Der Sound des ersten elektrischen BMW M3 (ZA0) dürfte maßgeblich für die Akzeptanz bei den bisherigen Kunden der M GmbH sein. Egal wie sportlich die Fahrleistungen objektiv sein mögen, ohne einen überzeugenden Sound ist die emotionale Bindung zum Fahrzeug und mit ihr ein ganz wesentlicher Treiber für die Freude am Fahren kaum vorstellbar. Worauf sich die Ohren an Bord des ersten M High Performance Elektroautos konkret freuen dürfen, wird nun dank eines neuen Videos aus der BMW M Electrified-Serie erheblich klarer.

Als akustische Inspiration dienten dabei offenbar M-Modelle, die dank ihres Sounds für viele unvergesslich sind: Im Sound-Studio stehen ein BMW M6 Cabrio (E64) mit seinem legendären Hochdrehzahl-V10, der BMW M3 GTS (E92) mit seinem charakteristischen V8-Sauger und der BMW M4 GTS (F82) mit einem der aufregendsten Reihensechszylinder überhaupt. Wie bei der bisherigen “Unterstützung” beim Sound von Verbrennungsmotoren setzt BMW auch beim Elektro-M3 nicht auf einen vollkommen künstlichen Klang, sondern auf eine Intensivierung der tatsächlich vorhandenen Frequenzen. "

Was dabei herauskommt, hören wir ab Minute 3:00 im Onboard-Video von der Teststrecke. Zum Einsatz kommt hierbei noch kein Prototyp des BMW M3 (ZA0), sondern der frühe Versuchsträger Nadine auf i4-Basis. Auf dem Weg zum Marktstart des Serienfahrzeugs im Jahr 2027 dürfen wir also durchaus noch mit der einen oder anderen Weiterentwicklung und Verbesserung rechnen – auch beim Sound, der allerdings schon jetzt einen vielversprechenden Eindruck hinterlässt.

Zum emotionalen Sound werden auf Wunsch auch simulierte Gangwechsel beitragen, die gerade Umsteigern aufs Elektroauto den Abschied vom Verbrenner erleichtern sollen. In der zweiten Hälfte des Videos gibt es auch noch einige Einblicke zur Akku-Technik des M3, die sich nochmals vom Stand der Neuen Klasse im regulären BMW i3 (NA0) abhebt und so auch in Alltagsdisziplinen wie der Ladegeschwindigkeit noch mehr Performance verspricht.