Wie schon im Januar und Februar war das Duo aus BMW X1 und iX1 (U11) auf dem deutschen Heimatmarkt auch im März 2026 nicht zu schlagen: Im internen Ranking sichern sich die Kompakt-SUV mit 4.620 Neuzulassungen die weiße Weste zum Jahresauftakt und lassen im ersten Quartal alle anderen Baureihen klar hinter sich. Auf den Fersen bleibt dem X1 nur der BMW X3 (G45), zu dessen 3.795 Zulassungen das Kraftfahrtbundesamt auch den elektrischen Ableger iX3 (NA5) zählt – auch wenn die Neue Klasse technisch nur wenig mit dem konventionell angetriebenen X3 auf CLAR-Basis zu tun hat.

Auf dem dritten Rang landet im März der BMW 5er, der mit 3.117 Neuzulassungen ebenfalls einen starken Monat hingelegt hat. Hinter dem 5er liegen 3er (2.499), 4er (2.399) und 1er (2.314) eng beieinander, bevor sich die nächsten größeren Lücken zur 2er-Reihe (1.832) und schließlich zum X5 (1.258) öffnen. Nur noch Randnotizen sind die Auslaufmodelle 8er und X4, auch der BMW XM spielt mit 55 Neuzulassungen eine sehr überschaubare Rolle für den Gesamtabsatz der Marke.

Bemerkenswert sind auch die untersten sieben Zeilen unserer Tabelle, denn die Elektroautos spielen längst in vielen Segmenten eine tragende Rolle. Auch hier liegt der BMW iX1 mit 1.658 Einheiten ganz vorn, doch der erst am 7. März eingeführte BMW iX3 folgt ihm mit einem Rückstand von lediglich rund 350 Fahrzeugen. Wie aussagekräftig die Zahlen des iX3 sind, werden aber erst die kommenden Monate zeigen, schließlich spielen momentan auch einmalige Sondereffekte wie die Händler-Erstausstattung eine Rolle. Ebenfalls vierstellig gefragt waren im März die Elektroautos i4 und i5.

Für das gesamte 1. Quartal 2026 ergibt sich insgesamt ein ähnliches Bild wie für den März: Mit 10.618 Einheiten liegt der BMW X1 deutlich vor X3 (9.191) und 5er (7.889), außerdem hat er es als einziger bereits in den fünfstelligen Bereich geschafft. Entscheidenden Anteil an den Erfolgen aller drei Top-Baureihen haben die Elektro-Varianten iX1, iX3 und i5, auch der i4 ist nach wie vor sehr gefragt und steht für nicht weniger als 44,8 Prozent der 4er-Verkaufszahlen.

(Infos: KBA)