Premium-Absatz im Mai 2015: BMW vor Audi und Mercedes

News | 16.06.2015 von 8

Premium-Absatz im Mai 2015: Die Autobauer BMW, Audi und Mercedes liefern sich bei den Verkaufszahlen weiterhin einen engen Dreikampf um die Spitze

Auch im Mai 2015 lieferten sich BMW, Audi und Mercedes einen Dreikampf um die Spitze im weltweiten Premium-Segment. Alle drei Marken konnten ihre Verkaufszahlen aus dem Vorjahresmonat übertreffen, allerdings fiel das Wachstum beim drittplatzierten Mercedes deutlich stärker aus als bei Audi und BMW. Unabhängig davon befinden sich alle drei Marken auf Kurs zu einem neuen Rekordjahr.

Auch ohne Berücksichtigung der Marke MINI war BMW im Mai 2015 die erfolgreichste Premium-Marke, weltweit wurden 159.129 Fahrzeuge der Kernmarke BMW verkauft und der Vorjahresabsatz damit um 4,0 Prozent übertroffen. Audi steigerte sich um 1,2 Prozent auf 153.850 Einheiten und lag damit knapp vor Mercedes, die Schwaben legten um 12,8 Prozent auf 151.135 verkaufte Fahrzeuge zu.

BMW-Audi-Mercedes-Mai-2015-Premium-Absatz-Vergleich-Verkaufszahlen-Statistik

Zum Erfolg der BMW Group trägt außerdem die Marke MINI bei, die im Mai 2015 weltweit 28.831 Fahrzeuge verkaufen konnte und den Gesamt-Absatz der BMW Group auf über 188.000 Einheiten getrieben hat. Die Mercedes-Tochter Smart kam mit ihren Klein- und Kleinstwagen auf ein Volumen von 11.142 Einheiten.

Betrachtet man die Verkaufszahlen der ersten fünf Monate in Summe, liegt die Kernmarke BMW genau wie im Mai vor ihren wichtigsten Wettbewerbern: Die Ingolstädter haben seit Jahresbeginn 744.900 Fahrzeuge verkauft, Mercedes kommt auf einen weltweiten Absatz von 728.809 Einheiten. BMW liegt mit 759.609 Einheiten an der Spitze.

Die BMW Group kommt inklusive MINI und Rolls-Royce auf einen Absatz von 890.937 Einheiten und 7,7 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mercedes und Smart steigerten ihren Absatz um 14,5 Prozent auf 779.644 Fahrzeuge, die 744.900 verkauften Audi entsprechen einer Steigerung um 4,3 Prozent.

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW): “Das solide Wachstum, das die BMW Group im Jahresverlauf erzielt hat, setzte sich auch im Mai weiter fort. In allen Regionen weltweit konnte der Absatz gesteigert werden. Durch unsere innovativen, neuen Produkte erzielen wir gute Verkaufszahlen auf der ganzen Welt und ich freue mich, dass wir in den ersten fünf Monaten dieses Jahres über 10.000 BMW i Fahrzeuge ausliefern konnten.”

Luca de Meo (Vorstand für Vertrieb der AUDI AG): “In den kommenden Monaten erwarten wir uns vom neuen Audi Q7 weiteren Schub. Er kommt noch im Juni zu den Händlern in Europa. Wir sehen derzeit viele gegensätzliche Entwicklungen auf den Märkten, der SUV‑Boom ist jedoch ein global einheitlicher Trend. Sportliche Geländewagen wachsen in allen Regionen schneller als der Markt.”

Ola Källenius (Mitglied des Bereichsvorstandes Mercedes-Benz Cars zuständig für Vertrieb): “Unseren Erfolgskurs wollen wir mit dem GLC fortsetzen, der in diesem Monat seine Weltpremiere in Deutschland feiert. Sein Vorgänger, der GLK, ist derzeit unser Topseller unter den SUVs.”

8 responses to “Premium-Absatz im Mai 2015: BMW vor Audi und Mercedes”

  1. quickjohn says:

    Ich habe an gleicher Stelle schon für April das weitgehende Fehlen von Hintergrundinformationen und die marktfremde Darstellung des BMW-Geschäfts kritisiert – leider finde ich jetzt hier wieder …. the same procedure as last month ….

