Mal wieder neue Spyshots vom BMW X3 F25

BMW X3 | 20.08.2009 von 11

Der BMW X3 F25 wird bereits im Dezember vorgestellt werden und soll auch schon ab Januar in den USA verkauft werden, so richtig gute Spyshots …

Der BMW X3 F25 wird bereits im Dezember vorgestellt werden und soll auch schon ab Januar in den USA verkauft werden, so richtig gute Spyshots gibt es aber noch immer nicht.

Auch die nun bei Worldcarfans.com aufgetauchten Bilder zeigen uns leider nur wenig mehr als die letzten Spyshots. Noch immer sind an Front und Heck die Prototypen-Leuchteinheiten verbaut, die keinerlei Rückschlüsse auf das Design zulassen.

f25-6

Auch die Form der Nieren lässt sich nicht einmal erahnen, was insbesondere vor dem Hintergrund der indirekt angekündigten 3D-Nieren schade ist.

Insofern ist die einzige Information, die wir den Bildern entnehmen können, die Tatsache der am Nürburgring stattfindenden Testfahrten. Außerdem wird die Entwicklung offenbar außergewöhnlich schnell vorangetrieben, denn dass die Prototypen zu einem so späten Zeitpunkt noch derart getarnt sind, ist zumindest merkwürdig.

Die Vermutung, dass vor allem die Konkurrenz in Form von Mercedes GLK und Audi Q5 für den schnellen Launch des X3 verantwortlich sind, wird damit einmal mehr bestätigt.

Wann der F25 auf den deutschen Markt kommen wird, ist noch nicht bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass auch wir den neuen X3 spätestens im Sommer 2010 erhalten werden, da eine parallele Produktion von E83 und F25 keinerlei Sinn ergibt.

(Bilder: Worldcarfans.com)

11 responses to “Mal wieder neue Spyshots vom BMW X3 F25”

  1. Benny says:

    Wie ihr seht, sind wir erstmal wieder zurück. Allerdings noch immer nicht mit der vertrauten Technik, es ist also alles noch ein wenig provisorisch… Geht aber immerhin erstmal wieder 😉

  2. timbo says:

    Was heisst denn schnell vorangetrieben. Den X3 gibt es doch seit 2003. Die Modelle werde alle immer nach 6-7 jahren ausgetauscht. Da wird es höchtste Zeit das da was kommt. Auch gerade wegen Audi und MB. Die haben wohl gepennt, oder irgendwelche andere Probleme gehabt.

  3. Benny says:

    Es gab eben noch einiges anderes zu entwickeln, anders kann ich mir das auch nicht erklären. Gibt ja mit dem X1 und dem 5er GT zwei völlig neue Fahrzeuge, die auch in dieser Zeit entwickelt werden mussten. Und eventuell hat man auch beim X3 noch relativ spät umfangreiche Änderungen gemacht, nachdem man Q5 und GLK inspiziert hatte?! Wer weiß…

  4. timbo says:

    Das team das den X1, oder den 5er Gt entwickelt hat sicherlich nichts mit der Entwicklung des X3 zu tun. Das werden alles eigene Teams sein. Von Anfang an.
    Aber vielleicht lief der X3 aus BMW Sicht so gut, dass eine schnellere Entwicklung nicht notwendig war?

  5. Benny says:

    Natürlich sind das eigenständige Teams, aber die müssen ja irgendwo herkommen. Eventuell hat man da Kompetenzen von einem bestehenden Team zu einem der neuen Teams delegiert, kann ja sein. Wie auch immer, in Bälde müssten wir mal deutlich bessere Spyshots sehen 🙂

  6. Mitsu says:

    Die Aussage, “die Entwicklung wird schneller vorangestrieben” ist doch vollkommener Quatsch. Der X3 läuft seit 2003 und ein Modellzyklus von 6 – 7 Jahren ist bei BWM normal. Dass der X3 in die Jahre gekommen ist, im Vergleich zu Q5 und GLK vor allem, ist auch normal. Dafür ist BMW dann ab 2010 mit dem X3 den beiden Fahrzeugen etwa 5 Jahre voraus.

