Bildvergleich: BMW 5er Touring F11, Audi A6 Avant und Mercedes E-Klasse T-Modell

BMW 5er | 14.03.2010 von 21

Nach der Vorstellung des neuen BMW 5er Touring am späten gestrigen Abend wollen wir natürlich keine Zeit verstreichen lassen und euch so schnell wie möglich …

Nach der Vorstellung des neuen BMW 5er Touring am späten gestrigen Abend wollen wir natürlich keine Zeit verstreichen lassen und euch so schnell wie möglich einen Fotovergleich mit den beiden Hauptkonkurrenten des intern F11 genannten Fahrzeugs bieten. Wenn man sich Gedanken über mögliche Alternativen zum BMW 5er Touring macht, dürften bei vielen Menschen Mercedes E-Klasse T-Modell und Audi A6 Avant in den Sinn kommen, auch wenn es letzteren nicht mit Heckantrieb zu kaufen gibt.

An dieser Stelle wollen wir nur kurz auf die technischen Eckpunkte der Fahrzeuge eingehen und uns stattdessen auf die Optik der Fahrzeuge konzentrieren. Der BMW bietet mit 2,97 Metern den mit Abstand längsten Radstand seines Segments und damit einhergehend die kürzesten Überhänge, was sehr zu seiner dynamischen Seitenansicht beiträgt. Bei der Außenlänge liegen alle Konkurrenten innerhalb von sieben Zentimetern, wobei der 5er den Mittelweg zwischen dem kürzeren Mercedes und dem längeren Audi bietet.

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Mit einem Gepäckraumvolumen von 560 respektive 565 Litern liegen BMW 5er Touring und Audi A6 Avant praktisch gleichauf, die Mercedes E-Klasse spielt mit 695 Litern praktisch in einer anderen Liga und bietet deutlich mehr Platz. Bei umgelegter Rückbank zeigt sich ein ähnliches Bild, allerdings bildet nun der Audi das Schlusslicht: 1.600 Liter kommen nicht ganz an die 1.670 Liter des 5er Touring heran, das E-Klasse T-Modell bietet auch hier mit 1.950 Litern deutlich mehr Volumen.

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Werfen wir nun noch einen Blick auf einige Motorisierungsvarianten: Den Einstiegsdiesel gibt es bei allen drei Modellen mit vier Zylindern, in Ingolstadt und Stuttgart gibt es aber schon Varianten mit ‘nur’ 136 PS, während bei BMW der 184 PS starke 520d den Einstieg bildet. Der 136 PS starke Audi A6 2.0 TDI e verbraucht dabei 5,3 Liter Diesel und kommt auf einen Schnitt von 25,7 PS je Liter Verbrauch, der ebenfalls 136 PS leistende Mercedes E 200 CDI BlueEfficiency kommt auf einen Verbrauch von 5,8 bis 6,0 Litern und somit höchstens 23,4 PS je Liter. Damit weisen beide Modelle trotz erheblicher Minderleistung einen höheren Verbrauch als der BMW 520d Touring aus.

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Besser vergleichbar sind aber der Mercedes E 220 CDI BlueEfficiency und der Audi A6 2.0 TDI mit jeweils 170 PS. Beide Hersteller geben für diese Modelle einen Verbrauch von 5,8 Litern auf 100 Kilometer an und liegen somit um 0,8 Liter oder 16 Prozent über den 5,0 Litern des BMW, der auch noch eine Mehrleistung von 14 PS auf seiner Seite hat. Das wirkt sich auch bei den Fahrleistungen aus, denn dank der Mehrleistung kann der BMW in nur 8,3 Sekunden Landstraßentempo erreichen und brummt dabei dem schwereren Mercedes eine halbe und dem Audi fast eine ganze Sekunde auf.

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Auch bei den größeren Dieseln mit sechs Zylindern und rund 240 PS bietet der BMW trotz der größten Motorleistung den niedrigsten Verbrauch und unterstreicht seine Stellung als Effizienzmeister.

Bei den Benzinern mit rund 200 PS bietet ebenfalls der BMW 523i mit einem Wert von 7,9 Litern den niedrigsten Verbrauch, liegt aber nur knapp vor dem ebenfalls 204 PS starken Mercedes E 250 CGI, der 8,0 bis 8,2 Liter verbrauchen soll. Allerdings erhält im BMW den hervorragenden Sound des Reihensechszylinders, während im Mercedes ‘nur’ ein Vierzylinder arbeitet. Die Alternative von Audi ist der A6 2.8 FSI, der mit einem V6-Motor und Frontantrieb antritt. Er kommt bei 190 PS auf einen Durchschnittsverbrauch von 8,3 Litern, will man statt des Frontantriebs lieber die Quattro-Variante haben, erhöht sich der Verbrauch auf 8,7 Liter. Bei den Beschleunigungswerten liegen alle drei Modelle knapp über 8 Sekunden, wobei der Audi mit 8,5 (Frontantrieb) respektive 8,7 (Allrad) Sekunden das Schlusslicht bildet.

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Wer noch mehr Leistung möchte, greift zu BMW 535i Touring, Audi A6 3.0 TFSI oder Mercedes E 350 CGI BlueEfficiency. Während der BMW 306 PS leistet, kommen die Konkurrenten jeweils auf knapp über 290 PS. Da es die beiden Konkurrenzmodelle nur mit Automatikgetriebe gibt, nehmen wir in diesem Vergleich auch beim BMW die Werte des Modells mit Achtgang-Automatik. Die beiden Hecktriebler aus München und Stuttgart liegen mit rund 8,5 Litern im Normverbrauch klar vor dem Allradler aus Ingolstadt, der unter den höheren Reibungsverlusten in seinem Antriebsstrang leidet und bei einem Normverbrauch von 9,5 Litern landet.

Unterm Strich bestätigt der BMW seine Rolle als Vorreiter in Sachen Effizienz und bietet zudem genügend Stauraum für praktisch alle Fälle. Wer noch mehr Laderaum benötigt, kann mit dem E-Klasse T-Modell richtig liegen, wo es ebenfalls Heckantrieb gibt. Wer Wert auf vier angetriebene Räder legt, muss derzeit noch bei Mercedes oder Audi vorstellig werden, in einigen Monaten wird es aber auch zahlreiche Modelle der BMW 5er-Reihe mit dem intelligenten Allradantrieb xDrive geben. Wer sich eher für die Limousinen interessiert, kann hier unseren Bildvergleich zu diesen Modellen nachlesen.

(Bilder: BMW / Mercedes / Audi)

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