältnisse im Fond natürlich nichts zu tun, klar.

        Nicht, dass ich falsch verstanden werde: Ich möchte am liebsten auch beim kommenden 1er, dass die Hinterräder angetrieben werden. Nur wenn man so sieht, in welche Richtung BMW sich in den letzten Jahren teilweise entwickelt hat und welche Alleinstellungsmerkmale/Paradigmen in den letzten Jahren aufgegeben bzw. verwässert wurden, dann ist Hinterradantrieb beim F20/21-Nachfolger momentan aber nur reines Wunschdenken und nicht mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die neuen Plattformen (UKL1, UKL2, 35up) mit ihren eigenständigen Merkmalen munter durcheinandergewürfelt werden. Und schon gar nicht, wenn das den Profit für BMW schmälert – Hinterradantrieb ist nun mal in der Entwicklung/Produktion einfach teurer als Frontantrieb. Und angeblich ist es bis auf einen harten Kern den Leuten sowieso egal, welches Konzept realisiert wird.

    • manuelf says:

      Ach ja … und bzgl. NICHT Reisetauglich: Meine Frau fährt aktuell nen 120d F21… Da haben Erwachsene hinten drin sehr wohl ausreichend Platz. Evtl. keine 1,85+ Leute für längere Strecken, aber dafür kauft man sich auch kein Auto in dieser Klasse. Das sitzen in einem Golf6 hinten ist doch keine andere Welt! Die Leute tun so, als würden 3 Hochgewachsene nach 500km flockig entspannt ausm Golf aussteigen, während sie aus dem F20 mit orthopädischen Problemen rausfallen. Vollkommener Quatsch m.M.n. Das sind doch nur minimale Unterschiede (evtl. Messbar) aber nix, was zu einem echten qualitativen Unterschied führt!

      • Fagballs says:

        Oben schon geschrieben, ich bin schon im E87 mit vier Personen längere Strecken gefahren, das ging.

        Ich sehe aber auch, dass ich nicht auf dem Platz hinter meinem Fahrersitz sitzen kann. Im 2er AT hat das aber problemlos geklappt. Nen G7 hatte ich gerade nicht zum testen zur Hand.

      • tomtom_one says:

        Also wenn ich (1,85) im F20 vorn halbwegs bequem sitze, möchte ausser auf Kurzstrecken keiner mehr hinter mir sitzen.

      • Polaron says:

        Ich kann nur von meinen persönlichen Erfahrungen schreiben. Ich bin 1,92 m und wenn ich im 1er und auch im 3er vorne sitze, dann wirds auf der Rückbank für die anderen Mitfahrenden schon mehr als eng – heißt aber nicht, dass ich selbst vorne massig Platz hätte. Egal, ob Kurz- oder Langstrecke zumindest der 1er ist nicht für 4 oder 5 einigermaßen groß gewachsene Personen ausgelegt. Leider ist es aber tatsächlich so, dass man bei manchen Konkurrenten wesentlich mehr Platz und damit Komfort hat. Wer das bestreitet und im Gegenzug mit Polemik kommt, der hat schlicht und einfach noch nie objektiv verglichen.

        Aufgrund meiner Körpergröße kam der 1er für mich nie wirklich in Frage. Ich kann aber Leute schon verstehen, die sich etwas mehr Platz im 1er-Fond wünschen würden. Leider will oder kann halt nicht jeder ein entsprechend größeres und teureres Fahrzeug kaufen.

    • flo says:

      selten so viel blödsinn gelesen….

    • Jörn says:

      alle Deine Argumente gegen den Hinterradantrieb sprachen auch schon vor der Einführung der 1er Reihe vor über 10 Jahren dagegen. Trotzdem hat BMW auf den Vorderradantrieb verzichtet. Unendlich viel wurde gegen den x6 polemisiert. Trotzdem ist er erfolgreich. Für Z3 und Z4 coupe sprach wenig bis nichts. Trotzdem hat BMW sie gebaut. Die i Reihe wird angefeindet. Trotzdem bietet BMW sie an.

      Deshalb wird BMW beim 1er auch in Zukunft – auch als Alleinstellungsmerkmal – Heckanrieb verbauen.

    • Alme says:

      Mit all den Nachteilen hat BMW seit fast 15 Jahren erfolgreich 1er verkauft. Die Punkte sind ja nicht gerade neu. Eine Kehrtwende wäre die Einführung des FWD im 1er – nicht das Beibehalten des RWD.

  11. der_ardt says:

    einfach JA!

  12. asdf says:

    Leute chillt halt mal! Sowas wie 135 wird niemals Frontantrieb kriegen und die die einen 114d fahren wissen wahrscheinlich nicht mal ob sie Front- oder Heckantrieb haben…

  13. MDriver says:

    Ohja. Was würde ich alles dafür tun, damit der 1er sein Antriebskonzept behält. Hinterradantrieb ist das einzig wahre!

  14. Tigerfox says:

    Ich kann Polaron nur zustimmen. Ich habe mit 1,78m und 80Kg schon einige hundert Kilometer in einem Golf 5 mit besagten zierlichen jungen Damen (aber auch schonmal mit einer zierlichen und einer weniger zierlichen Dame) hinten gesessen und der ist ja nun wirklich nicht mit Radstand gesegnet. Es war zwar nicht die bequemste Art zu reisen, aber erträglich.
    Im E87 habe ich nur hinten probegesessen und hatte schon Probleme, durch die Tür zu kommen.
    Übrigens habe ich auch den direkt Vergleich mit einem E30/2, da siehts ähnlich aus, wenn nicht sogar schlimmer. Insofern kann ich mir kaum vorstellen, wie damals ein Kadett A/B/C eine Familie transportieren konnte. Ob es mit dem F20 besser geworden ist kann ich nicht beurteilen, der Radstand ist zumindest etwas gewachsen und glaub der längste der Klasse.

    @disqus_9VF9h2bDKw:disqus: Natürlich war BMW das alles bei der Einführung des 1er bekannt, aber inzwischen hat man ja die Verkaufszahlen der Motorisierungen, bei denen man Hinterradantrieb überhaupt bemerken kann (ich würde sagen ab 120i/d) und hat Umfragen gemacht mit dem vernichtenden Ergebnis, das 80% der 1er-Fahrer überhauot nicht wissen, wo ihr Auto angetrieben wird. Außerdem hat jetzt selbst Mercedes einen ziemlich direkten Konkurrenten mit Front- bzw. Allradantrieb (gut, da braucht man den Vorteil eigtl. noch mehr).

  15. PHoel says:

    Ich denke das würde viele Kunden freuen, da doch sehr viele zum 1er wegen des Antriebs greifen. Warum sonst den 1er nehmen und nicht was anderes? Also mit FWD würde ich keinen 1er mehr kaufen, wüsste keinen Grund für den 1er und gegen den Golf.

  16. Tigerfox says:

    Aus den gleichen Gründen, warum Leute A1/A3 und A-Klasse kaufen.

  17. M2Sabo says:

    Ich kenne nur die Aussage eines BMW Trainers der sagt “Es wird bei BMW keinen M135i mit Frontantrieb geben.”
    Für die 1er Limousine könnte ich mir Frontantrieb gut vorstellen, aber der F20/21 nachfolger wird denke ich wie gewohnt mit dem geliebten Heckantrieb kommen.

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