  7. Benny says:

    In der Tat kamen die ersten X3-Versionen schon im Februar/März 03 auf den Markt, insofern ist Januar 2010 wirklich kaum eher als normal. Irgendwie bin ich beim E83 immer vom Marktstart im Sommer 03 ausgegangen, wo aber nur 2.0d und 2.0i nachgeschoben wurden. Sorry.

  8. 323ti says:

    „da(ss) eine PARALLELE Produktion von E83 und F25 keinerlei Sinn ergibt“

    . . . meint Benny.

    . . . das kann man auch anders sehen:

    – denn die Hersteller sind BISHER:
    Magna in Österreich
    – und KÜNFTIG:
    BMW-Spartanburg in USA

    und:

    – schliesslich wurde gerade erst der „neue“ X3 18d xDrive mit 143 PS und dennoch 350 Nm (also unverändert wie im 20d !) präsentiert – sogar als EU5-Variante ! (im Gegensatz zum 116d)
    – und DER soll gerade mal (nur) ein paar Monate laufen ??
    – . . . wo doch derzeit gerade günstige Einstiegsmodelle gefragt sind
    – . . . und wo doch sogar die nochmals schärfere Konkurrenz in Form eines X1 18d (gerade mal 5 cm kürzer als ein Mercedes GLK) mit Heckantrieb ab Herbst startet ?

    Es gibt nur EINE derzeit mit absoluter Priorität zu beachtende Maxime:
    > der Konkurrenz keinerlei Lücke lassen, und:
    > Konkurrenz belebt das Geschäft

    Frage:
    Welchen Sinn macht da also z.B. ein „neuer“ F25-X3 als „18d xDrive“
    – nicht erkennbar !

    Aber:
    Diese Lücke den anderen überlassen, DAS kann man sich auch nicht erlauben!

    Man sollte auch nicht vergessen:

    >> MAGNA hat derzeit einen 50-!!-%-igen Umsatzeinbruch zu verkraften!

    >> . . . und nur deshalb waren DIE (nein, es geht nicht um BMW !!) ja wohl bereit, einen „alten“ X3 18d – zu einem attraktiven Preis – überhaupt noch zu produzieren

    – alle Spezialwerkzeuge / werden schliesslich wertlos, wenn die Serie ganz eingestellt wird – und man kann sich höchstens noch mit dem Nachfolgeauftrag Mini Cross-x „trösten“

    >> da ist JEDES Mittel recht, Umsatzvolumen wenigstens aufrechtzuerhalten – nämlich z.B. den ´alten´ X3 (als 18d) WEITER zu produzieren.

    Sehr erfolgreiche Beispiele bei BMW – für parallel weiter produzierte Modelle – in der Vergangenheit waren:

    BMW 1502 mit 1.6-l-75-PS-Motor:
    – produziert bis 1977 / also bis 2 Jahre nach Einstellung der 02-Reihe ansonsten

    BMW 315, ebenfalls mit 1.6-l-75-PS-Motor:
    – auch dieser wurde erfolgreich als ´Einsteigermodell“ weiterproduziert – und er galt als besonders ausgereift
    – und sogar als sparsam, was man von seinen (eingestellten) Baureihenkollegen jahrelang nicht behaupten konnte

    Der positive Nebeneffekt für BMW:

    – VOR ALLEM:
    man versaut sich nicht gleich das Preisniveau für die ganz neue Baureihe F25 – mit einem nie geplanten günstigen Einstiegsmodell
    – man kann sich – bereits im Einführungsjahr absolut unerwünscht – ersparen, ein (nur) Deckungsbeitrag erbringendes „neues“ Einsteigermodell auf dem Markt „zu werfen“
    (z.B. muss Mercedes jetzt schon – exakt auf die Konkurrenz X1 !! abgezielt !! – günstige Basisvarianten „nachschieben“ (GLK 220 CDI / 6-G-Schaltgetr. / Heckantrieb) gerade mal 4 Monate nach dem Start des Basis-4-Zyl-Diesels GLK 220 CDI 4matic Autom.)

