BMW X3 Facelift 2014: F25 LCI mit neuem Design und etwas sparsamer

BMW X3 | 6.02.2014 von 5
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In den letzten Jahren hat BMW viele kleine und oft optisch sehr unauffällige Facelifts gezeigt und den Fokus dabei klar auf die Technik gelegt. Nun …

In den letzten Jahren hat BMW viele kleine und oft optisch sehr unauffällige Facelifts gezeigt und den Fokus dabei klar auf die Technik gelegt. Nun ist offenbar die Zeit für eine größere Modellpflege reif, denn das BMW X3 Facelift 2014 dürfte kaum jemand mit dem bisher angebotenen F25 verwechseln – die Gefahr einer Verwechslung mit dem größeren BMW X5 F15 liegt da deutlich näher.

Mit der direkten Verbindung von Scheinwerfern und Niere greift der BMW X3 F25 LCI ein Stilelement auf, das wir in der jüngeren Vergangenheit bei einer ganzen Reihe von BMW-Modellen gesehen haben. Der Effekt ist dabei stets die gleich: Die horizontalen Linien betonen die Breite des Fahrzeugs und lassen es noch stämmiger wirken, in Kombination mit der markanten X3-Frontschürze entsteht der Eindruck eines ausgewachsenen Offroaders.

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Auch wenn das neue Design den üerarbeiteten BMW X3 2014 größer wirken lässt, ändert sich durch das Facelift naturgemäß fast nichts an den Abmessungen: Knapp einen Zentimeter länger als bisher ist der X3, die Ursache dafür liegt am geänderten Design der Heckschürze. Am bequem überschaubaren Format des Kompakt-SUV ändert der eine oder andere Millimeter freilich nichts.

Auf den ersten Bildern trägt der BMW X3 F25 LCI das neue xLine-Paket, das als rustikale Alternative zum M Sportpaket angeboten wird. Satiniertes Aluminium und andere Metalle betonen an Elementen wie dem Unterfahrschutz an Front- und Heckschürze den Offroad-Charakter, auch wenn die wenigsten Kunden mit ihrem Premium-SUV tatsächlich regelmäßig abseits asphaltierter Straßen unterwegs sind. Verschiedene Stoff- und Lederpolsterungen, passende Interieurleisten und exklusive Felgen in 18 oder 19 Zoll runden das xLine-Paket ab.

Der Innenraum des X3 profitiert generell von hochwertigeren Materialien und einigen Technik-Updates. So kommt der aus anderen Baureihen schon bekannte iDrive Touch-Controller nun auch in den X3, außerdem finden das vollfarbige Head Up-Display (HUD) und der Driving Assistant Plus mit aktiver Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go-Funktion, Spurverlassenswarnung und einigen weiteren Funktionen Einzug. Neu in der Preisliste sind auch die adaptiven Voll-LED-Scheinwerfer.

Noch wichtiger fallen die Änderungen unter der Motorhaube aus, auch wenn sich an den gewählten Bezeichnungen der angebotenen Motoren nichts ändert: Zur Wahl stehen wie schon vor dem Facelift die Modelle sDrive18d, xDrive20d, xDrive30d, xDrive35d, sDrive20i, xDrive20i, xDrive28i und xDrive35i.

Allerdings: Bei den beiden Vierzylinder-Dieselmotoren in BMW X3 sDrive18d und BMW X3 xDrive20d handelt es sich um eine völlig neue Motorengeneration, die in die Fußstapfen des bisher beinahe flächendeckend eingesetzten N47 tritt. Der neue BMW B47 Vierzylinder-Diesel mit 2 Liter Hubraum leistet je nach Ausbaustufe 150 oder 190 PS, erfüllt die Anforderungen der Abgasnorm EU6 und ist zudem etwas sparsamer als sein Vorgänger.

Während das maximale Drehmoment bei der schwächeren 18d-Variante wie bisher 360 Newtonmeter beträgt und nur etwas früher anliegt, klettert der Maximalwert beim 20d auf 400 Newtonmeter. Auch die Fahrleistungen verbessern sich, je nach Getriebe und Motor fällt die 100er-Marke mit den neuen Motoren vier bis fünf Zehntelsekunden früher als bisher. Bis zu 7 Prozent niedriger fallen auch die Verbrauchswerte aus, der BMW X3 sDrive18d erreicht mit Hinterradantrieb, manuellem Getriebe und rollwiderstandsreduzierten Reifen einen Normverbrauch von 4,7 Liter, mit gewöhnlichen Reifen stehen 5,0 Liter im Datenblatt.

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