Im Jahr 2025 war der BMW X3 M50 das meistverkaufte Einzelmodell der M GmbH und hat insofern entscheidend dazu beigetragen, dass die Garchinger ihr 14. Rekordjahr in Serie feiern durften. Nun bekommt der Top-X3 neue Konkurrenz in Form des Mercedes-AMG GLC 53, der künftig genau wie der Bayer auf einen 3,0 Liter großen Reihensechszylinder samt sanfter Elektro-Unterstützung setzt und damit das von den Kunden wenig geschätzte Vierzylinder-Experiment beendet. Während es im Fall des BMW keinen X4-Nachfolger gibt, ist der AMG GLC 53 auch weiterhin als SUV-Coupé erhältlich.

Bei der puren Motorleistung geht der Mercedes-AMG GLC 53 2026 mit einem klaren Vorsprung ins Rennen: 449 PS und bis zu 640 Newtonmeter Drehmoment übertreffen die Leistung des BMW X3 M50 (G45) deutlich, denn der Garchinger kommt “nur” mit 398 PS und 580 Newtonmeter Systemleistung. Die Sechszylinder-Benziner erhalten in beiden Fällen Support von einem 48-Volt-Bordnetz mit der sofort verfügbaren Kraft eines kleinen Elektromotors, mit jeweils rund 20 PS leistet die E-Maschine aber nur einen überschaubaren Beitrag zum Gesamtsystem. "

Keine Überraschung ist, dass der stärkere Antrieb des Mercedes-AMG GLC 53 auch zu besseren Fahrleistungen führt: Mit einer Werksangabe von 4,2 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 ist der Schwabe mit Neungang-Automatik vier Zehntelsekunden schneller als der BMW, der “nur” mit acht Gängen unterwegs ist. Bei der Höchstgeschwindigkeit sind beide elektronisch auf 250 km/h limitiert, im Gegensatz zum X3 M50 ist für den GLC 53 aber auch eine optionale Vmax-Anhebung auf 270 km/h möglich.

Auf die Straße gebracht wird die Kraft in beiden Fällen von einem vollvariablen Allradantrieb. Der AMG kommt dabei sogar mit einem Drift-Mode, der auf Wunsch 100 Prozent der Kraft an die Hinterräder schickt. Etwas Vergleichbares gibt es bei BMW nur in den M High-Performance-Modellen mit M xDrive, der auf Knopfdruck seit Jahren in den 2WD-Modus geschaltet werden kann. Diese Option steht an Bord des BMW X3 M50 und anderen M-SUV allerdings nicht zur Wahl.

Neben dem auf Performance getrimmten Allradantrieb bietet der Mercedes-AMG GLC 53 2026 auch eine serienmäßige Hinterachs-Lenkung, ein speziell abgestimmtes Fahrwerk und natürlich eine großzügig dimensionierte Bremsanlage. Wie sich die beiden Power-SUV im direkten Vergleich schlagen, werden erste Vergleiche in den nächsten Monaten zeigen.

Michael Schiebe (Vorstandsmitglied der Mercedes‑Benz Group AG, Produktion, Qualität & Supply Chain Management, und Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes‑AMG GmbH): “Mit dem neuen GLC 53 haben wir uns die Aufgabe gestellt, die Affalterbacher Gene unseres beliebten SUVs noch stärker zu betonen. Das heißt: mehr Emotionalität, mehr Klang und noch mehr Fahrspaß. Dafür haben wir unsere Sechszylinder noch einmal deutlich aufgewertet. Zusammen mit dem aufwändigen Fahrwerk und dem vollvariablen Allradantrieb macht er den GLC 53 zu einem sehr dynamischen Fahrzeug mit breiten Einsatzmöglichkeiten.”

(Fotos & Infos: Mercedes)