    – man hat dem VW Tiguan weiterhin preislich noch ein weiteres Konkurrenzmodell neben dem neuen X1 entgegenzusetzen
    – . . . für alle, die weiterhin gezielt ein ´wuchtiges´ Auto haben wollen

    Denn man darf eines nie vergessen:

    >> selbst ein X3 20d – ohne den die Baureihe schon längst tot wäre – war (ursprünglich) NIE geplant, weder von BMW noch von Magna
    >> . . . auch da schon hat vor allem Magna „Zugeständnisse“ machen müssen

    >> das Risiko lag vor allem bei Magna, weniger bei BMW – wenn der X3 gefloppt hätte

  9. Benny says:

    Die unterschiedlichen Produktionsstandorte sind mir durchaus bewusst, auch die Problematik mit Magna. Der MINI R60 kommt vermutlich hauptsächlich deshalb, weil es mit Magna einen Vertrag über 2 X3-Generationen gibt, der nun von BMW-Seite nicht eingehalten wird. Der R60 dient da in der Tat als Trostpflaster.

    Dass BMW kurz vor dem Ende eines Modells noch Sondermodelle nachschiebt, ist nicht ungewöhnlich sondern eher Methode. Die meisten Editionsmodelle (Edition Sport, Edition XYZ…) kommen doch nur, um das Interesse an einem ziemlich alten Modell aufrecht zu erhalten.
    Der aktuelle X3 E83 kann technisch nicht mehr mit Q5 und GLK mithalten. Wie oft hört man die Frage, warum es im X3 zahlreiche moderne Sonderausstattungen nicht gibt, die man bei der Konkurrenz bekommt. Der E83 ist sowohl in Interieur als auch im Exterieur nicht mehr up to date und schon garnicht Klassenbester, was eigentlich der Anspruch von BMW sein sollte.
    Das Argument 18d zieht IMHO nur bedingt, denn den Motor kann man ja sehr gut in weiteren Modellen verwenden, der wurde ja nicht exklusiv für den E83 entwickelt. Mag sein, dass man den 18d im X3 nicht gleich anbieten wird, aber später nachschieben wird man den sicherlich. Dass zum Marktstart nicht gleich die späteren Basismodelle verfügbar sind, ist ja nicht ungewöhnlich. Und wenn wir mal ehrlich sind, dann sind die Verbrauchswerte vom E83 18d und 20d die einzigen Argumente, die wirklich noch für den X3 sprechen. Wer markenoffen an die Frage herangeht – also so wie die meisten Kunden – der muss sich eingestehen, dass der X3 im Moment das schwächste kleine Premium-SUV darstellt. Klar gibt es nun den X1, aber der ist deutlich kleiner als der X3, vor allem bezüglich der Höhe und damit noch mehr auf das urbane Fahren ausgelegt und fokussiert.
    Wir können ja mal sehen, wie sich das entwickelt, ich persönlich halte eine parallele Produktion von E83 und F25 jedenfalls für unsinnig. Wie soll man auch den Kunden erklären, dass sie für etwas weniger Geld deutlich ältere Technik kaufen sollen? Eine Nicht-Premiummarke wie Renault kann sowas machen, aber BMW?

  10. timbo says:

    Ich denke auch das eine parallel Produktion ausgeschlossen ist. Gerade bei der aktuellen Marklage würden Kunden den E83 nur noch mit Nachlässen kaufen die jenseits von Gut und Böse sind.
    Damals, zu Zeiten von einen BMW 1502 e.t.c., gab es keinen Nachlass wie es das heute gibt, deshalb denke ich das es eine parallel Produktion nicht geben wird.

  11. 323ti says:

    auch weiterhin parallel lieferbares ´altes´ Einstiegsmodell „X3 18d xDrive“ ??

    . . . wir werden sehen . . .

    letztendlich entscheidet NUR der Markt darüber!
    . . . also auch, ob der X1 als (vorübergehend) vollwertiger Ersatz von der Kundschaft überhaupt akzeptiert wird . . .

    Bemerkenswert ist jedoch bei Tests und Vergleichstests der letzten Zeit das mehrfach überraschend gute Abschneiden gerade dieses neuen Einstiegsmodells X3 18d
    – auch bzgl. dessen Ausgewogenheit.

