ADAC: Deutsche Autofahrer haben Angst vorm schwarzen BMW

Sonstiges | 2.09.2012 von 42

Ein schwarzer BMW im Rückspiegel auf der Autobahn: So sieht laut einer aktuellen Umfrage des ADAC der aus Sicht anderer Autofahrer unangenehmste Verkehrsteilnehmer aus. Mehr …

Ein schwarzer BMW im Rückspiegel auf der Autobahn: So sieht laut einer aktuellen Umfrage des ADAC der aus Sicht anderer Autofahrer unangenehmste Verkehrsteilnehmer aus. Mehr als die Hälfte der Befragten wurden demnach schon mindestens ein Mal Opfer von Raserei und Drängelei auf der Autobahn, wobei BMW-Fahrer besonders häufig unangenehm auffallen oder zumindest in Erinnerung bleiben.

50,6 Prozent gaben an, dass BMW-Fahrer durch dichtes Auffahren negativ in Erscheinung treten. Auf den weiteren Positionen folgen mit deutlichem Abstand die Fahrer von Mercedes (32,2 Prozent), Audi (25,9 Prozent) und Porsche (8,7 Prozent).

Auch die Farbe erlaubt laut den Befragten Rückschlüsse auf den Fahrstil, wobei die Fahrer schwarzer Autos ein besonders negatives Image haben: 43,5 Prozent nannten Schwarz als typische Drängler-Farbe, Silber kommt in dieser Disziplin nur auf 9,7 Prozent.

Während sich nur 30 Prozent der Autofahrer am meisten von Schleichern genervt fühlen, stören sich ganze 80 Prozent an notorischen Dränglern und Rasern. Immerhin 20 Prozent haben außerdem den Eindruck, dass die Aggressionen im Straßenverkehr in den letzten Jahren zugenommen haben, wobei besonders die Autobahn im Fokus steht: Nur 16 Prozent der Befragten fühlen sich auf Landstraßen von anderen Verkehrsteilnehmern bedrängt, 23 Prozent sehen den Schwerpunkt innerorts.

(Quelle: ADAC)

  • simons700

    Irgendwie negatiev…
    Irgendwie aber auch nicht^^

  • 318d-Schleicher

    diese bösen BMW-Fahrer

    Man sollte mal eine Umfrage zu Mittelspurblockierern oder notorischen Linksfahrern machen!

    In diesem Sinne, freie Fahrt für freie Bürger.

  • aaler

    Als Fahrer eines schwarzen 535D F10 mit M-Paket (wie Bild) bin ich dann also das personifizierte Böse…… meiner Erfahrung nach ist die Drängelquote von Audi auf der Autobahn aber höher, ich vermute die hohe BMW Zahl von 50% kommt aufgrund der früheren Einführung von Tagfahrlicht und des bis heute unveränderten Aussehens der Corona-Ringe, die bei jedem BMW relativ gleich sind. Dadurch ist es auch für “BMW ungeschulte” Fahrer möglich einen BMW sofort zu erkennen während ein Mercedes meist gar kein Tagfahrlicht hat oder alberne Modding-Lichter wie die neue E-Klasse, die an jedem getunten Golf genauso zu finden sind. Die aktuelle S-Klasse hat z.b. überhaupt kein Erkennungsmerkmal, der alte und neue 7er schon. Audi hat alle möglichen Erscheinungsformen bzw. beim alten A6 teilweise gar keine oder einen einfachen Lichtstrich, während es bei den neueren Audis alle möglichen Fomen gibt. Ich denke diese Tatsache erklärt einiges der Prozentwerte.

    Meiner Erfahrung nach wird man aber zu 99% NICHT bedrängt wenn man sich an folgende Grundregeln hält:

    1. Mit weniger als 140 km/h habe ich auf der linken Spur nur etwas zu suchen wenn hinter mir LANGE nichts kommt.
    2. Hat mein Auto weniger als 90 PS versuche ich Links ganz zu meiden, denn dann dauern Überholvorgänge EWIG und sind für alle dahinter sehr nervig. Auch ist mir dann bekannt dass zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit meines Fahrzeugs gefühlte 10 Minuten vergehen und diese nur leicht oberhalb der erwähnten 140 km/h liegt.
    3. Wenn ich sehe dass einer angerast kommt WARTE ich in der Mitte die 10 Sekunden bevor ich rüberziehe, davon geht die Welt nicht unter
    4. Auf der Landstraße darf ich ruhig auch mal 100 km/h fahren und nicht 80 bei völlig normalem Wetter. Wenn sich hinter mir schon eine kleine Kolonne gebildet hat überlege ich EIGENSTÄNDIG ob es nicht mal klug wäre kurz rechts ran zu fahren (wo es sich ergibt) um mir DANACH die Landschaft in Ruhe weiter anschaun zu können.
    5. Wenn ich merke dass ich auf der Landstraße überholt werde, dann gebe ich NICHT noch zusätzlich Gas um den bösen BMW zu ärgern, das ist lebensgefährlich
    6. Wenn ich über 80 Jahre alt bin überlege ich, ob selber fahren wirklich eine gute Idee ist. Geht es nicht anders, beherzige ich Punkt 1 und 2 besonders.

    Ich fahre selbst oft “nur” 150 km/h auf der Autobahn (meist dann Mitte oder Rechts) und werde da so gut wie nie “belästigt”, wobei das 535D hinten drauf sicherlich eine abschreckende Wirkung hat. Aber wenn man sich an obrige Punkte hält kann eigentlich wenig schiefgehen, ich halte mich ja selber dran und gönn es jedem wenn er Links mit 250 km/h vorbeizieht. Ist aber nur meine Meinung, kann jeder gern auch anders sehen.

    • Björn_HH

      Hallo,

      eigentlich mag ich hier nicht so recht was schreiben, aber dieses Thema lässt mir keine Ruhe.
      Ich arbeite im Außendienst mit ca. 85tkm p.a. und kenne diese Problematik nur zu gut. Ich fahre zwar aktuell “nur” einen Golf GTD aber wie oft wird man von Leuten die “Recht” haben genötigt und ausgebremst.

      Am liebsten sind mir folgende Kandidaten:

      linke Spur, dabei gemütlich die erwähnten 130-140km/h fahren und das auch bei freier rechter bzw. mittlerer Spur durchziehen, die sich dann wild winkend darüber aufregen das man sie drauf aufmerksam macht, das in Deutschland noch immer das Rechtsfahrgebot gilt.
      In anschließenden 100er Zonen wo man dann selbst sich dran hält (weil der Führerschein das Kapital ist) wird man dann genau von diesen Leuten überholt.

      Es klingt evtl. überheblich, aber ich kann keiner Fahrzeugmarke klare “Raser” zuordnen, maximal die Audi Fraktion und neuerdings auch die Opel Insingia Fahrer schlafen wohl zu viel auf AMS Zeitschriften und denken Sie müssten sich den Weg frei räumen.

      Der haken ist doch der, das von notorischen Links- und Mittelspurfahrern einen ähnliche gefahr ausgeht, diese fühlen sich jedoch im Recht.

      • CSL E46

        “Es klingt evtl. überheblich, aber ich kann keiner Fahrzeugmarke klare
        “Raser” zuordnen, maximal die Audi Fraktion und neuerdings auch die Opel
        Insingia Fahrer schlafen wohl zu viel auf AMS Zeitschriften und denken
        Sie müssten sich den Weg frei räumen” Nein, überheblich klingt es nicht, aber in angesicht der obigen Statistik klingt es fast ein wenig einfältig ;-)

    • CeKilleR

      Ich stimme Dir voll und ganz zu! Ich sehe das genau so.

    • der_ardt

      Ich stimme dir zu und bin der Auffassung dass man diese “Drängler”-Problem am ehesten in den Griff bekäme, wenn man das Rechtsfahrgebot rigoroser durchziehen würde.

