Quartalsbericht Q3 2013: BMW Group hält Kurs und feiert Rekorde

News | 5.11.2013 von 31

Nach einem insgesamt guten 3. Quartal 2013 befindet sich die BMW Group auch weiterhin auf Kurs zu neuen Rekorden. Wie wir bereits seit einiger Zeit …

Nach einem insgesamt guten 3. Quartal 2013 befindet sich die BMW Group auch weiterhin auf Kurs zu neuen Rekorden. Wie wir bereits seit einiger Zeit wissen, konnten die Auslieferungen der BMW Group im Vergleich mit dem Vorjahres-Quartal um 10,7 Prozent auf 481.657 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce gesteigert werden – ein neuer Rekordwert für das Unternehmen.

Allerdings ging der Umsatz dennoch um 0,4 Prozent zurück und bewegte sich damit auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Ursachen für diese Diskrepanz sind unter anderem die derzeit üblichen hohen Rabatte in Europa und gestiegene Personalkosten. Das Ergebnis vor Steuern bewegte sich mit 1,989 Milliarden Euro beinahe exakt auf dem Niveau des Vorjahres, der Überschuss kletterte um 3,2 Prozent auf 1,330 Milliarden Euro. Das EBIT lag im dritten Quartal bei 1,549 Milliarden Euro und damit 6,0 Prozent unter Vorjahr, die EBIT-Marge beträgt 9,0 Prozent.

BMW-Group-Quartalsbericht-Q3-2013

Neben dem Rekordwert für ein drittes Quartal darf man in München auch einen neuen Rekord für die ersten drei Quartale eines Jahres feiern: Nie zuvor konnte die BMW Group in neun Monaten so viele Fahrzeuge verkaufen, insgesamt wurden bis zum Ende des dritten Quartals 2013 weltweit 1.436.178 Autos der drei Marken verkauft – eine Steigerung um 7,5 Prozent und eine solide Grundlage, um im vierten Quartal das neue Rekordjahr perfekt zu machen.

Beim Blick auf die Baureihen fallen starke Steigerungen bei BMW 3er, 6er und X1 ins Auge, neue Modelle wie das 4er Coupé, der X5 und der i3 sollen zum Ende des Jahres für weitere Impulse sorgen. Die detaillierten Verkaufszahlen aller Baureihen finden sich in den Grafiken unserer Bilderserie.

Regional betrachtet steht das Wachstum der BMW Group auf einem breiten Fundament: Trotz des schwierigen Umfelds konnten die Verkaufszahlen in Europa um 1,0 Prozent auf 204.828 Einheiten gesteigert werden, in Amerika entsprechen 111.810 verkaufte Autos einem Plus von 15,9 Prozent und in Asien konnte der Absatz sogar um 24,5 Prozent auf 149.834 Fahrzeuge erhöht werden.

Norbert Reithofer (Vorsitzender des Vorstands der BMW AG): “Unsere Geschäftszahlen haben sich im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten trotz hoher Aufwendungen für Zukunftstechnologien und eines herausfordernden Marktumfelds in Europa positiv entwickelt. Wir haben neue Bestmarken bei den weltweiten Auslieferungen erzielt und liegen weiterhin in unserem angestrebten Rendite-Korridor im Segment Automobile.
Wir sind nach dem guten dritten Quartal auf einem guten Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Wir streben im laufenden Geschäftsjahr weiterhin ein Absatzwachstum im einstelligen Prozentbereich und damit eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen an. Das Konzernergebnis vor Steuern dürfte sich angesichts hoher Aufwendungen für neue Technologien und Modelle sowie Investitionen in das Produktionsnetzwerk in der Größenordnung des vergangenen Jahres bewegen.”

31 responses to “Quartalsbericht Q3 2013: BMW Group hält Kurs und feiert Rekorde”

  1. Cecotto says:

    selten sind für gesunkene umsätze gestiegene personalkosten verantwortlich (1. & 2. satz im 2. absatz). nur mal so.

    • Marktbeobachter says:

      1. Der Umsatz ist mit -0,4 % ggü. Ill/2012 nur marginal gesunken (zum Vergleich: Audi -2%), bezogen auf den Absatz allerdings stärker. 2. Personalkosten spielen beim Gewinn, bei Umsatz aber keine Rolle. 3. Angesichts des insgesamt schwierigen Marktumfeld und der Konkurrenzsituation ist die Performance von BMW sensationell. Die werden immer stärker. 4. Die “Schlagdiestanz” zu Audi wird Ende des Jahres bei 300 Td. Einheiten und 25 Mrd. € mehr Umsatz liegen.

  2. HansDampf says:

    Habe mal Langeweile gehabt und mal alle drei Premium Marken verglichen mit den meiner Meinung nach Wichtigsten Zahlen:

    Automarken
    BMW
    Audi
    Mercedes

    Umsatz
    55.848 €
    36.965 €
    46.955 €

    Überschuss nach Steuern
    4.034 €
    3.132 €
    2.701 €

    Produktion PKW Konzern*

    1.522.032
    1.202.061
    1.177.984

    Auslieferung PKW Konzern*

    1.436.178
    1.314.112
    1.141.668

    *
    Alle Konzern Marken Addiert

    *
    Alle € Werte in Millionen

    Vergleich BMW – Audi
    BMW
    Audi
    Differenz:

    Umsatz
    55.848 €
    36.965 €
    18.883 €
    für BMW

    Überschuss nach Steuern
    4.034 €
    3.132 €
    902 €
    für BMW

    Produktion

    1.522.032
    1.202.061
    319.971
    für BMW

    Auslieferung

    1.436.178
    1.314.112
    122.066
    für BMW

    Vergleich BMW – Mercedes
    BMW
    Mercedes
    Differenz:

    Umsatz
    55.848 €
    46.955 €
    8.893 €
    für BMW

    Überschuss nach Steuern
    4.034 €
    2.701 €
    1.333 €
    für BMW

    Produktion

    1.522.032
    1.177.984
    344.048
    für BMW

    Auslieferung

    1.436.178
    1.141.668
    294.510
    für BMW

    Vergleich Audi – Mercedes
    Audi
    Mercedes
    Differenz:

    Umsatz
    36.965 €
    46.955 €
    9.990 €
    für Mercedes

    Überschuss nach Steuern
    3.132 €
    2.701 €
    431 €
    für Audi

    Produktion

    1.202.061
    1.177.984
    24.077
    für Audi

    Auslieferung

    1.314.112
    1.141.668
    172.444
    für Audi

    • Der_Namenlose says:

      Danke für die Übersicht.

    • Marktbeobachter says:

      Der Überschuss nach Steuern darf man bei Audi nicht sonderlich ernst nehmen. Vermutlich werden Audi über das erhebliche Motorengeschäft mit den Konzernschwestern von VW quersubventioniert (Audi Motoren aus Ungarn). Auch ist der VW-Vertrieb Italien darin enthalten. Mit dem reinen Audi Modellmix ist der Überschuss einfach nicht zu schaffen. Audi hat nur etwas 400 Td.hochpreisige Automobile im Absatz (Quelle Managerf Magazin). Der Anteil bei BMW und Mercedes liegen da deutlich höher.

    • Marktbeobachter says:

      Der Vergleich Auslieferungen BMW und Audi ist nicht korrekt. Bei BMW fehlen der Mini, der ja die Kleinwagenmarke von BMW ist, nur eben mit anderem Namen. Bei Audi est ja auch der A1 enthalten, der Kleinwagen der Ingolstädter Sie einfach heraus zu lassen wünscht sich zwar Audi, wiel man sich anders nicht an BMW annähern kann. Das ist aber sachlich falsch. Sie sind ja auch im Umsatz von BMW enthalten, warum dann nicht im Absatz?

    • Visitor says:

      danke für deine Mühe.
      Aber deine Zaheln scheinen nicht ganz korrekt. Besser ist es an sich auch, das Ergebnis zu betrachten, welches nicht durch Steuern verzerrt wird (wobei auch da laut GuV noch andere Einflüsse enthalten sind).
      Mir liegen die Zahlen von Audi und BMW vor, siehe bitte Geschäftsberichte.
      in Mio €

      VOR Steuern:

      BMW AG (nicht Group): 4.797
      Audi Ag (nicht Konzern): 5.115
      NACH Steuern:

      BMW Ag (nicht Group): 3.131
      Audi Ag (nicht Konzern): 3.790
      Also Nachsteuerergebnis + 659 für Audi.
      Bitte sorgfältig mit solchen Zahlen umgehen. Bitte nenne doch deine Quelle. Danke.

  3. quickjohn says:

    Die Qualität der hier zusammengetragenen Zahlen ist leider mehr als dürftig – halt HansDampf mäßig mit Verfälschungsprisen vom Marktbeobachter und vom Visitor.

    Geht z.B. bei der Audi-Produktionszahl los – liegt nach den Zahlen hier 112′ Fahrzeuge unter der Auslieferungszahl was nicht sein – d.h. hier sind Handelsfahrzeuge aus dem VW-Konzern (bei den Auslieferungen) dabei.

