Der Standort Deutschland ist für BMW nicht nur die historische Heimat, sondern auch im Jahr 2025 das Herz des Unternehmens: Von den insgesamt 4,15 Millionen Autos, die im vergangenen Jahr laut VDA in Deutschland gebaut wurden, kommt mehr als eine Million aus den vier deutschen Werken der BMW Group. Der Schwerpunkt liegt dabei im Freistaat Bayern, schließlich befinden sich hier drei der vier Werke: München, Dingolfing und Regensburg sind die Heimat zahlreicher Baureihen von X1 bis 8er, die kompakten Modelle der 1er- und 2er-Reihe werden genau wie der MINI Countryman im Werk Leipzig gebaut.
Alle vier Werke haben im Jahr 2025 Benziner, Diesel, Plug-in-Hybride und Elektroautos Seite an Seite gebaut und unterstreichen damit den technologieoffenen Ansatz der BMW Group: Bei so gut wie jeder Baureihe haben die Kunden verschiedene Antriebsoptionen zur Wahl und können selbst entscheiden, mit welcher Kraftquelle sie ihren BMW oder MINI betreiben wollen. Dank der enormen Flexibilität der Fahrzeug-Architekturen und der Werke ist es keine Besonderheit, wenn in der Montage des BMW Werks München wie auf dem Foto oben ein elektrischer i4 und ein geradezu provokant verbrennungsmotorisch befeuerter M3 Touring direkt hintereinander finalisiert werden.

Auch innerhalb des weltweiten Produktions-Netzwerks der BMW Group ist die Bedeutung der deutschen Werke nicht zu unterschätzen: Mit mehr als einer Million der rund 2,5 Millionen Neuwagen eines Jahres kommen circa 40 Prozent aller neuen BMW und MINI aus Deutschland. Die Produktion im Herzen Europas ist für BMW auch deshalb wichtig, weil nur so kurze Wege zu den Endkunden darstellbar sind. Aus genau diesem Grund ist aber auch die Produktion in den USA und China unverzichtbar. Abgerundet wird das Netzwerk mit einigen kleineren Werken, deren Modelle beispielsweise aus Mexiko oder Südafrika in alle Welt exportiert werden.
Die jüngste Erweiterung des Produktions-Netzwerks hat vor wenigen Monaten ihre Arbeit aufgenommen: Das neue Werk Debrecen in Ungarn ist die Heimat des BMW iX3 (NA5) und damit des ersten Vertreters der Neuen Klasse. In der zweiten Hälfte des Jahres 2026 wird die Neue Klasse in Form des BMW i3 (NA0) auch im Werk München ankommen, weitere Standorte in anderen Ländern werden folgen.
Milan Nedeljković (Produktionsvorstand der BMW AG): “Unsere Werke zeigen eindrucksvoll, wie wettbewerbsfähig Industrie in Deutschland ist. Mehr als eine Million produzierte Fahrzeuge sind über eine Million gute Argumente für die Innovationskraft Deutschlands. Für die Zukunft ist es zentral, dass die Politik wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für den Standort gestaltet.”