      • Steve8178

        …da müsste man Dir 10liks oder mehr dafür geben, es sind nicht meist nicht “nur” die Drängler die auffallen, sondern vermehrt die langsamen Dümbler auf der linken Spur, die permanent-warum auch immer- auf der linken Spur verharren. Warum gibts die rechte Spur und warum schaut man nicht in den Rückspiegel wenn man einen LKW mit 10km/h überholen will… und und und…. noch schlimmer als Drängler sind die ignoranten Linksfahrer und das mit gefährlichen 140 auf Deutschen Autobahnen…

        • der_ardt

          Ich finde den silbergrauen Kadett auf der linken Spur auch übelst nervig und als Motorradfahrer ist es doch teilweise sehr verlockend mal kurz rechts vorbeizuballern, aber oft sinds eben auch unsichere Fahrer die dann gern mal 90° ohne Blinken nach rechts abbiegen..

      • CSL E46

        Da ist was dran, dennoch ist es keine Entschuldigung dem Vordermann in den Kofferraum zu kriechen. Er gefährdet mit seiner Fahrweise niemanden, du jedoch schon. Fährt einer mit Tempo 130 auf der linken Spur, ist dies ärgerlich, aber kein Grund sich und andere Verkerhsteilnehmer zu gefährden.

        Aber wenn man sich die ganzen Kommentare hier durchliest, muss man schon schmunzeln…”Die sind schuld” “Audi Fahrer sind viel schlimmer” “Ich fahre richtig, nur die anderen nicht” “Ich bin cool, die anderen nicht”

        Das errinnert ein wenig an der Vergewaltuger vor Gericht, der seine Tat mit dem kurzen Rock des Opfers entschuldigen möchte “Sie ist doch selbst schuld, mit so einem Rock” (steht natürlich nicht auf einer Stufe)

        p.s. Ich glaube nicht, dass man dies auf eine Marke schieben kann. Aber mein persönliches Highlight war ein BMW Fahrer mit einem 318i e46, die mir in der einspurigen Baustelle so extrem auffuhr, obwohl ich 90kmh statt erlaubten 80kmh gefahre bin, das ich nicht einmal mehr seine Lichter sehen konnte. Ich war ihm einfach zu langsam :-D Das lustige war, dass ich mit einem R8 V10 unterwegs war und der junge Mann wollte es wissen. Auf der selben Strecke wollte sich auch ein X5 50i mit mir messen. Er meinte mir zeigen zu müssen, dass sein 407PS 2,4 Tonner auch schnell ist. Diese zwei Erlebnisse spielen natürlich nichts wieder, sie sind aber ein nettes Äquivalent zu den anderen BMW Geschichten ;-)

        • der_ardt

          klar ist man nicht im Recht, wenn man auffährt, allerdings finde ich Lichthupe oder wenns jemand wirklich nicht schnallt auch normale Hupe nicht als unangemessen. Jedenfalls solange man damit nur drauf hinweist dass man mit ordentlichem Geschwindigkeitsüberschuss schnell vorbei will. Ich nutze jedenfalls Lichthupe in derartigen Fällen, aber nicht drei Meter von der Stoßstange des Vordermanns bei 160..
          In China wird auch gehupt wie bescheuert, aber da sind die anderen Verkehrsteilnehmer darauf angewiesen, dass in unübersichtlichen Kurven auf Gegenverkehr oder beim Überholen auf den Überholvorgang hingewieen wird, während sich deutsche gleich persönlich beleidigt fühlen.

  • Andrej

    voll die rasisten ^^

  • AdeptusAstartes

    Die bisher geschriebenen Kommentare tragen nicht gerade dazu bei, das Drängler-Image zu widerlegen (das sage ich wertungsfrei).