    Dann hat Audi eben kein Nach-Steuer-Ergebnis, da die Steuern in Summe bei der Mutter anfallen – es handelt sich um einen kalkulatorischen Wert. Dass Audi einen Wert nach Steuern ausweisst hat mit dem gekünstelten Versuch zu tun, sich mit BMW/Daimler vergleichbar zu rechnen. Im Prinzip kann man nicht einmal die EbIT’s vergleichen, da dieses bei Audi auch durch VW-Einflüsse verdünnt ist.

    Und natürlich hat auch die Mercedes-Car-Group kein Nach-Steuer-Ergebnis und keinen bilanziellen Abschluss.

    Die angezweifelten Auslieferungen bei BMW sind im Übrigen korrekt – die Audi-Zahlen stimmen um ca. 105′ Fahrzeuge nicht (zu hoch – Handelsware/Lambos).

    Das Bilanzergebnis der BMW AG zu betrachten ist lächerlich – es zählt hier nur der Gruppenabschluss – nur dieser wird von den Organen und Analysten bewertet.

    Also wenn schon bilanzielle Zahlen dann die Genauen und Vergleichbaren – das heisst für BMW u. Daimler Konzernabschluss (trotz Nutzfahrzeugen) und für Audi keine Bilanz-Zahlen.

    Vergleichbar sind – falls die korrekten Werte herausgesucht werden:
    Die EbIT’s des Autobereiches (o. Financial Services), und die ausglieferten und von mir aus auch die produzierten Stückzahlen – und richtig müssen sie sein.

    • Visitor says:

      hmm du sei mir nicht böse ich bin Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Ich weiß , ähm sollte wissen, wovon ich rede. ;-))

      Sorry, wenn ich dich als Fanboy im Mark erschüttert habe! Bei der selbständigen Audi-AG fallen keine Steuern an? LAAAAAAAAAAAAAAch suuuuuuper bitte sofort Herrn Stadler mitteilen, dann freut der sich. Ingolstadt erhebt keine Gewerbesteuer? Es fällt keine Körperschaftsteuer an HALLLLO gehts noch ??? ;-)))))))

      Ich habe doch meine Quellen genannt: BITTE IN DIE GESCHÄFTSBERICHTE SCHAUEN. DORT STEHEN DIE JAHRESERGEBNISSE SCHWARZ AUF WEISS.

      Du zweifelst jetzt nicht auch noch die Steuergesetzgebung und die Geschäftsbercihte an?

      Die Gewinnabführung von Audi an VW ist nach Steuern. FIKTIVE WERTE STEHEN IN DER GUV nicht drin abgesehen von Abschreibungen, Zuschreibungen o.ä.

      Mann mann man sieht an deiner Antwort wieder leider recht deutlich, wie niedrig das Diskussionsniveau hier ist. Sei mir nicht böse.

      Und ja, ein fairer Vergleich, bezogen auf die vergleichbare Autosparte (Mini und Rolls = zugekauft), bezieht nur die Kernmarke ein. Dass BMW insgesamt größer ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Bitte einmal die Mitarbeiteranzahl anschauen. Steht alles in den Prüfungsberichten….puhhh ;-)))

      • Der_Namenlose says:

        Ich habe mich bei HansDampf für seine Zahlen bedankt, da dort die aus meiner Sicht vergleichbaren Komponenten Absatz und Umsatz enthalten waren.

        In die Diskussion zwischen Dir und quickjohn bezügich des Gewinnns, EBiT und sonst noch etwas möchte ich mich nicht einmischen, da Vergleiche auf dieser Ebene aufgrund unterschiedlicher Firmenstruktur und aufgrund der Zugehörigkeit von Audi zu VW zwar aus Sicht von Audi gerne geführt werden, aber wirklich nichts aussagen und niemanden interessieren. Daher interessiert mich auch nicht die Bohne, ob Du recht hast oder quickjohn.

        Aber was ich einfach nicht mehr hören kann, ist der immer wieder kehrende lächerliche Vergleich von Audi mit der sogenannten BMW-Kernmarke, speziell bei Absatz und Umsatz. Wenn Du schon so vollmundig über andere her fällst und sie als Fanboy bezeichnest, dann fange doch damit an, in diesem Punkt seriös zu werden, sonst fällt der Vorwurf auf Dich selbst zurück.

