Nach der initialen Verwirrung rund um die WLTP-Reichweite auf Basis der EnVKV-Verbrauchsangaben gibt es nun auch Angaben zur Reichweite von BMW iX1 und iX2 2026 nach dem klassischen Schema. Nun wird sichtbar, dass der Reichweiten-Vorteil durch das Technik-Update mit Siliziumkarbid-Inverter tatsächlich bei rund 40 Kilometern liegt: Der BMW iX1 eDrive20 kommt nach der bisher üblichen Messung auf eine offizielle WLTP-Reichweite von bis zu 514 Kilometer und liegt damit 41 Kilometer über dem bisherigen Maximalwert von 473 Kilometer.

Nicht ganz so weit wie der effizientere Fronttriebler kommt der wesentlich stärkere BMW iX1 xDrive30 (U11), dessen zusätzliche E-Maschine an der Hinterachse naturgemäß ebenfalls Strom verbraucht und damit den Verbrauch erhöht: Waren mit dem elektrischen Allradler bisher je nach Konfiguration 417 bis 438 Kilometer möglich, sind es nach den äußerlich unsichtbaren Modellpflege-Maßnahmen ab März 2026 bis zu 466 Kilometer. "

Im Fall des dynamischer gezeichneten, aber technisch weitestgehend identischen SUV-Coupé BMW iX2 (U10) klettert die WLTP-Reichweite des 204 PS starken iX2 eDrive20 mit Frontantrieb auf bis zu 512 Kilometer, hier lag die bisherige Angabe bei 439 bis 478 Kilometer. Der 306 PS starke BMW iX2 xDrive30 kommt nun auf bis zu 477 Kilometer.

Technischer Hintergrund für die größere Reichweite ist der SiC-Inverter in der Leistungselektronik, der in der Vergangenheit auch schon bei BMW i4 und BMW i5 für eine spürbare Effizienz-Steigerung gesorgt hat. In einem Test der amerikanischen Environmental Protection Agency (EPA) brachte das i5-Update acht Prozent mehr Praxis-Reichweite, die Wirkung ist also nicht zu unterschätzen. Ein weiterer Profiteur der Maßnahmen ist der MINI Countryman E (U25), der ab Frühjahr 2026 ebenfalls die 500-Kilometer-Marke bei der WLTP-Reichweite knacken kann.