Mit dem neuen Dodge Charger Scat Pack gibt es jetzt auch ein amerikanisches Muscle Car, das von einem doppelt aufgeladenen Reihensechszylinder angetrieben wird. Mit 558 PS und 720 Newtonmeter Drehmoment bringt der Charger noch mehr Power an den Start als der BMW M4 mit M xDrive, obwohl dieser seit dem Facelift imposante 530 PS und 650 Newtonmeter in den Ring wirft. Nicht ganz so stark ist die Audi RS 3 Limousine, die mit 400 PS und 500 Newtonmeter allerdings ebenfalls nicht zu unterschätzen ist – zumal sie mit 1.645 Kilogramm der leichteste Vertreter des Trios ist und rund 550 Kilogramm weniger auf die Waage bringt als der Dodge.

Wieso der Audi RS 3 so viel leichter ist, zeigt allerdings auch der Blick aus der Vogelperspektive zu Beginn eines aktuelles Videos von Throttle House: Mit einer Länge von knapp 5,25 Meter ist der Dodge Charger Scat Pack rund 75 Zentimeter länger als der deutsche Kompaktsportler. Das BMW M4 Coupé (G82 LCI) rangiert mit 4,80 Metern Länge und einem Gewicht von rund 1,8 Tonnen dazwischen, bleibt aber mit beiden Werten deutlich näher am Audi als am Dodge. Einigkeit herrscht bei der Zahl der angetriebenen Räder, denn alle drei treten mit Allradantrieb an und haben entsprechend gute Voraussetzungen für den stehenden Start. "

Ab Minute 1:50 zeigt das Video, wie das Dragrace tatsächlich verläuft: Die beiden Deutschen kommen dank ihres niedrigeren Gewichts etwas besser von der Linie, wenige Meter später beginnt der BMW M4 seinen Leistungsvorteil gegenüber dem Audi RS 3 auszuspielen und zieht konsequent davon. Der Dodge Charger Scat Pack ist zwar nominell das stärkste Auto im Vergleich, kann von seinen 558 PS aber nicht wirklich profitieren.

Auch der rollende Start ab Minute 3:25 zeigt ein relativ ähnliches Bild, obwohl die 2,2 Tonnen des Dodge hierbei weniger ins Gewicht fallen: Der BMW M4 hat scheinbar nicht die geringste Mühe, seine beiden Rivalen deutlich zu distanzieren. Knapp verläuft das Duell zwischen Charger und RS 3, allerdings gibt der Dodge-Fahrer im Anschluss freimütig zu, dass er als Ausgleich für das schlechte Ansprechverhalten des Antriebs deutlich früher Vollgas gegeben hat – doch selbst diese Maßnahme brachte keinen sichtbaren Vorteil auf den ersten Metern, sondern sorgte lediglich für ein etwas ausgeglicheneres Rennen.