    Und gerade auch die zwischenzeitlich erreichte Qualität wird aktuell so hoch gelobt („der X3 wird mit den Jahren immer besser!“), sodass ein neu anlaufender X3 aus Spartanburg (anfangs) wohl kaum wird mithalten können.
    Schliesslich hat es seinen Grund, warum ausnahmslos alle in den USA von BMW produzierten Modelle erst mit einem halben Jahr Verzögerung auf den europäischen Kontinent ´frei gelassen´ werden.

    Über viele der (üblichen) Anfangsprobleme, z.B. Knarzgeräusche oder Kunststoff-Spaltmaße oder minderwertige Kunststoffteile würde sich ein Amerikaner nie und nimmer aufregen.

    Hinzu kommt noch, dass der Technik-Transfer – in umgekehrter Richtung – von D nach USA bei BMW, wie seit Jahren immer wieder zu beobachten, ein WEITERES halbes Jahr dauert – zumindest bei wichtigen, motor- oder getriebeseitigen Modellpflegemassnahmen.

    Also:
    – schön, wenn BMW den ´alten´ X3 18d „nicht mehr braucht“
    – aber AUCH schön, wenn er weiterhin viele neue, markenfremde Kunden anzuziehen vermag (und die sind lange nicht so ´wählerisch´ wie BMW-Bestandskunden, vor allem nicht, was die Fahrleistungen angeht)

    >> Ich sehe also gerade keine grosse Kannibalisierung !

    Man darf nicht vergessen, dass gerade für Neukunden ein BMW auch noch bzgl. z.B. 10 Jahre alter Modelle ein unglaubliches werthaltiges Image aufweist – nur, weil sie eben „Renault“ oder ähnliches (z.B. das Schwabbel-Fahrwerk eines alten Audi) gewöhnt sind

    Übrigens:

    – Verträge hatte BMW mit Magna (meiner Information nach) nur für EINE Generation des X3
    – der X3 war von vornherein ein „Versuchsballon“ mit ungewissem Ausgang
    – . . . und BMW hätte sich ´ohne Gesichtsverlust´ zurückziehen können . . .

    – die nur zögerliche Einführung des 2.0d-Modells war dann „seine letzte Chance“
    – . . . erst nach dem DANN eingetretenem Erfolg wurde die endgültige Fortsetzung (d.h. Nachfolgebaureihe) beschlossen
    – . . . und die nochmalige Fehleinschätzung des dann noch VIEL ZU SPÄT nachgereichten – aber überaus erfolgreichen – 2.0d als AUTOMATIC war nahezu unverzeihlich (heute ein „Muss“ auf dem X3-Gebrauchtfahrzeugmarkt!)
    – . . . die Gründe dafür waren sicherlich auch in der „Verstimmung“ mit Magna zu suchen, den X1 nicht mehr ´fremd´ zu vergeben, sondern nach Leipzig zu geben
    . . . obwohl ja gerade da ein (Produktions-)Verbund gerade mit dem ´alten´ X3 durchaus seinen Sinn gemacht hätte . . .

    P.S.

    @timbo

    . . . ja, selbstverständlich nur – trotz (schon vergleichsweise) günstigem Listenpreis – noch mit zusätzlichen (üppigen) Nachlässen (die man andererseits auf X3 NEU und X1 neu ja sicher NICHT gleich GEBEN DARF . . . )

    – so kann BMW jedenfalls ´sein Gesicht wahren´
    – warum YETI !!, Tiguan und Kuga das Feld überlassen ?

    also, noch mal, abwarten:

    – bei einem von 3,7 Mio. (in 2009) auf 2,7 Mio. Stück in 2010 (für Deutschland) prognostizierten RÜCKGANG des Absatzvolumens, d.h. MINUS 27 % !! – OHNE die Unterstützung der Abwrackprämie – MUSS (ab demnächst) alles erlaubt sein
    – die Händlerschaft „erwartet“ ganz klipp und klar, dass „das Werk“ mit Ersatz-Aktionen (für die ´Umweltprämie´ kommt)
    – die „schönen“ Zeiten für die Händler (von vor 30 Jahren), wo man maximal 6 % Rabatt (den man nicht so nennen durfte) gewähren ´musste´, sind vorbei.

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