        • Visitor says:

          ich habe doch geschrieben, dass der BMW-Konzern an sich größer ist. Ist doch fast klar, dass die Zahlen dann absolut gesehen größer ausfallen. Wichtiger sind relative Größen! Hausaufgabe: bitte vergleichen! ;-)) Da nehmen sich beide nämlich nicht viel! (Wie etwa die EK-Rendite oder Umsatzrendite! ) Wenn ich auf einzele Details eingehe, schreibe ich hier zig Sieten, halte mich deshalb kurz.
          Und außerdem macht es ja eh keinen Sinn, siehe bitte das Niveau von quickjohn (zumindest bei diesem Thema, sorry qickjohn)
          Es ist ja hahhhhhhnebüchend, was er von sich gibt!
          Und ja, um fair zu bleiben und den Kernautomobilbereich zu vergleichen, muss man die Kernmarken sehen. Alles andere ist Zukauf! Wenn Audi Mini und Rolls gekauft hätte, wäre diese Ansicht selbstverständlich. Nur umgekehrt natürlich nicht.

          • Der_Namenlose says:

            Es ist eben nicht fair, MINI rauszunehmen.

            Ich habe das so oft hier mit verschiedenen Argumentationsketten erklärt., wieso man das nicht machen darf. Jetzt probiere ich es mal mit einem ganz neuen Ansatz und hoffe, dass es ein für allemal klar wird.

            Bundestagswahl 2005: Union 35,2%, SPD: 34,2

            Als es darum ging, wer den Kanzler stellt, haben einige SPD-ler tatsächlich gesagt, CDU 27,8%, CSU 7,4, SPD 34,4. Die SPD sei die stärkste Partei, also darf sie auch den Kanzler stellen.

            Diese Aussage, dass SPD die stärkste Partei sei, war für sich korrekt. Nur sie war gleichzeitig eine der lächerlichsten und irreführendsten Aussagen, die man treffen konnte. Ich hoffe, ich muss nicht ausführen, warum.

            Jetzt ersetzen wir SPD mit Audi, BMW mit CDU und MINI mit CSU. Seit Jahren versucht Audi den Fokus auf den Vergleich der Marken Audi und BMW zu reduzieren. Das ist genauso lächerlich wie der Vergleich einiger SPD-ler damals.
            So wie CDU und CSU sich klar in Bayern und Rest der Republik trennen, trennen sich BMW und MINI bei den Marktsegmenten.
            Die Aussage MINI sei dazugekauft, ist wieder so eine irreführende Aussage. Seit Jahren hat BMW die Marken BMW und MINI aufgebaut mit klarster Trennung in den Marktsegmenten. Die marken konkurrieren nicht. Es ist nicht so wie zwischen VW, Skoda, Audi und Seat, wo alle fast alles produzieren.

            Also, wenn Du einen sinnvollen Vergleich ziehen willst und das auch seriös meinst, dann mach es entweder auf Marktsegmentebene (Bundeslandebene) oder vergleiche Audi mit den Marken MINI und BMW zusammen (Union auf Bundestagsebene).

            Aber komme mir nicht mit Vergleichen, die Stadler und Audi seit Jahren ziehen. Sie sind nicht nur unfair, sie sind vor allem lächerlich.

            • Visitor says:

              ..nochmal, ich sagte ja, man muss sich hirr kurz halten. Klar im Konzern ist BMW größer. Aber wenn man – relativ gesehen – die Kernmarken vergleicht, sieht es anders aus.
              Achtung, wenn du sagst, dass BMW Mini aufgebaut hat: Audi führt jedes Jahr seinen Gewinn an VW ab……wieviel steckt Audi dann in VW?
              Du merkst worauf ich hinaus will? Es ist seeeehr weit hergeholt und methodisch falsch. Aber dann vergleiche ich mal die BMW-Group mit dem VW-Konzern….naja der Ausgang ist klar!
              Ich bleibe dabei: Relativ gesehen bitte das Kerngeschäft vergleichen. Alle möglichen Absatzvergleiche etc. tun das ja auch. Siehe z.B. bitte die heir regelmäßig veröffenlichte Zulassungsstatistik. Das Mini und Rolls getrennt ausgewiesen! Nicht als BMW. Und die Motorräder noch in den Vergelich mit einzubeziehen ist völlig daneben.

              • Der_Namenlose says:

                Also um die Sachen klar auseinander zu halten: wir können gerne nur BMW und MINI mit Audi vergleichen; ich halte nichts davon, die Umsätze aus anderen Bereichen mit einzurechnen. Ich habe auch immer bewusst, Rolls Royce nicht reingenommen, da Audi in dem Segment nichts anbietet.
                Und um auf Deinen zweiten Punkt einzugehen: ja, ich persönlich vergleiche gerne lediglich BMW mit VW. Und ich habe auch in anderen Foren (vielleicht auch hier) öfter geschrieben, dass man BMW und VW vergleichen müsste und dass es darum geht, wer tatsächlich mehr “Premiumfahrzeuge” produziert. Da könnte VW durchaus die Nase vorne haben. Das ist aber ein anderer Vergleich, aber ein guter.
                Aber zurück zum Audi: es ist nun mal leider so, dass der Krümmel sich selbst gerne mit dem Kuchen vergleicht. Wenn er aber das so tut, dann bitte richtig.
                Ich wiederhole mich gerne: möchtest Du einen seriösen aussagekräftigem Vergleich, dann gehört entweder MINI dazu, oder A1 raus.
                Möchtest Du einfach eine Aussage treffen, die formal richtig ist, wie damals die SPD, aber inhaltlich völlig irrelevant ist, dann kannst Du auch MINI rausnehmen. Dann brauchen wir aber auch nicht weiter diskutieren.

                • Visitor says:

                  schmunzel, dir ist nicht bei zu kommen….strecke alle Viere von mir…;-)))
                  Der A1 ist in kompletter Eigenregie entwickelt worden (jetzt komme mir bitte nicht mit Zulieferrern) und wird nicht in einer JURISTISCH GETRENNTEN FIRMA NAMENS MINI, welche einen EIGENEN Jahresabschluss aufstellt und in den Konzern konsolidiert wird, geführt.
                  Wofür macht man denn üüüberhaupt getrennte Jahresabschlüsse? Na weil es GETRENNTE Unternehmen sind, lediglich miteinander verbunden im Konzern. Bitte die einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften anschauen ;-)))
                  Aber nu ists gut…denn wir sind wieder bei der weißen Wand die partout schwarz sein soll ;-)))
                  Es ist einfach nicht möglich auch nur einmal neutral zu argumentieren, insbesondere, wenn BMW evtl. den Kürzeren zieht. Sind die Audi-Fanboys auch so? Ich muss mich mal in den Foren umsehen…
                  Ich hoffe, dass hier wirklich eine Minderheit unterwegs ist, sonst muss ich das Image von BMW als Prollmartke eher auch bekräftigen (nicht konkret auf dich bezogen)..Herrje noch fahre ich einen 5’er ich glaube mein nächste wird ein A6. meine bessere Hälfte ist mit ihrem neuen A3 auch sehr zufrieden.

                  • Der_Namenlose says:

                    Du gehst aber auch nicht auf meine Argumente ein. Ich unterscheide zwischen formal richtigen und dennoch wertlos Fakten auf der einen Seite und qualitativen Bewertungen auf der anderen Seite. Und da kommst Du genau mit der formalen Argumentation, MINI wäre eine juristisch getrennte Firma. Soll ich das SPD-Beispiel wieder bemühen, damit die Analogien klar werden?

                    Übrigens das mit A1 und Eigenentwicklung war nicht schlecht. Für einen Moment dachte ich, Du meinst es ernst:)

                    Wieso fehlt mir schwer zu glauben, Du würdest einen BMW fahren? Und wieso Du glaubst, Du würdest hier keinen Audi-Fanboy-Eindruck hinterlassen, ist das nächste Rätsel.

                  • Visitor says:

                    “Übrigens das mit A1 und Eigenentwicklung war nicht schlecht. Für einen Moment dachte ich, Du meinst es ernst:)”

                    nein, ach mann, der A1 ist komplett von VW hingestellt worden, es wurde lediglich das Audilogo drauf geklebt. Sorry, ich habe es verdrängt. Du hast natürlich Recht ;-)))

                  • El Barto says:

                    “Sind die Audi-Fanboys auch so?”

                    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 😉

                    “Ich hoffe, dass hier wirklich eine Minderheit unterwegs ist, sonst muss ich das Image von BMW als Prollmartke eher auch bekräftigen”

                    Nur weil einige User ihre Lieblingsmarke mit Leidenschaft verteidigen, würde ich daraus noch lange kein Prolltum ableiten. Die Markenbrille liegt in der Natur der Sache und ist quasi in allen Foren sämtlicher Marken zu finden. Da würdest du woanders auch nicht glücklicher werden, sofern du nicht dieselbe Markenbrille trägst.

                    “Herrje noch fahre ich einen 5’er ich glaube mein nächste wird ein A6.”

                    Die Wahl des Fahrzeuges würde ich nun wirklich nicht von ein paar Kommentaren, die mir vielleicht nicht passen, abhängig machen. Dann dürfte man eigentlich gar kein Auto mehr fahren…

                  • Visitor says:

                    ..ja, da ist was dran. Ich habe bewusst überspitzt ;-))

                  • v10 says:

                    Also Visitor, ich schätze deine Meinung, aber der Namenlose hat da schon recht, du gehst nicht auf seine Argumente ein. Alles was du sagst ist richtig (abgesehen vom A1, die Basisentwickung ist VW) jedoch argumentierst du rein quantitativ, der Namenlose jedoch argumentiert qualitativ. Und im Gegensatz zu Leuten wie Marktbeobachter oder quickjohn, deren Ernsthaftigkeit wir glaube ich beide zu Recht anzweifeln, muss ich dem Namenlose zu Gute halten, dass er um Fairniss bemüht ist.

                    Ich selbst bin dafür: BMW Group mit Audi inclusiver der drei ital. Töchter und der gesamten Geschäfttätigkeit (Entwicklungsleistungen, Motorenlieferungen, etc.) zu vergleichen. Das scheint mir das sinnvollste zu sein.

            • v10 says:

              Ich bin zwar deiner Ansicht und ausnahmsweise mal nicht der Visitors, aber der Vergleich hinkt total. DIe CSU ist die SCHWESTERpartei der CDU. Sie ist KEINE Tochter. Sie kann machen was sie will, sie ist völlig frei. Wenn sich morgen eine Mehrheit dafür findet (innerhalb der Partei) bundesweit anzutreten, dann wird sie das tun. ISie kann jederzeit die Fraktionsgemeinschaft aufkündigen. Also, dieser Vergleich, sorry Namenloser, zieht nicht.

              Ich bin dafür, vergleichen wir Audi inclusive aller Töchter mit der BMWGroup. Dann kommt raus: BMW liegt vorne. Damit habe ich kein Problem

              Entschiedene Probleme habe ich aber mit dem Marktbeobachter und mit quickjohn, die hier die ganze Zeit davon reden, dass Audi subverntioniert würde (keinerlei Belege dafür), weil Audi mit den tendenziell niederpreisigen Fahrzeugen einen solchen Gewinn nicht einfahren könnte (wenn die Kosten niedriger sind als bei der Konkurrenz ist das möglich) oder davon reden, dass das Motorengeschäft (da gibt es noch viele andere) rausgerechnet werden müsste, usw. ABSURD. Wenn wir die BMW Group, warum auch immer, mit Audi vergleichen wollten, dann bitte mit der gesamten Geschäftstätigkeit von Audi.
              Wieviel Umsatz wieviel Gewinn, viewiel Sonstige Geschäftstätigkeit.

    • Visitor says:

      neee quickjohn…bin geplättet…sorry aber was du heir von dir gibst…
      Audi ist in deinen Augen eine ausserirdische Sekte, deren Zahlen iiiiiirgendwo herkommen und nicht vergleichbar sind. Auf Teufel komm raus..insbesondere, wenn sie partiell besser sind…..

      Bin echt fassungslos….

      Im Konzern müssen doch marktnahe Verrechnungspreise angesetzt werden, damit eben keine Ergebnisverschiebungen auftreten. Sonst wird der Betriebsprüfer besteimmt ein Wörtchen mit zu reden haben!! Also die Bilanz- und ergebniszahlen sind genauso vergelichbaer wie alle anderen auch. Ansonsten steimmte etwas mit den Rechnungslegungsvorschriften nicht!!!! Und würde andere übervorteilen…

      Bitte sprich doch nicht von Dingen, von denen du anscheinend wenig verstehst. Es steht doch für immer im Netz, wie peinlich…..

      Und wenn doch, dann nenne bitte deine Quellen!

      MANN MANN MANN ;-)))))))

    • v10 says:

      “Dass Audi einen Wert nach Steuern ausweisst hat mit dem gekünstelten Versuch zu tun, sich mit BMW/Daimler vergleichbar zu rechnen.”

      ???

      Sag sowas nicht öffentlich, sonst lacht man dich aus.

      Die BMW Group (und nicht die BMW Marke) zum Vergleich zu Audi heranzuziehen geht für mich in Ordnung. BMW macht mehr Umsatz und Gewinn als Audi und ist insgesamt also erfolgreicher.

      Den Gewinn von Audi schlecht zu reden (Motoren, Italien) geht nicht in Ordnung. Zunächst: Wenn BMW an Volvo Motoren liefert (wie geschehen) oder an Toyota Dieselmotoren (wie geschehen wird) so kommt das selbstverständlich auch dem Ergebnis von BMW zu Gute. Wenn also Audi für VW Motoren produziert und dafür (logisch) Geld erhält so ist das ein Geschäft. Umgekehrt kauft man ja auch jede Menge Teile von VW oder mit VW und nimmt Entwicklungsleistungen von VW (wird Audi ja immer vorgeworfen) entgegen. Dafür muss man auch zahlen, genauso wie Porsche z. B. für die Q5 Basis oder für die V6 und V8 Dieselmotoren. Auch das fliesst in den Gewinn mit ein. Wenn nun Audi den Vertrieb Italien dazu hat, so gibt es keinen Grund dafür, den daraus erzielten Gewinn in Abrede zu stellen. Entweder wir vergleichen Audi inclusive aller Geschäfte und Töchter mit der BMWGroup oder wir vergleichen AudiMarke mit BMWMarke.

      Wüsste gerne woher Hans Dampf seine Zahlen hat.

      Die Zahlen 2012 Audi:

      Gewinn 5.380
      Absatz 1.299000 (jeweils ohne Lamborghini und Ducati)

  4. HansDampf says:

    Leute meine Zahlen sind Korrekt und sind aus den Konzernveröffentlichung für das Q3 2013 aller drei Hersteller entnommen! Alle Daten können gerne Nachgeprüft werden unter Investors Relation!

  5. quickjohn says:

    Das Statements wie WP oder sonst was zu sein erinnern mich nur allzusehr an die Diskussionstechnik des ‘unverdächtigen Zeugen’ – Beweiskraft kann ich davon keine ableiten. Allerdings habe ich hier noch niemals damit getönt Wirtschaftswissenschaftler zu sein – und werde das auch künftig nicht tun.

    Wenn man jedoch große Töne zu spucken trachtet, sollte man zuallererst einmal lesen und verstehen – können. Ich schrieb zweifellos: …….”Dann hat Audi eben kein Nach-Steuer-Ergebnis, da die Steuern in Summe bei der Mutter anfallen”………
    Das heisst doch nicht dass im Audi-Jahresabschluss keine Steuern ausgewiesen sind sondern dass die Steuern in Summe (also incl. des dominierenden Faktors Ertragssteuern) bei der Muttergesellschaft anfallen. Da Audi mit VW einen Beherrschungs-/Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen hat, kann z.B. der korrekte Körperschaftssteuersatz und damit die Gesamtsteuerbelastung nur bei der Konzern-Dachgesellschaft errechnet werden.
    Die sich aufgrund der Zugehörigkeit zum VW-Konzern ergebende Steuerbelastung wird sich für Audi deshalb immer von der, sich für einen (nicht existierenden) selbstständigen Audi-Konzern fiktiv ergebenden Steuerbelastung unterscheiden. Und deshalb ist das ausgewiesene Audi-Nach-Steuer-Ergebnis eben nicht mit Daimler oder BMW vergleichbar.
    Und daß Audi versucht den mangels Dax-Repräsentaz defacto bestehenden PR-Nachteil der fehlenden Quartals-Berichterstattung auszuhebeln versucht, beweist doch die Publikation der Q3/2013 Ergebnisse. Noch 2012 hat man nur Hj.-Infos gegeben und zu Beginn des Jahres 2013 wurde auch kein Q1 Ergebnis publiziert – weil derartige Abschlüsse einfach die Öffentlichkeit nicht interessieren.
    Wenn jemand solche Sachverhalte klarstellt wird er als BMW-Fanboy bezeichnet – also Jungs peinlicher gehts doch wirklich nicht!

    • Visitor says:

      ok, das Zureden hilft nichts. Bist du denn so lieb und untermauerst deine These mit den entsprechenden Hinweisen auf die Rechnungslegungsgesetzgebung? Bitte nennen. Sonst macht das heir wirklich keinen Sinn mehr.

      Tipp am Rande, wiels so einen Spaß macht ;-)) § 14 KStg (Körperschaftsteuergesetz): Thema Organschaft.
      Diese regelt lediglich die ZUORDNUNG nichts weiter. Ist eine Vereinfachung.

      Ich sagte bereits oben, dass ich nur an der Obefläche kratzte. Allein der Hinweis hier führt zu weit, bitte mal den o.g. § lesen…

      Besteht eine körperschaftsteuerliche Organschaft, hat sich eine Organgesellschaft durch einen Gewinnabführungsvertrag verpflichtet, ihren gesamten Gewinn an ein anderes inländisches gewerbliches Unternehmen (Organträger) abzuführen. Hierbei wird das erzielte Einkommen der Organgesellschaft dem Organträger steuerlich zugerechnet.

      Die körperschaftsteuerliche Organschaft ermöglicht einen sofortigen Ausgleich von Verlusten der Organgesellschaft mit Gewinnen des Organträgers und umgekehrt und damit eine entsprechende Minderung der Einkommen bzw. Körperschaftsteuerbelastung.
      Darin liegt der Vorteil! Nicht mehr und nicht weniger. Und zur Zeit fahren Audi und VW nur gewinne, zum Glück. Steuern sind so oder so zu zahlen.

      In diesem Sinne…..

      • Visitor says:

        Ergänzung: Ich finde, als WiWi, bin ich auch, solltest du dich dann etwas intensiver in die Materie einarbeiten. Halte unseren Berufsstand hoch ;-)))
        So ende.

      • v10 says:

        Ja, aber das meint er doch. quickjohn drückt sich nur etwas umständlich aus. Ich habs auch lange nicht verstanden weil er nicht Klartext spricht, ihr seit euch schon einig. Er sagt genau wie du, nur mit anderen Worten: der gesamte Gewinn wird am Bilanzstichtag an die Mutter abgeführt. Steuerpflichtig ist die Mutter (wobei man da aufpassen muss, von wegen Gewerbe- und Körperschaftssteuer). Nur die Schlussfolgerung die er zieht ist eine andere, er sagt, es sei keineswegs vernachlässigbar, ob nun die Mutter die Steuern für die (Ertrags)Steuern für die Gewinne zahlt, oder ob die Tochter das macht. Du sagst, es ist vernachlässigbar, ein echter steuerlicher Vorteil enstehe nur dann, wenn die Tochter bspw. Verlust machen würde und die Mutter Gewinn, weil dadurch eine signifikante Minderung der Gesamtsteuerlast zum tragen käme.

    • v10 says:

      Nochmal. Du schriebst:

      “Dass Audi einen Wert nach Steuern ausweisst hat mit dem gekünstelten Versuch zu tun, sich mit BMW/Daimler vergleichbar zu rechnen.”

      Damit hast du dich völlig diskreditiert. Das ist so absurd, da fehlen mir die Worte. Was denkst du dir dabei? Wie kommst du auf sowas? Wir reden hier über eine Aktiengesellschaft von ordentlicher Größe die sich an die hiesigen Gesetze halten und Steuern zahlen muss.

      Dass die Quartalsergebnisse von Audi nicht interessieren – wie kommst du darauf. Die interessieren sehr wohl, genau wie die von Porsche. Ganz einfach deshalb, weil Audi und Porsche nun mal die beiden Cashkühe des Konzerns sind. Die Masse der Fahrzeuge sind zwar VW, aber mit denen wird vergleichsweise wenig Geld verdient.. Weil die Werke in Europa, besonders das Riesending Wolfsburg teuer produziert und weil sie keine Premiumpreise verlangen können. Jeder Analyst der sich schwerpunktmäßig mit Automobiltiteln beschäftigt wird die Audiquartalszahlen ebenso ernst und wahrnehmen wie die jedes anderen Automobilunternehmens.

      • Visitor says:

        danke v10, genau dies ist der Punkt:

        “Dass Audi einen Wert nach Steuern ausweisst hat mit dem gekünstelten
        Versuch zu tun, sich mit BMW/Daimler vergleichbar zu rechnen.”

        Eben, Audi ist eine Ag, welche sich genauso an die deutschen und internationalen Rechungslegungsvorschriften zu halten hat, wie andere auch. Dafür gibt es sie ja. Und eben durch diese Vorschriften soll nicht nur das Finanz- und Kapitalergebnis ermittelt, sondern auch Vergleichbarkeit hergestellt werden!

        v10, quickjohn erzählt viel und sagt im Grunde fast nichts, lies dir die Statements hier bitte genau durch…(du siehst es mir bitte nach quickjohn, nicht persönlich gemeint). Dafür, dass er WiWi studiert hat – es zumindest vorgibt, könnte er sich besser in die Materie einarbeiten. Und solche Aussagen wie oben sind bei der angeblichen Vorbildung ein NO-GO!!! und so grottenfalsch, die mich dann auch an seiner Qualifikation zweilfeln lassen. Soche Aussagen kommen von Fanboys.

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