Video: BMW arbeitet an System für mehr Sicherheit bei Seitenaufprällen

Videos | 14.05.2011 von 3

Seit vielen Jahren arbeiten alle Autohersteller intensiv an verschiedenen Techniken zur Verringerung der Folgen von Unfällen. Die Energie soll dabei so schonend wie möglich abgebaut …

Seit vielen Jahren arbeiten alle Autohersteller intensiv an verschiedenen Techniken zur Verringerung der Folgen von Unfällen. Die Energie soll dabei so schonend wie möglich abgebaut werden, um die auf die Insassen wirkenden Beschleunigungen so gering wie möglich zu halten. Mit zahlreichen Systemen wie Night Vision mit Personenerkennung, Spurwechselassistent, Spurverlassenswarnung oder Auffahrwarnung mit Anbremsfunktion wird zudem versucht, Unfälle gleich ganz zu vermeiden und Gefahrensituationen zu entschärfen.

Trotz aller Technik gibt es natürlich auch weiterhin Unfälle und mit Hilfe von intensiver Unfallforschung werden diese so genau wie möglich analysiert, um künftige Fahrzeuggenerationen noch sicherer machen zu können. In einem kurzen Video zum Sicherheitscenter der BMW Group geht es vordergründig um die bereits verbaute Technik, die einem Kunden aus den USA gute Dienste geleistet hat.

Vielleicht noch interessanter sind aber die letzten Szenen des Videos, denn hier kündigt BMW die Arbeit an einer Technik an, die Seitenaufprälle in Zukunft deutlich sicherer machen soll. Aufgrund der kaum vorhandenen Knautschzone ist diese Art von Unfall stets besonders kritisch, außerdem ist der Schutz der Insassen hier bedingt durch die Türen weniger gut möglich als bei einem Unfall an Front oder Heck.

Künftig sollen offenbar Sensoren erkennen, wenn ein Seitenaufprall unmittelbar bevorsteht und das Auto um einige Zentimeter aus den Feder heben. Dadurch hebt sich der steife Fahrzeugboden an und kann so viel Energie aufnehmen und auf das ganze Fahrzeug verteilen, während der Unfall ohne diese Technik allein von der B-Säule und den Türen abgefangen werden müsste. Bis zum Serienstart dieser Technik wird zwar noch etwas Zeit vergehen, aber offenbar arbeitet man in München auch an relativ unkonventionellen Systemen, die das Auto der Zukunft noch sicherer machen werden.

3 responses to “Video: BMW arbeitet an System für mehr Sicherheit bei Seitenaufprällen”

  1. Anonymous says:

     Schön mal wieder ein Thema bei dem man einfach nur Stolz auf BMW sein kann.

  2. Ben Henn says:

    Warum zieht man nicht einfach den Boden höher, also eine schmalere Türe? ich kenne keinen der da mit den Füßen schleift. also die Türe 5cm kürzer und dort den Boden hochgezogen und schon hat man einen festen teil der getroffen wird, dafür brauchts keine Sensoren keine Hydraulik oder so das das Fahrzeug hoch drückt und vielleicht kann man dann sogar Gewicht sparen. den die aktuellen Türen sind schon sauschwer.

    Dieses System wird aber eher noch schwerer. weil man ja immer damit rechnen muss das die Sensoren fehlschlagen oder zu langsam sind, also kann man keinen Schutz aus der Türe entfernen.

    Und  bei e Fahrzeugen später wird man sowieso jeden Sensor und jede Hydraulik oder Pneumatik sparen müssen, und in Sport Versionen genauso.

    Aber einfach sollen doch die anderen bauen bmw baut aufwendig teuer und schwer, ach ja das heißt ja heute Premium.

    • Anonymous says:

       -wertungsfrei- obs die 5 cm machen? 

      Ich hab da keine Vorstellung und mich interessiert das thema sehr =)… Demnach müsste der Z1 ja einen guten Seitenaufprallschutz für seine Zeit geboten haben?

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