Heute vor 140 Jahren erhielt Carl Benz das offizielle Patent für sein “Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb”. Auch wenn es schon in den Jahren zuvor eine Vielzahl durchaus vergleichbarer Fahrzeuge gab, gilt der 29. Januar 1886 nicht nur in Stuttgart als Geburtsstunde des modernen Automobils und wird von Mercedes entsprechend gefeiert. Doch egal wer nun Erfinder des Automobils war, BMW war es in jedem Fall nicht und kann im Vergleich zu Mercedes nur auf eine relativ “kurze” Geschichte zurückblicken: Das erste BMW-Automobil rollte erst im Jahr 1929 in Eisenach vom Band, nachdem die Bayerischen Motorenwerke zunächst vor allem mit Motorrädern und Flugmotoren ihr Geld verdient hatten.
Heute nutzt BMW das große Jubiläum bei Mercedes für einen kleinen Seitenhieb und verbindet das Automobil-Patent mit der eigenen Kernkompetenz: “Zum Glück hat Carl Benz das Automobil erfunden… denn nur so konnten wir die Freude am Fahren erfinden!” heißt es in den sozialen Netzwerken. Dem zunächst betont-nüchtern schauenden Erfinder wird dabei mit Hilfe von KI die pure Freude ins virtuelle Antlitz gezaubert – ein Gesichtsausdruck, der ihm auf bekannten Fotos am Steuer eines Mercedes nie vergönnt war und den er wohl nur mit einem BMW hätte erleben können.
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Die leicht provokante Gratulation zum 140. Jahrestag der Patentanmeldung reiht sich eine Serie kleiner Seitenhiebe unter geschätzten Rivalen ein, die BMW und Mercedes von Zeit zu Zeit verteilen. Unvergessen ist in dieser Reihe auch ein Poster, das auf den ersten Blick nur einen Mercedes-Truck voller BMW 5er der Generation E39 zeigt. Seine Scharfzüngigkeit erhält dieses Motiv erst durch die Bildunterschrift, denn laut dieser benötigt es schon eine spezielle Konstellation wie diese, damit auch ein Mercedes Fahrfreude bringen kann:

Auch am Abschied des ehemaligen Mercedes-Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche beteiligte sich BMW seinerzeit mit einem gelungenen Augenzwinkern, das den langjährigen Daimler-Chef endlich “in Freiheit” portraitiert – erst jetzt steht ihm die Option offen, BMW zu fahren und die Freude am Fahren auch außerhalb von kurzen Vergleichen zu erleben:

