Während der Gewinn bei einigen anderen Autobauern dramatisch eingebrochen ist, kann die BMW Group in ihrem Geschäftsbericht 2025 auf ein vergleichsweise stabiles Jahr zurückblicken: Der Netto-Gewinn ging um lediglich 3,0 Prozent zurück und lag mit 7,451 Milliarden Euro auf einem relativ ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Allerdings ist klar, dass 2024 in dieser Hinsicht nicht gerade die höchste Hürde war: 2023 lag der Gewinn noch bei 12,1 Milliarden, 2022 waren es sogar knapp 18,6 Milliarden. An solche Zahlen ist derzeit auch in München nicht zu denken, aber gemessen an der Konkurrenz kommt BMW zumindest bisher deutlich besser durch das weltweite Sammelsurium von Krisen.
Möglich wurde das vergleichsweise starke Ergebnis durch einen weiterhin stabilen weltweiten Absatz. Sorgen macht dabei allerdings weiterhin der größte Einzelmarkt: In China gingen die Verkaufszahlen 2025 um 12,5 Prozent zurück, dennoch kommt kein anderer Markt auch nur annähernd an die dortigen 625.527 Einheiten heran. Kompensiert wurde das Minus in China durch Zuwächse in Europa und Nordamerika, sodass unterm Strich eine weltweite Absatz-Steigerung um 0,5 Prozent auf 2.463.715 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce zu verzeichnen war.

Zwar ließ sich auch so ein Umsatz-Rückgang nicht ganz vermeiden, mit einem Minus von 6,3 Prozent bleibt dieses aber vergleichsweise überschaubar. Die EBIT-Marge im Segment Automobile beläuft sich für das Gesamtjahr auf 5,3 Prozent, womit der unterjährig nach unten korrigierte Zielkorridor von 5 bis 7 Prozent noch eingehalten werden konnte – alleine rund 1,5 Prozentpunkte mehr Marge wären aus Sicht der Verantwortlichen möglich gewesen, wenn es die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Zollpolitik von Donald Trump nicht gegeben hätte.
Wie üblich erhalten wir mit dem Geschäftsbericht auch einen Blick auf den weltweiten Absatz der einzelnen Baureihen beziehungsweise der zusammengefassten Baureihen-Paare. An der Spitze dieses Rankings standen auch 2025 die BMW 3er- und 4er-Reihe, die trotz eines Rückgangs um 8,1 Prozent für 477.180 Einheiten steht. Knapp dahinter folgen bereits die Kompakt-SUV X1 und X2, die nochmals um 5,7 Prozent zulegen konnten. Mit deutlichem Abstand dahinter landen X3 und X4 auf dem dritten Rang. Einige weitere Statistiken liefern die folgenden Grafiken:









