Dank MINI One: Einstiegs-Preis für neuen MINI F56 sinkt auf 17.450 Euro

MINI | 25.02.2014 von 9
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Bevor der neue MINI F56 in wenigen Tagen seine offizielle Händlerpremiere feiert, haben die Briten nochmals eine aktualisierte Fassung der F56-Preisliste (PDF, Ziel speichern unter) …

Bevor der neue MINI F56 in wenigen Tagen seine offizielle Händlerpremiere feiert, haben die Briten nochmals eine aktualisierte Fassung der F56-Preisliste (PDF, Ziel speichern unter) veröffentlicht. Nun finden sich auch die beiden Basismodelle MINI One und MINI One D in der Liste, was naturgemäß den Einstiegspreis für den bis zum Sommer ausschließlich im Werk Oxford gebauten Kleinwagen senkt.

Günstigstes Modell ist der neue MINI One F56 mit 102 PS starkem Dreizylinder, er ist ab 17.450 Euro zu haben und könnte dank Turbo-Aufladung subjektiv für manchen Kunden auf Augenhöhe mit dem “alten” Cooper R56 spielen. Den Startknopf des neuen Cooper mit 136 PS darf man ab 19.700 Euro drücken.

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Der Preis für den neuen MINI One D F56 liegt bei mindestens 19.400 Euro, rund 2000 Euro unterhalb des 21 PS stärkeren und etwas besser ausgestatteten MINI Cooper D. Während der MINI One als Benziner auf einen kleineren Hubraum setzt und seine Kraft aus lediglich 1,2 Litern schöpft, nutzen One D und Cooper D jeweils 1,5 Liter Hubraum.

Mit manuellem Getriebe knackt der neue MINI One F56 die 10-Sekunden-Marke und ist dabei sechs Zehntelsekunden schneller als der 98 PS starke Vorgänger, noch dramatischer fällt der Unterschied mit Automatikgetriebe aus: Während mit der alten Automatik 12,3 Sekunden das höchste der Gefühle waren, geht es nun in 10,2 Sekunden auf Landstraßentempo. Auch die Höchstgeschwindigkeit steigt von 181 bis 186 auf 195 km/h, woran die verbesserte Aerodynamik maßgeblichen Anteil hat.

Besonders stolz ist man in München aber nicht nur auf die besseren Fahrleistungen, sondern natürlich auch auf den spürbar reduzierten Verbrauch: Flossen im EU-Zyklus früher je nach Getriebe 5,4 bis 6,4 Liter durch die vier Brennkammern, begnügt sich der neue Dreizylinder mit 4,6 bis 4,9 Liter auf 100 Kilometer – und Platz für ein noch effizienteres Sparmodell unterhalb des aktuellen One ist angesichts der Fahrleistungen allemal vorhanden.

Weniger groß fallen die Unterschiede im Fall des MINI One D F56 aus. Standen bisher 90 PS, 3,8 Liter Normverbrauch sowie 11,4 Sekunden und 184 km/h Höchstgeschwindigkeit im Datenblatt, lauten die Zahlen im Fall der neuen Generation mit Dreizylinder-Motor wie folgt: 95 PS und 220 Newtonmeter erlauben den Standardsprint in 11,0 Sekunden, maximal sind 190 km/h drin. Der Normverbrauch sinkt je nach Bereifung auf 3,4 bis 3,5 Liter.

MINI One 2014 – Preis ab 17.450 Euro:
Dreizylinder-Benzinmotor mit MINI TwinPower Turbo Technologie (Turboaufladung, Direkteinspritzung, variable Nockenwellensteuerung),
Hubraum: 1233 cm3,
Leistung: 75 kW/102 PS bei 4250 – 6000 min–1,
max. Drehmoment: 180 Nm bei 1400 – 4000 min–1
Beschleunigung (0–100 km/h): 9,9 Sekunden (Automatik: 10,2 Sekunden),
Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h (195 km/h),
Durchschnittsverbrauch*: 4,6 – 4,7 Liter (4,8 – 4,9 Liter)/100 Kilometer,
CO2-Emission: 108 – 109 g/km (112 – 114 g/km), Abgasnorm: EU6.

MINI One D 2014 – Preis ab 19.400 Euro:
Dreizylinder-Dieselmotor mit MINI TwinPower Turbo Technologie (Turbolader mit variabler Turbinengeometrie, Common-Rail-Direkteinspritzung),
Hubraum: 1496 cm3,
Leistung: 70 kW/95 PS bei 4000 min–1,
max. Drehmoment: 220 Nm bei 1750 min–1,
Beschleunigung (0–100 km/h): 11,0 Sekunden,
Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h,
Durchschnittsverbrauch*: 3,4 – 3,5 Liter/100 Kilometer,
CO2-Emission*: 89 – 92 g/km, Abgasnorm: EU6.

9 responses to “Dank MINI One: Einstiegs-Preis für neuen MINI F56 sinkt auf 17.450 Euro”

  1. moehre says:

    U.a. diese Knöpfe gefallen mir gar nicht.
    Das sieht in meinen Augen einfach nur billig aus.
    Minimalismus geht anders.

    • BMWFan says:

      Das On/Off Logo dreht sich auch beim 5er und X5 und m.E. auch beim 3er und 4er mit. [Ironie on] Das vermittelt Wertigkeit! [Ironie off]

      Wenn das nur beim Mini der Fall gewesen wäre, hätte man drüber weg sehen können, aber gerade beim 5er und X5 finde ich das ein NoGo. Es sind halt manchmal auch Kleinigkeiten, die ein gewisses Maß an Qualität liefern sollten, wenn man einen stattlichen Preis verlangen will.

      Den Start/Stop Engine Schalter im neuen Mini finde ich gar nicht schlecht von der Idee. Mich erinnerte das gleich an Star Wars Episode 1, als Anakin Skywalker beim Rennen seinen Pod Renner mit so einem Schalter gestartet hat. 🙂

    • Axel says:

      Mei oh mei, wenn ihr sonst keine Probleme habt. Das hatten meine Audis auch so gehabt, da hat es keinen gestört. Mir wäre es gar nicht aufgefallen…

  2. quickjohn says:

    Mein F11 hat gar kein on/off Logo an besagtem Regler.

    Sollte mich wohl bei BMW dafür bedanken! Ist halt BMW-typische Wertigkeit.

    • BMWFan says:

      Der LCI hat den Knopf…Versteh auch überhaupt nicht, warum die da das Power Zeichen dran malen mussten…Man weiß doch wie das Radio angeht 😉

  3. der_ardt says:

    bei so einem Knopf würde in mir wieder der typische deutsche rauskommen, der die Lautstärke einstellt, Radio aus macht, Knopf richtig ausrichtet und Radio wieder an macht 😀

    • lolap3 says:

      Wär mir zu viel Aufwand. Ich würde die Lautstärke einfach über die Lenkradtasten anpassen und den Drehknopf gar nicht erst anfassen.

  4. tk14 says:

    Wie passt denn eigentlich der neue kleine 3 Zylinder ins BMW Motorenkonzept? Ich dachte man wollte auf einen Einheitshubraum von 500ccm pro Zylinder setzten. Lohnt sich extra für den kleinsten Motor im Programm so eine Anpassung?

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