    Ich fahre auf der AB gemütlich meine 130, so weit rechts wie möglich. Allerdings sehe ich immer wieder, wie einzelne Fahrer viel schneller als alle anderen angeblasen kommen. Dann müssen sie 100m vor dem “blockierenden” Vordermann maximal in die Eisen steigen. Nachdem dann wieder Platz ist, geht es mit Maximalbeschleunigung weiter, um 1000m weiter auf den nächsten aufzulaufen und runterzubremsen. Macht das Sinn? Ich finde nicht. Und ist noch dazu schlecht für den Blutdruck :-)

    Seitdem ich letzten Urlaub durch Länder mit Tempolimit 130 gefahren bin (Österreich, Slowenien), bin ich ein großer Fan dieser Regelung. Vorher habe ich das immer abgelehnt. Aber es ist für alle Beteiligten ein viel entspannteres fahren, und 130 reicht als Reisegeschwindigkeit völlig aus.

    • der_ardt

      vielleicht bin ich damit allein, aber ich finde schnell fahren wesentlich stressfreier als langsam fahren, weil man sich nicht so intensiv mit dem hinter einem befindlichen Verkehr beschäftigen muss.
      Diese Menschen mit digitalem Fahrstil sind praktisch immer in Firmenwagen unterwegs, Verschleiß und Verbrauch sind also eher weniger von Interesse als die 2 Minuten eher zuhause zu sein ;-)

      • Der_Namenlose

        Nein, Du bist nicht allein damit:) Man wird auch beim Schnellfahren nicht müde. Ich denke, es liegt auch daran, dass man mehr Abwechslung hat und generel konzentrierter ist.

      • Chris35i

        Bin der gleichen Meinung. Ich finde dauerhauft (gerade bei leerer Autobahn) mit 130km/h zu fahren absolut einschläfernd und anstrengend. Ist wie mit Joggen, nicht Non-Stop volle Kanne, aber auch kein Walking – so dazwischen, je nach Verkehr 150km/h+ ist angenehm.

      • Steve8178

        ..due stehst hier ganz gewiss nicht alleine da, siehe oben. Auch ich find dieses langsam Fahren -damals A-Klasse- anstrengend, weil ich immer oder dauernd in den Rückspiegel schauen muss, damit ich keinen behindere…^^

  • JOJO1005

    Wenn ich mit 130 km/h also mit meinem Fahrzeug auf Mittelstreifen-Blümchenzähler, Militant-Mütter und Oberlehrer aufschließe, bin ich also der Böse….. Nun gut.

  • rezis

    der bmw im bild ist ein m5 und kein m-paket. traurig das man das so schwer unterscheiden kann, der m5 ist klar zu dezent geworden.

    ich bin der meinung das die agressionen im strassenverkehr und auch das zuvorkommende verhalten in den letzten 10 jahren nahe 0 gefallen ist. wer bedankt sich noch wenn man ihn rauslässt. wer lässt einen noch raus. wüste gesten überall, keine entspannten gesichter mehr. klar zum teil dem eheblichen verkahrsaufkommen auch in ländlichen gegenden geschuldet, aber halt nicht nur dem.

    ein zunehmender egoismus macht sich breit, der halt beim autofahren gipfelt, da hier ja alle gesellschaftsschickten zusammenprallen.

    • der_ardt

      M5 zu dezent? Der M5 war mal das Understatementauto, davon kann man aber mit vier Auspuffrohren und den Scheunentorlufteinlässen vorn wirklich nicht sprechen. Das Understatement würde ich mir wirklich zurückwünschen, aber scheinbar protzt man lieber als souverän schweigend zu genießen..
      Es stand auch übrigens nirgends was von einem M-Paket im Text von Benny (nur in einem der Kommentare weiter oben)

  • Der_Namenlose

    Meine persönliche Erfahrungen zeigen mir, dass im Schnitt (gilt nicht für jeden) die Schnellfahrer fairer fahren und sich fairer verhalten als viele scheinbar guten Mitbürger,
    die die Opfer darstellen sollen.
    Das Ganze lässt sich für mich unter einem einzigen Gesichtspunkt zusammenfassen: fahre ich für mich oder gegen die anderen?

    Die, die für sich fahren, können Schnellfahrer oder Langsamfahrer sein. Sie wollen niemanden erziehen und haben vor allem eines nicht: Komplexe und Neid. Besonders angenehm ist es, wenn man Mitspieler findet, die mit einem über längere Strecken fair und schnell fahren. Dabei spielt keine Rolle, wer vorne fährt.

    Die, die gegen andere fahren, können es aus verschiedenen Gründen nicht ertragen, wenn jemand schneller fährt als sie. Und diese gefährden die anderen Straßenteilnehmer. Hierzu gibt es viele Kategorien. Einige Lieblingskategorien:

    Fahrer, die es nicht ertragen können, wenn ein Fahrzeug niedrigeren Ranges sich mehr Rechte nehmen möchte, als es ihm “zusteht”. Wenn ich mit dem BMW unterwegs bin, wird er von Mercedesfahrern als „gleichwertig“ anerkannt. Wenn ich mit dem ausländischen Zweitwagen über 200 Kmh fahre, dann haben Mercedesfahrer dieser Kategorie ein Problem damit. Ich führe dieses Verhalten auf Komplexe zurück. Und es ist ein typischer Fall von gegen anderen fahren. Andersherum ist es natürlich auch der Fall, wenn Neid im
    Spiel ist: mit dem BMW unterwegs und er wird bewusst von “günstigeren Fahrzeugen” ausgebremst.

    Eine weitere Lieblingskategorie sind die Fahrer, die auf der linken, eigentlich schnellen Spur langsam fahren, sobald sie aber auf die rechte Spur wechseln, den Turbo finden. Auch diese fahren wieder gegen andere statt nur für sich.

    Und dann kommt die Sache mit dem Blinker: lernt man bei uns nicht mehr, dass Blinken nur eine Anfrage bedeutet und kein Recht, die Spur wechseln zu dürfen? Das wird häufig dazu verwendet, ein eigenes Problem zum Problem anderer zu machen. Ein Beispiel: 3
    Spuren, man fährt in der Mitte, LKW kommt auf die eigene Spur, statt zu bremsen, links blinken und den ankommenden Verkehr voll ausbremsen lassen.

    Ich höre doch lieber mit den Beispielen auf, denn dieses Thema finde ich doch sehr emotional und ich rege mich schon beim Schreiben über Fälle, die gerade gestern aufgetreten sind, auf.

    Insgesamt ist dieses negative Verhalten in Deutschland besonders ausgeprägt. Wenn ich in Italien unterwegs bin, dann fahren die meisten soweit wie möglich rechts und lassen andere durch.

  • Pingback: BMW M5 F10 im Polizei-Design: Mehr Verkehrssicherheit mit 560 PS()

  • Vielfahrer99

    Der weinrote Renault Scenic auf der linken Spur ist viel gefährlicher…

  • Marco

    So. Jetzt will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Ich halte die ganze Angelegenheit auch für ein äußerst emotionales Thema.

    Wir fahren 2 Autos, einen Opel Corsa (80 PS) und einen 5er Touring (E61 LCI, nicht in schwarz sondern in Imolarot :-) ).

    Nachdem unser kleiner geboren wurde, nutze zu 90% ich den Corsa hauptsächlich um täglich auf die Arbeit zu fahren. Diese Stecke beinhaltet auch ein kurzes Autobahnstück von ca. 12 km, zweispurig dazu erwähnt. Also ich kann die Situationen, bei denen ich mit dem Corsa beträgt wurde an einer Hand abzählen! Viellleicht liegt es auch daran, dass ich mich an gewisse Dinge halte.
    Dazu gehört beispielsweise. dass ich ständig den Verkehr hinter mir beobachte.
    Wenn ich auf die linke Spur wechsele, dann nur wenn es frei ist und ich meine wirklich fei, außer es herrscht dichter Kolonnenverkehr und alle Fahrzeuge fahren nahezu gleich schnell. Nach dem Überholvorgang bin ich natürlich bemüht, wieder auf die rechte Spur zu wechseln. Wenn ich mit dem Corsa länger links fahre, dann versuche ich immer mir dem Verkehr mitzuschwimmen, wenn dies nicht gelingt wird auf die rechte Spur gewechselt. Ich möchte von mir behaupten, dass ich dabei noch nie jemanden behindert habe.

    Ganz anders im BMW. Besonders auf längeren Autobahnfahrten, Urlaubsfahrten beispielsweise vergeht keine halbe Stunde, in der ich mit nicht über das rücksichtslose Rüberziehen anderer auf die linke Spur ärgern muss. Und dabei fahre ich mit dem BMW im Durchschnitt sicher nicht so viel schneller als mit dem Corsa, es sind eben mal Abschnitte größer 180 km/h dabei, aber nicht andauernd.
    Noch schlimmer sind für mich die notorischen Linksfahrer, immer, einfach immer auf den linken Spur egal obs rechts fei ist oder nicht. Fürchterlich! Ich hab da sogar ein gewisses
    Verständnis für die die schon kilometerlang hinterher fahren müssen, dann rechts überholen. Ich hab auch schon öfter mit dem Gedanken gespielt, nur konnte ich s bisher immer vermeiden. Mal angenommen, man fährt so einem Fahrer schon 5 km hinterher,
    dann ist es aus meiner Sicht doch einfach nur noch menschlich wenn man dann völlig entnervt den Blinker links betätigt oder aufblendet. Und schwupp di wupp ist man als böser BMW Drängler abgestempelt!

    Ich bin der Meinung ich werde hier genötigt, nicht der vor mir. Es kann doch nicht angehen, dass ich gezwungen werde kilometerlang jemanden anderen hinterher zu fahren, obwohl ich gerne schneller fahren möchte! Ich finde dies müsste öfter geahndet werden!

    Klar, die gefährlichen Drägler gibt es sicher die mit High Speed von hinten kommen, dich fast von der Bahn fegen und im letzen Moment voll auf die Eisen gehen, um nicht hinten rein zu donnern. Anschließend wird mit Vollgas weiter gejagt, bis zu nächsten Hindernis.
    Zu dieser Klientel zähle ich mich allerdings wirklich nicht!

    • der_ardt

      Ich kann im Vergleich BMW zu Opel Corsa gegenteiliges berichten. Mit dem BMW wird einem oft Platz gemacht, mit dem Corsa praktisch nie, weil niemand rechts reinfahren will um einen schwach motorisierten Wagen laaaaangsam überholen zu lassen. Die, die vor BMWs rausziehen sind dann wohl eher die Freizeitpädagogenfraktion, mit die schlimmsten neben A Klasse und Golf Plus (die beiden Fahrzeuge sind ein Versprechen..)

      • Dooqqy

        Kann ich bestätigen ich bin 18 und fahre einen Ford Fiesta Diesel mit 68 PS und wenn ich damit wie beispielsweise heute einen Caddy überhole, ich mit 140 und der Caddy ca 110-120, geben die Gas und beschleunigen ich ordne mich wieder hinten ein. Dann werden Sie wieder langsamer und ein Sicherheitsabstand existiert nicht mehr. Und ich bin dann der böse Drängler.

  • captainbmw

    Bin auch gerne zügig unterwegs, aber immer mit Hirn.
    Wer bei 160km/h oder noch höheren Geschwindigkeiten seinen Vordermann bedrängt und keinen Sicherheitsabstand einhält, der ist schlicht und ergreifend nicht in der Lage, verantwortungsbewusst am Straßenverkehr teilzunehmen.
    In Deutschland gibt es immer noch eine Richtgeschwindigkeit und ein Rechtsfahrgebot – wenn sich alle daran halten, klappt es auch mit einem normalen Vorankommen.

  • CSL E46

    Wenn man sich die Kommentare durchliest, kommt man nur zu folgendem Entschluss:

    Schuld haben immer die anderen und wenn nicht, dann haben sie mein Verhalten provoziert. BMW Fahrer sind immer vorbildlich, am schlimmsten sind doch Audi Fahrer.

    Hilfe! Selten so einen Scheiß gelesen. An der Statistik ist offensichtlich was dran ;-)

    • Der_Namenlose

      Dass die angesprochenen sich dazu äußern und ihre eigene Sicht und
      Erfahrungen hier schreiben, ist legitim. Vor allem wenn sie es begründen
      und nicht einfach um sich schlagen.
      Aus meiner Sicht gibt es bis hierher nur einen einzigen Beitrag, auf den Dein letzter Satz zutrift. Rate mal welcher! So schnell kann man das Niveau eines Threads herunterziehen. Gratuliere. Aber solches Verhalten hast Du hier schon öfter an den Tag gelegt. Ob sich daraus ein Rückschluss auf Dein eigenes Fahrverhalten ziehen lässt?

      • CSL E46

        Du willst also aus meinem letzten Post mein Fahrverhalten ableiten? Interessant. Ich schreibe nicht, dass die anderen selber Schuld wären und ich versuche auch nicht meine Fahrweise zu verteidigen – das machen alle anderen über mir. Und dein angesprochenen “Begründungen” gehen auch gut als Ausflüchte durch. Ein objektives Ergebnis wird ma aus keinem der Aussagen bekommen, weder von BT Usern oder vom ADAC Test. Es sind beides nur subjektive Schilderungen der Fahrer. Aber irgendwas muss ja dran sein, an der auffällig hohen BMW Quote.

        “Getroffene Hunde bellen” mehr fällt mir zu deinem Post nicht ein ;-)

        • Der_Namenlose

          Dass ich betroffen bin, habe ich doch geschrieben. Aber Du hast einfach nicht verstanden, worauf es mir ankam. Dein Tonfall ist einfach nicht passend. Wenn Du einer anderen Meinung bist, schreibe es. Das werde ich Dir bestimmt nicht übel nehmen. Wenn Du noch einmal meine Post liest, siehst Du, dass ich in meiner Antwort nicht einmal gesagt habe, dass Du es eventuell falsch siehst.
          Aber die Meinung anderer als “Scheiß” zu bezeichnun, da ist nicht zu akzeptieren. Und ich habe geschrieben, dass es nicht nur an diesem einen Satz liegt, sondern dass Du Dich des öfteren grob verhältst.

        • Steve8178

          …ich glaube mal eher das du “mal wieder” der getroffene Hund bist, denn bis dato war das Thema sachlich und jeder schilderte seine Meinung ohne den anderen für irgendetwas zu beschuldigen. Jeder draf doch seine Meinung veräußern, leider musst du dies hier als Schxxx betiteln, warum auch, dein Bier.

          Wir hatten hier schon end lange sachliche lustige Themen, die meist auch mal die 100 Meinungen sprengten, leider ist seid geraumer Zeit ein anderer Wind hier. Es wird dauernd angestachelt und blind beleidigt, zum trotz ist dies immer öfters bei DIR der Fall. Es nervt

          • E46 CSL

            Sorry 5tevieboy, aber die Schuldzuweisungen kamen nicht von mir. ich habe ja nicht mal was geschrieben, da haben die ersten schon geschriehen “Audifahrer sind schlimmer” und ich bleibe dabei, das diese Aussage im Anbetracjt der obigen Statistik leicht dümmlich ist und dann noch zu schreiben, die seinen doch selbst Schuld, wenn man zu dich auffährt toppt dies noch. Aber genau diese agressive Art erlebt man täglich auf deutschen Autobahnen.
            Du hast eventuell noch nicht verstanden, wie eine Diskussion funktioniert, oder? Eine sagt was und andere antworten und wenn das geschriebene falsch ist, kommt eben eine passende Antwort. Desweiteren ist nciht nur mir aufgefallen, dass sich einige User hier mehr mit Audi beschäftigen als mit BMW. Aber wem erzähle ich das?! ;-)

            p.s. wie kann ich ein “getroffener Hund” sein, wenn ich keiner marke eine bestimmte Fahrweise zuordne? Aber da sind wir wieder bei einem alten 5teve Problem, du verstehst häufig nicht was du liest oder willst es bewusst nicht verstehen, anders kann man sich deine Posts manchmal nicht erklären. Keiner zwingt dich auf irgendeinen Post zu antworten, trotzdem machst du es immer wieder. So nervig kann es ja dann nicht sein. BTW: “blind beleidigt” Wo? Weil ich sagte die Antworten/Ausreden seien dämlich? Ach Gott. Die Wahrheit schmerzt oft.