    Daß das Audi-Wachstum praktisch zum Stillstand gekommen ist wird nicht beleuchtet, daß Daimler Marktanteile um jeden Preis kauft (sh. Leasing-Faktoren weltweit bzw. Absturz beim Produkt-Mix Passenger-Cars in USA) nicht erwähnt. Genauso wenig wie im Übrigen das konsequente Verfolgen der mehrfach verkündeten BMW-Politik des ‘Nicht-Verkaufens-Um-Jeden-Preis’.

    So dürfen sich dann auch letztlich die Herren de Meo (Q7 als Verkaufs-Boost!) und Källenius (GLC als alter Wein im neuen Schlauch) über den unkommentierten Abdruck Ihrer Durchhalte-Parolen freuen ….

    • der_ardt says:

      Ich denke Benny steckt in der marktwirtschaftlichen Materie nicht so drin wie du. Ich finde sowas grundsätzlich sehr interessant, habe dazu nur leider abgesehen von dem Teil, den ich mir denken kann, fast keine Ahnung.

      Biete dich für die Kategorie doch als Autor an.

    • Der_Namenlose says:

      Dass Audis Wachstum fast zum Stillstand gekommen ist, kann man, glaube ich, angesichts des eindeutigen Trends der letzten Monate konstatieren.
      Der Absatzrückgang im wichtigsten Markt für Audi, nämlich in China, konnte Audi noch durch das Wachstum in anderen Regionen und wahrscheinlich noch durch die sich in der Pipeline befindenden Bestellungen abfangen.
      Wenn man sich aber die China-Entwicklung der letzten Monate im Vergleich zu den Monaten im letzten Jahr als Kurve anschaut, und gleichzeitig die weltweite Entwicklung, dann dürfte Audi bereits für Juni einen weltweiten Absatzrückgang vermelden. Apropos vermelden: für den Kenner war es bereits am Freitag klar, dass die fehlende Pressemitteilung zu den Maizahlen von Audi eine eindeutige Indiz dafür sind, dass Audis Absatz für Mai nicht mehr so toll sein dürfte. Audi hoffte wohl, die Verkündung der Zahlen am Sonntagabend würde durch einen möglichen Sieg in Le Mans „neutralisiert“ werden, wurde durch Porsche zunichte gemacht. Damit war aber eine schlechte Nachricht für Sonntag bereits im Umlauf, daher die Pressemitteilung am
      Montagmorgen. Typisch für Audi und alles andere als souverän wurde aus der Pressemitteilung
      zu weltweitem Absatz eine positive Mitteilung zu „Amerika-Absatz im Mai steigt
      um 11 Prozent“.

      Aber auch bei BMWs Kernmarke gibt es eine definitive Verlangsamung, aber da die Verlangsamung weniger stark ausfällt als bei Audi, wird der absolute Abstand der Kernmarke zu
      Audi am Ende des Jahres wieder größer werden.

      Ich habe keine Zahlen zu China gefunden, vermute aber auch für BMW einen leichten Rückgang in Mai.

      Ich gehe fest davon aus, dass BMWs Verlangsamung des Absatzwachstums in den nächsten Monaten wieder umkehren wird: der 2er GT und der neue X1 werden den Absatz kräfig ankurbeln.
      Und auch der 7er wird seinen Teil ab Oktober dazu beitragen können.

      Mercedes Zahlen sind weiterhin sehr gut. Allerdings liegt das deutliche Wachstum an der von Dir vor einigen Monaten erwähnten neuen Zählweise der „Vans“.

      Ich bleibe bei meiner Prognose, dass Mercedes am Ende des Jahres wieder vor Audi landen wird.
      Der A4 mag weniger bestellt werden, dafür greifen viele Kunden auf den A3 zurück. Und
      Q7 wird da auch keine Bäume ausreißen können. Die Ausrede mit Modellwechsel wird
      gerne von Audi angeführt, gilt aber gleichermaßen für die beiden anderen
      Hersteller auch.

      • quickjohn says:

        Exakt so – wie von Dir beschrieben – lief die Sache mit der Audi-Absatzmeldung für Mai ab. Von einem souveränen Umgang mit den Fakten keine Spur.

        Ich erwarte ebenfalls für Juni bereits einen Absatzrückgang bei Audi – BMW hingegen sollte sich deutlich von Audi und Daimler absetzen können.

    • CTDriver says:

      Völlig da core was Ihre Analye zu Audi angeht. Die “Wachstums-“Rate von 1,2 Prozent wird im Artikel allerdings explizit erwähnt. Dass dies faktisch Stillstand bedeutet bzw. in einem schneller wachsenden Gesamtmarkt sogar Rückschritt (in Bezug auf Marktanteile) sollte somit auch ohne weiteres “Beleuchten” jedem klar sein. Ihre Analyse zu Mercedes teile ich explizit nicht: Mercedes hat mit großem Abstand (!) anteilig die meisten Privatkunden aller Premiumhersteller und kann daher gerade nicht (wie bspw. Audi) über Schleuderpreise an die Großflottenkunden (vgl. A3, A4 und A6) ihre PKW subventioniert in die Märkte drücken. Gegen Ihre Theorie spricht auch der Umstand, dass es Mercedes (trotz der vielen neuen Kompaktmodelle) seit 2014 erstmals wieder gelungen ist, den durchschnittlichen Umsatz (also Preis) je verkauftem Fahrzeug von Quartal zu Quartal zu erhöhen, ganz im Gegensatz etwas zu Audi (vgl. http://data.motor-talk.de/data/galleries/0/421/6811/66830090/preis-pro-auto-4284350184466042905.jpg ). Gehen Sie doch aktuell mal zu einem MB-Vertragshändler und fragen etwa für die C-Klasse nach einem namhaften Rabatt – der lacht Sie aus und erzäht Ihnen was von 6 Monaten Wartezeit! Oder Beispiel China: Hier hat MB die Preise nach Restrukturierung der Vertriebsorganisation (aus 2 mach 1) explizit angehoben, auch um sich dort gegenüber der Premiumkonkurrenz nicht länger einem “Ramschimage” auszusetzen (vgl. http://www.welt.de/wirtschaft/article122871004/Daimler-aendert-radikal-seine-China-Strategie.html ). Trotz – oder gerade wegen – dieser Preiserhöhungen (bei der E-Klasse etwa seit 2013 bis zu 30%) erlebt Mercedes in China seit Monaten einen Boom und wächst mit Abstand am dynamischsten. Tatsächlich kann Mercedes aktuell und weltweit wieder deutlich höhere Preise durchsetzen als in den vergangenen Jahren, da die Fahrzeuge mit dem Stern offensichtich wieder begehrter sind. Die Ursachen für das Mercedes-Wachstum sind meines Erachtens wie folgt: 1. Deutliche Imagessteigerung u.a. in Sachen Technologischer Kompetenz wg. neuer S-Klasse und F1-Erfolge (vgl. hierzu auch http://www.motorpresse.de/sixcms/media.php/275/DBA_PM_2015_Images.pdf ), 2. Neue dynamischere Designsprache und dadurch erreichen neuer Zielgruppen (Bsp. CLA: Verjüngung der Kundschaft um 10 Jahre, Eroberungsquote in USA bei 80%; vgl. http://www.budapester.hu/2014/10/26/nicht-laenger-paprika-der-coolste-exportartikel/ ) 3. Der wohl wichtigste Faktor: Konsequenter Ausbau des Produktportfolios mit Besetzen zahlloser neuer Nischen (vgl. http://www.automobil-industrie.vogel.de/oems/articles/392813/index2.html ). Zusammenfassend sehe ich Mercedes auf einem guten Weg: Der aktuelle Boom beruht wohl nicht auf kurzfristiger Preispolitik, sondern angelegtem organischen Wachstum in allen relevanten Bereichen (Technik, Produktportfolio, Image). Prognose: Mercedes wird Audi in den nächsten Jahren überhohlen (ist ja jetzt schon der Fall, wenn man wahlweise A1 raus- oder Smart hinzurechnet) und sich klar an zweiter Stelle hinter BMW positionieren. BMW wird bis auf Weiteres und auch über 2020 hinaus Marktführer vor Mercedes bleiben. Eine Bitte: Könnten Sie noch Ihren Kommentar zum GLC (“alter Wein im neuen Schlauch”) erklären, den Sie ja auch in der AMS gepostet haben? Nach meinem Verständnis handelt es sich beim GLC gegenüber dem alten GLK um eine echte Neuentwicklung, der Technik (einschließlich Motoren) und Interieur der neuen C-Klasse übernimmt und somit nur noch wenig bis gar nichts mit dem alten GLK gemein haben wird. Oder verwechseln Sie hier vielleicht den GLC mit dem GLE? Der “neue” GLE ist in der Tat nur ein Facelift der bisherigen M-Klasse und insofern könnte Ihr Kommentar wohl eher zutreffen. Bitte kurze Klarstellung oder Erläuterung.

