Bild-Vergleich: Mercedes-AMG C 63 Cabrio trifft BMW M4 F83

BMW M4 | 24.03.2016 von 24
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Das neue Mercedes-AMG C 63 Cabrio gibt sein Debüt auf der New York Auto Show 2016, wir zeigen es im Bild-Vergleich mit dem BMW M4 Cabrio F83.

Während sich BMW zurückhält, fährt Daimler große Geschütze auf: Mit dem neuen Mercedes-AMG C 63 Cabrio zeigen die Schwaben noch eine zweite große Neuheit auf der New York Auto Show 2016 und greifen die Münchner damit nicht nur im Segment des X4 an, sondern stellen auch einen neuen Gegner für das BMW M4 Cabrio zur Schau. Die Power-Variante des Mercedes C-Klasse Cabrio setzt genau wie das neue Mittelklasse-Coupé aus Affalterbach auf einen 4,0 Liter großen V8-Biturbo, der neben typischem Achtzylinder-Sound an die Ohren auch jede Menge Leistung an die Hinterräder schickt.

Auch das Angebot von zwei unterschiedlich starken Varianten ist man bei AMG mittlerweile gewohnt. Wie bei C-Klasse Limousine, T-Modell und Coupé steht auch im Fall des Cabrios neben der 476 PS starken Basis das Mercedes-AMG C 63 S Cabriolet mit 510 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Newtonmeter zur Wahl.

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Mercedes-AMG C 63 Cabrio und BMW M4 im Bild-Vergleich

Zwar ist auch das Mercedes-AMG C 63 Cabrio kein Leichtgewicht, die Differenz zum BMW M4 fällt aber deutlich kleiner aus als beim Coupé. Die Ursache dafür sind die bei allen Cabrios zu Gunsten einer höheren Verwindungssteifigkeit nötigen Verstärkungen im Karosseriebereich. Während diese beim BMW M4 tatsächlich nur das Cabrio betreffen, kommen sie bei Mercedes bei Cabrio und Coupé in identischer Form zum Einsatz. So kommt es, dass zwischen den offenen Mittelklasse-Sportlern je nach Variante nur 45 bis 85 Kilogramm zu Gunsten des BMW M4 Cabrio liegen, bei den Coupés sind es hingegen bis zu 228 Kilogramm.

Die kleinere Gewichtsdifferenz dürfte auch den V8-Biturbo des Mercedes-AMG C 63 Cabrio noch besser zur Geltung kommen lassen, weil der doppelt aufgeladene Reihensechszylinder des BMW M4 mit ähnlich viel Gewicht zu kämpfen hat. Doch während der Münchner “nur” 431 PS – oder 450 PS mit Competition Paket – in die Waagschale werden kann, bietet der Stuttgarter 476 oder sogar 510 PS.

Dieser Unterschied lässt sich auch an den Fahrleistungen ablesen, wobei Mercedes je nach Ausbaustufe des Motors 4,2 oder 4,1 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 angibt. Das BMW M4 Cabrio soll mit Competition Paket und DKG 4,3 Sekunden benötigen, ohne die ab Werk erhältliche Leistungssteigerung und mit manuellem Getriebe spricht die M GmbH von 4,6 Sekunden.

Tobias Moers (Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH): “Die C-Klasse ist ein entscheidender Faktor unseres Unternehmenserfolgs. Die neue Kombination aus intensivem Open-Air-Feeling und leistungsstarkem V8-Motor ist einzigartig im Segment und ergänzt perfekt unser großes C-Klasse Angebot.”

[Fotos: BMW / Mercedes]

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