            • Steve8178

              “Keiner zwingt dich auf irgendeinen Post zu antworten,” Es tut mir schrecklich leid, aber den Sinn versteh ich nicht so ganz, zumal wir uns hier noch in einem “offenen” Forum befinden. Du kannst schreiben was und wie du es willst, es ändert nix an der Tatsache das du immer noch blind irgendetwas hineininterpretierst, warum auch immer. ^^

              “Du hast eventuell noch nicht verstanden, wie eine Diskussion funktioniert, oder?” Oh, wohl zuviel Arroganz mit dem Löffel gefressen was?! Sorry ich bin schon eine Weile hier um zu wissen wie dies funzt…

              -in dem Sinne Weitermeckern…

    • Marco

      Wer bitte sagt denn das Audi viel schlimmer ist. Ob, Audi, BMW oder Daimler,
      bei allen dreien gibt es Drägler und rücksichtsvolle Fahrer. Punkt!

      • CSL E46

        z.s “Björn HH” und “Andy” aber auch User “Der_Namenlose” attestiert Mercedes Fahrern gern mal Komplexe, wenn er mit einem ausländischen Wagen unterwegs ist.
        Desweiteren ist dein letzter Satz auch meine Meinung, was ich auch geschrieben habe.

      • Steve8178

        ..richtig auf dem Punkt gebracht!

  • Misc

    Also da ist schon was drann. Mit meinem schwarzen 3er Coupé mit M machen die Leute wirklich schnell Platz. Selbst wenn ich nur rumcruise, wundere ich micht oft, dass Autos vor mir rechts in kleine Lücken gehen, obwohl ich garnicht vorbei wil und Abstand habe etc. Auch wenn ich schnell fahre, ziehen die Leute eher selten raus.

    Besonders ist mir das aufgefallen, als ich vor ein paar Wochen mit einem Mazda CX-5 fuhr (mit Grinsegesicht). Da ging partout niemand rüber. Soviel Lichthupe wie auf der Fahrt, habe ich mit meinem BMW im ganzen Jahr nicht benutzt.

  • Rolf Kazamba

    Insgesamt bringt es mich eher zum Schmunzeln… ;-)… denn da geht es ja wirklich nur um persönliche und absolut subjektive Wahrnehmung. Meine sieht da zum Beispiel ganz anders aus: Mir fallen immer wieder “Amok-Vertreter” in Passat Variant, Audi A4 Avant, Insignia oder Mondeo Tournier auf, seltener 3er Touring. Der letzte schwarze 5er F10 fuhr dagegen brav 120 auf der rechten Spur. ;-)
    Tatsächlich muss man sich wohl damit abfinden, dass aggressive Autofahrer in jedem Auto sitzen können. Mehr Leistung führt aber sicher dazu, dass sie sich dann mächtiger fühlen. Habe entsprechend auch schon einige Porsche-Fahrer mit psychischen Aussetzern erlebt – das dann allerdings doch erstaunlich selten. :-)

    …und selbst fühle ich mich in meinem schwarzen 318i Touring auch eher als Opfer denn als Täter… ;-)

  • Andy

    das ich nicht lache. Ich
    fahre über 100tkm im Jahr und erlebe beinahe täglich wie Audi Fahrer
    drängeln, rechts überholen, nötigen usw.. und das bei Geschwindigeiten
    um die 200 Km/h. Solche Studien sind einfach nur Lachhaft, weil Audi sie
    warscheinlich gut Bezahlt!!!!

  • Pingback: Anonymous()

  • Der Herr der Ringe

    endlich gibt es einen offiziellen Manta-Nachfolger

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