  2. quickjohn says:

    Hm – lang ist er ja, dieser Post. Aber auch umgekehrt proportional zu seiner Aussagekraft.
    Vor allem deswegen weil er sich nicht mit den, auf dem Tisch liegenden Argumenten befasst sondern statt dessen nicht zutreffende, zweifelhafte, Sachverhalte anführt.

    Ohne über die Motive zu spekulieren, antworte ich in gebotener Kürze:

    1. Wenn, wie ersichtlich, ein Anbieter wie Audi – der sich klar als künftiger Premium-Weltmarktführer sieht – zum wachstumsmäßigen Stillstand gerät, darf eine Beleuchtung der Hintergründe nicht ausbleiben. Darum gings und nicht um den Stillstand an sich.

    2. Mercedes bieten seit vielen Wochen (u.a. in D) die A/CLA-Klasse zu Dumping-Lesingfaktoren an. Das ist ein Fakt der keinem Interessierten verborgen bleiben konnte.

    3. In USA ist der Modell Mix im Daimler Passenger-Car-Bereich in 2015 in den Keller gerutscht (sh. Daimler IR-Release vom 02.06.). CL/E/CLS/SL/SLK verlieren alle im 2-stelligen %-Bereich, selbst die aktuell konkurrenzlose S-Klasse verliert 5 % zum VJ. Wachstum produzieren hingegen nur der zu
    Tiefpreisen angebotene CLA sowie die C-Klasse – eindeutig zu Lasten der höherwertigen Modellreihen. Dieses Verhalten nenne ich Marktanteile kaufen.

    4. Die als Beweis angeführten Durchschnittsverkaufspreise sind zum Einen ja nur Schätzwerte (weil nicht berechenbar – sh. Händler/Endkunde, Leasing, JV-Geschäft) zum Anderen bestenfalls ein Abbild der Listenpreise und als Indikator für das aktuelle Preisverhalten der Hersteller weltweit absolut
    unbrauchbar.

    5. Die Passage mit dem Händlerverhalten bei der CKlasse werte ich als humoristischen Beitrag.

    6. Der GLC ist deswegen ein neuer Schlauch, weil über alte C-Klassen-Technik (u.a. welcher Motor soll hier neu sein?) eine nochmals rundere Karosserie gestülpt wurde und das Interieur aus der neuen C-Klasse übernommen wurde. Alles in Allem vergleichbar mit dem 2013er E-Klassen Mega-Facelift, aber keine Neukonstruktion.

    Weiteres Eingehen auf nicht zutreffende Argumente erspare ich mir – zu diesem Post und zu diesem Thema.

    • CTDriver says:

      Der einleitende Satz zur Aussagekraft von Posts ist insbesondere bemerkenswert, da er von jemandem kommt, der sämtliche seiner Aussagen ohne Belege/Fundstellen trifft. Ohne über die Motive spekulieren zu wollen, möchte ich doch kurz auf ihre gänzlich unbelegten und demnach als rein subjektiv zu wertenden Äußerungen eingehen (basierend auf Ihrer obigen Numerierung):

      1. Da Core – Kritik richtet sich an den Autor des Beitrags, von hier keine weiteren Anmerkungen.

      2.Beleg /Nachweis fehlt. Ich bin durchaus “Interessierter”, kann den “Fakt” aber bislang nicht aus eigener Wahrnehmung bestätigen oder widerlegen.

      3. Dass sich neuere Fahrzeuge grds. besser verkaufen als Modelle in der Mitte oder am Ende ihres Produktlebenszyklus (vgl.E, SLK, CL, SL) ist eine Binsenweisheit. Dies gilt übrigens für alle Konsumgüter (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Produktlebenszyklus ). Ebenso ist eine Binsenweisheit, dass Kompaktmodelle bzw. Modelle der (unteren) Mittelklasse weniger Kosten als Modelle der Oberen Mittelklasse bzw. Luxusklasse. Wenn also ein Hersteller (aufgrund der größeren Dringlichkeit) entscheidet, seine Produktoffensive zunächst im Kompaktwagensegement bzw. der unteren Mittelklasse zu beginnen und erst dannach sukzessive auf die größeren Modelle auszudehnen, ist dieser Effekt unvermeidlich. Lassen Sie uns die Diskussion zum Modell Mix USA daher gerne fortführen, wenn die nächsten Generationen der vorgenannten Modelle auf den Markt kommen, die E-Klasse soll ja schon nächstes Jahr starten. PS: Jedesmal wenn BMW einen neuen 1er oder 3er auf den Markt bringt und/oder der 5er und 7er im letzten Drittel ihres Produktlebenszyklus angekommen sind verändert sich der Mix bei den Verkäufen ganz schrecklich (LOL).

      4. Sie irren: Die Statistik beruht weder auf Schätzungen noch reduziert sie sich auf die simple Wiedergabe von Listenpreisen. Tatsächlich werden die Umsatzerlöse aus den PKW-Verkäufen (unter Außerachtlassung anderer Umsätze, etwa aus Finanzdienstleistungen oder Service) auf die Anzahl der Fahrzeuge umgelegt. Ein ebenso simples wie objektives Verfahren zur Ermittlung der wahren Kaufpreise (gerade nicht Listenpreise), die ein Hersteller für seine Fahrzeuge tatsächlich erzielt. Mehr zur Methodik: https://www.uni-due.de/~hk0378/publikationen/2014/20141105_Automobil-Produktion.pdf

      5. Der Humor ist die legitime Waffe der Seele im Kampf um die Selbsterhaltung.

      6. Der GLC ist ja nicht der Nachfolger der C-Klasse, sondern deren SUV-Ableger und somit Teil der C-Familie. Insofern ist es nur konsequent, dass er auf deren Technik aufbaut. Ist ja bei 1er/X1 oder 3er/X3 nicht anders. Tatsächlich löst der GLC den GLK ab (vgl. statt vieler http://www.focus.de/auto/neuheiten/suvs/mercedes-glc-beerbt-den-glk-daimlers-kompakt-dino-will-den-bmw-x3-zum-fruehstueck_id_4757014.html. ) Und im Verhältnis zu diesem seinem Vorgänger ist er ein völlig neues Fahrzeug, da sie im GLK (der aus 2008 stammt) keine Technik der aktuellen C-Klasse (aus 2014) finden werden. Ihr Argument “alter Wein im neuen Schlauch” kann ich daher im Verhältnis GLC zu Vorgänger GLK weiterhin nicht nachvollziehen. Im Verhältnis GLC zu (sonstiger) C-Klasse macht es aber m.E. keinen Sinn. Ansonsten müssten Sie ja jedesmal, wenn ein neues Touring-Modell oder ein neues X-Modell 6 Monate oder 1 Jahr nach der Limousine erscheint vom “alten Wein im neuen Schlauch” sprechen. Das wäre aber m.E. Unfug. Entscheidend ist ja nicht die Innovation gegenüber den anderen Mitgliedern der (fast) gleich alten Produktfamilie (also etwa Vergleich 5er Touring neu mit 5er Limousine neu) sondern die Innovation gegenüber dem jeweiligen Vorgänger (also etwa Vergleich 5er Touring neu mit 5er Touring alt).

      • CTDriver says:

        Nachtrag:

        Kaufempfehlung der Deutschen Bank
        Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Daimler nach aktuellen Absatzzahlen auf “Buy” mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Von den drei deutschen Premiumherstellern Audi, BMW und Mercedes habe die Daimler-Tochter sowohl im Mai als auch im bisherigen Jahrersverlauf den klar höchsten Absatzzuwachs verzeichnet, schrieb Analyst Tim Rokossa in einer Branchenstudie vom Dienstag. In den kommenden Quartalen sollten BMW und die Volkswagen-Tochter Audi mit einer Modelloffensive aber an Dynamik zulegen. http://www.deraktionaer.de/aktie/daimler-weiter-optimistisch—deutsche-bank-mit-kaufempfehlung-152280.htm

        Es scheint, dass nicht nur CTDriver sondern auch die Finanzwelt zu naiv sind, die wahren Hintergründe für den (Schein-)Boom bei Mercedes zu begreifen. Mit Begriffen wie Leasing-Faktoren und Modell-Mix konnten die Analysten bei ihrer Branchenstudie sicherlich nichts anfangen bzw. haben diese schlicht übersehen oder verfügen nicht über die notwendigen Hintergrundinformationen etwa aus USA. Vielleicht sollte quickjohn hier offensiver eingreifen und die Finanzwelt vor der nächsten Blase retten. Naiv und ahnungslos, diese Investmentbanker, dabei liegt es doch auf der Hand, dass sich Daimler seit Monaten nur über Schleuderpreise Marktanteile erkauft und eigentlich total am Ende ist (LOL) …

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